Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Die Schlangengrube»

kaloubet schrieb am 05.01.2014 - 17:06 Uhr zu Kapitel «Madame d´Enfer»:

Ah, überführt - doch hat Anne noch einen Joker in der Hand. Ich bin ja gespannt, ob das wahr ist oder ob sie sich da rauszulügen versucht. Nur scheint sie ein wenig zu siegessicher ... Louis sollte sich mal nicht zuviel versprechen, es könnte ja auch das Kind eines anderen sein, aber die Zeit im Gefängnis wird sie sicher dazu verwenden, die Wärter oder wen auch immer zu verführen. Neun Monate? Das ist zu lange für eine Frau wie Mylady, in England brauchte sie vier Wochen, wenn ich mich richtig erinnere ...


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ja, es ist wirklich tragisch für den König und für alle anderen, dass Mylady nun schwanger ist, da man sie nun nicht hinrichten kann, und sie sicherlich jede sich ihr bietende Gelegenheit zur Flucht nutzen wird. Du hast Recht, Louis kann nicht wissen ob es sein Kind ist, und Mylady ist ja eine sehr umtriebige Person, die jeden Mann, der ihr für ihre Pläne nützlich erscheint, verführt. Neun monate sind wirklich eine sehr lange Zeit, mehr als sie brauchen wird um eine Flucht vorzubereiten. Stimmt, in England brauchte sie nur drei oder vier Wochen um Felton für ihre Zwecke einzuspannen, und dasselbe wird ihr womöglich auch bei einem Wächter im Louvre gelingen. Eines kann ich schonmal verraten…Myladys Kind wird in dieser Geschichte noch eine sehr wichtige Rolle spielen.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 04.01.2014 - 20:54 Uhr zu Kapitel «Madame d´Enfer»:

Liebe Alienor,
ja, eine Schwangerschaft könnte Mylady alias Madame d`Ebonnet durchaus aus ihrer Klemme helfen, denn Schwangere durften erst hingerichtet werden, wenn ihr Kind geboren war. Sie hat also, trotz ihrer Entlarvung, durchaus noch Chancen, der königlichen Rache zu entwischen. Und sie scheint sich ja nun auch hier auf ihre Verführungskünste zu verlassen. Außerdem ist da noch ihr ebenso mörderischer Herr Bruder, der sicher alles unternehmen wird, um seiner Schwester zur Flucht zu verhelfen, oder inzwischen womöglich im Alleingang versucht, seine drei Gefangenen im Kloster kalt zu machen.  Ich bin gespannt, ob sich Myladys Aussage über ihre angebliche Schwangerschaft bewahrheiten wird!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ja, dank der Schwangerschaft ist Mylady die nächsten acht Monate vor der Hinrichtung sicher, und ihr droht außerdem keine allzu unbequeme Kerkerhaft. Und sie wird wohl auch alles tun, um ihre jeweiligen Kerkermeister zu verführen, darin ist sie ja wirklich gut, wie die Geschichte mit Felton damals zeigte. Und auf die Hilfe ihres Bruders kann sie auch hoffen, Georges ist ja genauso hinterhältig und gerissen wie sie. Wer weiss, vielleicht kommt er ja auf die Idee, sie als Geiseln im Austausch gegen seine Schwester zu benutzen, aber ob der König sich darauf wohl einlassen wird? Athos hat ihm zwar treu gedient, aber nicht immer bekommt man diese Loyalität vom Herrscher vergolten. Im nächsten Kapitel wirst du dann auch erfahren, ob sich Myladys Schwangerschaft als wahr herausstellen wird. Aber dass sie bei Androhung der Untersuchung so selbstsicher und gelassen bleibt, könnte ein Indiz dafür sein, dass sie tatsächlich ein Kind erwartet. Da sie erst im ersten Monat ist, könnte sie sich aber auch irren. Wie diese Untersuchung ausgeht, will ich aber mal noch nicht verraten. Eines steht fest…wenn sie schwanger ist, dann könnte sie so womöglich dem Schafott entkommen. Der König kennt zwar nun ihr wahres Gesicht und wird sie sicherlich gut bewachen lassen, aber wenn sie schwanger ist, würde er sie nicht in den düsteren Kerkern tief in der Bastille einsperren, sondern oben, bei den adeligen Gefangenen, und da ist eine Flucht durchaus möglich.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 02.01.2014 - 12:54 Uhr zu Kapitel «Nagende Ungewissheit»:

Liebe Alienor!

