Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Brisez les chaînes»

Rochefort schrieb am 27.11.2013 - 15:00 Uhr zu Kapitel «Rhedae»:

Liebe Kaloubet!

Wie immer habe ich mich sehr über ein neues Kapitel dieser Geschichte gefreut und es mit großer Spannung gelesen. Die Szene in der nächtlichen Klosterkirche macht einen ganz atemlos; jeden Moment erwartet man, dass Häscher von Mendes aus dem Dunkel auftauchen. Dass Armandine nahe daran ist, die Nerven zu verlieren, ist nur zu verständlich. Welch ein Glück, dass sie gerade hier auf eine Verbündete und Freundin von Porthos aus früheren Tagen trifft, die ihr und Manon ein Entkommen aus dieser Falle ermöglicht. Und nicht nur das, Marguerite entdeckt auch die verschlüsselte Botschaft in dem Gedicht - ein weiteres Puzzleteilchen in dem verwirrenden Rätselspiel, das Mendes mit den Freunden spielt. Denn dass er mit ihnen spielt, das hat, so denke ich, d’Artagnan vollkommen richtig erkannt. Würde er sie einfach alle gefangen nehmen oder töten wollen, so müsste er dabei nicht so umständlich vorgehen. Was ich auch für möglich halte, ist, dass Mendes einen oder mehrere der Freunde noch für seine Pläne braucht… Bin schon sehr neugierig, was sie in Rennes le Château erwarten wird.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Liebe Rochefort, das siehst du völlig richtig, Mendes hätte sie ja schon lange zerstören können, wenn er es wirklich darauf angelegt hätte - doch das ist nicht sein primäres Ziel. Sie stören, sie verlangsamen, das ja, aber er braucht sie auch noch. Deswegen legt er ihnen üble Steine in den Weg ... aber nun, das Finale wird nicht lange auf sich warten lassen, jetzt, wo sie wissen, wo er zu finden ist.

Vielen Dank für dein Lesen und Reviewen, auch wenn die Geschichte nur langsam vorwärts geht!

Liebe Grüße

Kalou

 

Aramis schrieb am 26.11.2013 - 00:11 Uhr zu Kapitel «Rhedae»:

Liebe kaloubet,
vielen Dank, dass du auch an dieser Geschichte weitergeschrieben hast! Obwohl *zitter*- die Atmosphäre in der kalten Klosterkirche, in der Amandine ihre “Demutsübung” absolviert, bringt mich wahrhaftig zum Frösteln! Und dazu Äbtissinnen, Nonnen, verborgene finstere Gänge - da läufts mir gleich kalt den Rücken runter! Umso schöner und warmherziger die überrraschende Begegnung mit Marguerite - die Szene zwischen ihr und Porthos ist total berührend! Doch dieser verfluchte Mendes legt offensichtlich seine heimtückischen Fangschlingen aus. Was wird die Freunde nun in Rennes erwarten? Ich spekuliere jetzt lieber nicht rum, meine Vorstellung reicht nicht aus - da hilft nur dein nächstes Kapitel! 
Liebe Grüße
Aramis
 


Antwort des Autors:

Liebe Aramis, danke für dein Review! Es wird sicher kein Zuckerschlecken werden, aber nun, wo sie wissen, wo sich Mendes aufhält, ist zumindest die Richtung klar. Die Nonnen sollten gar nicht so bösartig sein, sie wurden nur vorgewarnt und ein wenig missbraucht. Doch ist eine Nonne kein Kerkermeister, deswegen konnten die drei Damen auch unbeschwert und unverfolgt entkommen.

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 25.11.2013 - 22:08 Uhr zu Kapitel «Rhedae»:

Eine verborgene Falltür? Ja, das könnte durchaus ein guter Fluchtweg sein. Jetzt bin ich ja doch erleichtert, sie haben es nach Tours geschafft und treffen auf Athos, d´Artagnan, Aramis  und Porthos. Für Athos muss es ja eine große Erleichterung sein, dass Amandine wieder bei ihm ist, er muss ja wirklich vor Sorge ganz verückt gewesen sein.
Ja, ich lag wohl richtig…Marguerite war die Frau, in die Porthos verliebt war, und mit der er wegen der STandesunterschiede nicht zusammenkommen konnte. Vielleicht gibt es ja jetzt doch eine Chance für die beiden, ich bin gespannt. Auf jeden Fall war das ein unverhofftes Wiedersehen, mit dem Porthos nicht gerechnet hat. Auf jeden Fall könnte Marguerite ja jederzeit das Kloster verlassen um zu ihren Kindern zurückzugehen…Laienschwestern haben ja kein Gelübde abgelegt und können somit ins weltliche Leben zurückkehren. Wer wohl der Mann war, der mit der Äbtissin geredet hat? Eines steht fest…solange sie in disem Kloster waren schwebten Amandine und Manon wohl in Lebensgefahr. Das war wohl einer von Mendes Leuten, die immer noch hinter den vier Freunden her sind. Diese Leute hätten Manon und Amandine bestimmt als Druckmittel benutzt und sie womöglich sogar getötet, ein schrecklicher Gedanke.
Eines steht fest…sie haben es diesmal mit einem sehr gefährlichen Gegner zu tun.
Dass die Anfangsbuchstaben in dem Gedicht den Namen der Stadt  Rennes le chateau ergeben, das ist sicherlich kein Zufall. Die Freunde sollten sehr vorsichtig sein, das könnte eine Falle sein. Ich bin schon sehr gespannt, was sie dort erwartet und was Mendes eigentlich vorhat. Dass ihre Angreifer zu wenige oder zu undiszipliniert sind ist sicherlich kein Zufall, dahinter muss irgendein Plan stecken

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Liebe Alienor, vielen Dank für dein Review. Vielleicht hätte ich nochmal kurz erwähnen sollen, wer Marguerite war - ja, sie war die Marketenderin, die mit Porthos ein Verhältnis hatte, die aber am Ende von l´amour perdu in Deutschland blieb. Ob aus den beiden was wird? Mal sehen, ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Mendes treibt mit den Freunden ein übles Spiel, du siehst das ganz richtig, er braucht sie für sein Finale, deswegen möchte er sich auch nicht komplett eliminieren. Doch den ein oder anderen töten, das käme ihm  gerade recht ... nun ja, sie werden ihm das Leben noch schwer machen, vor allem, wo sie jetzt wissen, wo er sich aufhält. Wie es mit Athos und Manon weitergehen wird und ob Amandine sie zu Recht als Schwiegermutter bezeichnen könnten - nun, das sollte das nächste Kapitel verraten ;-)

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 25.11.2013 - 21:52 Uhr zu Kapitel «Rhedae»:

Oh, schön ein neues Kapitel :) Eigentlich wollte ich ja gerade off gehen, aber das lese ich jetzt doch noch, weil ich so gespannt bin, wie es weitergeht. ´Für Amandine wird es nicht leicht sein zu lügen, denn gerade Kinder verraten sich ja dabei leicht, und falls die Nonnen sie einem strengen Verhör unterziehen, dürfte es für das Mädchen schwierig sein, bei ihrer Geschichte, dass Manon ihre Mutter wäre, zu bleiben. Allerdings…falls Manon und Athos ein Paar werden sollten, und nähergekomemn sind sie sich ja schon, wäre es ja nicht mal eine Lüge, wenn Amandine das sagt, dann wäre Manon ja ihre Stiefmutter:) Diese Nonnen sind mir schonmal verdammt unsympathisch, so wie sie die arme Amandine auf dem harten Boden liegen lassen als sogenannte Demutsübung..hoffentlich muss sie das nicht die ganze Nacht durchhalten.
Oh, schön, Marguerite…Amandine kann sich also noch an sie erinnern. :)
War sie nicht die Marketenderin, die im ersten Teil der Geschichte eine Art Verhältnis mit Porthos hatte? Ist über zwei Jahre her, dass ich die Vorgeschichte von dieser hier gelesen habe, deswegen weiss ich es jetzt nicht  mehr so genau. Hoffentlich kann Marguerite Amandine und Manon wirklich helfen aus dem Kloster zu entkommen.
Review Teil 2 folgt (ich muss die Reviews teilnehmen, da beim Posten manchmal die Verbindung abbricht, und dann das ganze Review weg wäre)

Liebe Grüsse

Alienor

AlienorDartagnan schrieb am 05.04.2013 - 20:52 Uhr zu Kapitel «L´enlèvement»:

Dieses Review brauchst du nicht zu beantworten, das ist nur ein Ersatz für das von mir gelöschte. Ich habe das Review gelöscht, weil ich stinkesauer war, dass Silvia deine Geschichten als hervorragend und meine als durchschnittlich bezeichnet hat. Jetzt denke ich mir aber, dass das ja nur die Meinung einer Person ist, und ich ja deswegen nicht neidisch sein muss, da jeder einen anderen Geschmack hat. Viele Autoren neigen wohl dazu, da etwas eitel zu sein und bei einer Kritik gleich beleidigt zu sein. Ich werde diese Geschichte jedenfalls weiterhin verfolgen, da ich wissen will, wie es mit Athos, Armandine und den anderen weitergeht.

