Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Die Schlangengrube»

kaloubet schrieb am 24.10.2013 - 20:40 Uhr zu Kapitel «Rettung in letzter Sekunde»:

Brrr - mit einem Kadaver begraben zu sein, wie eklig ist das? *Schauder*. Zum Glück war Athos bewusstlos, sonst wäre ihm das sicher lange nachgegangen, bei aller Abgebrühtheit. Zum Glück fand ihn Jean-Francois noch rechtzeitig! Doch mit dem heiligen Holz in der Kapelle ein Feuerchen machen? Hm, das dürfte doch recht auffällig sein - und direkt in die Hölle führen ;-). Kein Wunder, dass die Mönche schließlich an der Türe stehen - doch ob die beiden sich aus der Situation befreien können? Ich traue J.-F. nicht wirklich zu, Mylady eigenhändig zu erwürgen. Für Athos muss das ja ein Schock gewesen sein, die Totgeglaubte leibhaftig vor sich zu sehen, meine Güte, dass er nicht gleich wieder ohnmächtig wird, ist erstaunlich.

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ja, das ist wirklich eine schaurige Vorstellung in einem düsteren Sarg zusammen mit einer Leiche zu liegen, selbst für Athos, der ja sonst meistens in jeder Situation die Ruhe bewahrt. Er hatte wirklich Glück, dass Jean-Francois rechtzeitig zur Stelle war. Das mit dem Feuer war in der Tat auffällig, genau aus diesem Grund wurden die Mönche schließlich auf die Kapelle aufmerksam. Aber Myladys Sohn hat in seiner Sorge um Athos Leben diese Gefahr gar nicht bedacht. Zum Glück dachte er aber gerade noch rechtzeitig daran, seine Mutter in die Kapelle schaffen und zu fesseln, so können sie zumindest etwas Zeit gewinnen bis sie einen Plan haben. Obwohl sie Mylady jetzt als Geisel haben, wird es nicht leicht sein, sich aus dieser Falle zu befreien. Du liegst ganz richtig mit deiner Einschätzung, Jean-Francois würde es wirklich nicht fertigbringen seine Mutter zu erwürgen, aber die Mönche kennen den Jungen ja nicht, und wissen nicht, dass er charakterlich nicht nach Mylady kommt. Eine Weile wird er sie noch hinhalten können, aber er muss sehr gut blöffen, sonst merken sie schnell, dass er nicht so abgebrüht ist wie er tut. Was Athos betrifft, für ihn war es wirklich ein großer Schock, dass Mylady noch am Leben ist…und damit wird er erst noch fertig werden müssen. Ich habe da auch noch ein Kapitel geplant, in dem es noch einmal zur Konfrontation zwischen den beiden kommt. Eines kann ich schonmal verraten, für Athos und Jean-Francois wird es nicht leicht werden, aber wenn sie zusammenarbeiten, haben sie eine Chance daraus zu kommen. Und in einem der nächsten Kapitel werde ich auch aufklären, warum diese Mönche Mylady so treu ergeben sind…das hat nämlich einen besonderen Grund.

Liebe Grüsse

Alienor 

Aramis schrieb am 24.10.2013 - 17:22 Uhr zu Kapitel «Rettung in letzter Sekunde»:

Liebe Alienor,
die Szene, in der Jean-Francois den bewusstlosen und schon halb erfrorenen Athos aus dem Grab befreit, ist dir sehr gut gelungen! Man kann den armen Jungen direkt vor sich sehen, wie er sich mit dem Comte abschleppt. Gott sei Dank kam die Hilfe offenbar noch nicht zu spät, und Athos scheint nun endlich ein positiveres Charakterbild von Myladys Sohn entwickelt zu haben. Doch die Gefahr, in der sie nun stecken, ist alles andere als gering, trotz Mylady als Geisel! Ob es ihnen gelingt, Raoul zu befreien und heil hier herauszukommen? Ich bin gespannt!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Es freut mich, dass mir diese Szene gelungen ist, denn gerade was diese Szene betraf, war ich sehr unsicher und habe sie mehrmals überarbeitet. Für Jean-Francois war es in der Tat eine große körperliche Anstrengung, den Comte aus dem Grab zu holen, und es war wirklich knapp, Athos wäre beinahe gestorben. Und nun kann Athos endlich sehen, dass Jean-Francois nicht so ist wie seine Mutter und er versteht, dass er Myladys Kinder nicht nach ihrer Mutter beurteilen darf, dass die Herkunft nichts über den Charakter aussagt.
Im Moment befinden die beiden sich wirklich in großer Gefahr, denn diese Mönche sind ja keine normalen Mönche, dieses Kloster scheint ganz und gar in Myladys Diensten zu stehen und in einem der späteren Kapitel wird sich auch noch herausstellen warum. Im Moment stehen ihre Chancen, Raoul zu befreien noch nicht sehr gut, aber solange sie Mylady in ihrer Gewalt haben, sind sie noch nicht ganz verloren. Eines kann ich dir schonmal verraten….es wird noch sehr gefährlich für die beiden und für Raoul werden.