Eine scheußliche Situation, in der sich Athos, Jean-Francois und Raoul befinden. Gerade noch die Hoffnung, vielleicht wider Erwarten doch dem Verhängnis zu entrinnen - und jetzt in einer fast noch aussichtloseren Lage als zuvor. Du hast die Dramatik des Geschehens perfekt rübergebracht: der Junge, der verzweifelt versucht, seine eigene Mutter als Geisel zu benutzen, in Wahrheit aber vor Entsetzen zittert und niemals fähig wäre, eine solchen Mord zu begehen und auf der anderen Seite das skrupellose Geschwisterpaar, das sogleich durchschaut, dass sie ihren jungen Widersacher nicht ernst nehmen müssen. Die beiden sind wirklich durch und durch böse, das zeigt sich spätestens bei ihrer Ankündigung, den kleinen Raoul vor den Augen seines Vaters zu hängen. Nur ein Glück, dass Mylady im Gegensatz zu ihrem Bruder einen ausgeprägten Hang zur Selbstüberschätzung hat - das könnte ihre Gefangenen noch retten…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Ja, es ist wirklich eine scheußliche Situation, aus der es für die drei keinen Ausweg zu geben scheint. Es freut mich, dass es mir gelungen ist die Dramatik rüberzubringen, gerade das war mir nämlich sehr wichtig :)
Für Jean-Francois ist das wirklich nicht leicht, er ist nicht in der Lage, seiner Mutter, so bösartig sie auch ist, etwas anzutun, aber er weiss, dass er womöglich nur so Athos und Raoul das Leben retten kann. Ja, Mylady und ihr Bruder sind wirklich durch und durch böse, nicht einmal vor dem Mord an einem unschuldigen kleinen Jungen würden sie zurückschrecken. Ja, Mylady hat einen starken Hang zur Selbstüberschätzung, das hast du genau richtig erkannt, und genau dieser könnte ihr bald noch zum Verhängnis werden und dadurch können vielleicht Raoul, Athos und Jean-Francois noch gerettet werden.Das ist Myladys größte Schwäche, genau diese könnte sie zu Fall bringen.

Liebe Grüße

Alienor

duchesse schrieb am 01.01.2014 - 16:31 Uhr zu Kapitel «Angriff bei Nacht und Nebel»:

Hallo Alienor,

in der Konfrontation zwischen Athos und d’Artagnan, ebenso wie schon in den vorherigen Kapiteln, kommt Athos’ Motivation sehr deutlich raus: die fast schon irrationale Angst vor Alais, sein Bangen um Raoul und der Wunsch, mit der Vergangenheit abzuschließen - er kämpft geradezu darum, nicht von seinen Erinnerungen und seiner Schuld eingeholt zu werden. Und Raoul hat offenbar die Sturheit seines Vaters geerbt: er beharrtauf seine Zuneigung zu Alais mit der gleichen Intensität, mit der Athos sie ablehnt ;-)

Dass Athos nun, Raoul sei Dank, weiß, dass die Warnung vor Richelieus Mordplan von Alais kam, könnte ihn vielleicht dazu bringen, sie in etwas anderem Licht zu sehen… hm, falls sie bei diesem Angriff heil davonkommen…

Liebe Grüße,

duchesse


Antwort des Autors:

@duchesse

Danke für dein Review. Ja, für Athos ist das eine schwierige Situation, er leidet ja noch unter der Geschichte mit Mylady und glaubt, dass Alais genauso wie ihre Mutter ist und kann in ihr im Moment nur eine Bedrohung, das personifizierte Böse sehen. Der kleine Raoul hat solche Vorbehalte natürlich nicht, er mag Alais gerne..und da er genauso stur ist wie sein Vater, lässt er sich nicht von dieser instinktiven Zuneigung abbringen. Kinder sind ja da sowieso ganz anders als Erwachsene, so etwas wie Vorurteile kennen sie in Raouls Alter noch gar nicht und gehen auf jeden offen zu. Und der Kleine weiss ja nichts von der Vergangenheit seines Vaters und von Mylady. Ich will dir mal noch nicht zuviel verraten, nur soviel, dass Athos durchaus bald noch ins Grübeln kommen könnte. Alais hat noch einiges an Gefahren vor sich, sie wird bald in eine gemeine Intrige verwickelt, soviel kann ich dir schonmal verraten.

