Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Ein Bruderzwist im Hause H.»

duchesse schrieb am 11.01.2013 - 21:58 Uhr zu Kapitel «Wer suchet, der findet»:

Hallo Aramis,

schön, dass du eine neue Geschichte angefangen hast! Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

Die Szene in der Eingangshalle des Hôtel de Tréville erinnert mich ein bisschen an d’Artagnans Ankunft, so wie Dumas sie in den “TM” schildert - all die vielen Leute, das Stimmengewirr, das allgemeine Chaos, kein Wunder, dass Henri davon ganz erschlagen ist, schließlich hat er seinen Bruder ja ganz woanders erwartet. Ich bin gespannt, was er ihm zu sagen hat… ich lese gleich mal weiter…

Liebe Grüße,

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe duchesse,
ja, die Szene bei Tréville ist  von den “3 Musketieren” und gewissen Filmen inspiriert, und der arme Henri fühlt sich in solch militärischem Ambiente absolut fehl am Platz - kein Wunder, dass er total von den Socken ist, als er erfährt, dass sein Bruder sich dort aufhält - 
Eigentlich wollte ich das Ganze ursprünglich in einem Kapitel zusammenfassen, wie meine anderen beiden Kurzprosa-Geschichten, aber irgendwie ist`s doch länger geworden, als ich dachte. 
Vielen Dank fürs Lesen und liebe Grüße!
Aramis

Rochefort schrieb am 07.01.2013 - 15:05 Uhr zu Kapitel «Wer suchet, der findet»:

Lieber Aramis!

Schön, dass Du eine neue Geschichte begonnen hast!! Familienangelegenheiten von Aramis… das wird sicher interessant. Die Schilderung, wie der Landedelmann Henri nach Paris kommt, ist äußerst gelungen. Und Rochefort als “Auskunftsbüro” - sehr nett! ;-)) Der Rektor des Jesuitenkollegs scheint ja ein treuer Anhänger Seiner Eminenz zu sein, so empört, wie er sich über Aramis’ Verfehlung gibt. Die Darstellung von de Tréville sagt mir auch zu, so könnte auch ich ihn mir vorstellen. Bin schon neugierig, wie sich das Wiedersehen der Brüder nun gestalten wird. Der arme Henri scheint ja ziemlich geschockt zu sein von dem, was er bisher erfahren hat…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Liebe Cornelia/Rochefort,
ein schönes neues Jahr und vielen Dank für Deine Review! Die Idee zu dieser ominösen Geschichte ist mir irgendwie spontan gekommen - wahrscheinlich ausgelöst durch gewisse Verwandtenbesuche zu Weihnachten (*zwinker*), und diese Kindergeschichte, Landmaus besucht Stadtmaus, hat auch reingefunkt, glaub ich - ziemlich infantil von mir, ich gebs zu!
 Übrigens, was das “Auskunftsbüro” betrifft: Ein Mitarbeiter Richelieus, ein gewisser Theophraste Renaudot, gründete damals wirklich so etwas: Es nannte sich “Bureau d`adresse et de rencontre” und war eine Infostelle für Adressen und Arbeitsvermittlung als auch Verkaufsagentur u.a. -  eine ziemlich moderne Idee, find ich. 
Liebe Grüße
Aramis

AlienorDartagnan schrieb am 06.01.2013 - 09:43 Uhr zu Kapitel «Wer suchet, der findet»:

Oh schön, du hast eine neue FF angefangen :)
Ich finde es sehr interessant, dass du die Geschichte aus der Perspektive von Aramis Bruder Henri geschrieben hast. Was wird Henri wohl sagen, wenn er erfährt, dass sein Bruder nicht mehr im Priesterseminar ist? Damit hat in Aramis Familie doch bestimmt niemand gerechnet, und ich könnte mir gut vorstellen, dass Aramis ihnen nicht geschrieben hat, dass er jetzt bei den Musketieren ist. Für den armen Henri ist das sicherlich ein schwerer Schlag, nun weder zu wissen, wo sein Bruder Aramis ist, noch warum er des Priesterseminares verwiesen wurde. Was für ein Glück, dass Rochefort ihm sagen konnte, wo er Aramis findet…auch wenn er das nicht gerade aus Hilfsbereitschaft tut, sondern sich einfach nur an Aramis Schock und eventuell einem Bruderzwist ergötzen will.
Ich frage mich, warum Henri nach Paris gekommen ist…um welche familiäre Angelegenheit es da wohl gehen mag?
wie es scheint, wussten Porthos und Athos gar nicht, dass Aramis einen Bruder hatte..wieso hat er nie von Henri erzählt? Ich bin schon gespannt, wie das erste Treffen der Brüder in der Rue de Vaurigard verlaufen wird, und was Henri eigentlich nach Paris führt. Wer weiss…vielleicht wird Henry ja irgendwann während seines Aufenthaltes in Paris Gefallen am Soldatenleben finden und selbst ein Musketier werden wollen…

Liebe Grüße

Alienor
 


Antwort des Autors:

Liebe Alienor,
vielen Dank für Deine Review! Ich muss sagen, ich hab diese seltsame Geschichte aus einem reinen Bauchgefühl heraus angefangen - vielleicht waren die verwandtschaftlichen Besuche zu Weihnachten dran schuld! *grins* Jedenfalls hab ich mich schon früher beim Lesen der “3 Musketiere” gewundert, dass Aramis das Priesterseminar so einfach hinschmeißen und zu den Musketieren wechseln konnte, ohne jeden entrüsteten Kommentar seitens seiner Familie - schon seltsam, finde ich. Als Waisenknaben habe ich ihn bei Dumas  nicht in Erinnerung, und man erfährt  auch so gut wie nichts Näheres über seine familiären Verhältnisse - außer das bissl, was Aramis D´Artagnan in Crevecoeur darüber erzählt. Irgendwo (ich glaub, in den VAA, bin mir aber nicht sicher), sagt Aramis, er wäre allein und hätte niemanden mehr auf der Welt. Aber so einfach wollte ich es ihm in dieser FF nicht machen. Eigentlich hatte ich vor, es bei einem Kapitel bewenden zu lassen, so im Sinne meiner anderen beiden  Kurzprosa-Geschichten,  aber irgendwie ist sich das nicht ausgegangen.
Liebe Grüße
Aramis


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