Liebe Grüsse

Alienor

Rochefort schrieb am 22.10.2013 - 14:11 Uhr zu Kapitel «Lord Henry»:

Liebe Alienor!

Ich bin erleichtert, dass Julie nichts Ernstes zugestoßen ist - das war wirklich Rettung in letzter Sekunde. Die arme Alais ist in einer schrecklichen Situation; sich d’Artagnan und seiner Schwester anzuvertrauen muss ihr furchtbar schwer fallen, doch ist es für sie vielleicht die einzige Chance, dann alleine würde sie aus der ganzen Sache nicht mehr heil herauskommen und hätte auch keine Möglichkeit mehr, ihre Brüder zu retten. Und dann wartet gleich der nächste Schock auf sie: die Begegnung mit Lord Winter bei der Königin. Es muss wirklich grässlich sein, einem Menschen so aufs Haar zu gleichen, der derart viele Verbrechen verübt hat. Eine solche Gleichheit zwischen Mutter und Tochter kommt sicher nicht häufig vor - dass es Ähnlichkeiten gibt, ja, aber dass sie sich gleichen wie zwei Zwillingsschwestern ist auf jeden Fall ungewöhnlich. So gesehen ist Lord Winters heftige Reaktion verständlich; vor allem in einer Zeit, in der Aberglaube und Übersinnliches zum Alltag der Menschen gehörten. Mir gefällt die Wendung, die die Geschichte durch Lord Henrys betroffene Reaktion auf die Wahrheit über Jean Francois erhält. So besteht die Hoffnung, dass es zu einer Aussöhnung zwischen ihm und seinem Neffen kommt. Was mich etwas verwirrt beim Lesen ist, dass Du die Namen Alais und Charlotte parallel verwendest. Ich bin nun gespannt auf den Plan der Königin!

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Alais hat es im Moment wirklich nicht leicht, sie muss immer noch Angst haben, dass ihre Brüder nicht unbeschadet aus der Sache herauskommen und um ihr Leben bangen. Aber es war tatsächlich für die beiden die einzige Möglichkeit, Jean-Francois und Raoul zu retten…denn der Plan der Königin, auf den ich in einem der nächsten Kapitel zurückkomme, könnte beiden das Leben retten. Du hast schon Recht, es kommt bestimmt nicht häufig vor, dass Mutter und Tochter sich so verblüffend ähnlich sehen wie Alais und Mylady, da gibt es sicherlich nur wenige Fälle, in denen das vorkommt. Aber es kommt manchmal vor..ich habe auch schon Kinder gesehen, die waren kleine Ebenbilder ihrer Eltern. Damals im 17. Jahrhundert waren die Menschen sehr abergläubisch, was auch Lord Winters heftige Reaktion erklärt, er glaut wirklich, es hier mit der wiederauferstandenen Mylady zu tun zu haben. Es freut mich, dass dir diese Wendung gefällt, und ich kann dir schonmal verraten, dass die Chancen gut stehen, dass der Lord und sein Neffe noch zueinanderfinden. Es wäre beiden jedenfalls sehr zu wünschen. Für Lord Henry ist die Erkenntnis, dass er Jean-Francois damals zu Unrecht verstoßen hat, sehr bitter, und er wird bestimmt alles tun um das wiedergutzumachen.
Du hast Recht, es ist wohl wirklich etwas verwirrend, dass ich die beiden Namen parralel verwende, das kam daher, dass sie sich bei Hofe Charlotte nannte, und die meisten sie unter diesem Namen kennen. Ich wusste gar nicht, dass das beim Lesen so verwirrend wirkt, ich werde in Zukunft nur den Namen Charlotte verwenden, da sie ja allen unter diesem Namen bekannt ist, noch kennt ja niemand ihren richtigen Namen. Eines kann ich schonmal verraten…der Plan der Königi ist sehr gut, doch die Tatsache, dass sie mehr ihre eigenen Ziele verfolgt, könnte noch zu Problemen führen.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 17.10.2013 - 18:51 Uhr zu Kapitel «Lord Henry»:

Liebe Alienor,
hm, Lord Winte ist wohl deswegen so bedrückt, denk ich mal, weil er erkennen musste, dass er Jean-Francois völlig falsch eingeschätzt und ihn zu Unrecht verstoßen hat. Ja, er sollte wirklich über sein Verhalten in puncto seines Neffen nachdenken! Und Alais gegenüber benimmt er sich ja auch nicht gerade wie ein Gentleman - gut, dass d`Artagnan und die Königin ihm da gleich in den Arm fallen! Hoffentlich gelingt die geplante Befreiungsaktion für die beiden Brüder! Dass Julie Gott sei Dank mit dem leben davongekommen ist, ist ja schon mal ein gutes Omen -
Ich muss gestehen, ich hab jetzt ein bissl den Überblick verloren - was ist eigentlich aus Micheletto und dem Kardinal geworden? Werden die auch noch eine heimliche Rolle in dieser Verschwörung gegen den Dauphin spielen?
Ich finde es sehr schön und befriedigend, dass du Myladys Kindern, Alais und Jean-Francois, in dieser Geschichte eine so positive Rolle zugewiesen hast! Dass Athos und Lord Winter Böses in ihnen zu sehen meinen und ihnen die Verbrechen ihrer Mutter unwillkürlich zur Last legen wollen, steht dazu in totalem Gegensatz, das wirkt unwillkürlich berührend, beim Lesen -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ja, für Lord Winter ist es bitter, erkennen zu müssen, dass er seinen Neffen zu Unrecht verstoßen hat. Er ist ja gleich davon ausgegangen, dass das Kind nicht der Sohn seines Bruders sein könnte, und er ging auch gleich davon aus, dass der Junge Myladys schlechten Charakter geerbt hat. Und selbst wenn es nicht der Sohn seines Bruders gewesen wäre, so hätte er dennoch dafür sorgen können, dass der Kleine nicht von seiner Amme ausgesetzt wird. Lord Winters Hass auf Mylady ist noch immer so groß, dass er nicht klar denken kann und im ersten Moment Alais für sie hielt. Die Befreiungsaktion ist eine gefährliche Angelegenheit, besonders wenn man bedenkt, dass das Leben der beiden Jungen für die Königin eher Nebensache ist. Julie hat wirklich Glück gehabt dass Alais so schnell reagiert hat, wenn sie das ganze Petit Four gegessen hätte, hätte sie keine Chance gehabt.
Was Micheletto betrifft und den Kardinal, diese werden bald wieder ins Spiel kommen. Ich habe da noch etwas mit Mylady und dem Kardinal geplant, dazu mehr in einem der späteren Kapitel. Eines kann ich schon einmal verraten, auch der Kardinal ist in diese Verschwörung verwickelt, allerdings ist er nicht deren Anführer, jemand, von dem niemand es vermuten würde, steckt dahinter. Ich fand es immer sehr traurig, wie hasserfüllt und rachsüchtig Mordaunt im VAA war, wie sehr seine junge Seele vergiftet war, und so wollte ich auch einmal einen guten Mordaunt schreiben, und auch Alais sollte gut sein, sie kommt ja nach ihrem Vater. :) Die beiden können ja nichts für die Verbrechen ihrer Mutter und müssen darunter leiden, dass sie ihnen immer wieder angelastet werden. Es freut mich, dass das beim Lesen berührend auf dich wirkte, ich hatte gehofft, dass es genau so auch rüberkommt.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 20.09.2013 - 21:14 Uhr zu Kapitel «Bittere Wahrheit»:

Jetzt komme ich endlich, endlich dazu, weiterzulesen! Entschuldige, dass ich erst so spät reviewe, aber im Augenblick ist hier Land unter ... ah, das tut gut, zu sehen, dass Mylady auch hinters Licht geführt werden kann. Geschieht ihr recht! Mordaunt spielt ein gefährliches Spiel, aber es funktioniert, vor dem eigen Fleisch und Blut scheint selbst Mylady blind. Zum Glück, so hat der arme Athos eine Chance. Lebendig begraben, wie grausig ist denn das? Für Mordaunt/Francois muss es ja schrecklich sein, zu erkennen, dass die, an die er glaubte, eine Mörderin ist. Der arme Junge, er kommt hier sehr sympathisch rüber. Wo ist eigentlich Raoul, während sie das Grab besuchen? Irgendwie hab ich den aus den Augen verloren, hat Francois ihn in der Zelle gelassen? Hm, hoffentlich passiert ihm währendessen nichts ... bin ja mal gespannt, wie Athos aussieht, wenn sie bzw. er ihn dann ausgräbt. Brr, er muss halb erfroren sein ...