Lg

Alienor 


Antwort des Autors:

Hallo Alienor, ich beantworte dein Review trotzdem gern. Du kannst die Geschichte natürlich weiterlesen, kannst reviewen oder auch nicht, wie du magst. Auch Kritik ist willkommen, denn ich glaube, man ist, was die eigenen Geschichten angeht, tatsächlich ein wenig betriebsblind, da schließe ich mich gar nicht aus. Das Wichtigste ist aber doch, dass man - also ich jedenfalls - für sich selbst schreibt und Spaß dran haben sollte. Was andere dann über die Geschichten denken, ist interessant, freut im positiven Fall den Autor sehr und bringt ihn bestenfalls bei Kritik weiter. Dennoch sollte sich nicht alles nur um Ranking, besser oder schlechter drehen, das Hauptkriterium für den Autor, für dich, für mich, ist doch, ob die Geschichte Spaß machte. Und wenn das der Fall ist, dann würde ich alles andere gelassener sehen. Klar, dem einen gefällt die Geschichte, der Stil besser, dem anderen jene/r - damit muss man halt leben, wenn man sie veröffentlicht. Das Wichtigste - ich wiederhol mich grad - ist aber, dass die eigenen Geschichten dem Autor gefallen und er Spaß beim Schreiben hatte ...

Viele Grüße

Kaloubet

Rochefort schrieb am 03.04.2013 - 12:28 Uhr zu Kapitel «L´enlèvement»:

Liebe Kaloubet!

Wenn man liest, mit welcher unglaublichen Kälte und Brutalität die Schergen von Mendes vorgehen, könnte einem regelrecht das Blut in den Adern gefrieren. Die beklemmende Atmosphäre, die verzweifelte Lage, in der sich die Freund befinden, kommt wirklich gut rüber. Sehr berührend habe ich die Szene gefunden, in der Athos die kleine Stoffpuppe seines Sohnes entdeckt. Die Entscheidung von Manon und Armandine, sich als Spioninnen in das Kloster einzuschleichen, ist wahnsinnig mutig, aber auch extrem gefährlich. Immerhin wissen Mendes und seine Schergen, wie die beiden aussehen und könnten ihre Gesichter trotz einer Verkleidung erkennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Mendes den Freunden eine Falle stellen will, indem er den kleinen Raoul als Köder benutzt… Das wird noch sehr dramatisch werden!

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Liebe Rochefort, danke für dein Review! Jaa, es spitzt sich zu. Bei dieser Puppe musste ich an meine Tochter denken, ich finde es immer so grausam, wenn Kinder ihre geliebten ´Doudous´ verlieren. Das ist uns zum Glück noch nie passiert, aber Entführer achten vermutlich nicht darauf, so Stoffpuppen mitzunehmen, deswegen die Szene. Wobei ich gestehe, dass ich bei Schilderungen von Grausamkeiten gegenüber Kindern schnell an meine Grenzen komme, es sei vorweggenommen, dass Raoul wohl ´ganz´ bleiben wird ... aber ich darf nicht zuviel verraten.

Liebe Grüße

Kalou

Aramis schrieb am 30.03.2013 - 21:02 Uhr zu Kapitel «L´enlèvement»:

Liebe kaloubet,
oh, super, ein neues Kapitel zu Deiner Geschichte! Doch leider scheinen sich Athos` Befürchtungen darin definitiv bewahrheitet zu haben: Dieser Schuft von Mendes hat Raoul entführen lassen - und Athos` abgrundtiefen Hass gegen seinen Widersacher meint man nun direkt physisch spüren zu können! Hoffentlich hat Amandine recht, mit ihrer Annahme, niemand würde mit ihrem und Manons Auftauchen im Frauenkloster von Tours rechnen - vielleicht hat Mendes ja genau das eingeplant, um seine Gegner völlig schachmatt zu setzen! Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das Ganze nun weiter entwickeln wird -
Liebe Grüße
Aramis

duchesse schrieb am 16.02.2013 - 23:16 Uhr zu Kapitel «L´attaque»:

Hallo kaloubet,

es wäre wohl ein wenig zu optimistisch zu sagen: “Das ist ja noch mal gutgegangen!”... immerhin sind Athos und Aramis nicht mehr wirklich im richtigen Zustand für die zu erwartenden weiteren Konfrontationen. Irgendwie ahne ich gerade ganz üble Dinge auf unsere Freunde zukommen, aber die Ausgestaltung überlasse ich getrost dir ;-)

