Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Die Schlangengrube»

kaloubet schrieb am 27.08.2013 - 13:06 Uhr zu Kapitel «Madame d´Ebonnet»:

Uh, lebendig begraben, das ist grausam! Eine ganz schreckliche Vorstellung! Da wird Athos lange schreien können, es wird nichts nützen, nehme ich an, denn einmal unter der Erde hört man ja nichts mehr. Doch war er ein wenig von Sinnen, einfach so diese Frau mit dem Degen zu bedrohen und darauf zu vertrauen, dass sie ganz alleine vor ihm steht. Denn wenn sie sich derart mit ihren Morden brüstet, dann muss sich schon sehr sicher fühlen. Irgendwie scheint sie mir auch geistig ein wenig derangiert, denn auch der König wird über eine bekennende Mörderin kaum seine schützende Hand halten können - das ist nicht sehr geschickt, zumal vor einem Geisteskranken, der nachplappert, was er zu hören bekommt. Den fand ich übrigens sehr nett geschrieben, ich konnte ihn mir gut vorstellen. Mme Debonnet ist aber nicht zufällig mit Mylady verwandt? Sie scheint auf ihren Pfaden zu wandeln. Abscheuliches Weibsbild ...


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ursprünglich hatte ich das ganz anders geplant, dann habe ich den Film “Buried Alive” gesehen, der hat mich auf diese Idee gebracht. Athos steckt in einer sehr misslichen Lage und viel Hoffnung scheint es im Moment nicht zu geben…aber noch hat er ja Luft für ein paar Stunden und es ist nicht alles verloren ;)
Wenn es um Raouls Sicherheit geht, vergisst Athos schon mal jede Vorsicht, und deswegen steckt er jetzt in dieser misslichen Lage. Madame ist wirklich gefährlich und auch ein wenig verrückt, wie du richtig erkannt hast…im nächsten Kapitel wird noch mehr über ihre Vergangenheit enthüllt. Und du vermutest richtig…es gibt eine Verbindung zu Mylady…aber mehr will ich mla noch nicht verraten. Freut mich, dass es mir gelungen ist, den Geisteskranken richtig zu schreiben, ich habe das noch nie zuvor geschrieben und hatte Zweifel ob es mir gelungen ist. Im nächsten Kapitel wird es auch darum gehen, was aus Julie geworden ist, ob sie gerettet werden konnte. Und keine Sorge..ich könnte Athos niemals in einer FF einen so grausamen Tod sterben lassen. Madame habe ich extra so abscheulich geschrieben, sie soll dem Leser unsympathisch sein. im nächsten kapitel komme ich noch einmal auf sie zurück.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 21.08.2013 - 16:28 Uhr zu Kapitel «Madame d´Ebonnet»:

Oh, das ist ja wirklich eine schlimme Situation, in die Athos da geraten ist! Seine Angst um Raoul hat ihn offenbar alle Vorsicht vergessen lassen. Aber Madame d`Ebonnet ist auch ganz schön leichtsinnig in ihren Äußerungen, sie muss sich ja in ihren Plänen äußerst sicher fühlen! Der geistig arme Bruder Paul (aber hätte er wirklich “doof” gesagt, im Frankreich des 17.Jahrhunderts??) muss Schläge einstecken, für seine Indiskretion, aber leider hilft die Athos nun nicht viel. Jean-Francois wiederum weiß offenbar nicht, dass er Raouls Vater vor sich hat, denn sonst könnte er sich ja mit diesem gegen die teuflische Dame verbünden, um seinen kleinen Bruder zu befreien. Und was treibt Charlotte in der Zwischenzeit? Hat ihre Freundin das für den Dauphin bestimmte Gift bereits runtergeschluckt? Wahrhaftig, ein richtiger Schlamassel ist das, in dem alle Beteiligten nun bis obenhin drinstecken -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ja, der arme Athos steckt nun wirklich gewaltig in der Klemme, und man kann nur darauf hoffen, dass irgendjemand ihn rechtzeitig entdecken und aus dem Grab befreien kann. Wenn es um seinen Sohn geht, kann Athos manchmal nicht mehr klar denken, und alles was er möchte ist, den Kleinen in Sicherheit zu wissen. Du hast Recht…das Wort doof ist vielleicht nicht die richtige WAhl für das 17. Jahrhundert, hast du vielleicht einen tipp, welches Wort ich stattdessen nehmen könnte? Jean-Francois und Athos könnten, wenn sie dei Möglichkeit bekommen sich zusammenzutun, vielleicht wirklich etwas gegen die mordlustige Madame unternehmen und ihr Komplott noch verhindern. Wer weiss..vielleicht ist ja noch nicht alles verloren ;) Zu Charlotte, d´Artagnan und Julie gibt es im nächsten Kapitel mehr, und dann wird auch ein weiterer alter Bekannter auftauchen..mehr will ich mal noch nicht verraten.
Noch stehen die Chancen für ein Happy End denkbar schlecht…aber wie du weisst, könnte ich Athos niemals in einer FF sterben lassen ;)