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Das ist ja nicht schlimm, wenn du erst jetzt zum Reviewen kommst…mach dir da keinen Stress, die Geschichte läuft dir ja nicht weg. Ja, Mordaunts Spiel ist in der Tat sehr gefährlich, aber glücklicherweise hat er das Talent seiner Mutter zur Täuschung anderer Menschen geerbt und kann sie so glücklicherweise überlisten. Nun hat Athos wirklich eine Chance lebend aus dem Grab herauszukommen, dass Mylady ihm in ihrer Grausamkeit zugedacht hatte. Sie hasst Athos und kennt keine Skrupel, will ihn leiden sehen. Das freut mich, dass Mordaunt/Francois sympathisch rüberkommt, genau das war meine Absicht, ihn dem Leser sympathisch erscheinen zu lassen, und zu zeigen, dass er nicht wie seine Mutter ist. Raoul ist übrigens noch in der Zelle, er ist immer noch eingesperrt, und dank Jean-Francois ist Raoul vorerst in Sicherheit, da Mylady nun glaubt, dass er für sie noch eine lohnende Geldquelle sein würde. Für Athos wird es wirklich knapp, da er unterkühlt ist und kaum noch Luft hat, da zählt nun wirklich jede Sekunde. Und falls Mylady währenddessen aufwacht, könnte es schwierig für ihren Sohn werden, Athos zu befreien. Aber immerhin wird Athos, falls es Jean-Francois gelingt ihn zu befreien, endlich anfangen zu begreifen, dass Myladys Kinder nicht wie ihre Mutter sind.
Im nächsten Kapitel wird es auch um Julie, d´Artagnan und die Königin gehen, soviel kann ich schonmal verraten.

Liebe Grüße

Alienor  

Rochefort schrieb am 18.09.2013 - 14:09 Uhr zu Kapitel «Bittere Wahrheit»:

Liebe Alienor!

Ein tolles Kapitel! Jean-Francois beweist wirklich viel Mut und Willensstärke mit seinem Handeln. Dass es ihm trotz der schockierenden Erkenntnis, dass die skrupellose Unbekannte seine Mutter ist und all seine liebevollen Erinnerungen an sie ein Trugbild waren, gelingt, sich so gekonnt zu verstellen und Madame hinters Licht zu führen, ist bewundernswert. Hier sieht man wieder, dass ein Mensch seine Fähigkeiten und Talente stets sowohl zum Guten als auch zum Schlechten einsetzen kann. Ich glaube, das Mylady sich täuschen lässt, weil er ihrem Wunschdenken entspricht, dass eines ihrer Kinder in ihre Fußstapfen tritt und das trübt ihr Einschätzungsvermögen. Nun kann man nur hoffen, dass Jean-Francois Athos rechtzeitig aus dem Grab befreien kann und seine Mutter nicht so schnell wieder zu Bewusstsein kommt.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Du hast Recht, es ist wirklich sehr mutig von Jean-Francois, er setzt damit ja sein eigenes Leben aufs Spiel, denn nachdem er sie so getäuscht hat, würde Mylady keine Gnade kennen, obwohl er ihr Sohn ist. Es ist gut, dass der junge Mann nicht nach seiner Mutter kommt, und seine TAlente eher für das Gute einsetzt, und dank ihm hat Athos jetzt vielleicht eine Chance, lebend aus dem Grab herauszukommen. Mylady ließ sich, wie du richtig erkannt hast, in der Tat täuschen, weil sie davon überzeugt ist, dass er ganz und gar nach ihr kommt, und sie ihn perfekt in ihre gemeinen Pläne einbeziehen könnte. Falls Mylady zu früh zu Bewusstsein kommt, könnte das für ihn und Athos noch zum Verhängnis werden. Es könnte wirklich knapp werden, und noch schweben er und Athos in großer Gefahr, da die Mönche im Kloster ja teilweise mit Mylady unter einer Decke stecken, wie es dazu kam, wird in einem der nächsten Kapitel auch noch enthüllt werden.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 16.09.2013 - 18:26 Uhr zu Kapitel «Bittere Wahrheit»:

Liebe Alienor,
puh, das ist ja ein gefährliches Spiel, das Jean-Francois hier mit seiner Mutter treibt! Hoffentlich hat er Glück, und sie erwacht nicht zu früh - wenn doch, dann sitzen er, Raoul und Athos ganz teuflisch in der Tinte. Erstaunlich aber, dass sie sich von ihrem Sohn täuschen lässt - aber die Dame hat sich ja vorher schon sehr von sich überzeugt gezeigt und leichtsinnig agiert. Jean-Francois  ist jedenfalls um sein Los nicht zu beneiden - in dieser kaltblütigen, mörderischen Verbrecherin seine eigene Mutter zu erkennen, von der er die längste Zeit über dachte, sie hätte ihn ebenso geliebt wie er sie als Kind, das muss furchtbar für den Jungen sein -
Ich bin gespannt, wie es Alais, seiner Schwester, noch ergehen wird!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ja, Jean-Francois spielt da gerade wirklich mit dem Feuer, und das könnte für ihn auch böse enden. Da kann man wirklich nur hoffen, dass sie nicht wieder zu sich kommt bevor er sich bis nach unten zu dem Sarg, in dem Athos liegt, durchgegraben hat. Der junge Mann hat wirklich Glück gehabt, dass seine Mutter so von sich überzeugt ist, sie glaubte schlicht und einfach, in ihrem Sohn ihr eigenes, jüngeres Ich wiederzuerkennen, sie glaubte, er wäre genauso skrupellos wie sie, und deswegen war sie ihm gegenüber nicht misstrauisch und fiel auf seinen Trick herein. Für Jean-Francois ist es wirklich eine bittere Erkenntnis, dass es die liebevolle, engelsgleiche Mutter, von der er während seiner ganzen Kindheit träumte, niemals wirklich gegeben hat, und es wird wohl eine ganze Weile dauern, bis er das verarbeitet hat. Zumindest ist er nicht mehr ganz alleine und hat seine Schwester Alais kennengelernt, aber noch schweben beide in großer Gefahr. Über Alais gibt es im nächsten Kapitel noch mehr zu lesen, und dann wird sich zeigen, ob auch sie den Mut besitzt, ihrer gefährlichen, skrupellosen Mutter die Stirn zu bieten. Auch vor ihr liegt noch eine sehr schwere Zeit voller Gefahren, so viel kann ich schonmal verraten.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 03.09.2013 - 14:32 Uhr zu Kapitel «Madame d´Ebonnet»:

Liebe Alienor!

Lebendig begraben zu sein - das muss wohl zum Schrecklichsten überhaupt gehören. Da überfällt einen selbst beim Lesen schon das Grauen… Athos war reichlich unvorsichtig, sich alleine auf die Suche nach Raoul zu begeben. Er hat vielleicht auch die Skrupellosigkeit und Entschlossenheit seiner Gegner unterschätzt. Madame d’Ebonnet schreckt vor rein gar nichts zurück. Dass sie für ihre Taten noch nicht zur Verantwortung gezogen wurde, grenzt an ein Wunder, vor allem, da sie gar kein Hehl daraus macht. Es ist ihr wohl immer gelungen, sich rechtzeitig aus dem Staub zu machen so wie bei der Giftaffäre am englischen Hof. Richtig perfide ist auch, wie sie gleich die Gelegenheit wahrnimmt Athos’ Tochter anzuschwärzen.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Ja, für den armen Athos ist das wirklich der schlimmste nur denkbare Horror…ihm muss seine Lage im Moment sehr hoffnungslos erscheinen. Im Moment stehen seine Chancen auf Rettung denkbar schlecht….aber keine sorge…ich mag Athos so gerne, dass ich ihn niemals in einer FF so einen schlimmen Tod sterben lassen könnte. Madame d´Ebonnet ist wirklich eiskalt und kennt keinerlei Skrupel, und bis jezt kam sie damit auch immer davon. Aber diese Verbrecherin wird gewiss irgendwann die gerechte Strafe für ihre bösartigen Taten ereilen. Ja, das ist typisch für sie, dass sie die Schuld für ihre Taten auf andere abschiebt, und sie wird womöglich sogar versuchen, die alleinige Schuld für den Anschlag am Thronfolger auf Alais abzuwälzen. Im nächsten Kapitel gibt es noch mehr über Madame d´Ebonnet und ihre dunklen Geheimnisse zu lesen.

