Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Die Schlangengrube»

Aramis schrieb am 20.05.2013 - 17:16 Uhr zu Kapitel «Die Schachfiguren der Mächtigen»:

Liebe Alienor,
Dein neues Kapitel gefällt mir sehr gut! Die verzweifelte Lage, in der Alais und ihre beiden Brüder nun stecken, hat mich selber total unruhig und nervös gemacht, beim Lesen, und die Szene im Kerker, der eklatante Gegensatz zwischen Alais und der maskierten Fremden, kommt sehr überzeugend rüber! Ich bin schon gespannt, wer die Dame ist, und wer diesen infamen Mordplan am zukünftigen König Frankreichs ausgeheckt hat! Brrr! Das Ende des Kapitels ist ja wahrhaftig schockierend! Hoffentlich kommt Julie mit dem Leben davon!!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review, und es freut mich sehr, dass dir das Kapitel gefallen hat. :) Und ich bin wirklich froh, dass die Szene im Kerker dich unruhig und nervös gemacht hat..ich wollte die missliche Lage, in der Alais sich befindet nämlich möglichst überzeugend rüberbringen. Wer die Dame ist, wirst du in einem der letzten Kapitel erfahren..ich habe diesmal nämlich vor, nicht alles gleich zu enthüllen, und noch ein wenig mit ihrer geheimen Identität spielen. Aber eines kann ich dir schonmal verraten…sie wird in der Geschichte noch eine sehr wichtige Rolle spielen. Und auch was Julie betrifft, da will ich dir nicht zuviel verraten..nur soviel, dass sie mir wirklich beim Schreiben ans Herz gewachsen ist..lass dich einfach mal überraschen, wie es weitergeht. ;)

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 26.04.2013 - 11:03 Uhr zu Kapitel «Micheletto»:

Liebe Alienor!

Ich halte Deine Idee, Dir zum Ausarbeiten Deiner Geschichten mehr Zeit zu nehmen für sehr gut und finde, dass Dir dieses Kapitel hervorragend gelungen ist. Bei Deinen bisherigen Texten sind mir oft Deine vielen Wiederholungen aufgefallen - Du hast, mit leicht abgeänderten Worten, mehrmals Dinge beschrieben, die bereits zuvor gesagt wurden, wodurch der Text etwas holprig und langatmig wurde. Das hast Du diesmal fast völlig vermieden und das wirkt sich sehr positiv auf Deinen gesamten Schreibstil aus. Auch inhaltlich gefällt mir das Kapitel sehr gut - besonders die Szene in Richelieus Schreibzimmer ist sehr eindringlich und psychologisch treffend geschildert. Die Kälte, mit der der Kardinal Mordaufträge erteilt, ist erschreckend. Bei der Szene in der Kathedrale rieselt es einem auch kalt den Rücken hinunter und ich empfand großes Mitleid mit dieser jungen Frau, die völlig sinnlos an Alais’ Statt sterben musste. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Es freut mich, dass du es gut findest, dass ich mir ab jetzt mehr Zeit für die Ausarbeitung der einzelnen Kapitel nehme. Diese Wiederholungen sind mir jetzt auch aufgefallen, wenn ich länger an einem Kapitel arbeite, vorher habe ich sie einfach übersehen. Es freut mich wirklich, dass mein Schreibstil nun nicht mehr so holperig und langatmig wirkt, und ich werde auch in Zukunft darauf achten, solche Wiederholungen zu vermeiden. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, die Szene in Richelieus Schreibzimmer so zu beschreiben, dass der Auftragsmörder und der Kardinal dem Leser eisige Schauder über den Rücken jagen. Und die arme junge Frau tat mir beim Schreiben auch leid, obwohl sie nur fiktiv ist…sie hatte wirklich Pech, dass sie zufällig das gleiche blonde Haar hatte und zur falschen Zeit am falschen Ort war. Eines kann ich schonmal verraten…Alais schwebt dennoch immer noch in Gefahr, diesmal jedoch von anderer Seite, dazu gibt es mehr im nächsten Kapitel. :) Bis ca. Anfang Juni werde ich es fertiggeschrieben haben.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 24.04.2013 - 10:13 Uhr zu Kapitel «Micheletto»:

Zuerst einmal: ich finde prima, dass du dir die Mühe gemacht hast, das Kapitel zu überarbeiten bzw. dir demnächst mehr Zeit lassen willst. Ganz ehrlich, das kommt mir persönlich als Leserin auch entgegen, da ich eh nie genügend Zeit habe, alles zu lesen - und hastiges Hinterherlesen ist blöd.

