Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Conséquences»

Aramis schrieb am 29.04.2013 - 18:44 Uhr zu Kapitel «Epilog»:

Liebe kaloubet,
Deine Geschichte hat mich wahrhaftig bis ins Innerste erschüttert und aufgewühlt!
*schluchz!* Athos`Tod ist einfach schrecklich - und das Leid seiner Familie und seines Freundes D`Artagnan kaum zu ertragen! Und dennoch - irgendwie scheint mir dieses tragische Ende unausweichlich, angesichts Athos` Gesinnung - sein persönlicher Krieg und Rachefeldzug gegen den König kann ja nur in einem tödlichen Desaster enden, wenn beide Gegner entschlossen sind, keinen Fingerbreit von ihren Prinzipien abzuweichen. Auch schließt sich hier, in schicksalsschwerer Art, nun der Kreis seines Lebens: Dieselbe Todesart, die Athos damals Mylady zugedacht hatte, ereilt ihn nun selbst.
Ich bewundere Deinen Mut als Autorin, bis ans Ende dieser unerbittlichen Konsequenz gegangen zu sein! Ich glaube, ich brächte es, schwächlich, wie ich in solchen Dingen bin, nicht über mich, meinen Lieblingscharakter der Folgerichtigkeit der Handlung zu opfern -
Vielen Dank für diese zutiefst berührende Geschichte und liebe Grüße!
Aramis


Antwort des Autors:

Liebe Aramis, ich gestehe, es war nicht einfach. Eine Weile habe ich gezweifelt, ob ich es wirklich schaffe, Athos zu töten. Aber es war in der Konstellation die einzig logische Conséquence. Gut, Louis hätte sie aufstöbern könne, aber das hätte am Ende nicht allzu viel verändert. So hat er wenigstens die Genugtuung, dass seine Descendance die Güter und Titel zurückerhält. Die Parallelen des Hängens habe ich gar nicht gesehen, nur die Brandmarkung wäre beinahe gleich gewesen ... das wollte ich aber vermeiden, deswegen die Handschellen. Nein, es gab eigentlich keine andere Lösung, Athos hätte nie klein beigegeben, er hätte bis zum Ende auf seinem Standpunkt verharrt - tut er ja auch. Dennoch, es war hart und ich werde es so schnell nicht wieder tun ;-) _ wobei, das darf ich jetzt nicht sagen ... Spoiler ;-). Auf jeden Fall danke für dein Review, es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat!

Liebe Grüße

Kalou

Aramis schrieb am 28.04.2013 - 23:01 Uhr zu Kapitel «Débat»:

Liebe kaloubet,
eine wahrlich schwere Entscheidung, vor der Athos und seine Leute nun stehen. Und für D`Artagnan wohl eine der schlimmsten Situationen seines Lebens. Denn es ist überdies ja nicht garantiert, ob der König wirklich zu seinem Wort stehen wird. Die Gemeinschaft der Piraten erinnert mich irgendwie ein wenig an Sherwood Forest und an die Französische Revolution - wie wird das alles für sie enden?
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

Liebe Aramis, du hast Recht mit Robin Hood, ein wenig erinnert das daran. Hmja, edler Gesetzesbrecher, da kommt man halt nicht dran vorbei ;-). Was die französische Revolution angeht, so war die noch einen Tick unerbittlicher, diese politische Dimension hat meine Geschichte hier nicht. Aber Parallelen wären durchaus ziehbar, von wegen Rebellion einer kleinen Gruppe ... D´Artagnan leidet, das stimmt. Aber was soll er machen?

Liebe Grüße und danke für dein Review!

Kalou

Aramis schrieb am 28.04.2013 - 21:43 Uhr zu Kapitel «Île d´Ouessant»:

Liebe kaloubet,
oh!! Also das ist ja wirklich eine Überaschung - Athos als Pirat?! Er, der doch immer so viel auf ritterliche Ehre und Moral hielt? Eine wahrhaft drastische Veränderung! Doch wenn ich so darüber nachdenke, warum er sich diesem wilden Leben als Gesetzloser überantwortet hat, dann kann man, finde ich, dennoch wieder Athos` altes Kernmotiv erkennen: verletzte Ehre und Rache an seinem Widersacher, in diesem Fall König Louis, Rache bis zur letzten Neige, wie damals bei Mylady - doch diesmal nicht für ihn selbst, sondern für seinen Sohn. Und dass Athos, trotz der damit verbundenen Gefahr, D`Artagnan seine neue Identität preisgibt, beweist ebenfalls seine ursprüngliche Gesinnung, die trotz allem immer noch in ihm steckt. Auch D`Artagnans Reaktion find ich sehr überzeugend, vor allem sein Eingeständnis, im Grunde kein moralisch besseres Leben zu führen als sein Freund. Eine wirklich spannende und berührende Szene!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

