Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Confrontation avec Richelieu»

Susannah schrieb am 07.10.2013 - 14:14 Uhr zu Kapitel «La lettre»:

Besser spät als nie - ich habe jetzt auch mit deiner Geschichte angefangen und das erste Kapitel hat mich gleich erwischt. Dein Schreibstil gefällt mir wirklich, ebenso deine Charakterzeichnung. Besonders dein Aramis hat es mir angetan!

 

Ich werde die Geschichte weiterlesen und schön brav reviewen :-) Und sorge mich um Athos und den Zorn des Kardinals.

 

VG

Susannah


Antwort des Autors:

Liebe Susannah, vielen Dank für´s Lesen und Reviewen. Es freut mich, wenn dich gleich das erste Kapitel in den Bann zieht, hoffentlich bleibt die Spannung erhalten - ich hab´s versucht ;-)

Liebe Grüße

Kalou

Aramis schrieb am 20.10.2012 - 23:07 Uhr zu Kapitel «Epilog»:

Liebe Kaloubet,
da ist sie wieder, diese intensive Gefühlsspannung, die in Deinen Geschichten herrscht und den Leser sofort in ihren Bann zieht! Sie kommt unter anderem besonders in Deinen Dialogen zum Tragen, die immer auch eine “zweite Ebene” haben, die der unterschwelligen, wie unter dunkler Wasseroberfläche hochsteigenden Emotionen - das macht Deine Geschichten so hinreißend - man fühlt sich plötzlich wie von einem unsichtbaren Sog gefangen und muss ihm folgen, durch alle Höhen und Tiefen - ich bewundere Deinen Stil!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

Vielen Dank! Das freut mich, denn genau darauf lege ich Wert - sozusagen das Innenleben nach außen zu kehren ;-).

Danke für dein Review

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 23.01.2012 - 03:02 Uhr zu Kapitel «Epilog»:

Dieses Kapitel war ein schöner Abschluss der Geschichte, und die Gefühle der Mutter hast du gut beschrieben. Für die Gräfin ist es natürlich eine große Freude, ihren Sohn nach so langer Zeit wiederzusehen, allerdings ist es für sie doch ein Wermutstropfen, dass er als Soldat ständig in Lebensgefahr schwebt, es wird für die Mutter nicht leicht sein, mit diesem Wissen leben, und sich immer Sorgen machen zu müssen, aber zumindest weiss sie nun, wo er ist, und dass er noch lebt. Ich finde es großzügig von Athos, dass er dem Bruder, der ihn doch ächtet, das Gut überlässt, obwohl ihm dieses Erbe zustehen würde. Aber es ist nur zu verständlich, dass er als Musketier bei seinen Freunden bleiben, und nicht auf einem Gut leben will, das so viele Erinnerungen an seine Ehe mit Mylady birgt. Athos war vermutlich damals gar nicht bewusst, was er seiner Mutter antat, indem er ihr keine Nachricht über seinen Verbleib zukommen ließ. Für sie muss sein plötzliches Verschwinden, für das es keine Erklärung gab, die Hölle gewesen sein. Was mich etwas wundert..wenn die Mutter sich bei Hofe nach ihm erkundigt hat, hätte sie dann nicht durch Tréville oder den König, die ja darüber Bescheid wussten, davon erfahren müssen? Oder verschwiegen diese der Gräfin den Verbleib ihres Sohnes? 
Mein Fazit: eine sehr schöne Geschichte, in der ich beim Lesen wirklich mit den Charakteren mitgefühlt habe. Und diese Geschichte würde großes Potenzial für eine Fortsetzung bieten…Konflikt mit dem Bruder, usw…als er später mit Raoul auf das Gut zurückkehrt. Oder war das das andere Gut, Bragélonne, auf dem er später mit Raoul lebte? Athos hat ja noch seine Mutter, seine Freunde und die Erinnerng an seine große Liebe..und das ist wirklich mehr, als er vor dieser erneuten Begegnung in La Rochelle mit Mylady hatte, denn so konnte seine Verbitterung sich in Liebe verwandeln, und sein Herz könnte irgendwann wieder offen für eine neue Liebe sein.