Ein, zwei Rechtschreibfehler sind dir durch´s Netz gegangen (genauso und Auftragsmörder), aber das ist nicht schlimm, ich habe sie nur bemerkt, weil ich - aufgrund deiner Vorbemerkung - akribisch gelesen habe.

An zwei Stellen könntest du Wiederholungen vermeiden bzw. schon eindeutige Dinge einfach stehen lassen: * Er glaubte, dass sie, wenn sie ihn fürchteten, es niemals wagen würden, sich gegen ihn zu stellen.* Das ist ein wenig ausführlich, der Leser hat das im ersten Satz schon verstanden. Und: *Sie wählte selbst ihren Weg, indem sie meine Gegner warnte*, das hat er schon gesagt.

Versteh mich bitte richtig, ich komme mir nämlich grad vor wie eine pingelige Wortklauberin: Hätten wir die Diskussion um Wiederholungen usw. nicht gehabt, hätte ich das jetzt nicht angemerkt, es ist nämlich nicht störend. Nur könntest du hier ein wenig kürzen und das Kapitel wäre noch genauso gut.

Ansonsten muss ich sagen, dass mir das Kapitel gut gefällt. Es ist stringenter als deine anderen Kapitel scheint mir, kann es sein, dass du darauf geachtest hast, nicht zu ausführlich zu schreiben? Wenn ja, dann ist es dir gut gelungen. Die Beschreibungen sind detailliert, aber nicht zu lang und der letzte Absatz ist prima, macht Lust weiterzulesen. Nur weiß ich nicht, ob ein Mörder im Moment des Mordes die Augen schließen sollte, ist vielleicht ein wenig gefährlich. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht - und wie gesagt, ein Kapitel pro Monat ist ganz klasse! Weiter so!

 


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ich habe beim Schreiben sogar festgestellt, was ich vorher nie gedacht hätte, dass es viel mehr Spass macht, wenn man einem Kapitel mehr Zeit widmet und intensiver daran arbeitet. Vorher habe ich manchmal ein ganzes Kapitel pro Tag geschrieben, und da übersieht man natürlich vieles, was Schreibstil und Rechtschreibung angeht.
Und danke für deine Hinweise, du brauchst dir da nicht wie eine pingelige Wortklauberin vorzukommen, ich bin ja froh, wenn mich jemand darauf hinweist, wenn ich vielleicht etwas zu ausführlich beschrieben oder etwas in der Rechtschreibung übersehen habe.
Ich habe bei diesem Kapitel wirklich darauf geachtet, nicht zu ausführlich zu schreiben, denn normalerweise hätte ich das Schreibzimmer des Kardinals ausführlich beschrieben, und habe diesmal einfach das Wort prunkvoll gewählt. Das mit dem Mörder hatte ich gar nicht bedacht…stimmt, das ist doch etwas gefährlich, wenn er während seines Mordes die Augen schließt. Ich hatte das mal in einem Film gesehen, dass der Mörder die Augen zumachte, als er sein Opfer erdrosselte, und habe das dann übernommen. In einem Monat oder in fünf sechs Wochen, je nachdem wie lange ich dran arbeite, gibts dann das neue Kapitel.,

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 23.04.2013 - 22:34 Uhr zu Kapitel «Micheletto»:

Liebe Alienor,
Dein neues Kapitel gefällt mir sehr gut! Du hast es schön straff und kompakt geschrieben, interessante Details eingebaut (z.B. in der Szene zwischen Micheletto und Richelieu), und an Spannung fehlt es wahrhaftig nicht! Ich hoffe bloß, dass die ermordete blonde Frau nicht Alais ist! Das wäre ja zu schrecklich -
Was macht diesen zwielichtigen, mörderischen Italiener wohl zum Spielball des Herrn Kardinals? Ich bin schon neugierig, worin das Verhängnis, das ihn treffen wird, besteht -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review, es freut mich, dass dir das neue Kapitel gefallen hat. :) Ich habe lange daran geschrieben und bin froh, dass es mir gelungen ist, interessante Details einzubauen und auch die Spannung nicht zu kurz kommen zu lassen.
Ich will dir mal noch nicht zuviel verraten…aber eines kann ich schonmal sagen…Alais weilt noch unter den Lebenden…aber es könnte durchaus sein, dass bestimmte Personen sie für tot halten…nach drei Tagen im Wasser wird niemand mehr so genau sagen können, ob es Alais ist oder nicht…und Frauen mit so hellblondem Haar gab es damals in Paris nicht so oft. Was Micheletto angeht, er hat ein dunkles Geheimnis und deswegen hat der Kardinal ihn in der Hand…was das für ein Geheimnis ist, darauf werde ich in einem der nächsten Kapitel noch zurückkommen. Was das Verhängnis das ihn ereilt betrifft, dazu will ich mal noch nicht zuviel verraten..dazu gibt es mehr in einem der nächsten Kapitel.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 13.03.2013 - 13:38 Uhr zu Kapitel «Die Muschelbrüder»:

Liebe Alienor!

Ein spannendes Kapitel mit unerwarteten Wendungen! Ich finde es übrigens toll, dass Du immer wieder historische Recherchen in Deine Geschichten einfließen lässt, wie hier über die Muschelbrüder. Ich bin mir sicher, dass es ähnliche “Organisationen” auch im Paris des 17.Jahrhunderts gegeben hat. In allen großen Städten der damaligen Zeit gab es Banden und “Bruderschaften”, die sich mit Verbrechen wie Diebstahl, Entführung oder Erpressung ihren Lebensunterhalt verdienten und wohl ähnlich gut strukturiert waren wie das organisierte Verbrechen heute. Raoul und Jean-Francois hatten großes Glück, dass es ihnen noch einmal gelungen ist, diesen Leuten zu entkommen, denn die kennen keine Skrupel. Indem er Raoul befreit hat, hat Jean-Francois sein etwas unüberlegtes Handeln im Kloster auch wieder gut gemacht. Ich denke, dass er jetzt gelernt hat, dass es nicht in jeder Situation sinnvoll ist, den Helden zu spielen. Das Zusammentreffen der Geschwister in Notre Dame kann man wirklich als schicksalhaft bezeichnen. Für Alais könnte es bald eng werden - lange wird Richelieu nicht mehr brauchen, um zu durchschauen, dass sie ihn hintergeht…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Es freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat. Die Recherche ist mir bei meinen FFs sehr wichtig, und ich versuche da immer soweit das möglich ist, historisch korrekt zu sein. Und du hast Recht, Banden wie die Muschelbrüder könnte es auch im 17. Jahrhundert noch gegeben haben. Ja, Raoul und Jean-Francois hatten wirklich großes Glück, dass sie den Muschelbrüdern entkommen konnten, denn sie hätten sonst mit Sicherheit beide nicht überlebt. Und du liegst richtig…Jean.Francois hat jetzt auch gelernt, dass er nicht immer den Helden spielen kann und durchaus auch seine Schwächen hat und nicht unbesiegbar ist. Dieses Zusammentreffen in Notre Dame war durchaus schicksalshaft, und für Jean-Francois und Alais ist es schön dass sie sich endlich kennenlernen konnten, so hat Jean-Francois nun auch endlich eine Familie. Für Alais ist es bereits jetzt enger als du denkst…Richelieu weiss schon, dass sie ihn hintergangen hat, und hat sie deswegen nach Notre Dame bestellt, allerdings nicht, um freundlich mit ihr zu reden. Der Kardinal plant womöglich sie aus dem Weg zu räumen, und sie schwebt jetzt wirklich in großer Gefahr. Eines kann ich dir versprechen…es bleibt spannend.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 11.03.2013 - 17:25 Uhr zu Kapitel «Die Muschelbrüder»:

Liebe Alienor,
Gott sei Dank hat es Jean-Francois geschafft, den kleinen Raoul und sich selbst aus der Gewalt dieser Verbrecherbande zu befreien! Um die Beseitigung dieser miesen Muschelbrüder und ihrer üblen Machenschaften sollte sich Richelieu mal kümmern, da hätten er und seine Spione was weit Vernünftigeres zu tun, als Athos und D´Artagnan auf die Nerven zu gehen! Dass Jean-Francois und Alais nun überraschend in der Kathedrale von Notre-Dame zusammentreffen, wirkt wie ein Wunder -  und Gott sei Dank reagiert Jean-Francois letztendlich vernünftig, obwohl Alais ihm klarmachen muss, dass Mylady, ihrer beider Mutter, beileibe keine Heilige war. Dass die beiden Geschwister einander erkannt haben, ist wohl in erster Linie dem kleinen Raoul zu verdanken. Hoffentlich bekommt Athos nun endlich, angesichts Jean-Francois` mutiger Rettungsaktion, einen positiveren Eindruck von Myladys Kindern!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Ja, es war wirklich ein Glück, dass Jean-Francois es rechtzeitig geschafft hat, sich und den kleinen Raoul aus den Fängen dieser Muschelbrüder zu befreien. Du hast Recht…eine solche Art der Verbrechensbekämpfung wäre mal eine sinnvolle Beschäftigung für Kardinal Richelieu, dort könnte er seine Spione endlich einmal für einen guten Zweck sinnvoll einsetzen. Aber leider ist und bleibt Richelieu eben ein Machtmensch, der meistens aus reiner Berechnung handelt. Ja, es war tatsächlich wie ein Wunder, dass die beiden ausgerechnet in der Kathedrale zusammentrafen, und zunächst war es für Jean-Francois nicht leicht, zu hören, dass seine Mutter nicht das engelsgleiche Wesen war, zu dem er sie in seiner Fantasie gemacht hatte. Aber glücklicherweise akzeptiert Charlotte, dass er sie eben immer als seine Mutter lieben wird, und so konnten die beiden Geschwister doch noch einen Zugang zueinander finden. Und ohne Raoul wären die beiden einander sicherlich nie begegnet, da Charlotte dem Geschehen um sie herum sicherlich keine große Beachtung geschenkt hätte. Was Athos betrifft…wenn er von dieser Rettungsaktion erfährt, dürfte ihn das durchaus zum Nachdenken bringen, und es könnte gut sein, dass er danach gegenüber Jean-Francois und Charlotte aufgeschlossener ist. Und vor allem Charlotte wird womöglich schon bald die Hilfe ihres Vaters brauchen, denn sie schwebt in großer Gefahr. Eines kann ich schonmal verraten…der Kardinal hat sie nicht in die Kathedrale zitiert, um ihr einen neuen Auftrag zu geben..er weiss, dass sie es war, die Athos und d´Artagnan gewarnt hat.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 04.03.2013 - 14:16 Uhr zu Kapitel «Entführung»:

Liebe Alienor!