Liebe Grüsse

Alienor

kaloubet schrieb am 01.08.2013 - 14:36 Uhr zu Kapitel «Diabolisch»:

Was für eine Schlange! Nein, das ist unfair, Schlangen sind nicht derart fies ... nun hat Jean-Francois wenig Spielraum, wenn er Raoul nicht gefährden will. Das heißt also, sie muss Raoul am Leben lassen, damit Jean für sie den Spion spielt? Allerdings sind gepresste Spione immer so eine Sache, er wird sich sicher irgendwann verraten, ob er will oder nicht. Aber die Dame geht ganz schöne Risiken ein, sie mordet völlig offen - wenn sich das rumspricht, dann kann es gut sein, dass auch sie irgendwann in einen Hinterhalt gerät. Gut fand ich, wie sie den Mönch mit der Unartigkeit des Abtes konfrontierte ... tja, was so hinter Klostermauern vorgeht ;-)

Viele Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ich hoffe, dass meine Internetverbindung diesmal hält und ich noch antworten kann. Der arme Jean-Francois hat jetzt wirklich sehr wenig Spielraum, was Raoul betrifft…er will den Jungen ja auf keinen Fall gefährden. Es wäre wirklich gut möglich, dass er sich irgendwann verrät…für ihn ist das ja eine enorme Belastung. Ja…diese Frau kennt wirklich keine Skrupel und mordet völlig ungeniert, und womöglich wird ihr genau das irgendwann zum Verhängnis werden, wenn sie nicht mehr Vorsicht walten lässt. Freut mich, dass dir die Stelle mit dem mit den Sünden seines Abtes konfrontierten Mönches gefallen hat…diese Stelle ist mir ganz spontan eingefallen, weil ich neulich einen Roman über ein Kloster, in dem die Mönche allen möglichen Sünden frönten, gelesen habe.
Hinter Klostermauern geht wirklich so einiges vor, und im nächsten Kapitel wird es noch richtig dramatisch, soviel kann ich schonmal verraten.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 31.07.2013 - 20:54 Uhr zu Kapitel «Diabolisch»:

Liebe Alienor,
ah, diese Frau ist wirklich eine abgefeimte Teufelin! Erst ihre skrupellose Erpressung Jean-Francois` mit Hilfe des kleinen Raoul (dummerweise hat Jean-Francois ihr bereits seine Englischkenntnisse bewiesen und ihr damit in die Hände gespielt), dann ihr geplanter Mord im Kloster, den sie in boshafter logischer Überlegung, Gott und den Menschen betreffend, als belanglos hinstellen will. Die beiden Jungen sind diesem bösartigen Weibsstück nun offenbar vollkommen ausgeliefert, wenn sich kein rettender Engel findet, der sie befreit! Ob Athos es wohl gelingen wird? Er geht hier, als Einzelner gegen diese Brut, ein sehr hohes Risiko ein. 
Das Kapitel hat mir gut gefallen, man spürt die beklemmende Atmosphäre, beim Lesen!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ja, diese Frau ist wirklich diabolisch und kennt keinerlei Skrupel…im Augenblick hat Jean-Francois gar keine andere Wahl als zu tun was sie verlangt, da sie sonst Raoul etwas antut. Was Athos betrifft…für ihn sieht es momentang auch nicht so gut aus, da diese Teufelin es nun auf ihn, der als Wandermönch ins Kloster kam, abgesehen hat und ihn vergiften will. Eines kann ich dir schonmal verraten…er wird da in eine sehr brenzlige Situation geraten. Ob er diesem Biest gewachsen sein wird, erfährst du im nächsten Kapitel. Immerhin…Athos ist sehr misstrauisch was Frauen betrifft, im Gegensatz zu anderen Männern wird er wohl eher argwöhnisch werden, wenn eine Frau ihm ein Glas Wein anbietet. Es wird für ihn wirklich sehr gefährlich werden. Es freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat, und dass es mir gelungen ist, die beklemmende Atmosphäre rüberzubringen. Ich kann dir schonmal verraten, dass es im nächsten Kapitel sehr spannend werden wird.