Antwort des Autors:

Jaa, das ist ein wenig AU, nein sogar sehr Au, denn im Roman lebt seine Mutter nicht mehr. Mir gefiel trotzdem die Vorstellung des heimkehrenden Sohnes. Und seinem Bruder kann er nicht böse sein, denn er verachtete sich ja selbst für die Heirat mit Mylady. Sein Bruder reagiert nur, wie er selbst reagiert hätte. Er hat sich einfach davongeschlichen, das ist nicht sehr ehrenvoll. Und einer musste ja das Gut - übrigens La Fère, nicht Bragelonne - übernehmen.

DANKE für deine vielen Reviews, es machte Spaß sie zu lesen und zu beantworten! Es freut mich, dass dir meine Geschichte gefallen hat!

Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 23.01.2012 - 02:47 Uhr zu Kapitel «Un autre rendez-vous avec Richelieu»:

Schade, dass aus Porthos und Sophie kein Paar werden konnte…aber Knecht auf einem Hof zu sein, das wäre für den prunkliebenden, lebenslustigen Porthos nichts gewesen, und als Musketier hätte er auch keine Familie ernähren können. Das war mir schon aufgefallen, bevor ich mich für die Musketiere interessierte, dass in den meisten Jahrhunderten die Soldaten immer erst mit ca. vierzig Jahren heirateten, wenn sie es überhaupt tun konnten. Und aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges ist ja oft von Soldatenfrauen-und Kindern die Rede, die unter harten Entbehrungen in Heerlagern aufwachsen mussten, und das möchte Porthos natürlich keiner Frau antun.  Bei dieser Fanfic leide ich wirklich bei jedem Kapitel mit Athos mit..wie er da die Nacht an Myladys Grab verbracht hat. Er wird wohl noch lange brauchen, bis er darüber hinweg ist. In diesem Kapitel ist AThos Charakter wieder sehr gut getroffen, ich fand es gut, wie er beim Kardinal für die Rehabilitation von Mylady bat. Und auch der Kardinal erscheint einem jetzt nicht mehr als der ultimative Buhmann und Bösewicht, in diesem Kapitel erkennt man, dass auch er ein Mann seiner Zeit war, der seine guten, aber auch seine Schattenseiten hatte, wie so viele historische Persönlichkeiten. Wie es aussieht, hat der Kardinal ja jetzt auch Achtung vor Athos, zumindest kam es mir am Schluss so vor. Hoffentlich ist Athos damit jetzt aus seinen Diensten endgültig entlassen, und der Kardinal kommt nicht noch auf den Gedanken, Athos für immer in seinen Diensten behalten zu wollen.  Richelieu hat zwar erkannt, dass Athos nicht unbedingt das Zeug zum Spion hat, aber er weiss auch, dass Athos andere Aufträge gut ausführen könnte. Nein, es ist AThos nicht zu wünschen, dass er weiterhin in den Diensten des Kardinals stehen muss.


Antwort des Autors:

Ich wollte Richelieu auch nicht grundsätzlich schlecht darstellen. Denn selbst Athos sagt ja später, dass sie ihn verkannten ... und ich könnte mir vorstellen, dass er inzwischen den Dienst für Richelieu nicht mehr als so furchtbar ansieht, wenn es ihm auch gegen den Strich geht. Porthos an dem Bauernhof, nein, das ginge nicht. Unter drei Schlössern reicht es dem Herrn eben nicht ;-)

AlienorDartagnan schrieb am 23.01.2012 - 02:22 Uhr zu Kapitel «Un souvenir»:

Also ich kann Porthos Reaktion schon verstehen, den Moment, als er und die anderen drinnen waren, und den Schuss hörten, muss schon ein Schock gewesen sein, da dachte er wohl wirklich, dass Athos sich erschossen haben könnte. Mir liefs kalt über den Rücken, als Athos seinen Freunden seine Gefühle beschreibt, das ist bestimmt der totale Horror, so etwas durchzumachen. Was auch immer geschieht..die Erinnerng an sie wird Athos immer bleiben, und irgendwann wird es ihm auch nicht mehr so wehtun. Mit dem Alkohol sollte Athos wirklich aufpassen, sonst wird das wieder sein Verhängis..er kann im Alkohl zwar immer kurzzzeitig Vergessen finden, muss dafür aber einen hohen Preis zahlen.  Hm..wer das wohl war, der da mit Buckingham und jemandem aus Italien in Verbindung stand? 