Also Athos ist wirklich ganz schön dickköpfig. Es scheint fast eine fixe Idee von ihm zu sein, dass jeder, der mit Milady verwandt ist, genauso heimtückisch und bösartig sein muss wie sie. Man merkt deutlich, dass er über die Ereignisse von damals nie hinweg gekommen ist und sich ihnen wohl auch gedanklich nie wirklich gestellt hat. Er verdrängt einfach diesen Teil seines Lebens und will damit nichts mehr zu tun haben, will auch nicht mehr daran erinntert werden. Doch das ist keine Lösung… D’Artagnan hat da einen viel ruhigeren, vernünftigeren Zugang, obwohl auch er durch den Tod von Constance Schreckliches durchgemacht hat. Es wäre Jean-Francois wirklich zu wünschen, dass er eine Chance bekommt. Wenn man ihn zwingen würde im Kloster zu bleiben, würde er zu einem verbitterten und in Folge vielleicht wirklich bösen Menschen werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Entführung auf das Konto des düsteren Frére Coquillard geht. Womöglich handelt der Kerl im Geheimen mit kleinen Kindern, die er an Leute mit perversen Gelüsten verschachert…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Das stimmt..Athos steht sich mit seiner Ablehnung gegenüber Myladys Kindern ja selbst im Weg, er hat einfach noch zu viele Vorurteile was Alais und Jean-Francois betrifft. Eine gute Lösung ist das in der Tat nicht…und irgendwann wird Athos feststellen, dass er diesen Teil seiner Vergangenheit nicht einfach so ausblenden kann…immerhin ist Alais seine Tochter, und noch redet er sich ein, er wäre nicht ihr Vater, um diesen Teil seiner Vergangenheit von sich fern zu halten, denn die ERkenntnis, eine Tochter von Mylady zu haben, war für ihn ein Schock, den er nicht wirklich verkafttet hat und nun verdrängt. d´Artagnan gibt Jean-Francois eine Chance, und vielleicht schafft der Gascogner es irgendwann ja auch noch, Athos zur Vernunft zu bringen. Und das Leben im Kloster ist nichts für den Jungen, aus ihm sollte wirklich besser ein guter Musketier anstatt ein unglücklicher, schlechter Mönch werden. Was Fére Coquillard betrifft, da könntest du durchaus Recht haben..er ist in diese Entführung verwickelt…ursprünglich war er gar nicht geplant, die Idee kam mir, als ich eine Doku über Paris im Mittellater sah…in einem der nächsten Kapitel wird noch enthüllt werden, was es mit dieser Muschel, die der Frére um den Hals trägtl auf sich hat. Jean-Francois wird sich bald bewähren müssen, denn auch er steckt in einer misslichen Lage.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 15.02.2013 - 09:09 Uhr zu Kapitel «Entführung»:

Liebe Alienor,
Athos ist wirklich zu bedauern. Sein Hass auf Mylady ist offenbar noch immer so groß, dass er Jean-Francois und Charlotte  absolut keine Chance gönnen will - ganz im Gegensatz zu D´Artagnan. Wenigstens einer, der versucht, Myladys Kindern gegenüber keine Vorurteile zu hegen und ihnen zu helfen -
Die Entführung Raouls ist ja wirklich ein starkes Stück, so direkt aus dem Bett des Vaters - wie kommt es nur, dass Athos und Grimaud nichts Verdächtiges gehört haben? Na, vielleich bietet sich Jean-Francois nun endlich die willkommene Chance, sich als tapferer Held zu bewähren -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Ja, Athos Hass auf Mylady ist leider immer noch sehr groß, er kann einfach nicht mit seiner Vergangenheit abschließen, und sieht in Jean-Francois und Charlotte einfach nur ihre Mutter. Es wird noch eine Weile dauern bis Athos erkennt, dass Jean-Francois nicht sein Feind ist, und dass Charlotte keineswegs nach ihrer Mutter kommt, und erst dann wird er endlich die Vergangenheit hinter sich lassen können. Was Raouls Entführung betrifft, in einem der späteren Kapitel werde ich noch erläutern, wie es kam, dass Raoul so aus Athos Bett weg entführt werden konnte, ohne dass er etwas mitbekam. Und ich kann dir schonmal verraten, dass es kein Zufall ist, dass Jean-Francois in der gleichen Nacht verschwand..es könnte gut sein, dass er sich bereits auf Spurensuche nach dem Entführer begeben hat. Wenn es ihm gelänge, Raoul zu befreien, würde Athos ihn vielleicht auch endlich mit anderen Augen sehen.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 24.01.2013 - 14:06 Uhr zu Kapitel «Der Novize d´Hiver»:

Liebe Alienor!