Die Kampfszene ist großartig beschrieben; gerade weil du dich auf Aramis’ Perspektive beschränkst und berücksichtigst, dass er in der Dunkelheit kaum etwas sehen kann, kommt das Verwirrende, Unübersichtliche und Bedrohliche der Situation sehr gut rüber. Amandine tut mir leid, sie wird vielleicht erst später, wenn der Schock vorüber ist, begreifen, was sie getan hat - andererseits hat sie ja schon einiges durchgemacht und ist vielleicht auch stark genug, mit der Tötung ihres Gegners so fertigzuwerden, wie die Musketiere es tun.

Liebe Grüße,

duchesse


Antwort des Autors:

Hallo Duchesse,

nun, was den Kampf betrifft, so ist es tatsächlich grad so gut gegangen, aber Mendes wird sich sicher nicht auf diese einzige Attacke beschränken, das ahnst du richtig - und ich kann es verraten, ohne viel Spannung rauszunehmen ;-). Es freut mich, wenn dir meine Darstellung des Kampfes gefiel, ich versuche, mich in die Personen reinzuversetzen und das war halt, was Aramis sah ... reichlich wenig, das stimmt :-). Ich gebe zu, dass ich Amandine vermutlich ziemlich überfordere, es wird mehr als ein Gespräch nötig sein, um sie drüber wegkommen zu lassen. Das lege ich in Athos´ kompetente Hände ;-).

Vielen Dank für dein Review!

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 13.02.2013 - 19:13 Uhr zu Kapitel «L´attaque»:

Schön, dass du so schnell weitergeschrieben hast :) Was für ein Glück, dass Aramis so schnell reagiert hat, und so den Angriff abwehren konnte, aber ganz bestimmt sind die Freunde noch nicht außer Gefahr…und auch für Armandine und Manon könnte es sehr gefährlich werden. Wie gut, dass Armandine so ein tapferes Mädchen ist, in dieser Hinsicht kommt sie ganz nach Athos…sie hat Aramis damit das Leben gerettet. Für Armandine war das natürlich ein Schock, aber sie musste es tun, um Aramis zu retten. Für einen erwachsenen Mann ist es ja schon traumatisch, zum ersten Mal töten zu müssen..wie schlimm muss das dann erst für ein 13 jähriges Mädchen sein? Athos hatte Recht, es war nicht ihre Schuld…aber ob sie das wirklich begreifen wird? Bestimmt wird sie sich weiterhin Vorwürfe machen und sich als Mörderin fühlen. Für ihr Alter hat sie wirklich schon so viel mitgemacht, bleibt zu hoffen, dass sie tough genug ist, um irgendwann darüber hinwegkommen zu können. Und es ist vielleicht auch gut, dass Athos und Manon sich nun einander immer mehr annähern, ich finde es gut, wie du das schreibst, diese kleinen Gesten, wie Athos ihr über die Wange streicht, zeigen, dass er mehr für sie empfindet, als er sich eingestehen will.
Athos Wunde ist eine sehr ernste Verletzung, auch wenn er das als harmlos heruntergespielt hat..es könnte lebensgefährlich werden, gut, dass Aramis die Verletzung rechtzeitig gesehen hat. Und auch Manons fürsorgliche Geste, wie sie seinen Kopf in ihren Schoß legt, als Porthos seine Wunde nähen muss, zeigt, dass die beiden mehr füreinander empfinden.  Armer Athos…eine Wunde ohne Narkose zu nähen, das muss höllisch wegehtan haben…bei dem Gedanken graust es mir….bleibt wirklich zu hoffen, dass die Wunde sich nicht entzündet.  Schmunzeln musste ich auch, als der Gascogner frech sagt “Wieso Athos…er hat doch nur faul rumgelegen..”, das passt irgendwie zu d´Artagnan, und bringt auch eine humorvolle Note rein, genauso wie Porthos, als er sagt, dass Nähen Frauenarbeit ist, dann aber doch selbst näht. Ja, es wäre wirklich ratsam, dass sie den Wald jetzt rasch hinter sich lassen, bevor sie erneut angegriffen werden, denn in ihrem jetzigen Zustand würden sie einen weiteren Angriff sicherlich nicht überstehen.
Wie schön..Manon und Athos küssen sich…ja, es ist Athos wirklich zu gönnen, und auch Manon, die ja auch schon so viel Schlimmes durchgemacht hat. Es war mutig von Manon, Athos zu küssen,denn im 17. Jahrhundert war es sicher sehr selten, dass eine Frau die Initiative ergriff..aber Athos hat ihren Kuss ja genauso eindeutig erwidert, und nun können sich endlich beide dazu bekennen, sie sind auch wirklich ein wunderbares Paar. :)  
Ja, Porthos hat wohl leider Recht..Mendes spielt mit ihnen wie die Katze mit der Maus, und sie befinden sich gerade in einer sehr gefährlichen Situation. Und es wäre Mendes zuzutrauen, einen hilflosen Menschen zu quälen…der kleine Raoul befindet sich vermutlich in ernsthafter Gefahr, bleibt wirklich zu hoffen, dass Mendes Leute ihn noch nicht entführt haben, und Athos seinen Sohn wohlbehalten auf Bragélonne vorfindet. Ich bin schon gespannt auf das nächste Kapitel.