Liebe Aramis, also das freut mich jetzt, dass ich dich überraschen konnte. Ich hatte schon befürchtet, das wäre gar zu eindeutig, da die Geschichte ja als Folge von ´Conséquences´ gepostet wurde. Du gibst übrigens ganz prima meine Überlegungen zu Athos´ Werdegang wieder, also scheint das einigermaßen nachvollziehbar zu sein. *Uff!* Übrigens halte ich d´Artagnan für loyaler als Athos - d´Artagnan bleibt seinem König treu, Athos seinen Ehrprinzipien ...

Danke für dein Lob, das freut mich wirklich!

Liebe Grüße

Kalou

P.S. Nein, dein PC hat nicht gesponnen, aber diese Geschichte wollte ich auf einmal posten - liegt am Inhalt ... Fechtevent?? *Neidischsei* - das klingt spannend!

Aramis schrieb am 28.04.2013 - 21:10 Uhr zu Kapitel «Recherches»:

Liebe kaloubet,
eine äußerst spannende Situation! Ich bin schon begierig, zu erfahren, wer hinter dem Piraterie-Unwesen steckt, das die französische Marine bedroht - D´Artagnan gibts sich ja sichtlich Mühe, Licht in diese dunkle Affäre zu bringen. Respekt vor Deinen Kenntnissen, was historische Schiffstypen und Segelmanöver angeht! Und die Szenerie im Hafen, die Gespräche der Seeleute mit D´Artagnan und die Schilderung des nächtlichen Überfalls auf See wirken auf mich so richtig malerisch -
P.S.
Bitte entschuldige, wenn ich es heut nimmer schaffe, Deine Geschichte komplett fertig zu lesen (bin ein bissl geschlaucht vom eben überstandenen historischen Fechtevent) - im ersten Moment dachte ich ja, mein Computer spinnt, als er so viele neue Kapitel ankündigte! 
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

Liebe Aramis,

die Schiffstypen finden sich ganz einfach auf Wikipedia ;-) - aber es gibt auch andere ´nautische´ Seiten im Netz, die wahre Goldgruben sind. Außerdem segel ich selbst gern, deswegen sind mir ein paar Manöver bekannt. Danke für das Kompliment bezüglich der Szenerie - da wir selbst schon in Rochefort waren, konnte ich´s mir gut vorstellen ;-). Was das Lesen anbelangt - lass dir einfach Zeit. Danke für dein Review!

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 28.04.2013 - 20:18 Uhr zu Kapitel «Epilog»:

Wie traurig..es ist kein Wunder geschehen, der arme Athos ist tatsächlich gestorben. :(
Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass es doch noch ein Happy End für ihn und seine Familie gibt. Aber irgendwie passt das auch zu Athos, dass er sein Leben opferte um seine Familie zu retten, genauso würde ich ihn einschätzen. So traurig das Ende auch sein mag, so war ich doch total begeistert von dieser Geschichte, meiner Meinung nach war das der beste Athos den du jemals geschrieben hast. :)
Athos als Pirat mit Gerechtigkeitssinn, das hat einfach gepasst.
Für ´Raoul, Louise und ihre Kinder hat das neue Leben auf Bragélonne einen bitteren Beigeschmack, denn immerhin haben sie den liebsten Menschen in ihrem Leben verloren. Ich bin sicher, dass sie niemals vergessen werden, dass er sich für sie aufgeopfert hat. Wenn er das nicht getan hätte, hätte man sicherlich früher oder später alle auf der Insel aufgespürt, denn kein Ort in Frankreich ist für die königliche Marine unauffindbar, und dann hätte man alle, sogar Athos kleine Enkelkinder, gehängt. Sein Opfer war also nicht umsonst…und, was mich wirklich überrascht hat, ist dass der König sein Wort gehalten und der Familie Ländereien und Güter und Vermögen zurückgegeben hat, damit hätte ich nicht gerechnet. Und man hat ihm sogar, anstatt wie sonst bei Hingerichteten seine Leiche einfach irgendwo zu verscharren, ein würdevolles Begräbnis auf dem Familiengut gewährt. Für d´Artagnan ist Athos Tod genauso schmerzlich wie für dessen Familie, dass er jetzt tiefen Schmerz empfindet ist nicht weiter verwunderlich. Gut finde ich, dass selbst bei diesem traurigen Ende noch ein Schimmer von Hoffnung durchschimmert, da d´Artagnan ja Michelle an seiner Seite hat, die ihm vielleicht über die Trauer hinweghelfen kann. Vielleicht kommt der Gascogner so doch noch zu einer eigenen Familie und wird seinen Kindern später von Athos, einem ganz besonderen Freund, erzählen.
Trotz Athos Tod hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen und ich habe sie am Stück verschlungen, konnte gar nicht mehr auhören zu lesen. Eigentlich wollte ich schon vor einer Stunde essen, habe das aber vor lauter Spannung total vergessen.