Liebe Grüße

Alienor

duchesse schrieb am 27.08.2013 - 22:29 Uhr zu Kapitel «Das Weihnachtsgeschenk»:

Liebe Alienor,

jetzt bin ich endlich dazu gekommen, wieder ein Stückchen weiterzulesen. Ich finde die Geschichte sehr gut und bin schon gespannt, was am Hof auf Alais zukommen wird… aber soweit komme ich heute wohl nicht mehr ;-)

Tja, der Ring kommt mir auch sehr bekannt vor - hat Isabella ihn am Ende gar nicht gekauft, und er stammt aus Alais’ Familie? Sehr rätselhaft. Hoffentlich hat nicht irgendwer am Hof diesen Ring auch schon mal gesehen - oder gar Richelieu?!

Liebe Grüße,

duchesse


Antwort des Autors:

@duchesse

Danke für dein Review. ES freut mich sehr, dass die Geschichte dir gefällt, und ich kann dir versichern, dass es spannend bleiben wird ;) Auf Alais kommt noch so einiges zu und sie wird noch in Lebensgefahr geraten, soviel kann ich dir schonmal verraten. Eines kann ich dir schonmal verraten, dieser Ring gehörte einst einem Familienmitglied von Alais, einem VErwandten, von dem sie jetzt noch nichts weiss. Und wenn diese Person den Ring sieht, könnte das noch zu Problemen führen. Die Zeit bei Hofe wird für Alais auf jeden Fall nicht so leicht werden, da das wirklich eine Schlangengrube ist, in der sie sich zu behaupten muss. Und vom Charakter her ist sie ja alles andere als eine Intrigantin, sie wird es deswegen bei Hofe nicht leicht haben.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 27.08.2013 - 15:05 Uhr zu Kapitel «Diabolisch»:

Liebe Alienor!

Jean-Francois ist wirklich in einer scheußlichen Lage. Mit dem kleinen Raoul als Geisel kann diese eiskalte Fremde praktisch mit ihm machen, was sie will - er muss sich fügen, wenn er das Leben des Jungen nicht aufs Spiel setzen will. Denn dass diese Madame d’Ebonnet keinerlei Skrupel hat, daran besteht nicht der geringste Zweifel. Der junge Novize hat eigentlich nur eine Chance: So zu tun, als würde er sich fügen und dann versuchen, Raoul zu befreien oder zumindest ihm irgendwie Hilfe zu schicken, wenn er selbst es schon nicht tun kann. Immerhin hat die blonde Teufelin auch Schwächen: Dass sie so rasch mit einem Mord bei der Hand ist, kann auch einmal nach hinten losgehen. Immer lassen sich solche Untaten nicht vertuschen, zumal sie das auch gar nicht zu versuchen scheint. Und Leute zur Spionage zu zwingen erscheint mir auch keine gute Idee - ein erwungener Dienst hat niemals denselben Wert wie ein freiwillig und vielleicht sogar aus Überzeugung geleisteter. Das sollte jemand, der in diesem Metier agiert, wissen.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Du hast Recht, solange Madame d´Ebonnet Raoul als Geisel hat, kann Jean-Francois nicht viel gegen sie ausrichten und muss tun was immer sie verlangt, eine sehr missliche Lage für den jungen Mann. Skrupel hat die Dame wirklich keine, sie würde selbst ein Kind töten ohne dabei etwas zu empfinden. Du liegst ganz richtig…indem Jean-Francois so tut als ob er sich fügen würde, kann er sie vielleicht austricksen und Raoul irgendwie da herausholen. Und du hast Recht, ihre Mordlust könnte für sie böse enden, sie könnte einen entscheidenden Fehler machen, der für sie dann das Ende bedeutet. Und indem sie Leute zur Spionage zwingt, kann sie niemals einschätzen, ob der oder diejenige nicht duch versucht sie zu überlisten und ihren Gegnern hilft anstatt ihr. Aber es hat einen ganz besonderen Grund warum sie ausgerechnet Jean-Francois zum Spion machen will…mehr dazu gibt es in einem der nächsten Kapitel. Die Dame überschätzt sich einfach gewaltig, weil sie schon so viel erreicht hat, und genau das könnte, ich will aber noch nicht zuviel verraten, irgendwann ihr Untergang sein.

Liebe Grüße

Alienor

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