Antwort des Autors:

Man lässt sich ja ein paar Möglichkeiten offen ;-) - wer weiß, vielleicht schicke ich die vier mal auf die Suche nach dem Spion ...

AlienorDartagnan schrieb am 23.01.2012 - 02:08 Uhr zu Kapitel «Desespoir»:

Armer Athos, nur zu verständlich, das ihm das Leben ohne Mylady jetzt grau und leer vorkommen muss, und er seinen Kummer im Alkohol ertränkt. Diesmal geht es ihm anscheinend noch schlechter als damals, nachdem er Mylady aufzuhängen versuchte. Dass Aramis ihm die Pistole gab, und ihn vor die Wahl stellte sich zu töten, oder dem Leben wieder ins Auge zu blicken, war schon sehr drastisch, aber Athos hätte sein Leben niemals auf diese Weise beendet, soviel ist sicher. Und zum Glück konnte Aramis ihm klar machen, dass er zwar einen geliebten Menschen verloren hat, was die Hölle auf Erden ist, aber dass er noch seine Freunde hat, und was er ihnen damit antun würde, vor allem d´Artagnan, für den er wie ein Vater ist. Und Mylady würde ganz sicher auch nicht wollen, dass er sich das antut, sich wegne ihrem Tod so quält, sie hätte gewollt, dass er weiterlebt und wieder neuen Lebensmut findet. Doch als dann der Schuss fiel, habe ich mich richtig erschrocken und gedacht…Athos wird doch nicht in dieser FF sein Leben beendet haben? Als dann Athos mit dem erlegten Hasen hereinkam, war ich richtig erleichtert. Das war ein guter Übergang, es zeigt, dass Athos sich bemüht, wieder ins Leben zurückzufinden. Jetzt bin ich mal gespannt, ob er noch aus den Diesten des Kardinals herauskommt, ohne dass seine Familie ihr Gut verliert.


Antwort des Autors:

Ich weiß nicht, ob ich Athos in einer FF töten könnte ;-) ... aber dass er es nicht selbst fertigbrächte, würde ich nicht unbedingt behaupten. Sagte er nicht einmal, er wäre nahe daran, den Kampf mit vier Kardinalsgardisten zu suchen, damit ihn schlussendlich die reine Übermacht umbringe?

AlienorDartagnan schrieb am 22.01.2012 - 18:17 Uhr zu Kapitel «Un enterrement»:

Dieses Kapitel war ja noch trauriger als das letzte, wieder kamen mir die Tränen, als ich die Stelle mit der Beerdigung gelesen habe. Ein Glück, dass seine Freunde da waren, um die Beerdigung zu organisieren und sich um Athos zu kümmern, sonst hätte er womöglich noch tagelang neben der toten Anne gesessen und wäre tief in seinem Schmerz versunken. Das erinnert mich an die Stelle in “Vom Winde verweht”, als Rhett Butler sich weigerte, seine Tochter zu beerdigen. Athos hat den liebsten Mensch in seinem Leben verloren, aber vielleicht können ihm seine Freunde, und vor allem d´Artagnan helfen, über den Verlust hinwegzukommen. Und ein paar Kapitel hab ich ja noch vor mir…ob da womöglich noch ein heimliches Kind von Mylady auftaucht, das ihm ein Trost sein könnte? Oder findet er vielleicht irgendwann eine neue Liebe? Ich hoffe zumindest, dass die FF zumindest für Athos noch ein halbwegs glückliches Ende nimmt…nach allem was er verloren hat und was er durchmachen musste.


Antwort des Autors:

Es muss grausam sein, auf diese Art und Weise einen geliebten Menschen zu verlieren. Ich habe versucht, mich in ihn reinzuversetzen und ich denke, dass so eine Art Starre eine gewisse Schutzmaßnahme ist, das Geschehen zu verdrängen.