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Oh, entschuldige, ich wollte nicht, dass du wegen meiner Geschichte das Essen verpasst :) - aber es freut mich natürlich sehr, dass sie dir gefallen hat. ´Der beste Athos´? ... echt? Freut mich! Ich war mir etwas unsicher, weil es ja schon ziemlich ooc ist, andererseits passt diese Aufopferung natürlich zu ihm. Raoul kommt nur am Rande vor, was er denkt und fühlt wollte ich nicht auch noch mit reinnehmen, es wäre zu lang geworden und hätte sich an einigen Stellen sicher im Kreis gedreht. Dass er am Tod seines Vater zu kauen hat, ist klar, er wird darunter leiden, aber andererseits hat er halt seine Familie, und an die muss er auch denken. Die, die am meisten litten, waren Elisa und d´Artagnan ...

Nochmal vielen Dank für das schnelle Lesen - waoh, du liest echt in einem Tempo - und das treue Reviewen, hat mich echt gefreut!! Danke dafür!

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 28.04.2013 - 20:06 Uhr zu Kapitel «Elisa»:

Oh nein, jetzt peitschen sie den armen Athos auch noch. Weil Athos von allen Musketieren mein Liebling ist, fällt es mir immer schwer, solche Szenen in denen er so leiden muss zu lesen, obwohl das ganze ja rein fiktiv ist.  Im 17. Jahrhundert war das ja leider wirklich so, dass Gefangene oft vor der Vollstreckungen der Todesstrafen noch gefoltert wurden. Ich finde es gut, dass du erst jetzt schreibst, wie Athos Elisa kennengelernt hat, ich habe mich das schon die ganzen Kapitel über gespannt gefragt..und es ist viel interessanter, wenn man das erst am Schluss erfährt. Eine äußerst ungewöhnliche Art sich kennenzulernen..ich musste wirklich schmunzeln beim Lesen. Ein Glück, dass Athos noch rechtzeitig bemerkt hat, dass da noch eine Frau an Deck war. Ich kann verstehen, dass sie freiwillig geblieben ist…wer würde das bei Athos nicht tun :)
Ach, ich hoffe so sehr, dass sie nicht Athos Tod miterleben muss, dass ihr das erspart bleibt…dass Athos leben darf, dass sie weiterhin glücklich sein können…aber im Moment sieht es gar nicht gut aus und ich befürchte schon das Schlimmste.
Armer Athos…der König hat ja nicht lange gefackelt und lässt ihm gleich den Prozess machen…damals wartete man da wohl nicht allzu lange. Und selbst jetzt, nach den Schlägen der Büttel und der Hölle im Kerker behält er noch immer seine aufrechte, würdevolle Haltung, die ihn niemals verlässt.
Schon am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang? Nein, das ist eindeutig nicht gut…da stehen die Chancen auf Befreiung nicht gut..da müsste d´Artagnan sich schnell etwas einfallen lassen…und wie ich schon erwähnt hatte, so wie ich Athos einschätze, würde er wohl kaum mitgehen. Und Aramis ist in Spanien im Kloster und Porthos tot..also ist niemand mehr da, der dem Gascogner helfen könnte Athos da herauszuholen und alleine hat er da kaum eine Chance. Es wäre wirklich bitter für ihn, wenn er nun auch noch Athos, den letzten seiner Freunde verliert. Es muss schrecklich für ihn sein, den armen verletzten geschundenen Athos in den armen zu halten und zu wissen, dass es keine Rettung mehr für ihn gibt. Irgendwie hoffe ich noch immer auf ein Wunder….
Bei Athos letzten Worten an den Freund, als die WAchenn ihn zur Hinrichtung abholten, kamen mir wirklich die Tränen.
Athos ist gehängt worden…aber selbst jetzt hoffe ich noch auf ein Wunder, hoffe dass der Strick gerissen ist, oder ein sonstiges Wunder geschieht..man ist ja nicht sofort tot, wenn man baumelt, es gäbe also noch die Chance auf Rettung.
Voller Hoffnung für Athos werde ich mich jetzt dem Epilog zuwenden.

