Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Cimetière des Innocents»

Rochefort schrieb am 13.10.2014 - 20:52 Uhr zu Kapitel «Ein Mädchen namens Henriette»:

Liebe Alienor!

Schön, dass Du diese Geschichte wieder weiter gesponnen hast. Die Kirchenbücher zu durchforsten ist eine gute Idee. Die Freunde benötigen irgendeinen konkreten Anhaltspunkt, um das Rätsel um Athos und Claire zu lösen und hier scheint sich erstmals einer zu finden. Ich bin schon sehr gespannt, ob jene arme Selbstmörderin Adelaide de Giuoli tatsächlich die Mutter von Claire war. Es könnte wirklich sein, dass das Mädchen ursprünglich Henriette hieß und dann in dem Waisenhaus den Namen Claire bekam oder annahm.

Auch die Herkunft aus dem Berry scheint mir kein Zufall zu sein. Allerdings kann ich mir wirklich schwer vorstellen, dass Athos oder dessen Vater sich derart unmenschlich gegen eine wehrlose Frau verhalten hätten. Das ist mit Sicherheit auszuschließen. Möglicherweise wurde Claire Opfer einer Täuschung; vielleicht wurde sie gar bewusst in die Irre geführt um sie zum Werkzeug eines Racheplans zu machen…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Ja, die Freunde brauchen wirklich einen konkreten Anhaltspunkt, denn ansonsten werden sie das Rätsel um Claire niemals lösen können. Im nächsten Kapitel wirst du dann auch erfahren, ob Adelaide de Giouli Claires Mutter war und auch über Claires Vergangenheit wird im nächsten Kapitel mehr zu erfahren sein. Was den Namen Henriette betrifft, auch darauf werde ich in einem der nächsten Kapitel zurückkommen, auch darauf, warum das Mädchen Henriette genannt wurde. Und du hast Recht, Athos und sein Vater hätten sich niemals einer wehrlosen Frau gegenüber derart unmenschlich verhalten, dahinter steckt etwas ganz anderes, Claire hat ein völig falsches Bild von der ganzen Sache. Und du könntest durchaus mit deiner Vermutung richtig liegen, es gibt da nämlich jemanden, der Claire zu Reichtum verholfen hat und womöglich hat derjenige sie auch manipuliert und ihr Lügengeschichten über Athos und seinen Vater erzählt. Die arme Claire hat sich völlig in ihre Rache verrannt und merkt nicht, dass sie sich auf einem Irrweg befindet und Athos nichts für den Tod ihrer Mutter kann.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 01.10.2014 - 19:07 Uhr zu Kapitel «Ein Mädchen namens Henriette»:

Nun bin ich ja gespannt, wo die Lösung dieses Knotens liegt! Die Verwicklungen hast du gut dargestellt, seltsam das Ganze und äußerst verwirrend. In der Tat glaube ich nicht, dass Athos ein Gutsbesitzer gewesen wäre, der seine Untergebenen schlecht behandelt hätte, aber manchmal kamen solche Fälle den entsprechenden Landbesitzern ja gar nicht zu Ohren und es waren die Verwalter oder andere mit Vollmachten ausgestatteten Personen, die da meinte, sich durchsetzen zu müssen. Einen Tipp hätte ich ;-): Du erklärst häufig, was die Personen denken - aber das ist gar nicht nötig, da man es auch so versteht, ihr Handeln zeichnet sie aus und der Leser versteht ihre Motive auch ohne dass du sie noch einmal verdeutlichst ;-). Ich bin auf die Fortsetzung gespannt!


