Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Aufbruch»

Rochefort schrieb am 04.11.2015 - 13:32 Uhr zu Kapitel «Abschied»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Auch wenn dieses letzte Kapitel “Abschied” heißt, so ist es doch im Grunde voller Zuversicht und Hoffnung, die darauf beruhen, dass echte, aufrichtige Liebe die stärkste Kraft ist, eine Kraft, die alle Anfechtungen, Schicksalsschläge und Wirrnisse des Lebens überdauert. Ich fand dies eine wundervolle und positive Botschaft. Und am Ende beginnt auch für Athos so wie für die anderen drei Freunde plötzlich ein völliger neuer Lebensabschnitt. Mit einem Mal gibt es nun wieder etwas in seinem Leben, einen Ort, wo er - vielleicht - wird Wurzeln schlagen können…

Danke für diese Geschichte - bitte verzeiht, wenn meine letzten Reviews vielleicht etwas knapper ausgefallen sind, habe im Moment ziemlich Zeitdruck…

Habe schon gesehen, dass Ihr eine neue Geschichte reinzustellen begonnen habt. Aber die schaffe ich heute nicht mehr.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

nein, im Gegenteil, wir sind dir dankbar und freuen uns sehr, dass du dir trotz immenser Arbeitsbelastung dennoch Zeit genommen hast, diese Geschichte nicht nur zu Ende zu lesen, sondern sogar noch jedes Kapitel einzeln zu reviewen! Vielen lieben Dank dafür!!
Ja, wir wollten kein total trauriges und resignatives Ende, und daher hatte kaloubet die wunderbare Idee, den Brief des Notars, der Athos die überraschende Erbschaft des Schlosses Bragelonne ankündigt, ans Ende dieses letzten Kapitels zu stellen - sozusagen als offenen Schluss, an dem sich nun endlich auch für Athos eine neue Lebensbahn eröffnet. Diese Nachricht wird es auch Aramis leichter machen, nun seinen geistlichen Weg zu gehen…

Nochmal vielen Dank für dein so treues Lesen und deine so treffenden und einfühlsamen Reviews!!
Liebe Grüße
Aramis
P.S. *hüstel* Die neue Geschichte sollte eigentlich bloß ein neues Kapitel zu den “Zweisamkeiten” werden, aber jetzt ist sie doch wieder auf 4 Kapitel angewachsen - wir konnten uns nicht zurückhalten, beim Schreiben, irgendwie kriegt das immer so eine Eigendynamik *zwinker*    

Rochefort schrieb am 04.11.2015 - 12:44 Uhr zu Kapitel «Heimkehr»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Am Beginn dieses Kapitels fröstelte mich selbst beim Lesen. Ich konnte mich sehr gut in Athos hinein versetzen - es muss furchtbar sein, wenn man das Gefühl hat, ganz allein auf der Welt zu sein, jeder Freude, jeden Trostes, allen Zuspruchs eines Freundes beraubt.

Welches Glück, dass Aramis sich diesmal nicht von seinen eigenen Zweifeln übermannen lässt, sondern im Gegenteil stark und unerschütterlich an ihre Liebe glaubt, auch daran glaubt, dass nichts und niemand sie für immer trennen kann, sondern dass sie - egal wohin ihr Lebenweg sie in Zukunft auch führen mag - immer wieder zueinander finden werden. Eine wunderbare Vorstellung!

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

ja, das finde ich auch - diese Sicherheit, dass das immer jemand für einen da ist, das ist wunderbar. Und es gibt tatsächlich Momente, in denen Athos daran glaubt *zwinker*. Dieses Bild vom Baum ohne Wurzeln habe ich von Dumas, Athos sagt das doch d´Artagnan, das musste ich da irgendwie einbauen ;) - und es passte zu dem Moment.