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Ja, ich habe beim Schreiben auch geheult, ich geb´s zu *erröt*. Ich kann einfach nicht über Athos´ Tod lesen oder schreiben, ohne dass mir die Tränen kommen, das ist echt peinlich. Nun ja, stehen wir dazu ;-). Sein Urteil stand fest und mit jedem Tag, den Louis gewartet hätte, hätte er womöglich Unterstützer gefunden. Deswegen denke ich, dass Louis es nur Recht war, dass die Sache schnell und diskret über die Bühne ging.

Danke für dein Review!!

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 28.04.2013 - 19:49 Uhr zu Kapitel «Prison»:

d´Artagnan hat ganz Recht…was für eine Schande, dass er König nicht weitsichtig war um zu erkennen, dass Athos einen hervorragenden Admiral oder königlichen Berater abgegeben hätte…er hätte einer von Louis besten Leuten sein können, und einen Marshallstab hätte er auf jeden Fall verdient. Und das alles nur, weil der König zornig war, dass Athos ihm die Gefolgschaft aufkündigte. Die Hoffnung, dass der König doch noch die Qualitäten des Comte erkennt und ihn begnadigt besteht wohl leider nicht. :(
Es war von Athos sicherlich nicht klug, dem König so gegenüberzutreten und ihn ohne Titel anzusprechen, aber es hätte sicherlich auch nichts geändert, wenn er mit einem demütigen Kniefall um sein Leben gefleht hätte..das hätte irgendwie auch nicht zu dem aufrechten, stolzen, für seine Ideale kämpfenden Athos gepasst.
Dass der KÖnig keine Gnade gezeigt hat war zu erwarten…ob d´Artagnan wohl versuchen wird ihn zu befreien, wenn er bei ihm bleiben darf? Allerdings würde ich fast befürchten, dass Athos nicht mitgehen würde, da er seinen Kindern und Enkeln und seiner Crew den Galgen ersparen will. Aber eine FF in der Athos stirbt? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen…das wäre schon sehr traurig.
Ich stelle mir das schrecklich vor, wenn jemand in einer düsteren Zelle hocken und auf seine Hinrichtung warten muss…da würde wohl jeder vor Angst wahnsinnig werden..gut dass er wenigstens d´Artagnan bei sich hat…ob es wohl doch noch Hoffnung gibt, einen Weg Athos zu befreien? Und der König lässt Athos wie einen gewöhnlichen Verbrecher behandeln, ohne Rücksicht auf seinen einst hohen Rang in der Adelshyrarchie. Für den König scheint Athos, dieser Edelmann mit dem ausprägten Gerechtigkeitssinn und den Anführerqualitäten wirklich nur noch ein Dieb und Verbrecher zu sein…die Behandlung die man Athos im Gefängnis zukommen lässt ist wirklich schädig, ich leide beim Lesen wirklich mit ihm. Dass sie ihn so quälen, das ist wirklich das Allerletzte…die Todesstrafe alleine ist doch schon schlimm genug. Athos hat Recht…sie mussten stehlen, sonst wären sie alle auf der Straße jämmerlich krepiert. Wenn man im 17. Jahrhundert geächtet wurde, dann war das im Grund eine andere Art von Todesurteil, denn Adelige ohne Vermögen, die nie irgendein Handwerk gelernt hatten, konnten auf der Straße nicht überleben.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob Raoul und Louise mit ihren Kindern wieder als Adelige leben dürfen und alles vom König zurückbekommen wie Athos glaubt…der König wird sicherlich immer noch grantig sein, weil Louise sich für Raoul entschieden hat, und der jungen Familie ganz sicher nicht Vermögen und Ländereien zurückgeben.
Jetzt muss ich gleich das nächste Kapitel lesen, bin so gespannt, ob Athos noch gerettet werden kann.