Liebe Grüße

Alienor

duchesse schrieb am 20.07.2013 - 22:51 Uhr zu Kapitel «Beim Kardinal»:

Liebe Alienor,

ich habe es dir heute abend gleichgetan und es mir mit einem Glas Wein und deiner Geschichte auf dem Balkon gemütlich gemacht… bin allerdings noch nicht sehr weit gekommen. Umso besser, dann habe ich noch ein paar Abende etwas davon :-)

Mir gefallen vor allem deine Beschreibungen sehr gut, wie auch bei deinen anderen Geschichten hat man sofort ein Bild vor Augen, das auch aus einem Museum stammen könnte, so lebendig und präzise ist es.

Deine Figur Alais (übrigens ein wunderschöner Name!) gefällt mir auch gut, sie erinnert mich ein bisschen an Constance Bonacieux: jung, ein bisschen naiv, ein gutes Herz und offensichtlich das Talent, sich in Situationen zu begeben, die ein paar Nummern zu groß für sie sind… Ich könnte mir vorstellen, dass Richelieu sie genau deswegen ausgewählt hat: niemand wird in diesem unschuldigen Mädchen eine Spionin vermuten, und sie wird ihm (fürs erste) blind gehorchen, weil er ihr und Isabella ein neues Leben ermöglicht. Ich bin gespannt, wie es mit  ihr weitergeht und wie sie am Hof zurechtkommt.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Kapitel,

duchesse


Antwort des Autors:

Hallo duchesse,

Freut mich, dass du angefangen hast, Schlangengrube zu lesen. :) Genau wie du trinke ich auch gerne ab und an beim Fanficlesen ein gutes Glas Wein. Es freut mich, dass dir die Beschreibungen gut gefallen, und du gleich beim Lesen ein Bild vor Augen hast, ich war mir beim Schreiben nämlich nicht sicher, ob mir das gelungen ist.
Den Namen Alais habe ich aus irgeneinem französischen Film, er hat mir so gut gefallen, dass ich ihn für meine Fanficfigur genommen habe. Dass Alais Constance ein wenig ähnelt ist ein wirklich interessanter Gedanke, der mir noch gar nicht gekommen war. Aber genau wie Constance strahlt sie wohl diese Unschuld und leichte Naivität aus, die sie für den Kardinal wirklich zur idealen Spionin macht. Eines kann ich dir schonmal verraten, der Kardinal wird sicherlich seine Wahl irgendwann noch bereuen, aber mehr will ich mal noch nicht verraten, will dir ja die Spannung beim Lesen nicht nehmen. :) Jedenfalls hat Alais noch einen langen und schweren Weg vor sich, und es freut mich, dass du weiterlesen willst.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 03.07.2013 - 12:04 Uhr zu Kapitel «Ein trauriger Fund»:

Liebe Alienor!

Ich habe mich über das neue Kapitel gefreut; die Geschichte ist jetzt gerade so richtig dramatisch und spannend. Athos’ Verzweiflung ist förmlich spürbar beim Lesen, das muss wirklich die Hölle sein, wenn man sein geliebtes Kinder in den Händen skrupelloser Entführer weiß. Die Schilderung der bereits von Hunden zerfleischten Leiche am Seine-Ufer war richtig grausig. Mir tut das arme Mädchen, das so sinnlos sterben musste, furchtbar leid. Kein Wunder, dass selbst Athos, der ja glaubt, die Tote wäre seine Tochter, nun von Mitleid und Schuldgefühlen übermannt wird. Gespannt bin ich schon, was im Louvre geschehen ist. Dass Athos seine Suche nun alleine fortsetzt, ist sehr riskant. Hoffentlich macht ihn seine Sorge um Raoul nicht zu leichtsinnig…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Freut mich, dass du dich über das Kapitel gefreut hast, und dass du es dramatisch und spannend fandest. :) Ja, für den armen Athos ist das im Moment eine schlimme Situation, er macht sich große Sorgen um Raoul, und weiss nicht, ob er seinen geliebten Sohn jemals wiedersehen wird. Die Szene mit der Leiche habe ich bewusst grausig geschrieben, weil so vor allem Athos erschüttert werden sollte. Nun empfindet er große Schuldgefühle, und womöglich wird er dann, falls er irgendwann erfährt, dass Charlotte noch lebt, sich ihr gegenüber anders verhalten und nicht mehr ganz so abblocken. Eines kann ich dir schonmal verraten….im Louvre wird sich bald etwas sehr Entscheidendendes abspielen, und Athos wird wirklich bald in große Gefahr geraten, ihm steht noch einiges bevor während seiner Suche nach Raoul. 