Ganz liebe Grüße

Kalou

Rochefort schrieb am 04.11.2015 - 12:32 Uhr zu Kapitel «Freunde»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Erst vor kurzem haben die vier Freunde einander wiedergefunden - nun steht abermals die Trennung bevor. Keiner kann sagen, wohin das Leben ihn noch verschlagen wird, welches Schicksal ihm bestimmt ist. Für Athos und Aramis, die beiden Liebenden, ist dieser bevorstehende Abschied besonders bitter - und doppelt bitter noch einmal für Athos, der soeben auch Dorain verloren hat.

Indem Athos, Porthos und Aramis hier über das Thema (ihrer) Freundschaft sinnieren und philosophieren, werden die so unterschiedlichen Charaktere der drei wieder deutlich.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

für Athos ist es hart, das stimmt. Er mochte Dorain, sein Verlust ist grausam, aber er hat immerhin eines verstanden: Die Freundschaft bleibt und Aramis´ Liebe zu ihm auch. Das lässt ihn überleben. 

Vielen, vielen Dank für dein stetes Reviewen!

Liebe Grüße

Kalou

Rochefort schrieb am 04.11.2015 - 12:16 Uhr zu Kapitel «Besinnung»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Ja, das kann ich nachfühlen, dass diese Rüge Seiner Eminenz Aramis gegen den Strich geht. Aber denke, ich verstehe, was der Kardinal meint. Er hat einen guten Blick für fähige Leute  - und er möchte sie dort eingesetzt sehen, wo sie mit ihren Fähigkeiten Frankreich, oder in dem Fall Frankreich und der Kirche, am besten dienen können. Aramis ist zweiffellos auch ein guter Soldat, doch seine Zukunft sieht Richelieu anderswo. Und Richelieu setzt voraus, dass eigene Interessen zugunsten der Pflichterfüllung zurücktreten müssen - denn nach dieser Maxime lebt und handelt auch er.

Sehr stimmig auch die Szene in Pinerolo, als Athos und Porthos auf der Suche nach Branntwein sind!

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Liebe Rochefort,

Die wunderbare Szene mit Athos und Porthos stammt aus kaloubets bewährter Feder - ja, es ist nur zu begreiflich, dass die beiden Freunde nach dieser grausamen Schlacht und dem Tod Dorains nun gemeinsam beim Wein Vergessen suchen.  
Ein königliches Lob für d`Artagnan, doch eine Rüge Richelieus für Aramis - ich gestehe, diese Szene ließ mich beim Schreiben nicht kalt *seufz*, aber es musste leider (um bei Dumas` Vorgabe zu bleiben), ein Grund gefunden werden, warum Aramis die Musketiere wieder verlässt, um in den Orden Vincent de Pauls einzutreten. Ich denke, freiwillig hätte er das niemals getan, er wäre wohl bis zum Ende seines Lebens Feldkurat geblieben, um Athos nahe sein zu können - doch der Befehl Richelieus, von Vernunft und Weitsicht bestimmt, ist für ihn zwingend, ihm wagt er sich nicht zu widersetzen.

Vielen Dank fürs Weiterlesen, für deine Zustimmung und dein freundliches Review! 
Liebe Grüße
Aramis

Rochefort schrieb am 30.10.2015 - 11:46 Uhr zu Kapitel «Anerkennung»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Zuerst das infernalische Wüten des Kampfes, dann die Stille des Todes… Diese ersten Momente nach Ende des Gefechts und dann den Abschied in der Kirche habt Ihr wiederum sehr eindringlich und berührend gezeichnet. Dieses Unbegreifliche, wenn ein gelieber Mensch plötzlich nicht mehr da ist, das fühlt Athos jetzt und man leidet mit ihm. Wenig pietätvoll sind wieder einmal Chavigny und seine Freunde, die insgeheim wohl wünschen, es hätte d’Artagnan anstelle von Dorain erwischt. Indem Richelieu den Gefallenen wiedererkennt, werden Dorain nun im Tode alle Ehren seines hohen Standes zuteil. Doch ich kann Athos versehen, der nichts mehr ersehnt als ein Lebewohl in aller Stille, so wie es sicher auch Dorain selbst gewünscht hätte.