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, die Verwicklungen gut darzustellen. In einem der nächsten Kapitel wird sich dann herausstellen was genau Athos mit Claire verbindet und wieso sie glaubt, dass er für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist. Du hast Recht, in den meisten Fällen erfuhren die Landbesitzer wohl gar nicht wie es ihren Bauern erging, und womöglich hatten sie einen Verwalter, der beim Einziehen der Steuern in die eigene Tasche wirtschaftete und ihre Herren glaubten dann, die Steuerbelastung für die Bauern wäre gar nicht so hoch. Ich bin davon überzeugt, dass Athos ein gerechter Lehnsherr gewesen ist, ebenso wie sein Vater. Über Athos verstorbenen Vater erfährt man in den Romanen ja wenig, aber ich vermute, dass Athos von ihm dazu erzogen wurde gerecht zu sein, dass sein Vater ihm charakterlich ähnlich gewesen sein muss. Allerdings hat auch der alte Comte Schwächen gehabt, wie in einem der nächsten Kapitel noch herauskommen wird. Und danke für deinen Tipp, das hilft mir wirklich weiter. Ich werde in den nächsten Kapiteln mal versuchen, nicht mehr so ausführlich zu schreiben was die einzelnen Personen denken, das kann der Leser ja auch durch ihr Handeln erkennen.
Die Fortsetzung gibt es in zwei bis drei Wochen, ich schreibe bereits an dem Kapitel.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 25.09.2014 - 23:45 Uhr zu Kapitel «Ein Mädchen namens Henriette»:

Liebe Alienor,

ah, schön, dass du an dieser Geschichte weitergeschrieben hast! Irgendwie scheinen die drei Freunde ja nun bei ihren Recherchen im Haus des Pfarrers (offenbar ebenfalls kein Mann von Traurigkeit! *zwinker*) ein loses Ende des Fadens gefunden zu haben - hoffentlich hilft es ihnen, dem dunklen Geheimnis endlich auf die Spur zu kommen! Dass Aramis hier so dahinter ist und die Nachforschungen vorantreibt, liegt wohl daran, dass er sich beiden zutiefst verpflichtet fühlt, Athos ebenso wie Claire - doch geht die Freundschaft für ihn vor, und es ist schön zu lesen, dass er seinen Freund, wenn es hart auf hart käme, um jeden Preis verteidigen will, auch wenn er sich in Claires Gefühle nur zu gut hineinversetzen kann.

Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ich hatte ja eine Zeitlang eine Schreibblockade, aber nachdem ich jetzt für diese Geschichte ein Grundgerüst erstellt habe, und auch das Ende schon fertig im Kopf habe, läuft das Schreiben wieder :) Ja, dieser Pfarrer ist wirklich kein Kind von Traurigkeit, er macht das, was wohl viele Geistliche damals taten, er hat ein Verhältnis mit seiner Haushälterin und gibt diese als seine Schwester aus. Aramis, Porthos und der Gascogner haben nun dank Kirchenbücher und Pfarrer in der Tat einen Hinweis gefunden und hoffen darauf, in diesem Waisenhaus mehr über Claire/Henriette zu erfahren, noch sind sie ja nicht sicher, ob es sich um ein und dasselbe Mädchen handelt. Und falls sie dort nicht weiterkommen, werden sie wohl doch nach Vitray reisen müssen, in der Hoffnung, dass die Dorfbewohner dort sich an Claires Mutter erinnern können. Claire bedeutet Aramis sehr viel, aber für ihn ist seine Freundschaft zu Athos wichtiger, da würde er sich auf jeden Fall auf Athos Seite stellen und ihn verteidigen, selbst wenn er sich dafür gegen Claire wenden würde, was ihm äußerst schwer fallen dürfte. Allerdings schätze ich Aramis so ein, dass er seine Freunde niemals im Stich lassen würde und auch loyal ist, deswegen dachte ich, dass er genau so handeln und auf jeden Fall zu Athos halten würde.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 07.07.2014 - 12:26 Uhr zu Kapitel «Dunkle Geheimnisse»:

Liebe Alienor!