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 30.06.2013 - 21:33 Uhr zu Kapitel «Ein trauriger Fund»:

Brrr, ein furchtbares Ende. Und wenn die Magd wirklich nur aufgrund des Ringes getötet wurde, dann noch dazu unnütz. Scheußlich. Doch eine interessante Wendung für Athos, der nun immerhin ein wenig seine Haltung zu seiner Tochter überdenkt, auch wenn er im Moment glaubt, sie sei tot. Das kann für die Zukunft noch nützlich sein, zumindest für ihrer beider Beziehung. Und nun will er Raoul allein suchen gehen? Puh, das ist sicher nicht ungefährlich, mich wundert, dass d´Artagnan ihn ziehen lässt. Königin hin oder her. Aber klar, die Pflicht ruft. Mir gefiel die Schilderung der Kälte in Paris, die Eisbrocken auf der Seine, das passt zu der verzweifelten Suche der beiden.

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ja, der Tod der armen Magd war wirklich sinnlos, sie hatte Pech, dass sie zur falschen Zeit am falschen Ort war. Für Athos ist das ja wirklich erst einmal bitter, und er kommt jetzt zumindest einmal ins Grübeln, vielleicht kann er ja später doch noch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass er sich geirrt hat was Charlotte betrifft. Ich will mal noch nicht zuviel verraten…nur soviel, wie ich auch bei Aramis schon geschrieben habe…Athos könnte bald in große Gefahr geraten, was ihn weiter als je zuvor von Raoul entfernen könnte. Freut mich, dass dir die Schilderung der winterlichen Kälte in Paris gefallen hat, ich fand auch, dass das gut passen würde, um die verzweifelte Suche der beiden deutlich zu machen. Und was d´Artagnan betrifft, die Königin hatte einen triftigen Grund ihn zu rufen und es erwartet ihn dort nichts Gutes. Mehr will ich aber mal noch nicht verraten.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 30.06.2013 - 18:41 Uhr zu Kapitel «Ein trauriger Fund»:

Oh, ein wahrhaft grausiger Fund! Das arme Mädchen - so grausam enden zu müssen, noch dazu als vollkommen Unbeteiligte, nur aufgrund einer Verwechslung, ist wirklich erschütternd! Ich sah sie vorhin beim Lesen klar vor mir, aufgrund Deiner eindringlichen Schilderung, und es ist nur zu verständlich, dass selbst dem hasserfüllten Athos angesichts Charlottes vermeintlicher Leiche nun die Tränen kommen! Dass er nun allein nach Raoul suchen will, ohne auf D´Artagnans Hilfe zählen zu können, ist vermutlich für ihn nicht ungefährlich, angesichts der Überzahl seiner verborgenen Gegner - da wäre der Freund an seiner Seite wohl eine sehr notwendige Unterstützung! Ich frage mich, ob er es unter diesen ungünstigen Umständen wohl bald schaffen wird, Raoul zu finden -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ich dachte mir, dass so eine traurige Szene selbst den Charlotte gegenüber doch sehr verbitterten und wütenden Athos nicht unberührt lassen würde. Auch wenn er sie nicht lieben und als seine Tochter akzeptieren konnte, so dürfte das für ihn doch sehr schmerzhaft sein, denn er beginnt sich nun natürlich die Schuld daran zu geben. Und besonders schlimm ist es für ihn, dass er jetzt auch noch um Raoul bangen muss, der ja sein Ein und Alles ist. Charlottes vermeintlicher Tod wird ihn nun doch zum Nachdenken bringen, und vielleicht, aber nur vielleicht, wird er ihr gegenüber dann offener sein können, wenn er später herausfindet dass sie noch lebt. Und am tragischsten war diese Geschichte natürlich für diese arme Magd, die nur durch diese unglückliche Verwechslung ermordet wurde. Eines kann ich dir schon einmal verraten..vor dem armen Athos liegt noch ein langer, gefahrvoller Weg, bis er endlich seinen Sohn findet. Ich will noch nicht zu viel verraten..nur so viel, dass die Suche ihn womöglich noch in Lebensgefahr bringen könnte.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 25.05.2013 - 18:08 Uhr zu Kapitel «Die Schachfiguren der Mächtigen»:

Hallo Alienor,

das Ende ist gut, ein prima Cliffhanger! Alais ist in einer wirklich ausweglosen Situation, unschuldig schuldig, so die klassische Tragödienkomposition. Die Dame mit der Maske erinnert an Mylady, aber irgendwie ist es doch auch für die Verschwörer gefährlich, Alais einfach so in ihre Pläne einzubeziehen. Sie müssten doch sehen, dass Alais nicht die richtige Person für so einen Auftrag ist ... da kann ja weiß Gott viel schiefgehen, wie es denn auch passiert. Selber schuld möchte man hämisch sagen, wobei man ihnen das Scheitern natürlich wünscht.

