Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Die Schlangengrube»

Engel aus Kristall schrieb am 18.10.2011 - 20:53 Uhr zu Kapitel «Madame de Cheney»:

Ah, ein neues Kapitel! Schön geschrieben, es gefällt mir wie du die Etikette beschreibst. Da wird Alais, die das ja nicht gewohnt ist, sicher noch ihre liebe Not haben. Am strengen Hofzeremoniell sind auch schon Kaiserinnen gescheitert.
Aber haben die Eltern damals wirklich ihre Kinder gesiezt? Gut, in den Adelshäusern würde mich nicht einmal das wundern, aber beim einfachen Volk? Dass es umgekehrt der Fall war, ist mir schon klar. Ich weiß nicht wie genau Lady Oscar in diesem Punkt ist (in einigen Punkten ist es zumindest recht genau), jedenfalls duzt General de Jaryayes seine Tochter, aber sie redet ihn natürlich mit Ihr/Euch an.
Hängen geblieben bin ich an den Sandwiches. Die leckeren Dinger sind erst etwa Mitte des 18. Jh aufgekommen - aber vielleicht hat sich der Earl of Sandwich ja bei der Madame inspirieren lassen, schließlich hatte die französische Kücher immer schon einen guten Ruf XD


Antwort des Autors:

@Engel

Danke für dein Review. Freut mich, dass dir das mit der Etikette gefällt. Ich hab dafür in anderen Foren und in ein paar Sachbüchern recherchiert, im nächsten Kapitel wird es noch mehr davon geben, da warten auf Alais weitere Bewährungsproben.
Ob die Kinder damals wirklich in allen Gesellschaftsschichten ihre Eltern gesiezt haben, weiss ich leider nicht, ich wollte es aber in der Fanfic so machen, damit ich nicht immer mit dem “Ihr” und dem “Du” durcheinanderkommen. Neulich habe ich einen Spielfilm gesehen, der im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts spielte, und da siezten alle Kinder ihre Eltern, sagten “Herr Vater” und “Frau Mutter”, und zwar die Pfarrerstochter ebenso wie die Tochter des Bauern im Dorf.
Lady Oscar kenne ich leider nicht, ist das ein Film oder ein historischer Roman? Ich hoffe jedenfalls, das das mit dem Siezen dich beim Lesen nicht allzu sehr stört..für mich ist es so einfacher zu schreiben, da ich nicht immer zwischen “Du” und “Ihr” wechseln muss. Was das Sandwich betrifft, ich wusste gar nicht, dass das erst Mitte des 18. Jahrhunderts aufgekommen ist. Seltsam, dass sie nicht früher auf die Idee kamen, denn die Zutaten dafür gabs ja schon seit Jahrhunderten. Aber wer weiss, vielleicht wars ja wirklich von den Franzosen abgeschaut ;)
In zwei oder drei Wochen, wenn ich weiter recherchiert und geschrieben habe, gibts das nächste Kapitel.

Lg

Alienor

AstridB schrieb am 13.10.2011 - 22:52 Uhr zu Kapitel «Beim Kardinal»:

Eine Herkunft aus Amerika vorzutäuschen ist eine gute Idee. Damit können evtl. Fehler in der Hofettikette gut entschuldigt werden.


Antwort des Autors:

 @Astrid

Danke für dein Review. Das mit Amerika ist wirklich eine gute lösung, aber es wird auch noch für einige Probleme sorgen. Die arme Alais könnte da noch in so manches Fettnäpfchen tappen, falls jemand, der schon einmal in Amerika war, bei Hofe sein sollte. Aber mehr will ich noch nicht verraten.

Lg

Alienor

Engel aus Kristall schrieb am 09.10.2011 - 21:33 Uhr zu Kapitel «Beim Kardinal»:

Das ist ein interessanter Anfang! Soso, Myladys Tochter. Die zwei Annes haben mich zunächst ein bissl verwirrt. Der Kardinal scheint ja bestens informiert zu sein und alles schon durchgeplant zu haben.
Dass Alais Isabella, die sie aufgezogen hat, als ihre richtige Mutter betrachtet, ist verständlich, aber dass sie Mylady so hasst, obwohl sie überhaupt nichs von ihr weiß? Ja, sie ist damals weggegangen, aber ich hätte es irgendwie nicht unlogisch gefunden, wenn Alais zumindest neugierig auf diese ihre unbekannte Vergangenheit wäre. Sie kann ja nicht wissen, ob ihre Mutter nicht vielleicht einen guten Grund gehabt hatte, fortzugehen. Und ich schätze Mylady hat selten etwas ohne gute Gründe getan ;-) 
Dein Stil gefällt mir, er ist angenehm zu lesen und besitzt auch eine gewisse Dichte. 