AlienorDartagnan schrieb am 22.01.2012 - 18:05 Uhr zu Kapitel «Recherches»:

Ein wirklich trauriges Kapitel, da kamen mir echt die Tränen. Schade, dass Mylady sterben musste…aber irgendwie hab ich ja schon geahnt, dass es kein Happy End geben wird. Für Athos ist es wirklich tragisch sie gerade jetzt, wo er sie wiedergefunden hat, die beiden sich versöhnt hatten und einander allmählich wieder näherkamen, sterben musste. Denn ansonsten wäre aus den beiden bestimmt wieder ein Paar geworden. Immerhin hat Mylady sogar ihr Leben riskiert um der anderen Wäscherin zu helfen. Armer Athos…nun müssen sich wohl seine Freunde erstmal um ihn kümmern, denn er wird jetzt ganz sicher in tiefer Trauer versinken.


Antwort des Autors:

Ja, ich war nicht sehr gnädig - irgendwie scheinen mir Happy Ends nicht so zu liegen ...

AlienorDartagnan schrieb am 22.01.2012 - 17:47 Uhr zu Kapitel «Pertes»:

Ein Glück, die meisten sind mit dem Leben davongekommen…und Anne gibt Porthos die Dokumente zur Aufbewahrung, also scheint sie Athos Freunden zu vertrauen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Dokumente bei Porthos nicht entdeckt werden, denn das könnte ihn den Kopf kosten, wenn sie den Feinden in die Arme laufen. Auch hier sind Athos Empfindungen und die Schrecken des Krieges wieder sehr gut beschrieben, beim Lesen laufen einem richtig kalte Schauer über den Rücken, und man leidet mit Athos mit. Dieses Kapitel zeigt deutlich, wie sinnlos Kriege sind und dass es dabei nur Verlierer geben kann. Armer Athos..ich befürchte, diese Wäscherin kann nur Mylady sein..tödliche Blässe, das klingt gar nicht gut, ich befürchte das schlimmste. Nach einer Schlacht ist ja selten ein Feldscher verfügbar..und falls sie noch lebt, bräuchte sie jetzt wohl einen.

AlienorDartagnan schrieb am 22.01.2012 - 17:28 Uhr zu Kapitel «Combats»:

Ein Glück für Mylady, das Porthos so schnell reagiert hat. Dolche gegen Entermesser, das ist wirklich ein ungleicher Kampf, bei dem die Chancen für die Musketiere nicht so gut stehen. Dass Mylady nun d´Artagnans Leben gerettet hat, kann er ihr endlich nicht mehr misstrauen, und ich finde es gut, dass er sich noch für sein einstiges Verhalten entschuldigt hat. Myladys Reaktion fand ich sehr passend, es wäre unglaubwürdig gewesen, wenn sie die Entschuldigung so ohne weiteres angenommen hätte, nachdem sie ihm vorher sogar nach seiner Täuschung nach dem Leben getrachtet hat. Ein wenig leid tut der Gascogner mir ja schon, obwohl er diese Abreibung durchaus verdient hatte. Ich fand ja beim Lesen des Romans immer, dass d´Artagnan zu leichtsinnig war was Frauengeschichten betraf, allerdings muss man auch bedenken, dass er noch sehr jung war. Also so gefällt mir Anne, als resolute, toughe Frau, die nicht so böse ist wie die Mylady von Dumas, aber durchaus noch ihre dunklen Seiten hat.  Bleibt nur zu hoffen, dass sie und die Musketiere von dem brennenden Schiff entkommen konnten. Armer Athos..so hat er ja wirklich keine Wahl, aber für ihn, Ehrenmann durch und durch, wird die Schlacht, in der er mit Sicherheit auch töten muss, die Hölle auf Erden werden. Aber er muss ja gehen, weil ihm sonst die Todesstrafe droht. Also dir ist es in der Geschichte wirklich gut gelungen, deutlich zu machen, welche Schrecken der Kriegt mit sich brachte, und dass das Leben der Musketiere viele Schattenseiten hatte.


Antwort des Autors:

DANKE! Und mir gefiel die Mylady des Musicals auch sehr gut, an sie ist Anne hier ja angelehnt. Sie hatte auch gute Seiten, war einfach durch das Leben hart geworden, das fand ich eine passende Vorstellung ...

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