Es muss wirklich ein schleußliches Gefühl sein, wenn man für ein Verbrechen belangt wird, das man nicht begangen hat und man einfach keine Erklärung findet für die Dinge, die rund um einen vorgehen. Es ist, als würde man sich hilflos durch undurchdringlichen Nebel tasten. Genauso geht es Athos im Moment. Diese beklemmende Atmosphäre kommt in diesem Kapitel wieder sehr gut rüber.

Aramis und d’Artagnan hoffen, im Gespräch mit Athos Klarheit zu erlangen, doch vorerst werden sie enttäuscht. Ich bin mir sicher, dass Athos die Wahrheit sagt und sich wirklich nicht erinnert. Und nun habe ich, in Bezug auf die Liebschaft seines Vaters nach dem Tode der Mutter, auch schon einen Verdacht, was vorgefallen sein könnte… Athos war damals noch ein Kind, noch dazu einsam und verzweifelt. Gut möglich, dass er einige der damaligen Geschehnisse verdrängt hat…

Die Nachricht, dass Mylady lebt und er auch noch eine Tochter mit ihr hat, ist wirklich ein bisschen viel auf einmal für Athos in seiner jetzigen Lage! Kein Wunder, dass er anfangs abblockt und nichts mit dem Kind zu tun haben will. Doch er ist ein zu edelmütiger Charakter, um wehrlosen Kinder tatsächlich seine Hilfe zu versagen. Nun bin ich schon gespannt, woran er sich nun erinnert und ob ich mit meiner Vermutung recht hatte…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Ja, für Athos ist das wirklich schlimm, für ihn ist es ein beklemmendes Gefühl, nicht zu wissen, warum das alles gerade geschieht, warum Claire ihn so hasst. Für ihn ist das wirklich als würde er hilflos durch den Neben irren, sich nicht zurechtfinden. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, diese beklemmende Atmosphäre rüberzubringen.
Du liegst ganz richtig, Athos erinnert sich wirklich nicht, er hätte seinen Freunden gar nichts dazu sagen können, weil dieser Teil seiner Vergangenheit für ihn im Dunkeln liegt. Er war damals noche in Kind und hat das was er getan hat später verdrängt. Was deine Verdacht betrifft, ich weiß jetzt nicht welchen du hast, aber eines kann ich dir schon einmal verraten. Athos war damals noch sehr jung und litt unter dem Verlust der Mutter, und handelte deswegen sehr impulsiv, und später wurde ihm erst klar was er angerichtet hatte und er verdrängte alles. Nun ist er jedoch an einem Punkt angelangt, an dem die heutigen Geschehnisse ihn zwingen, sich mit seiner lange verdrängten Vergangenheit zu beschäftigen. Er hat jetzt erkannt, warum ihm Claire so bekannt vorkommt, und für ihn ist es eine bittere Erkenntnis.
Und die Nachricht, dass aus seiner Ehe mit Mylady eine Tochter hervorging und dass sie noch am Leben ist, ist für ihn wirklich ein großer Schock, das wird er erst einmal verarbeiten müsse. Doch weil er ein edelmütiger Charakter ist, kümmert er sich zumindest darum, dass Myladys Kinder versorgt werden, denn er könnte niemals hilflose Kinder sich selbst überlassen. Ich bin schon gespannt, was für eine Vermutung du hattest, und in einem der nächsten Kapitel wirst du dann erfahren ob du Recht hattest, denn es wird ein Kapitel geben, in dem Athos sich erinnert an das was er damals getan hat, und dann wird auch die Verbindung zwischen ihm und Claire klar. Für ihn wird es ein schwerer Weg, sich seiner Vergangenheit zu stellen und den Schmerz, den er jahrelang verdrängt hat, noch einmal durchleben zu müssen. Aber er muss es tun, denn nur so kann er seinen Freunden helfen, die SAche aufzuklären und einen Zugang zu Claire zu finden.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 30.06.2014 - 17:39 Uhr zu Kapitel «Dunkle Geheimnisse»:

Nun, da kommt ja einiges auf Athos zu! Dass er Kindern mit Mylady bzw. einem Kind mit Mylady sehr verhalten gegenüber steht, ist nachvollziehbar, zumal ihn diese zusätzlich Nachricht ja umwerfen muss. Ich meine, alleine dass Mylady noch lebt, ist schon unglaublich, und nun hat er auch noch ein Kind mit ihr? Entschuldige den Ausdruck, er passt nicht in die Zeit, aber er muss sich ja vorkommen wie im falschen Film! Aber was verbindet ihn mit Claire? Etwas, was sich ereignete, als er ein Kind war? Seltsam ... doch ob sein sittenstrenger Vater wirklich eine Magd verführt hätte? Da hätte er ja seinem Sohn seine Liaison mit Anne kaum vorwerfen können ... ein Detail fand ich fragwürdig, aber du wirst mich eines Besseren belehren: Konnte man damals schon einfache Schecks einlösen? Wechsel gab es, das weiß ich, aber ein Verwalter, der seinem Herrn Schecks schickt? Gab es das?

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ja, für Athos ist das wirklich nicht leicht, da er ja mit Mylady nichts mehr zu tun haben will, ist die Existenz dieses Kindes für ihn ein Schock, etwas das er am liebsten verdrängen würde. Ja, auch wenn der Ausdruck nicht in die Zeit passt, so ist er in diesem Fall doch perfekt, genauso kommt Athos sich gerade vor, wie im falschen Film. Dass Mylady noch am Leben ist, ist für ihn auch nur schwer zu verdauen. Es gibt etwas, das Athos mit Claire verbindet, aber was das ist will ich jetzt noch nicht verraten. Du hast schon Recht, Athos Vater muss sehr sittenstreng gewesen sein, er war ja auch nicht gerade begeistert, als er erfuhr, dass Athos Mylady heiraten wollte. Ich werde in einem der nächsten Kapitel noch eine Rückblende aus Athos Sicht schreiben, die erklärt, wie es dazu kam, dass Athos Vater sich mit einer Magd eingelassen hat. Er hat sich nach dem Tod seiner Frau sehr einsam gefühlt und war wohl deswegen besonders empfänglich für weibliche Reize. Danke für deinen Hinweis, ich werde mal googeln, ob es damals schon Schecks gab. Aber es könnte gut sein, dass du richtig liegst und ich da wirklich zeitlich ein wenig vorgegriffen hatte. Ich hatte nur mal gelesen, dass schon die Templer im Mittelalter Wechsel ausstellten, die die Ritter mit sich führen konnte, um sie dann bei einer anderen Niederlassung der Templer einzulösen. Aber du liegst vielleicht auch richtig und es gab im 17. Jahrhundert wohl doch keine Schecks. Ich habe jetzt mal gegoogelt, und den Scheck gibt es doch noch nicht seit dem 17. Jahrhundert. Danke für diesen Hinweis, ich bin immer froh, wenn mich jemand auf historische Fehler hinweist, dann kann ich das noch korrigieren. Ich werde mir überlegen, wie ein Verwalter das wohl damals gemacht hätte, ob er Athos das Geld wohl auf dem Postweg geschickt hätte. Aber womöglich ist es wahrscheinlicher, dass der Verwalter mit dem Geld zu Athos nach Paris reist und es dort Aramis und Porthos übergibt, das würde wohl eher zum 17. Jahrhundert passen. Ich werde mir darüber Gedanken machen und dann das Kapitel nochmal editieren.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 29.06.2014 - 23:25 Uhr zu Kapitel «Dunkle Geheimnisse»:

Liebe Alienor,
oh, Athos erkennt also, was er als Kind unwillentlich angerichtet hat, und Claires Hass auf ihn wird ihm verständlich - da bin ich ja nun sehr gespannt, wie die Lösung dazu aussieht! Im Augenblick scheint er ja darüber äußerst betroffen zu sein, und dazu noch diese Sache mit den beiden Kindern, deren Vaterschaft er unbedingt leugnen will - das alles ist wahrhaftig schwer für ihn zu verdauen. Bleibt nur zu hoffen, dass Aramis und d`Artagnan ihrem Freund endlich aus seiner heillosen Lage heraushelfen können! Athos wird seine Erkenntnis wohl für`s erste für sich behalten, denk ich mal - oder erzählt er im Gegenteil seinen beiden Freunden bei allernächster Gelegenheit davon?