D’Artagnan konnte sich nun endlich bewähren und kann mit Recht stolz auf seine verwegene Tat sein, auch wenn sie aus der Not heraus geboren wurde. Ich muss gestehen, ich habe mich beim Lesen mit unserem Gascogner gefreut *zwinker*! Sehr gefallen hat mir die Darstellung von Louis, er ist einfach so richtig “typisch König” *schmunzel*. Und Aramis’ Rücken als “Schreibpult” zu missbrauchen - das ist nicht gerade der Respekt, den man selbst als Monarch dem Feldkuraten gegenüber an den Tag legen sollte. Eine köstliche Szene - wenn auch ganz und gar nicht in den Augen von Aramis *zwinker*!

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

wir freuen uns sehr, dass du auch diese Szenen nach dem Tod Dorains überzeugend fandest! Ja, d`Artagnan darf sich nun endlich freuen, sein Können bewiesen zu haben und sogar königliche Anerkennung dafür zu bekommen. Damit ist der Grundstein für seinen militärischen Aufstieg gelegt.

Das Verhalten des Königs gegenüber Aramis finde ich dagegen zuhöchst impertinent und absolut fehl am Platz. Der junge Mann ist immerhin Priester und noch dazu Feldkurat der Musketiere, und vor einem solchen sollte auch ein königlicher Monarch entsprechenden Respekt zeigen! Daher auch Aramis` heimliche Gedanken über die überlegene Macht der Kirche über die Könige, die er in Zukunft zu nützen gedenkt, und welche bereits auf seine Plan zum Staatsstreich gegen Louis XIV im VdB vorausweisen. Er ist ja, wie wir wissen, beileibe kein Mann, der solch rüpelhafte Kränkungen vergisst…und ich glaube, auch Rochefort würde dem König eine solche Frechheit nicht verzeihen! *zwinker*

Richelieu hat Dorain nun zu seinem rechtmäßigen und seinem hohen Stand gemäßen Begräbnis verholfen, und er wird im nächsten Kapitel noch einmal in besonderer Funktion in Erscheinung treten… 

Vielen Dank für dein ausdauerndes Lesen und Reviewen, wir freuen uns wirklich sehr darüber!
Liebe Grüße
Aramis

La_Reveuse schrieb am 29.10.2015 - 18:36 Uhr zu Kapitel «Kampf»:

Ja, ich schließe mich Rochefort an. Die Beschreibung des Kampfes liest man regelrecht atemlos hintereinander weg!

Klar ist auch, dass Dorain auf irgendeine Weise endlich aus der Geschichte eliminiert werden musste. In einem früheren Review hatte ich ja schon mal von einer “lustigen ménage à trois” geschrieben - das war allerdings nicht ernst gemeint und garantiert keine Option für Athos, Aramis und Dorain.

Blieb also nur die Lösung, Dorain verschwinden zu lassen. Die vier Musketiere konnten ja kaum angetastet werden, die müssen bleiben!

 


Antwort des Autors:

Liebe La Reveuse,

vielen Dank für dein Review! Wir freuen uns, wenn es spannend zu lesen ist ;) - oh, ich denke, wir hätten für Dorain auch eine Option gefunden, aber irgendwie ist es unrealistisch, wenn nie einer stirbt. Und dass Dorain von der Dramaturgie her am besten für diese Rolle passte, musste er dran glauben, auch wenn es uns schwer fiel. Wer sagt übrigens, dass die Musketiere nicht agetastet werden können? Ich hab schonmal Athos aufgehängt ;)

Liebe Grüße

Kalou

Rochefort schrieb am 29.10.2015 - 14:58 Uhr zu Kapitel «Kampf»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Wahnsinn, das ist einfach nur Dramatik pur! Was mich fasziniert hat, ist, wie Ihr die Atemlosigkeit dieses Kampfes auch im Schreibstil dieses Kapitels umgesetzt habt. Ganz großes Kompliment! Das fühlt sich wirklich total realistisch an beim Lesen - genau so muss sich ein solches Gefecht abgespielt haben. Neben dem eigenen Können, der Kriegserfahrung und dem Überlebensinstinkt war es sicher zu mehr als fünfzig Prozent einfach nur pures Glück, ob man so ein Gemetzel überstanden hat.

