Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Das Urteil des Paris»

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 22:48 Uhr zu Kapitel «Versöhnliches Ende»:

Oh, schön. So fügt sich am Ende doch alles und der Geist des Chevalier d´Herblay kann in Frieden ruhen. Das war echt eine tolle Geschichte, spannend und klasse geschrieben. Dieses Verweben mit der Ilias war super gemacht, stellenweise musste ich an Sherlock Holmes denken (den ich sehr gern lese). Die Puzzlesteine, erst völlig durcheinander, lichten sich und reihen sich aneinander, ohne dass Aktion und Spannung zu kurz kommen. Wunderbar!

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

Liebe kaloubet,

wow, vielen Dank, dass du dir die Zeitgenommen hast, die Geschichte zu Ende zu lesen und jedes einzelne Kapitel zu reviewen! Ich freu mich sehr, wenn`s für dich interessant und spannend zu lesen war!
Ich muss gestehen, in puncto Sherlock Holmes bin ich nicht sehr versiert, ich bin vielmehr eine glühende Agatha Christie-Verehrerin und kenne nur wenige Geschichten von Arthur Conan Doyle *hüstel*...

Uff, ich bin froh, dass Athos` Darstellung dir zusagt! Wenn ich was über ihn schreibe, dann hab ich unwillkürlich immer dich und deinen Athos dabei im Kopf, als warnenden Maßstab. Ja, ich wollte ein bissl auf unsere “Zweisamkeiten”- Geschichten Bezug nehmen, das besondere Verhältnis zwischen Athos und Aramis hier aber nicht zu sehr betonen, es ist ja keine explizite Slash-Geschichte.

Bei der Charakterisierung der Duchesse de Brissac hatte ich griechische Tragödienheldinnen wie Elektra oder Medea im Kopf - starke, entschlossene Frauen, die für ihre Ideale gar über Leichen gehen, aber auch bereit sind, die Konsequenzen zu tragen. Vielleicht ist sie dir deswegen sympathisch? ;) Sie ist (wie alle meine verbrecherischen Figuren) eine Mischung aus Gut und Böse, wie es die Menschen eben sind. Viele Verbrechen werden ja nicht nur aus bloßem Hass sondern auch aus allzu großer Liebe begangen. Auch ihr Diener Philémon ist eine solch tragische Figur, und der gemeinsame Freitod der beiden ist von einem griechischen Mythos inspiriert, bei dem es um ein Menschenopfer geht.

Das literarische Vorbild für Aramis` Traum ist Rainer Maria Rilkes “Weise von Liebe und Tod des Cornet Christoph Rilke”, eines meiner Lieblingswerke, das mich sehr beeindruckt hat - kennst du es zufällig? Ich suchte nach einer Möglichkeit, Aramis` Vater in Person auftreten zu lassen, wollte aber keine bloße Rückblende schreiben, weil sowas eh alle machen. Daher hab ich mich für diese Traumszene entschieden…

Unglückliche Enden halte ich nicht aus, daher hab ich das Ganze, wie im Märchen, mit einer Hochzeit enden lassen ;).
Ja, der Geist des ermordeten Chevalier d`Herblay ist nun endlich heimgekehrt, zurück in den Kreis seiner Familie. Henri und René, seine beiden liebenden Söhne, haben treu und mutig alles unternommen, um sein mysteriöses Verschwinden zu klären und seinen Leichnam zurück in die Heimat zu bringen - dafür werden sie zum Schluss mit einer märchenhaften Vision belohnt ;)

Vielen lieben Dank nochmal für dein Lesen und deine so zahlreichen Reviews!
Liebe Grüße
Aramis

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 22:41 Uhr zu Kapitel «Offener Brief»:

Schrecklich - aber irgendwie auch großartig und nachvollziehbar, die duchesse war eine starke Frau. Irgendwie gefällt sie mir.

Liebe Grüße

Kalou

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 22:38 Uhr zu Kapitel «Rettung und Untergang»:

Wie groß und schauderhaft zugleich - sich mit dem Schierling umzubringen, muss grauenvoll sein - aber sie hat es nicht anders verdient und es ist ein ihr würdiges Ende. Der arme Philemon, wie schrecklich, so an einen anderen Menschen gebunden zu sein. Aber der doppelte Selbstmord ist der griechischen Tragödie würdig. Man liest mit angehaltenem Atem, großartig!

Liebe Grüße

Kalou

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 22:27 Uhr zu Kapitel «Paris Alexandros»:

Ah, so lichtet sich das Dunkel - genial erdacht, der Mann hatte wohl zwischen den beiden rachsüchtigen Frauen keine Chance. So hat Henri das Grab seines Vater entdeckt, aber wenn nicht Rochefort und Athos hinter ihm her wären, wäre auch er verloren. Brr, das ist spannend und genial besschrieben.