Liebe Grüße
Aramis

 


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Athos hat nun erkannt, was er als Kind unbeabsichtigt angerichtet hat und für ihn ist das nun ein schwerer Schlag und er hat das Gefühl ein schlechter Mensch zu sein. Im nächsten Kapitel werden d´Artagnan und Aramis dieser Sache auf den Grund gehen und versuchen herauszufinden wer die Person ist, an deren Grab Claire gewesen ist. Die Geschichte mit der Tochter die er von Mylady haben soll, hat ihn ebenfalls schwer getroffen, da er mit dieser Frau nichts mehr zu tun haben will und auch glaubt, das Kind nicht lieben zu können, dennoch gebietet ihm sein Ehrgefühl für Jeanne und ihren Bruder zu sorgen, sich darum zu kümmern, dass sie irgendwo ein gutes Zuhause bekommen. Eines kann ich dir schonmal verraten, Athos schämt sich so sehr, dass er seinen Freunden wohl erst einmal nichts erzählen wird. Aber genau das könnte ihm zum Verhängnis werden, da er sich irgendwann seiner Vergangenheit stellen muss.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 04.06.2014 - 19:57 Uhr zu Kapitel «Das Selbstmördergrab»:

Hm, wen beklagt Claire da? Das spricht für sie, dass sie wohl einen Menschen derart geliebt hat, dass sie sich mehr oder weniger vor seinem Grab vergisst - aber warum lastet sie seinen Tod Athos an? Das ist mysteriös ... Aramis zweifelt an seinem Freund? Nun ja, nach der Entdeckung von Mylady und den Umständen ihres ersten ´Todes´ ist das nicht nett, aber nachvollziehbar, vor allem, wenn er emotional beteiligt ist. Schön, dass wenigstens d´Artagnan an Athos glaubt ...


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Claire hat diesen Menschen um den sie da trauert sehr geliebt und mit dem Tod der Person hat in ihren Augen ihr Leben keinen Sinn mehr und so richtet sie ihr ganzes Augenmerk auf die Rache an Athos, dem sie die Schuld daran gibt. Wie sie darauf kommt, Athos die Schuld daran zu geben, wer die Person ist, das wird in einem der letzten Kapitel enthüllt werden, es gibt da nämlich eine besondere Verbindung zwischen Athos und Claire, mehr will ich mal noch nicht verraten. Aramis zweifelt an seinem Freund, weil er erst vor ein paar Monaten durch die Geschichte mit Mylady erfahren hat, dass es in Athos Leben Abgründe gab, von denen niemand etwas gewusst hat. Aber natürlich hofft Aramis inständig, dass er sich irrt und Athos kein weiteres dunkles Geheimnis hütet. Zwischen d´Artagnan und Athos war ja immer eine besonders intensive Freundschaft, die mich eher an ein Vater -Sohn Verhältnis erinnerte,  deswegen vertraut der Gascogner seinem Freund auch bedingungslos. Im nächsten Kapitel werden die beiden mit Athos reden und vor allem Aramis fragt sich voller Anspannung, ob er bei dieser Aussprache mehr von Athos erfahren wird.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 03.06.2014 - 14:09 Uhr zu Kapitel «Das Selbstmördergrab»:

Liebe Alienor!