Liebe Grüße

Alienor 


Antwort des Autors:

Liebe Alienor, danke für das ausführliche Review! Da ich grad Ferien habe, ging das Weiterschreiben recht schnell, außerdem wollte ich die Spannung des vorigen Kapitels auflösen ;-). Amandine wird drüber wegkommen, sie hat schon einiges mitgemacht und muss wohl einsehen, dass es hier keine andere Wahl gab. Klar ist das traumatisch, doch sie ist stark ... vielleicht ein wenig zu stark? Ich weiß nicht, denn Teenies sind manchmal wirklich ein wenig von der Wirklichkeit entrückt, Dinge, die wir ganz grausig finden, stören sie nicht, anderes aber finden sie absolut gräßlich und wir stehen daneben und wundern uns. In meinen Augen hat Amandine Gottvertrauen, wie so viele Kinder oder Jugendliche, sie sieht die wirklich bösen Dinge noch nicht und glaubt, dass am Ende das Gute siegt. Deswegen wird sie drüber wegkommen - und weil ich sie im nächsten oder übernächsten Kapitel noch brauch ;-).

Was Manon und Athos angeht, so glaube ich, dass sich die Frauen auch im 17. Jh. dergleichen Dinge zutrauten, erst das 19. Jh. war so schrecklich geziert - und da auch nicht in allen Gesellschaftsschichten. Hier ist es ja eine völlig surreale Situation, nicht in einem Salon oder so, sondern sozusagen in der Wildnis, in gesellschaftlicher und botanischer Hinsicht. Deswegen denke ich, dass Manon durchaus die Initiative ergreifen konnte. Zuerst hatte ich es umgekehrt geschrieben, aber dann fand ich das ein wenig zu machohaft, es passte nicht, Athos hätte sie nie öffentlich in Verlegenheit gebracht. Tja, und deswegen hab ich´s umgedreht ;-).

Liebe Grüße

Kalou

 

Rochefort schrieb am 12.02.2013 - 12:13 Uhr zu Kapitel «L´attaque»:

Liebe Kaloubet!

Fantastisch geschrieben - besonders die nächtliche Kampfszene!! Man glaubt beim Lesen mittendrin zu sein. Das Unüberschaubare, das Chaos dieses nächtlichen Angriffs kommt richtig gut heraus. Habe vor Spannung richtig den Atem angehalten! Auch das Danach hast Du sehr einfühlsam beschrieben: die Schocksituation, in der Armandine sich befindet, nachdem sie einen Menschen töten musste, die Versorgung der Verwundeten. Schön und mutig von Athos und Manon, ihre Liebe nicht mehr zu verbergen! Athos hat trotz der schweren Verwundung seinen Galgenhumor noch nicht verloren. Aber ich fürchte, das Schlimmste steht ihnen noch bevor, denn Aramis trifft mit Mendes’ Einschätzung sicher den Nagel auf den Kopf: Der Mann hat einen Plan und weiß ganz genau, was er will und wie er seine Gegner zur Strecke zu bringen beabsichtigt. Und nun sind Athos und Aramis ernsthaft verwundet. Ein weiterer Kampf könnte das Ende für sie bedeuten…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Liebe Rochefort, vielen Dank für dieses lobende Review, das freut mich sehr! Die Szene mit Athos und Manon habe ich mindestens dreimal umgeschrieben, schön, dass sie dir gefallen hat! Mendes ist eindeutig skrupellos und er wird seine Gegner nicht mit einem blauen Auge davonkommen lassen. Hm, um es wieder mal dramatisch zu sagen (mir scheint, ich hab´ heute einen Hang dazu ;-)): das ist erst der Anfang ...

Liebe Grüße

Kalou

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