Liebe Grüße

Kalou

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 22:20 Uhr zu Kapitel «Vermisst»:

Oha, Henri ist verschwunden? Das ist aber äußerst unvorsichtig, wenn er tatsächlich alleine zur Duchesse wollte. Was treibt ihn nur um? Für Aramis muss die Situation ja unhaltbar sein, so ans Haus gefesselt. Aber wenn Rochefort und Athos nun Henri suchen gehen, ist er ohne Schutz? Ich ahne Unheil. Bazin ist klasse :D, was hat er nur gegen die wohlerzogene Luna?

Liebe Grüße

Kalou

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 22:12 Uhr zu Kapitel «Wundpflege»:

Athos als Gouvernante? Herrlich :D - und dass er sich gleich einquartiert, ist mehr als ratsam. Denn Aramis ist nicht mehr wehrfähig und Henri ja ´nur´ ein Landjunker. Ein Attentäter hätte freie Hand. Henri scheint etwas zu kombinieren, ich bin sehr gespannt, was das Ganze mit der Ilias zu tun hat. Ah, und die beiden verbindet also mehr? Herrlich :) - klar, dass sie es vor Henri verheimlichen müssen.

Liebe Grüße

Kalou

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 22:03 Uhr zu Kapitel «Unruhige Nacht»:

Das wird ja immer spannender! Ein nächtliches Attentat! Wie hinterhältig ... irgendwie hätte ich das der Duchesse dann doch nicht zugetraut, aber Aramis und Henri scheinen wirklich in einem Wespennest gestochert zu haben. Schön, dass sich Athos so in der Pflicht fühlt, das passt zu ihm, genauso wie der Wein zum Frühstück ;). Der Traum war klasse, so plastisch, *schauder*. Aramis´ Vater war ein Held, da bin ich sicher :)

Liebe Grüße

Kalou

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 21:53 Uhr zu Kapitel «Ahnungen»:

Brr, bei deiner Beschreibung des Mausoleums läuft es einem kalt den Rücken hinunter. Und warum diese Assoziation mit Schierling? Es bleibt spannend. Dann diese Sache mit den Göttern und den Kunstwerken - wie ein großes Puzzle, ich bin echt gespannt, wie sich das zusammenfügen wird. Klasse!

Liebe Grüße

Kalou

kaloubet schrieb am 25.03.2017 - 14:00 Uhr zu Kapitel «Besuch in Neuilly»:

Da stoßen die Nachforschungen Aramis´ und Henris aber auf vehemente Ablehnung - seltsam, da ist was faul. Die Familie scheint aber arg geschlagen, erst die Schwester, dann der Vater - verständlich, dass sie mauern, auch ihre Empörung in Bezug auf das Beichtgeheimnis kann ich nachvollziehen. Aber die einfache Erklärung, die Schwester sei nicht Herr ihrer Sinne gewesen - nein, da steckt mehr dahinter. Anrührend fand ich den verwachsenen Jüngling, wie schön, dass er aus dem Waisenhaus gerettet wurde ... und dennoch werde ich den Eindruck nicht los, auch mit ihm sei nicht alles so, wie es scheine. Es bleibt spannend, toll geschildert!

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

Liebe kaloubet,

ja, die Atmosphäre auf Schloss Roquemont ist sehr undurchsichtig, und ihre auffallende Kälte ein schroffer Gegensatz zur warmherzigen Atmosphäre in Aramis` und Henri`s Vaterhaus. Auch wenn es durchaus manch positives Element gibt, wie z. B. Philémons Rettung aus seiner unmenschlichen Umgebung. Die beiden Brüder haben sich nun definitiv aufs Terrain begeben, aber noch liegen die Dinge im Dunkeln, und sie sehen nicht klar…

Vielen Dank für dein Review und liebe Grüße!
Aramis

Rochefort schrieb am 18.03.2017 - 14:21 Uhr zu Kapitel «Versöhnliches Ende»:

Lieber Aramis!

Ich bin froh, dass Du dieser tragischen Geschichte ein hoffnungsvolles Ende gegeben hast und durch die ehrliche Liebe des jugendlichen Paares zu einander nun der Fluch, der auf der herzoglichen Familie zu lasten schien, gebrochen ist.

Der Chevalier d’Herblay ruht nun endlich wieder in heimatlicher Erde an der Seite seiner Gemahlin und die Trauerfeier mit so zahlreichen Gästen war seiner würdig. Am allerbesten aber gefällt mir das Ende, als Aramis’ Eltern gleichsam als gute Geister wieder in das Haus der Familie einziehen.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

ja, tragische Enden halt ich nicht aus, daher hab ich dem Tod der Herzogin, wie im Märchen, eine Hochzeit folgen lassen. ;) Und sie lebten glücklich bis an ihr seliges Ende. Ja, ich weiß, auch der Schluss mit Aramis` und Henri`s  Vision ihrer Eltern ist schrecklich kitschig, aber ich mag das ;). Und in der Antike wurden ja tatsächlich die Vorfahren und Ahnen der Familie als häusliche Schutzgötter verehrt und ihnen zu Ehren Hausaltäre aufgestellt.

:) Nochmals vielen lieben Dank für dein unermüdliches Lesen und Reviewen!! Ich hoff, die Geschichte hat dir ein wenig Freude bereitet…

Liebe Grüße
Aramis

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