Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Der Schein trügt»

Aramis schrieb am 28.12.2012 - 19:15 Uhr zu Kapitel «Der Schein trügt»:

Liebe Kaloubet,
ich bewundere diese Geschichte, Dein Einfühlungsvermögen und die tiefen Empfindungen, die in Deinen Schilderungen und Dialogen zum Ausdruck kommen - ja, Liebe hat viele Gesichter, und es ist einfach bestrickend, Porthos` Erzählung und seinen tiefen Gefühlen für Athos immer weiter zu folgen, in sie einzutauchen, wie es auch D´Artagnan unwillkürlich tut, bis schlussendlich die reine Wahrheit klar zutage tritt -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

Liebe Aramis, vielen Dank für dein Review! Porthos ist für mich ein Söldner, der schon viel erlebt hat, deswegen diese ´Offenheit´. Dumas hat ihn nicht wirklich so angelegt, ich bin da ein wenig ooc, aber ich finde, dass diese These dazu passt. In ´l´amour perdu´ hab ich das ein bisschen ausgebaut, so mit Kindheit etc. Er ist so lebensfreudig und sinnlich, deswegen glaube ich, dass er durchaus tiefere Gefühle für einen Freund hegen könnte, zumal er ja nie wirklich was mit Frauen angefangen hat. Die Heirat mit Mme Coquenard ist ja alles mögliche, aber sicher keine Liebesheirat. Und immerhin sagt er selbst, er habe nur immer seine Freunde geliebt ... das lässt viel Interpretationsspielraum ;-)

Nochmal Danke, dein Review hat mich echt gefreut!

Grüße

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 18.06.2011 - 19:20 Uhr zu Kapitel «Der Schein trügt»:

Normalerweise lese ich ja keine Slash-Geschichten, aber an diese habe ich mich dann doch einmal herangewagt, aber als ich die Fanfic dann zu lesen anfing, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Ausgerechnet in dem MOment, wo Porthos d ártagnan erzählen will, warum er mit Athos geschlafen hat, kam dieser herein..und da musste ich unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, ob Porthos jetzt noch den Mut hat, weiterzuerzählen. Und als d ártagnan sich dann seinen beiden Freunden gegenüber so distanziert verhielt, da musste ich unbedingt bis zum Ende lesen, um zu erfahren, ob er trotzdem ihr Freund bleibt oder sich von ihnen abwendet, wobei ich ja eher auf ersteres getippt habe.
Das mit dem Bruder des Königs, Gaston, ist das eigentlich wirklich wahr, dass er homosexuell war, oder hast du das für die FF erfunden? Gings im 17. Jahrhundert wirklich so bei Hofe zu, dass ein König sowas ja beinahe offen ausleben konnte? Und ich finds eigentlich ganz sympathisch von Porthos, dass er Athos auf diese Weise rettete, denn sonst wäre der gutaussehende Athos womöglich noch gegen seinen Willen in den Armen von Gaston gelandet und hätte seinen Dolch gezogen und ich so in große Schwierigkeiten gebracht. Hmm…ob es wohl nur an den Kräutern lag, dass Athos sich so fallen lassen konnte und es wunderschön fand?
Aber dieser Gaston ist schon abartig, da hofft man beinahe, dass der historische Gaston nicht genauso war, dass er einfach den beiden dabei zuschaute, ein richtiger königlicher Spanner.
Am Ende der Fanfic habe ich den Eindruck, dass die beiden sich noch immer zueinander hingezogen fühlen..
deute ich das richtig?
und d ártagnan scheint zwar geschockt zu sein aber trotzdem zu seinen Freunden zu stehen.
Das war mal eine gut geschriebene Slash-Geschichte, eigentlich die erste in diese Richtung gehende, die ich gelesen habe und die mir gefallen hat.