Julie glaubt Alais aber ein wenig schnell diese Geschichte mit dem Heimweh, das ist ein klein wenig fadenscheinig, denn eigentlich bricht man nicht so einfach wegen einer solchen Nichtigkeit zusammen, da hätte sie ein wenig mehr nachfragen können ... ein wenig leichtgläubig, die Dame. Und dann klaut sie den Petit Four ... uh, bin gespannt, welche Folgen das haben wird.

Was Rechtschreibfehler angeht, so habe ich keine gefunden, vermutlich sind ein paar versteckte Rebhühner unterwegs, das sind sie ja immer ;-). Ein paar Kommafehler finden sich, aber die häufen sich bei mir auch gerne - wie Flöhe ... und zwei Akzente: Athos´ Tochter und de la Fère ...

LG

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ich hatte ja schon immer eine Vorliebe für Cliffhanger, und schon immer gerne an einer spannenden Stelle ein Kapitel beendet. Was die Maskierte betrifft…es könnte ihr durchaus zum Verhängnis werden, dass sie Alais so falsch einschätzt…nicht jede die für den Kardinal arbeitet, ist eine eiskalte, skrupellose Agentin. Die wahre Identität der Dame wird erst am Ende der FF enthüllt werden, vorher habe ich mit ihr noch so einiges vor.
Du hast schon Recht, vielleicht hat Julie diese Geschichte doch ein wenig schnell geglaubt und hätte mehr nachhaken müssen, danke für den Hinweis. Ob und welche Folgen der Petit Four für Julie haben wird, will ich mal noch nicht verraten.
Was die Rechtschreibfehler betrifft, da muss ich zugeben, dass Aramis mir freundlicherweise schon ein paar Hinweise für Verbesserngen gegeben hat. Die Akzente werde ich noch verbessern, danke für den Hinweis.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 22.05.2013 - 14:09 Uhr zu Kapitel «Die Schachfiguren der Mächtigen»:

Liebe Alienor!

Alais ist wahrhaftig in einer schrecklichen Situation, völlig ausweglos - zumindest auf den ersten Blick. Kein Wunder, dass sie zusammenbricht und nicht mehr weiter weiß. Das Leben eines Kindes auf dem Gewissen zu haben, gehört wohl zum Allerschlimmsten. Ich denke, die einzige Möglichkeit wäre, dass sie sich Julie anvertraut. Aber nun hat diese bereits den vergifteten Petit Four im Mund - das ist wirklich Spannung pur! :-))  Sehr neugierig bin ich auch, welche Pläne der Mönche und die blonde Frau verfolgen und aus welchen Motiven bzw. in wessen Auftrag sie den kleinen Prinzen ermorden wollen. Die Fremde erinnert in ihrem Auftreten sehr an Mylady - da rinnt einem richtig ein Schauer über den Rücken, wenn man liest, mit welcher Eiseskälte sie diesen Mordauftrag erteilt. Bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review.  Du hast Recht, Alais steckt im Moment wirklich in einer recht ausweglosen Situation, und noch weiss sie nicht, was sie tun soll. Freut mich, dass du es spannend findest…ich habe dieses Kapitel mit der Szene mit Julie und dem Petit Four beendet, weil ich damit die Leser aufs nächste Kapitel gespannt machen wollte. Was die Frau und den Mönch betrifft, sie handeln im Auftrag einer sehr bedeutenden Persönlichkeit, aber noch will ich nicht verraten wer das ist. Die Fremde erinnert wirklich sehr an Mylady.—das habe ich bewusst so gemacht, denn damals im 17. Jahrhundert waren Frauen die Giftmorde begingen ja keine Seltenheit, es war das übliche Mordwerkzeug der Frauen, während die Männer eher zum Dolch oder Degen griffen. Eines kann ich schon einmal verraten…Alais wird noch in große Gefahr geraten und diese Frau wird damit zu tun haben. Mehr will ich mal noch nicht verraten….wer den kleinen Dauphin töten will, wird erst in einem der letzten Kapitel verraten.

Liebe Grüße

Alienor

[Anfang]  Zurück  2  3  4  5  6  Weiter  [Ende]
Angezeigt 31 bis 40 von 75