Liebe Grüße

Alienor

duchesse schrieb am 01.01.2014 - 15:51 Uhr zu Kapitel «Raoul und Alais»:

Liebe Alienor,

deine Beschreibung von Paris ist große Klasse: “hier sind immer so viele Menschen unterwegs, das ist ganz normal” - wie wahr, daran hat sich bis heute nix geändert. Fürchterliche Stadt ;-)

Alais steckt ja nun wirklich in der Klemme - Athos gegenüber dürfte sie ihre Tarnung kaum mehr aufrechterhalten können, und wenn sie sie aufgibt, wird sie ihn erst recht nicht los. Aber offenbar kann sie in schwierigen Situationen über ihre unschuldige, schüchterne Art hinauswachsen - staucht erst Cinq-Mars zusammen und dann auch noch Athos - das lässt ja hoffen ;-) Raoul finde ich übrigens ausgesprochen putzig, wie er versucht, ein gutes Wort für Alais einzulegen: “Ich fand es nicht schön, dass sie mir das Gesicht gewaschen hat, aber sie ist lieb…” :-)))  Deine Kinderfiguren sind in dieser Geschichte echt gut getroffen!

Liebe Grüße,

duchesse


Antwort des Autors:

@duchesse

Danke für dein Review. Ich muss zugeben, dass ich, obwohl ich nur vier Autostunden von Paris entfernt wohne, noch nie dort war, ich muss das echt irgendwann mal nachholen. :)
Es ist wohl in jeder Großstadt so, dass es von Menschen nur so wimmelt, und heute, in den Zeiten des Tourismus ist es sicherlich noch voller als damals.
Leider erkennt Athos jetzt noch nicht, dass Alais nicht wie Mylady ist, und deswegen betrachtet er sie als seine Feindin, als eine Gefahr, und es ist für sie kaum noch möglich, ihre Tarnung aufrecht zu erhalten. Und wenn sie bei Hofe als Spionin des Kardinals enttarnt wird, wäre ihr Leben kaum noch einen Pfifferling wert, damals galt Spionage ja als Landesverrat, und man wurde gefoltert oder hingerichtet, viele Spione verließen die düsteren Kerker der Bastille nie wieder. Es freut mich, dass mir die Kinderfiguren gelungen sind, sie zu schreiben hat mir auch richtig Spaß gemacht.

Liebe Grüße

Alienor

duchesse schrieb am 01.01.2014 - 15:10 Uhr zu Kapitel «Ein Brief vom Kardinal»:

Hallo Alienor,

puh, dein Richelieu ist ja wirklich ein Scheusal, die arme Alais *schüttel* Aber bei diesem Kapitel beschleicht mich das Gefühl, als könnte sie ihrem “Chef” bald etwas zu berichten haben. Das Verhalten der Königin ist wirklich sehr seltsam (wer würde Baby Louis nicht umgehend abknuddeln wollen?), und diese Geschichte aus der Nacht seiner Geburt kommt mir auch unangenehm bekannt vor - war es wohl Louis’ Zwillingsbruder, der da heimlich fortgebracht wurde? Das finde ich übrigens in der gesamten Geschichte sehr schön und geschickt gemacht von dir: du baust immer wieder solche Kleinigkeiten ein, die dem Leser aus dem Roman bekannt sind, und man rätselt dann und grübelt und fragt sich, was es damit nun auf sich haben mag… das bringt noch ein bisschen zusätzliche Spannung und schöne Überraschungseffekte!

Liebe Grüße,

duchesse


Antwort des Autors:

hallo duchesse,

Danke für dein Review. Ja, Richelieu ist wirklich ein Scheusal, und die arme Alais ist ihm wirklich nicht gewachsen und wird es schwer haben, am Hof etwas Pikantes herauszufinden. Was das Verhalten der Königin angeht, warum sie Louis nicht lieben kann, damit hat es eine besondere Bewandnis, das wird sich in einem der letzten Kapitel noch aufklären. Es gibt in der TAt in dieser Geschichte ein besonderes Geheimnis um Louis Geburt, aber ich bin da vom Roman etwas abgewichen, in meinem Fall gibt es keinen Zwilling, ich habe mir eine andere Variante ausgedacht, mehr will ich mal noch nicht verraten. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, zusätzliche Spannung und Überraschungseffekte einzubauen, genau das habe ich nämlich gewollt.