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Das mit dem Châtelet habe ich nachgelesen, die Zellen sind keine Erfindung, die gab es wirklich. Auch dass sie die Gefangenen misshandelten, scheint wohl üblich gewesen zu sein. Athos hat alles verloren und für einen Adligen musste das Leben auf der Straße noch schlimemr gewesen sein, als für jemanden, der das alles kannte. Denn er war ja gut als ehemaliger Adliger zu erkennen, konnte also nicht auf Solidarität hoffen. Alleine hätte Athos ja zu Söldnern oder so gehen können, aber zu dritt, dann viert ist das schon schwieriger. Und man muss erstmal jemanden finden, der Söldner sucht. Naja, wie auch immer, es war nicht sein Weg ...

Danke für dein Review

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 28.04.2013 - 19:31 Uhr zu Kapitel «Départ»:

Es ist verständlich, dass Elisa ihren Mann begleiten will, aber das macht das Ganze für sie noch viel schlimmer, wenn sie vielleicht Athos Tod mitansehen muss ohne es verhindern zu können. Und womöglich muss sie selbst auch gleich sterben, wenn der König sein Versprechen bricht. Für d´Artagnan ist es auch eine schwierige, traurige Situation…dem Freund droht der Tod, und Michelle wollte ihm unbedingt folgen, obwohl er sich noch nicht sicher ist, ob er sie wirklich liebt…und wenn Madeleine ihn mit Michelle sieht, verliert er auch noch seine Wohnung. Allerdings könnte es gut sein, dass Michelle genau das ist was der Gascogner braucht.
Irgendwie passt das zu Athos, dass er trotz des drohenden Unheils zumindest nach außen hin seine übliche Gelassenheit nicht zu verlieren scheint und sogar noch über belangloses plaudern kann. Ich hoffe wirklich dass er überlegt, dass es doch noch ein gutes Ende gibt…eine FF in der Athos stirbt, das wäre echt traurig.
Der König hat nun zwar die Amnestie unterschrieben…aber wieviel ist so eine Amnestie wert? Niemand könnte einen König dafür zur Rechenschaft ziehen, wenn er sein Wort bricht und die Amnestie wieder für ungütlig erklärt, und in diesem Falle hätte Athos sich ganz umsonst ausgeliefert. Nun wird der arme athos also dem König vorgeführt, wie dieser wohl reagieren wird, wenn er erfährt, dass der gesuchte berüchtigte Piratenanführer ausgerechnet der von ihm geächtete Comte de La Fére ist? Das dürfte seinen Zorn erneut anfachen und ganz sicher wird er dann auch Athos Familie töten wollen…hoffentlich kommen Athos und seine Familie und die anderen von der Piratencrew heil aus dieser Sache wieder heraus.

Liebe Grüße

Alienor 


Antwort des Autors:

Für d´Artagnan ist es die Hölle. Ich kann mir fast nichts vorstellen, was schlimmer wäre. Echt, einen Freund in den Tod zu begleiten? Gruselige Vorstellung  - vor allem, wenn das eigentlich nicht sein muss.

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 28.04.2013 - 19:20 Uhr zu Kapitel «Décision»:

Für Raoul, Louise und deren Kinder wäre es keine Freude, wenn sie Bragélonne und La Fére zurückbekämen…denn in diesem Fall hätten sie ihren geliebten Vater, Schwiegervater und Großvater verloren, eindeutig ein viel zu hoher Preis für ein neues Leben in Freiheit als angesehene Adelsfamilie. Und ich glaube auch nicht, dass der König Gnade walten lässt…erst Recht nicht, wenn er erfährt, dass die Familie La Fére hinter der Piraterie steckt.  Bestimmt ist er noch immer gekränkt, weil Louise sich für Raoul und nicht für ihn entschieden hat, denn als König ist er ja davon überzeugt, jede FRau haben zu können. Er wird sein Wort brechen und alle hinrichten lassen…der arme Athos wird mit seiner noblen Entscheidung also vermutlich kein einziges Leben retten können.
Athos und d´Artagnans Plan hat auch einen entscheidenden Schwachpunkt…der König könnte jemanden beauftragen dem Gascogner heimlich zu folgen, wenn er den Piraten und Athos FAmilie die Liste bringen soll…und dann ist der Plan gescheitert und alle sind verloren. Arme Elisa…für sie muss das schlimm sein, zu wissen, dass ihr Mann sein Leben opfern muss um alle anderen zu retten, ich kann verstehen, dass sie seine Entscheidung nicht akzeptieren will. Nein, ich habe gar kein gutes GEfühl bei der Sache…ich hoffe, dass Athos sein Leben nicht lassen muss, und auch die anderen nicht..dass es noch irgendeine andere Lösung gibt die alle rettet..bin echt gespannt wie es weitergeht, kann gar nicht aufhören zu lesen…obwohl ich ursprünglich gar nicht alle Kapitel auf einmal lesen wollte.

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Das höre ich natürlich gerne - dass die Geschichte spannend genug ist, dich derart in den Bann zu ziehen. Freut mich! Die Liste ... ja und nein, denn Louis hat ja die Amnestie vor Zeugen schon unterschrieben ... bzw. wird sie unterschreiben. Dass niemand eine Garantie für sein Verhalten geben kann, habe ich ja schon gesagt, nur sehe ich ihn halt in einem gewissen Sinn als Edelmann. Was Raoul angeht, so nimmt er die Amnestie an, weil er eigentlich keine Wahl hat. Entweder er schickt seine Familie in den Tod oder seinen Vater. Und sein Vater fragt ihn ja nicht lange, er entscheidet für ihn ... deswegen denke ich, dass sie, nach einer Zeit der Trauer, durchaus wieder auf la Fére bzw. Bragelonne leben werden können - es wäre ja auch in Athos´ Sinn.

Danke für dein Review und dein treues Durchlesen!!

Liebe Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 28.04.2013 - 19:05 Uhr zu Kapitel «Morosité»:

Arme Michelle…..als Frau im 17. Jahrhundert muss das Leben in manchen Fällen wirklich die Hölle auf Erden gewesen sein. Dass damals ein versoffener Mann seine Frau einfach wie ein Stück Vieh verspielte, war ja leider keine Seltenheit…nein, dieser Mann hatte sie wirklich nicht verdient. Da hatte sie ja wirklich Glück, dass Athos und Raoul genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Anscheinend kam bei Athos in diesem FAll wieder seine jähzornige Seite zum Vorschein, wie damals als er Mylady erhängte, aber ich kann seine Wut durchaus verstehen, denn diese drei Männer hätten eine hilflose FRau vergewaltigt und geqält, wenn er und Raoul nicht eingeschritten wären. Es wäre Michelle ja zu wünschen, dass sie mit d´Artagnan einen Mann findet, der nicht so ist wie der, der sie damals einfach verkauft hat. Und vielleicht wäre das für den GAscogner auch ein Grund, endlich den Treueschwur seines tyrannischen Königs zu brechen.
nein…Athos Entscheidung, in dem Falle, wenn die Mehrheit dafür stimmt, die Amnestie annimmt, ist nicht gut….ich traue diesem König nicht und könnte mir gut vorstellen, dass er sein Wort bricht und alle hängt die sich freiwillig stellen…das mit der Amnestie ist nur ein billiger Trick um sie aus ihrem Versteck zu locken. Ich hoffe wirklich, dass das für Athos und seine Familie nicht böse endet.

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Ja, Michelle hat einiges mitgemacht - interessanterweise hörte ich vor kurzem eine ähnliche Story aus meinem (weiteren) Bekanntenkreis, da wollte der Mann seine Frau auch auf die Straße schicken. Das brachte mich auf die Idee, das heißt, dergleichen war kein Vorrecht des 17. Jahrhunderts, auch wenn man heute Mühe hat, an solche Dinge zu glauben. Schrecklich, wenn man drüber nachdenkt ... und nicht immer ist ein Mann wie Athos zur Hand ;-)

Liebe Grüße

Kalou

1  2  3  Weiter  
Angezeigt 1 bis 10 von 27