Das hätte gehörig ins Auge gehen können. Wenn den kleinen Raoul der Mut verlassen oder die Mönche sein Klopfen nicht gehört hätten, wären d’Artagnan u. Athos wohl nicht aus der Falle entkommen. Ein Glück auch, dass die Mönche dem Kind geglaubt und so rasch reagiert haben. Was Mordaunts Auftauchen betrifft, so muss sich Athos wahrlich schon von seiner Vergangenheit verfolgt fühlen - zuerst Myladys Tochter und jetzt auch noch ein Sohn von ihr! Mordaunts Rebellion gegen das Klosterleben kann ich gut verstehen. Wenn man sich nicht zu einer geistlichen Laufbahn berufen fühlt, muss das die reinste Qual sein. Und gerade bei einem Geistlichen sollten doch echte Berufung und Hingabe für dieses Amt Voraussetzung sein. Das kann man nicht erzwingen. Bedenklich erscheint mir eher sein Hochmut; sollte er charakterlich nach Mylady geraten, so könnte er Athos u. d’Artagnan noch in große Schwierigkeiten bringen…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Ja, es es hätte in der Tat böse ausgehen können, wenn die Mönche Raouls Klopfen nicht gehört hätten, in diesem FAll hatten sie alle wirklich sehr großes Glück. Und es war ebenfalls ein Glück, dass die Mönche dem Jungen sofort geglaubt haben, und mit ihm dorthin gingen, wo Athos, d´Artagnan und Grimaud angegriffen worden waren. Und der kleine RAoul hat die erste wirkliche Herausforderung seines jungen Lebens gemeistert, er hat sich ganz gut im nächtlichen Paris zurechtgefunden, was für ihn auch nicht gerade leicht gewesen ist.
Ja, für Athos ist das im Moment eine schwierige Situation, ständig irgendwo mit Myladys Nachwuchs konfrontiert zu werden..und noch schafft er es nicht, damit richtig abzuschließen und den beiden eine Chance zu geben, ihm zu beweisen, dass sie anders sind als ihre Mutter. Der lebhafte Jean-Francois ist im Kloster nich gut aufgehoben, weil Gehorsam und Demut ihm fremd sind, und er außerdem sehr lebenshungrig ist. Sein Hochmut ist in der Tat ein schlechter Charakterzug, an dem er noch arbeiten müsste…vielleicht ist es für ihn ganz gut, wenn er auf die Akademie kommt, und dort zum Edelmann erzogen wird. Eines kann ich dir schonmal verraten, er gerät nicht ganz und gar nach Mylady was seinen Charakter betrifft, er ist nicht so skrupellos wie sie, aber sein Hochmut könnte noch für Probleme sorgen. Und d´Artagnan und Athos müssen zudem ständig mit der Angst leben, dass der Junge eines Tages die WAhrheit über den Tod seiner Mutter erfährt.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 18.01.2013 - 21:12 Uhr zu Kapitel «Der Novize d´Hiver»:

So ein kleiner Junge ist mit dem Finden des Klosters in der Nacht ganz bestimmt überfordert, der arme Kerl kann einem wirklich leid tun. Die Mönche gefallen mir, nicht lang rumschwätzen, sondern flink zum Dreschflegel greifen und für Recht und Ordnung sorgen, das ist gelebte Fürsorge ;-). Auch die Betrunkenen fand ich gut, ´was seh ich denn da?` *lach* Mordaunt ist ein wenig ... ein wenig? ... insistierend, an des Abtes Stelle hätte ich ihm ganz andere Strafen aufgebrummt als nur Latrinenreinigen.


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ja, für den kleinen Raoul war das in der Tat schwierig, mitten in der Nacht alleine in Paris herumzulaufen um zu dem Kloster zu kommen, Raoul kannte ja vorher nur das behütete Leben auf Bragélonne und war noch nie auf sich alleine gestellt. Er war überfordert, hat das Kloster aber zum Glück trotzdem noch gefunden. Freut mich, dass dir die Mönche gefallen, ich dachte mir beim Schreiben, dass hier nur tatkräftige Mönche helfen können, dass es nichts nützt, wenn sie nur für Athos und die anderen beten. Das stimmt, Mordaunt ist sehr beharrlich und von sich eingenommen, und hat sich damit im Kloster auch schon so einigen Ärger eingehandelt. Er möchte ja nicht Mönch werden, und wahrscheinlich wird d´Artagnan sich seiner annehmen, weil er in Mordaunts ungestümem Wesen viel von sich selbst wiedererkennt, wie er als 18 jähriger gewesen ist.

Liebe Grüße

Alienor

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