Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Enguerrand»

duchesse schrieb am 09.02.2013 - 22:19 Uhr zu Kapitel «Enguerrand»:

Liebe Aliénor,

diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weil sie dem Leser richtig nahegeht. Dir ist es prima gelungen, Athos’ Gefühle darzustellen, z.B. dass nach Raouls Tod sein geliebtes Bragelonne geradezu die Hölle für ihn ist, weil alles dort ihn an seinen Sohn erinnert.

Die Episode mit Mary Craffton ist sehr geschickt gemacht, dadurch gelingt es dir, deine Geschichte eng mit dem Roman zu verknüpfen. Jedoch hätte Athos auf Marys Geschichte möglicherweise auch anders reagieren können: ihre List gegenüber Raoul ist ja gerade dazu angetan, Athos in seiner Abneigung gegen Frauen zu bestärken. Aber der kleine Enguerrand hat ihn offenbar schon um seine Patschefingerchen gewickelt, sehr niedlich ;-)

Schön finde ich auch, dass du Athos in seinen letzten Lebensjahren doch noch ein wenig Glück bescherst… verdient hätte er es!

Liebe Grüße,

duchesse


Antwort des Autors:

@duchesse

Danke für dein Review. Freut mich dass dir die GEschichte gefallen hat. :)
Ich habe mir Mühe gegeben, mich inAthos hineinzuversetzen und seine Gefühle zu beschreiben, und es freut mich, dass mir das auch gelungen ist. Die Idee zu dieser Geschichte kam mir beim Lesen des Romanes, bei dem Kapitel, in dem Raoul Mary auf Hampton Court begegnete. Athos hat Mary ihre List verziehen, weil dank des kleinen Enguerrand einTeil von Raoul weiterlebt, und Athos dank seinem Enkel neuen Lebensmut gewinnen konnte.
Ich bin ganz deiner Meinung, ich finde auch, dass Athos dieses Glück verdient hätte…und so habe ich es ihm in dieser FF beschert, ich fand das Ende des Romanes nämlich immer so traurig.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 04.02.2013 - 15:04 Uhr zu Kapitel «Enguerrand»:

Liebe Alienor,
eine berührende Geschichte! Dass Athos trotz Raouls Tod noch einmal neuen Lebensmut findet und für seinen  Enkel liebevolle Vaterstelle vertritt, versöhnt den Leser mit dem tristen Ende, das Athos in Dumas` Roman erwartet. Und auch der Schluss Deiner Geschichte, Athos` Aussicht, bald mit seinem Sohn und seinen bereits verstorbenen Freunden im Jenseits wieder vereint zu sein, hat etwas zutiefst Tröstliches  an sich -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review. Das stimmt, dadurch, dass Athos nach Raouls Tod durch seinen Enkel neuen Lebensmut findet, ist das Ende für den Leser versöhnlicher. Die Idee zu dieser FF kam mir, als ich das Kapitel von Raoul und Mary Craffton las, damals dachte ich mir, dass es durchaus möglich gewesen wäre, dass die verliebte Mary zu bestimmten Mittelchen greift, um ihrem Schwarm näherzukommen, und dass das Folgen haben könnte. Mit seinem Sohn hat Athos den liebsten Mensch in seinem Leben verloren, und ich dachte mir, dass er durch seinen Enkel, Raouls Sohn, neuen Lebensmut finden könnte. Und mir gefiel der Gedanke, dass Athos nach seinem Tod im Jenseits wieder mit seinem Sohn und seinen Freunden vereint sein könnte, dass der Tod für sie keinen endgültigen Abschied bedeutete.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 04.02.2013 - 14:39 Uhr zu Kapitel «Enguerrand»:

Liebe Alienor!

Diese Geschichte hat mich beim Lesen sehr berührt. Du beschreibst Athos’ Leid über den Verlust von Raoul so eindringlich, dass einem ganz beklommen zumute wird. Dass er durch seinen so unerwartet aufgetauchten Enkel dann doch wieder zurück ins Leben findet, ist eine unglaublich schöne und positive Wendung. Was mir auch sehr gefällt, sind Deine Schilderungen wie Raoul aus dem Jenseits mit seinem Vater Kontakt aufnimmt und auch die Sterbeszene von Athos. So wie Du den Tod hier beschreibst, verliert er fast seinen Schrecken ... er ist kein Ende, sondern ein neuer Anfang.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Ich habe mir beim Schreiben dieser FF gedacht, dass Athos damals, als er den kleinen Raoul zu sich fand, trotz seiner Traurigkeit neuen Lebensmut fand, und dass ihm nun sein Enkel über den Verlust hinweghelfen konnte…denn genau wie damals war Athos nun für ein hilfloses kleines Wesen verantwortlich, und musste für Enguerrand nicht nur Großvater, sondern auch Vater sein. Es freut mich, dass dir die Schilderung, wie Raoul aus dem Jenseits Kontakt mit seinem Vater aufnimmt, gefallen hat, und du auch die Sterbeszene gut fandest. Ich wollte es nämlich so darstellen, dass der Tod für Athos keineswegs das Ende ist, sondern er im Jenseits wieder mit seinem geliebten Sohn vereint ist, nachdem er seinen Enkel alleine großgezogen hat, wie er es Raoul versprochen hatte.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 04.02.2013 - 08:54 Uhr zu Kapitel «Enguerrand»:

Hallo Alienor,

eine schöne Geschichte, eine schöne Gedankenspielerei - was wäre wenn? Tja, was wäre, wenn Raoul sich tatsächlich in Mary verliebt hätte? Er hätte in jedem Fall gut daran getan. Ein Enkel hätte Athos wirklich zurückholen können. Nur ... Enguerrand? Welch großer Name für einen so kleinen Kerl ;-). Naja, irgendwann werden alle groß. Es wäre Athos zu wünschen gewesen.

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Die Idee zu dieser FF kam mir, als ich das Kapitel mit Mary und Raoul gelesen habe. Ich dachte beim Lesen auch, dass es schade war, dass Raoul sich nicht in Mary verliebt hat, und so von der ihm nur Unglück bringenden Louise wegkam. Enguerrand..das war in der Tat eine großer Name für den Kleinen…und irgendwo habe ich mal gelesen, dass tatsächlich ein Vorfahre von Athos so hieß. Und ich dachte mir, dass die Fürsorge für so ein kleines Wesen etwas gewesen wäre, dass Athos nach Raouls Tod wieder ins Leben zurückbringen könnte. Ich fand es im Roman immer schade, dass Athos so einen traurigen Tod hatte, deswegen endet das in meinen FFs meistens etwas anders. :)

Liebe Grüße

Alienor


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