Schön, dass Du diese Geschichte nun wieder fortgesetzt hast! Claire tut einem in ihrer Verzweiflung beim Lesen richtig leid und ich kann nachvollziehen, warum sie so handelt. Wenn ich felsenfest davon überzeugt wäre, dass jemand einen von mir über alles geliebten Menschen auf dem Gewissen hat, dann würde ich auch auf Rache sinnen. Irgendwie finde ich es gut, dass d’Artagnan und Aramis sie bei dem Grab beobachten, denn dadurch sehen sie, dass Claire an und für sich kein bösartiger Mensch, sondern einfach nur abgrundtief verzweifelt ist. Vielleicht gelingt es ihnen ja, Licht in die ganze Angelegenheit zu bringen und sie aus diesem Teufelskreis zu befreien.

Aramis’ Zweifel sind irgendwie verständlich. Gerade wenn einem jemand sehr nahe steht, ist es sehr beunruhigend, wenn man das Gefühl hat, dass dieser Mensch etwas verheimlicht und es dunkle Punkte in dessen Vergangenheit geben könnte, über die man nichts weiß. Ich kann gut verstehen, dass Aramis Gewissheit darüber haben will, was hier vorgefallen ist. Ich bin schon gespannt, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Ich werde jetzt auch regelmäßig, also mindestens einmal pro Monat ein neues Kapitel reinstellen, im Moment habe ich richtig viele Ideen für die weitere Handlung dieser Geschichte :)
Claire ist voll und ganz davon überzeugt, dass Athos etwas mit dem Selbstmord der von ihr so geliebten Person zu tun hat, und deswegen hasst sie ihn so sehr und möchte ihn tot sehen. Aramis und d´Artagnan haben hier eine zwar sehr dunkle, aber auch menschliche Seite von Claire gesehen, denn sie ist nicht nur fähig zu hassen, sondern auch dazu, einen Menschen über alles zu lieben. Und eines kann ich schon mal verraten, Aramis wird später noch alles dafür tun um sie aus diesem Teufelskreis zu befreien, und auch um Athos zu retten, mehr will ich mal noch nicht verraten.
Gerade weil Aramis so wenig über Athos Vergangenheit weiß, ist er nun verunsichert und fragt sich, ob es da nicht noch etwas gibt, das er vor ihnen verheimlicht hat. Er erhofft sich nun von Athos Antworten zu erhalten, um dem Freund wieder vertrauen zu können, aber irgendwie hat er auch Angst vor dem, womit er bei diesem Gespräch womöglich konfrontiert werden könnte.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 02.06.2014 - 21:07 Uhr zu Kapitel «Das Selbstmördergrab»:

Liebe Alienor,

sehr mysteriös! Claires Verhalten auf dem Friedhof lässt vermuten, dass sie einen Menschen durch Selbstmord verloren hat, den sie immer noch, über das Grab hinaus, so verzweifelt liebt, dass sie, um den vermeintlich Schuldigen zu strafen, auch vor dem perfidesten Plan nicht zurückschreckt. Irgendwie tut sie mir in ihrer Verzweiflung und in ihrem Hass sehr leid - das ist wohl ein Teufelskreis, aus dem man nur sehr schwer wieder herauskommen kann, wenn man sich einmal darin verstrickt hat -

Aramis` Zweifel an Athos sind zwar vom freundschaftlichen Standpunkt aus gesehen nicht schön, aber durchaus nachvollziehbar. Er ist misstrauisch, will Gewissheit haben, nicht zuletzt auch deswegen, weil er Claire anscheinen aufrichtig liebt. Wahrhaftig keine einfache Lage für ihn! Und dann noch d`Artagnans Vorwürfe, der von Athos` Unschuld restlos überzeugt ist und hundertprozentig zu seinem unglücklichen Freund hält - es ist für alle eine vertrackte Situation! Ich bin gespannt, ob Athos klärende Worte sprechen wird und Aramis` Zweifel beseitigen kann -

Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für  dein Review. Ja, Claire hat in der Tat einen geliebten Menschen verloren und sie gibt Athos die Schuld an ihrem Verlust, die wahren Hintergründe wirst du im Laufe der Geschichte noch erfahren. Wer dort begraben liegt und in welcher Verbindung die Person zu Claire steht, will ich mal noch nicht verraten, auf jeden Fall hat der Tod dieses geliebten Menschen Claire so sehr erschüttert, dass sie jeden Lebensmut verlor und nur noch für ihre Rache an Athos lebt. Sie hat sich so sehr in ihren Hass verrannt, dass sie alles dafür tun würde um Athos tot zu sehen, das ist in der Tat ein Teufelskreis aus dem sie nicht herauskommen kann. Es ist wirklich nicht verwunderlich dass Aramis solche Zweifel hegt, denn er und die anderen wissen ja nur wenig über Athos Vergangenheit, da er sich immer sehr verschlossen gegeben hat was dieses Thema betrifft und natürlich muss Aramis sich nun fragen, ob es da außer Mylady noch etwas anderes gibt, das Athos verheimlicht. Für  d´Artagnan ist Athos ja nicht nur ein guter Freund, sondern auch eine Art Vaterfigur die er sehr bewundert, deswegen glaubt er auch fest daran dass der Freund unschuldig ist und kann Aramis Zweifel nicht teilen. Eines kann ich dir schon mal verraten, für Athos wird es nicht leicht werden Aramis Zweifel zu beseitigen. Die Freundschaft der beiden wird noch auf eine harte Probe gestellt werden.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 28.03.2013 - 14:28 Uhr zu Kapitel «Jeanne und Jean»:

Liebe Alienor!

Das war eine überraschende Wendung, dass plötzlich zwei Kinder von Mylady auftauchen. Erstaunlich, dass sie so lange mit den Kindern diskutiert, während sie Aramis gegenüber steht. Naja, am Ende wird ihr diese Ablenkung ja auch zum Verhängnis. Was mich wundert ist, dass Mylady sich nicht an den Kardinal gewandt hat, um ihren finanziellen Nöten zu entgehen. Sie war seine beste Agentin, also könnte sie eigentlich doch auf seine Unterstützung hoffen. Weiß der Kardinal am Ende gar nicht, dass sie noch lebt? Erschreckend ist, wie kaltblütig die kleine Jeanne schon agiert - sie scheint das Ebenbild ihrer Mutter zu werden und lässt sich ganz von ihr beeinflussen. Aramis hatte noch einmal Glück, dass er die beiden Adeligen rechtzeitig vom wahren Sachverhalt überzeugen konnte. Jetzt bin ich schon neugierig, wie es mit Mylady und ihren beiden Kindern weiter geht.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Ja, dieser Leichtsinn will so gar nicht zu Mylady passen, sie hat sich tatsächlich leichtsinnigerweise nur auf ihre Kinder und nicht auf ihren Gegner konzentriert, für Aramis war das wirklich ein Glück, denn so konnte er sie außer Gefecht setzen, ohne sie schwer verletzen oder töten zu müssen. Mylady hat sich nicht an den Kardinal gewandt, weil sie auch für ihn tot gelten möchte…denn sie hatte befürchtet, dass, wenn sie zum  Kardinal geht, Athos und die anderen Musketiere erfahren dass sie noch lebt. Doch dank ihrer Rachepläne weiss Aramis nun davon, und sie genießt nicht mehr den Schutz ihres vorgetäuschten Todes. Richelieu wäre bestimmt nicht begeistert, wenn er wüsste, dass seine Agentin noch lebt und sich nicht bei ihm gemeldet hat. Er entlässt nicht einfach eine Spionin aus seinen Diensten. Ja, Jeanne ist wirklich schon recht kaltblütig für ihr Alter, das liegt wohl an Myladys Erziehung, und es ist zu befürchten, dass sie, wenn sie erwachsen ist, in die Fußstapfen ihrer Mutter tritt. Ich arbeite schon am nächsten Kapitel, hoffe ich bekomme es bis nächste Woche fertig. Eines kann ich dir schonmal verraten, es bleibt spannend.

Liebe Grüße

Alienor

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