Antwort des Autors:

DANKE für dein ausführliches Review! Nein, Gaston habe ich nicht extra für die FF so erfunden, er hat sich tatsächlich mit seinen ´Freunden´ vergnügt. Wie auch Louis XIII - u.a. mit dem ersten Mann von Mme de Chevreuse ;-). Nein, ich denke, die Schilderung ist nicht zu weit hergeholt, auch wenn der historische Gaston sich vielleicht nicht gerade an den Musketieren bediente :-). Obwohl, wer weiß? ;-).
Bei Athos lag es sicher nur an den Kräutern, dass er sich auf dergleichen Spielchen einließ, aber sein mönchhaftes Leben und sein Misstrauen gegenüber Frauen lassen eben einige Deutunge zu, nicht? Auch wenn ich sicher bin, dass Dumas NICHT in diese Richtung dachte ;-). Und ja, die beiden sollten sich schon noch ein wenig voneinander angezogen fühlen, aber vor allem, weil Porthos seinen Freund liebt und es schade findet, dass dieser diese Art von Liebe nicht erwidert. Tja, und Athos ist weise geworden und sieht darin einfach einen großen Freundschaftsbeweis.
Grüße
Kalou

Percy schrieb am 11.04.2010 - 23:58 Uhr zu Kapitel «Der Schein trügt»:

Hallo,

eine wirklich tolle Geschichte.
Zwar etwas seltsam (erste Reaktion ganz wie D’Artagnan :-) ), aber wenn man dem Handlungsverlauf folgt, ergibt alles eine Logik. Sehr gute Kausalität! Porthos hat den besten Weg gewählt. Zwar wird Athos arg überrumpelt, aber beide kommen mit heiler Haut davon.
Besonders nett: Obgleich die Geschichte 15 Jahre nach ihrem ersten Zusammentreffen spielt, D’Artagnan also ein gestandener Mann über 30 ist, wird er liebevoll als “Kind” angesprochen. Man spürt den Altersunterschied, besonders zwischen D’Artagnan und Athos. Zusätzlich verhält sich der Gascogner in Athos Gegenwart irgendwie jungenhaft - ich weiß nicht, wie ich es anders umschreiben soll. (Mir selbst geht es bei einem Kumpel von mir ebenso, und der ist auch nur gut 10 Jahre älter als ich.)
Wie gesagt: Klasse Story - hat Spaß gemacht, sie zu lesen!
Grüße

Percy


Antwort des Autors:

Hallo,
vielen Dank für dein Review! Ich habe auch ziemlich lange darüber nachgedacht, wie ich das logisch hinkriegen könnte, das Paaring liegt ja nicht gerade auf der Hand und die Situation auch nicht. Deswegen freut es mich umso mehr, wenn dir die Geschichte gefällt.
Grüße
Kalou

Irana schrieb am 30.11.2006 - 18:18 Uhr zu Kapitel «Der Schein trügt»:

Hi!
Also, ich muss sagen, dass ich am Anfang das Pairing auch etwas “merkwürdig” fand. Nachdem ich deine Geischte aber ein paar Mal gelesen habe, gefiel sie mir immer besser. Dann bin ich auf ein Zitat gestossen, das sehr gut zu deiner Geschichte passt:

“Euch, d’Artagnan, habe ich immer wie einen Sohn geliebt, und zehn Jahre, Porthos, habe ich mit Euch Seite an Seite geschlafen” (Zwanzig Jahre später)

Eindeutig zweideutig, nicht? Auch wenn ich glaube, dass seine Worte eigentlich anders gemeint sind.


Antwort des Autors:

Danke für dein Review! Ja, Porthos und Athos kennen sich ja am längsten von allen, da ist Raum für einige - äh - Ausdeutungen ;-) Auch wenn ich mit dir absolut übereinstimme, dass das nicht so gemeint war. Die Rede Athos´ à la Place Royale ist ja eine Hymne auf die Freundschaft - übrigens eine wunderschöne Stelle, an der auch Porthos erklärt, dass er nur sie, also seine Freunde auf dieser Erde geliebt habe.
Grüße
Kalou

Graf Rochefort schrieb am 25.11.2006 - 11:50 Uhr zu Kapitel «Der Schein trügt»:

Salut Claudia

Das war jetzt meine erste Slashgeschichte, die ich gelesen habe. Dein Schreibstil ist wie immer ein Vergnügen. Mir hat die Geschichte gefallen, wie du Gaston d’ Orlèans inszeniert hast und auch sein Hofleben war wirklich sehr amüsant, vor allem da man über ihn in den Romanen nur seine Intrigen erfährt. Auch hat es mich überrascht, dass du Porthos und Athos zusammengebracht hast, ich hätte mir eher Athos und Aramis vorgestellt, aber deine Entscheidung war goldrichtig.
Kompliment für deinen Mut und deine Ideen.
Mir hat’s gefallen, wenngleich ich trotzdem froh bin, dass Dumas sie nicht zu einem Liebespaar zusammengesponnen hat. ;-)

Gruss Graf Rochefort


Antwort des Autors:

Danke für dein Review und dein Lob *freu*. Das Hofleben Gastons ist sicher nicht für bare historische Münze zu nehmen, ich brauchte halt einen Rahmen ;-) Sonst wär´s mir zu sehr ooc gewesen ... Ich finde, Dumas hat schon ein paar Hinweise zwischen den Zeilen gegeben, die man ausbeuten kann, siehe meine Antwort unten, aber klar, Liebespaare sind sie nie gewesen und zum Glück, da stimme ich dir zu. Athos und Aramis? Warum nicht ... ;-)
Grüße
Claudia

Petalwing schrieb am 23.11.2006 - 20:52 Uhr zu Kapitel «Der Schein trügt»:

Okey… fange ich mal an…

Also erstens, ich bin irgendwie kein Slashfan, zweitens, ich habs irgendwie doch gelsen. *grins*
Also, es ist auf jeden Fall gut geschrieben und auch sehr einfühlsam, verglichen mit vielen anderen Slashgeschichten (-hm… für einen Nicht-Slash-Fan habe ich eindeutig zuviele gelesen-) versucht die Handlung doch, uns das Pairing irgendwie plausibel zu machen. Das ist dir auch durchaus gelungen, denke ich. Wenn man die Idee, dass unsere Helden miteinander… naja… also wenn man das grundsätzlich akzeptiert, dann ist es sogar recht überzeugend. ;)
Ich finde gerade den Schluss sehr gut, weil es nicht einfach nur Ex und Hopp (- oder wohl besser Hopp und Ex-) bzw “sie liebten sich für immer” ist, sondern mal was originelleres, da sie eben doch nur Freunde sind.
Ein bisschen fragwürdig finde ich allerdings die Tatsache, dass Porthosdas Ganze D’Artagnan gegenüber ausplaudert, da er doch weiß, wie wichtig Athos seine Würde ist und ihm eigentlich klar sein muss, dass er die Freundschaft zwischen D’Artagnan und Athos gefährdet.
Also, abschließend, sag ich mal, mir hats gefallen, und es liest sich gut, auch wenn es natürlich schon ein größeres OOC- Potential birgt…
So, un bon soir
... oder wie immer das heißt auf French… ;)

Petalwing


Antwort des Autors:

Danke für dein Review! Und deine Überlegungen zu Slash und unseren Helden finde ich absolut nachvollziehbar. Ich hab lange mit mir gerungen, ob ich die Geschichte überhaupt veröffentliche, aber irgendwie muss ich gestehen, dass mir bei ihrer Freundschaft nicht wirklich ein Verdacht, aber ein leiser Gedanke gekommen ist. Ich meine mal, es liegt im Rahmen des Möglichen, ohne behaupten zu wollen, dass Dumas es darauf anlegte, ganz und gar nicht. Aber Porthos hat nie wirklich eine Frau geliebt und sagt offen, die einzigen, die ihm je etwas bedeutet hätten, seien seine Freunde gewesen. Da liegt für mich ein wenig mehr schon nahe, und deswegen habe ich ihn auch zum tragenden Element gemacht.
Und ich bin wirklich froh, dass dir die Geschichte, auch als Nicht Slash Fan, gefallen hat!
Grüße
Kalou


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