Und Dorain hatte dieses Glück nicht. Besonders tragisch ist, dass es ihn gerade in den letzten Augenblicken des Kampfes erwischt. Ich war erschüttert von seinem Tod und hatte beim Lesen Tränen in den Augen. Er war wirklich ein besonderer Mensch. Ein furchtbarer Schlag für Athos; dass Dorain es so wollte, ist kaum ein Trost in diesem schrecklichen Moment.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort, ich gebe zu, wir haben Dorain auch nur sehr sehr ungern geopfert :( - aber es musste sein, dramaturgisch gesehen. Und außerdem ist es unrealistisch, wenn nie jemand im Kampf stirbt. Dennoch bleibt man beim Schreiben nicht ganz gelassen, auch wenn es nur eine fiktive Person ist. Komisch, nicht? Athos realisiert langsam, was er verloren hat - es hätte so viel sein können ... danke für dein Kompliment in Bezug auf das Gefecht, wir haben beim Schreiben auch den Atem angehalten ;) - nein, im Ernst, es muss furchtbar gewesen sein, sowas mitzumachen. Im Getümmel bleibt ja nur draufzuhauen ...

Vielen vielen Dank für dein Review, es macht Spaß zu schreiben, wenn man solche Reviews bekommt!

Liebe Grüße

Kalou

Rochefort schrieb am 28.10.2015 - 14:59 Uhr zu Kapitel «List»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Das ist sooo schön spannend!! :-)) D’Artagnan steckt wirklich ziemlich in der Klemme, aber zum Glück hat er zumindest seine Kaltblütigkeit einigermaßen zurückgewonnen - was in der Situation absolut überlebensnotwendig ist. Der Plan, den Pulverturm zu sprengen ist verwegen - passt gut zu unserem Gascogner *zwinker* - aber mit etwas Glück durchaus machbar. Als er den Wachtposten ausschaltet und sich in den Turm schleicht, hatte ich beim Lesen wirklich das Gefühl, mit dabei zu sein. Das wäre auch eine Aktion ganz nach Rocheforts Geschmack! *gg* Toll geschildert auch, wie dann der Turm in die Luft fliegt und d’Artagnan sich hinter den Erdwall rettet.

Derweil bangen die Freunde im französischen Lager um sein Leben. Ich kann Athos’ Empfindungen nachfühlen - ich glaube, ich wäre abgehauen, um den Freund zu suchen. Doch Athos ist ein Mann, dem ein Eid heilig ist - eine furchtbare Wahl, vor der er da steht…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort, vielen lieben Dank für dein Review - ja, endlich, endlich darf sich der Gascogner bewähren, es wurde ja Zeit *zwinker*. Dass so eine Bewährung Mut verlangt und ein wenig gefährlich sein muss, versteht sich von selbst ;). Da die Besatzer von Pinerolo nicht mir Eindringlingen rechneten - vor allem nicht mit Einzelnen - ist so ein Hussarstück sicher möglich. Frechheit siegt ;). Athos steht zu seinem Wort und er ist Soldat genug, zu gehorchen - immerhin können so Einzelaktionen den ganzen Krieg gefährden, aber es fällt ihm natürlich schrecklich schwer.

Nochmal danke, liebe Grüße

Kalou

La_Reveuse schrieb am 28.10.2015 - 12:30 Uhr zu Kapitel «List»:

Bravo! Da habt ihr wieder einmal ein unheimlich spannendes Kapitel hingekriegt! Man fiebert ja förmlich mit!