Liebe Grüße

Alienor

duchesse schrieb am 28.12.2013 - 14:58 Uhr zu Kapitel «Der Ball im Louvre - Teil 2»:

Liebe Alienor,

der Ball im Louvre ist prächtig geschildert, du hast wirklich eine Gabe, mit Worten Bilder zu malen, die man ins Museum hängen könnte :-)

Sehr gut gefällt mir auch, wie du deine Geschichte mit dem Roman und dessen Figuren in Zusammenhänge bringst. Nun ist mit d’Artagnan auch einer der Protagonisten aufgetaucht, und er hat allen Grund, misstrauisch zu sein… Sein Gefühlschaos ist auch sehr schön dargestellt: Furcht, Unglauben, Misstrauen, aber auch Zweifel, ob Alais wirklich die ist, für die er sie hält.

Liebe Grüße,

duchesse


Antwort des Autors:

@duchesse

Danke für dein Review. :) Freut mich, das dir die Schilderung des Balles gefallen hat. :)
Dein Kompliment freut mich wirklich sehr, da ich mir nicht sicher war, ob mir die Beschreibungen gelungen waren. d´Artagnan hat es in der Tat gerade nicht leicht, natürlich löst Alais bei ihm extremes Misstrauen aus, da sie ja Myladys Ebenbild ist. Und seine Erinnerungen an Alais Mutter sind ja alles andere als positiv, da denkt er im Moment noch “Wie die Mutter so die Tochter”. Aber keine Sorge, er wird seine Meinung über sie vielleicht noch ändern..mehr will ich mal noch nicht verraten.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 22.12.2013 - 00:09 Uhr zu Kapitel «Nagende Ungewissheit»:

Vom Regen in die Traufe, das sieht für Jean-Francois und Athos nicht besonders gut aus. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass dieser Brief echt ist, da steckt etwas dahinter und die beiden bzw. drei werden wohl demnächst Hilfe in irgendeiner Form bekommen. Mylady ist wirklich gnadenlos, doch Jean-Francois wirkt sympathisch, weil er sie nicht töten kann - aus der Art geschlagen sozusagen.Schön fand ich, wie Athos ihm sagte, dass ein Edelmann daran erkannt würde, wieviel Leben er verschonte.

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ja, für Jean-Francois und Athos sieht es in der Tat übel aus, zumindest im Moment. Und es ist schlimm für die beiden, im Kerker zu sitzen und nicht zu wissen wie es weitergeht. Ja, deine Vermutung könnte durchaus stimmen, dieser Brief könnte eine Falle sein. Aber Mylady ist ja von sich selbst und ihrer Wirkung auf dne König so überzeugt, dass sie gar nicht auf die Idee kommt, dass der Brief eine Falle sein könnte. Ja, Mylady kennt wirklich keinerlei Skrupel, aber zum Glück kommt Jean-Francois nicht nach ihr. Das freut mich, dass du die Stelle mit Athos schön fandest, ich dachte mir nämlich, das er genau so etwas in so einer Situation sagen würde, dass er jemand ist, der Leben verschont anstatt zu töten.

Liebe Grüsse

Alienor

Aramis schrieb am 20.12.2013 - 18:19 Uhr zu Kapitel «Nagende Ungewissheit»:

Liebe Alienor,
oh, schön, dass du an dieser Geschichte weitergeschrieben hast! Doch die Lage, in der der tapfere junge Jean-Francois, Athos und Raoul sich nun befinden, hat sich wohl um nichts gebessert, infolge des unverhofften Auftauchens dieses gewissen Bruders von Mylady  - ein wahrhaft mörderische Familie! Mit Ausnahme von Jean-Francois, natürlich. Athos scheint ja nun endlich den menschlichen Wert des Jungen erkannt zu haben, das ist immerhin etwas. Doch mit seiner Mutter und seinem Onkel als Feinde hat dieser wohl wenig Überlebenschancen. Ja, es bleibt wirklich nur zu hoffen, dass der Ruf des Königs eine Finte ist - vielleicht von der Königin ausgeheckt? Sie kann ja auf die Mätresse ihres Herrn Gemahls wahrhaftig nicht gut zu sprechen sein - ich bin mal gespannt, ob sie hinter diesem Brief steckt!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ja, die Lage von Athos, Jean-Francois und Raoul hat sich eher noch verschlechtert, nun werden sie von dem Bruder bewacht, und Mylady könnte möglicherweise bald erste Mätresse des Königs sein, und würde sich natürlich vorher noch ihre alten Gegner vom Hals schaffen wollen. Athos hat jetzt wirklich erkannt, dass Jean-Francois mit seiner Mutter nichts gemeinsam hat, und so kann er nun vielleicht auch endlich, falls er jemals aus dem Kerker herauskommt, auch Alais endlich eine Chance geben und sie als seine Tochter anerkennen. Ja, Mylady ist leider so skrupellos, dass sie nicht einmal vom Mord an ihrem eigenen Fleisch und Blut zurückschrecken würde.  Eines kann ich dir schonmal verraten..Mylady hat sich wieder einmal völlig überschätzt, sie hält sich bereits für die Königin von Frankreich und glaubt, dass sie bei Hofe ein großer Triumph erwartet. Wer weiss…vielleicht wird ihr genau dieser Leichtsinn, die Tatsache, dass sie von sich selbst und ihren Verführungskünsten so überzeugt ist, dass sie jede Vorsicht vergisst, zum Verhängnis werden.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 28.10.2013 - 11:12 Uhr zu Kapitel «Rettung in letzter Sekunde»:

Liebe Alienor!

Athos’ Überlebenskampf in dem Sarg schilderst Du mit wirklich beklemmender Intensität; Jean-Francois hätte keine Minute länger brauchen dürfen, um ihn zu befreien. Ich kann mir auch lebhaft vorstellen, dass der Junge mit dieser Situation überfordert ist, vor allem, da er ganz auf sich alleine gestellt ist und niemanden um Hilfe für seinen Vater bitten kann. Trotzdem bewahrt er erstaunlich gut die Nerven und handelt ziemlich einfallsreich - wenn auch das Feuer keine gute Idee war, denn das hat allzu rasch die Mönche auf den Plan gerufen. Dass Athos unter dem Eindruck überstandener Todesgefahr nun umzudenken beginnt und Myladys Kinder in einem anderen Licht sieht, ist nachvollziehbar. Oft bedarf es eines wirklich einschneidenden Erlebnisses, um ein tief sitzendes Vorurteil zu überwinden. Was ich mir nicht vorstellen kann ist, dass Jean-Francois’ Drohung, Mylady zu erwürgen, bei den Mönchen Wirklung zeigt. Denn es dauert doch eine gewisse Zeit, einen Menschen mit bloßen Händen zu erdrosseln. Sie hätten also leicht die Möglichkeit, Raoul einfach zu überwältigen und Mylady zu befreien.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Für Athos war das ja wirklich ein schlimmes Erlebnis, ein wahrer Alptraum, in einem Sarg gefangen zu sein, lebendig begraben zu sein ist ja das Schlimmste, was einemMenschen übehraupt passieren kann. Ja, Jean-Francois ist wirklich mit der Situation überfordert, zum ersten Mal in sienem Leben war er völlig auf sich alleine gestellt und musste Athos alleine befreien. Das Feuer war wirklich keine gute Idee, und genau das ist ihm und Athos ja nun auch zum Verhängnis geworden. Ja, dadurch, dass Myladys Sohn ihm das Leben gerettet hat, wurde Athos endlich klar, dass Myladys Kinder nicht wie ihre Mutter sind, und er ist jetzt endlich bereit, den beiden eine Chance zu gebne und ihnen völlig unvoreingenommen gegenüberzutreten. Du hast Recht, es könnte durchaus sein, dass die Drohung bei den MÖnchen keine Wirkung zeigt, dass sie versuchen könnten, Mylady zu befreien. Und sie werden bestimmt schnell merken, dass der vierzehnjährige Junge nicht fähig ist, seine eigene Mutter zu töten. Im Moment befinden sich Athos und Jean-Francois in einer sehr gefährlichen Situation. Aber ich habe schon eine Idee, wie sie da wieder herauskommen könnten ;)

Liebe Grüsse

Alienor

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