Jetzt bin ich neugierig auf mehr!


Antwort des Autors:

@Engel

Danke für dein Review. Ja, das mit den Annes war vielleicht wirklich etwas verwirrend, da hätte ich wohl besser für Myladys Mutter einen anderen Vornamen gewählt. Und was den Kardinal betrifft, da dachte ich mir, dass das genau zu ihm passt, dass er immer über alles bestens informiert ist, und in meiner FF wird es ausserdem so sein, dass er einst Myladys Beichtvater war, sie ihm aber natürlich nur Bruchteile ihrer Geschichte erzählte.
Was die Vergangenheit Myladys betrifft, noch will Alais an ihre leibliche Mutter keinen Gedanken verschwenden und hegt großen Groll gegen sie. Der Groll wird wohl bleiben, doch schon bald wird etwas geschehen, das sie veranlasst, mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter herausfinden zu wollen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber vielleicht baue ich in einem der späteren Kapitel ein Tagebuch Myladys ein, in dem Alais schliesslich, nachdem ihre Neugierde geweckt wird, zu lesen anfängt, in dem jedoch längst nicht alles drinsteht, was sie wissen will, und wer ihr Vater ist, wird daraus auch nicht hervorgehen, soll ja spannend bleiben.
Freut mich, dass dir der Stil gefällt, und dass du neugierig auf mehr bist.
In ca. anderthalb bis zwei Wochen stelle ich das nächste Kapitel online. Für die nächsten Kapitel muss ich viel recherchieren, da ich das mit den höfischen Verhaltensregeln und den Tänzen jener Zeit in der Fanfics so authentisch wie nur möglich rüberbringen will.

LG

Alienor 

Lg

Alienor

kaloubet schrieb am 05.10.2011 - 20:39 Uhr zu Kapitel «Beim Kardinal»:

Oha, da hat sich der Kardinal aber eine Spionin ausgesucht, die mir seinen Wünschen nicht so recht zu entsprechen scheint. Trotz ihrer Erfahrungen im Bordell scheint sie mir ziemlich gutgläubig und rechtschaffen. Was die Vaterschaft angeht, habe ich so meine Vermutung - dann käme sie ja im Charakter ganz nach dem Herrn Papa ;-)

Aber dass der Kardinal einfach so ins Bordell geht und sich eine Spionin aussucht - und dass die Frauen das auch noch wissen ... hm, scheint mir ein wenig unüberlegt, wenn das die Damen wissen, wissen das alle. Aber ich bin gespannt, wie´s weitergeht!


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Alais ist zwar im Bordell aufgewachsen, hatte aber dank ihrer Ziehmutter eine behütete Kindheit..naja, soweit das in so einem Etablissement überhaupt möglich ist. Bei Hofe wird die arme Alais es nicht leicht haben, soviel kann ich schonmal verraten, für sie wird das wirklich eine Schlangengrube sein, denn von ihrer Mutter hat sie nur das Aussehen geerbt. Was den Vater angeht..ich kann mir schon denken, wen du da vermutest ;)
Allzu viel will ich dazu noch nicht verraten, nur, dass auch ihr Vater in der Geschichte noch eine entscheidende Rolle spielen wird.
Bis es weitergeht wird es noch ca. zwei bis drei Wochen dauern, weil ich noch ein wenig am recherchieren bin, was die höfischen Verhaltensregeln und den höfischen Alltag dieser Zeit angeht.

Lg
Alienor

AstridB schrieb am 13.09.2011 - 22:48 Uhr zu Kapitel «Ein verlockendes Angebot»:

Das ist ein vielversprechender Anfang!

Mylady’s Tochter? Wer da wohl der Vater ist? Und welchen Namen soll sie annehmen? Ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht.


Antwort des Autors:

@Astrid

Danke für den Review. Wer der Vater von Alais ist, wird noch eine Weile offen bleiben, soll ja spannend bleiben ;)
In zwei Wochen, nach meinem Urlaub, gehts weiter, ich muss vorher noch ein wenig über die höfischen Benimmregeln recherchieren. Eines kann ich schonmal verraten…auf Alais kommt da noch so einiges zu.

Lg

Alienor

[Anfang]  Zurück  4  5  6  7  8 
Angezeigt 71 bis 75 von 75