Auch die Szene mit Aramis’ Gedanken über den “Allmächtigen” und den Sinn und Nutzen von Gebeten ist gut gelungen. Es ist ja leider in jedem Krieg so gewesen, dass die christlichen Priester auf beiden Seiten jeweils die Soldaten und deren Waffen gesegnet haben (wenn man von den Eroberungskriegen in den Kolonien absieht, da standen dann eben auf der einen Seite die Priester und auf der anderen die Schamanen oder Medizinmänner). Was also nutzen die Gebete - ausser dass es den einzelnen Menschen vielleicht eine Art psychologische Stärkung gibt?

Bin gespannt, wie es weiter geht! Bitte weiter machen!


Antwort des Autors:

Oh, keine Sorge, die Geschichte ist schon eine geraume Weile fertig, aber wir stellen die Kapitel schön gemächlich eins nach dem andern rein, das ist fürs Lesen angenehmer.
Ich freu mich, wenn du Aramis` Gedanken zu Gebet und Priesterschaft nachvollziehbar fandest - ja, die seelische Stärkung des Soldaten, besonders vorm Kampf, das war und ist eine der primären Aufgaben des Feldkuraten. Ob er selbst gläubig ist, scheint mir dabei nicht unbedingt von Belang, solange er sich nur ehrlich bemüht, den Kämpfern Trost zu spenden und in ihnen Hoffnung und Zuversicht zu wecken. 

Vielen Dank für dein wohlwollendes Review, wir freuen uns, wenn das Kapitel für dich spannend zu lesen war.
Liebe Grüße
Aramis  

Rochefort schrieb am 27.10.2015 - 13:20 Uhr zu Kapitel «Tunnel»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Danke für diese packende Szene unter der Erde! Ich habe mitgelebt und mitgefiebert. Einmal bin ich aus Abenteuerlust in einen verlassenen Bergwerksstollen geklettert - in einem engen Tunnel unter der Erde zu stecken ist so schon ziemlich beklemmend. Und hier müssen die Männer noch jeden Moment damit rechnen, dem Tod ins Auge zu blicken… wirklich heftig! Wenn Chavigny nicht wieder im unpassendsten Moment den Mund aufgerissen hätte, wäre die Sache für die Musketiere vielleicht besser ausgegangen…

Dass man nach einer solchen Kampfsituation völlig orientierungslos ist so wie d’Artagnan kann ich gut nachvollziehen. Die Passage, wie ihn sein 6.Sinn im letzten Augenblick noch warnt, gefällt mir besonders. Noch hat er Glück im Unglück, dass er sich zumindest vorläufig vor den Spaniern verbergen kann.

Für den Kardinal ist es ein unangenehmer Rückschlag, dass der Plan einer Unterminierung der Mauern gescheitert ist. Dass d’Artagnan vermisst wird, scheint ihm nicht ganz gleichgültig zu sein, auch wenn er versucht, sich nichts anmerken zu lassen…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

wir freuen uns sehr, wenn du, als erklärter Action-Fan *zwinker*, diesen nächtlichen Kampf im Tunnel überzeugend geschildert fandest! Ja, so ein Gefecht unter der Erde muss ein wahrer Alptraum sein - kein Wunder, dass d`Artagnan hinterher jede Orientierung verliert. Aber er wäre nicht der Gascogner, wenn nicht sein Überlebenstrieb nun sofort verstärkt einsetzte - dieser hilft ihm, seine schier ausweglose Situation doch einigermaßen zu meistern…
Ja, Richelieu ist der junge Leutnant nicht gleichgültig, der Kardinal hat insgeheim militärische Hoffnungen in ihn gesetzt - doch diese scheinen sich nun zu zerschlagen, ebenso wie Richelieus Strategie, die Stadtmauern zu unterminieren.

Vielen Dank für deine Zustimmung, wir freuen uns sehr, wenn dieses Kapitel für dich spannend zu lesen war!
Liebe Grüße
Aramis 

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