Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Espoir»

Rochefort schrieb am 03.07.2013 - 12:36 Uhr zu Kapitel «Espoir»:

Liebe Kaloubet!

Schön, dass Du diese so tiefschürfende und unendlich berührende Geschichte doch noch veröffentlicht hast! Es wäre sehr schade gewesen, wenn sie in Deinem PC “vergraben” geblieben wäre. Die Szenen sind so eindringlich, dass man richtig atemlos wird beim Lesen und sich als unsichtbarer Beobachter mitten im Geschehen wähnt. Dass es nach dem Grauen eines blutigen Gemetzels zu Szenen wie Athos sie hier erlebt, gekommen ist, kann ich mir sehr gut vorstellen. Ein winziger Lichtblick für Athos, dem sich so ein Weg aufgetan hat, manchmal auch ohne sich dem Trunk zu ergeben ein wenig Vergessen zu finden. Trotz aller Düsternis und Verzweiflung, die über diesem Szenario liegt, lässt das Ende Hoffnung zu. Noch hat Athos sich nicht ganz aufgegeben, denn noch verspürt er Sehnsucht und vielleicht findet er eines Tages an der Seite seines jungen Freundes einen Weg aus der Düsternis seines Daseins.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Liebe Rochefort, danke für deine Einschätzung und dein Lob, das freut mich sehr! Ja, d´Artagnan kann ein Lichtblick für Athos sein, zumindest in der Sichtweise dieser Geschichte, ob wirklich was draus wird, wollte ich offenlassen. Aber als unmöglich sähe ist es nicht, die beiden sind ja sozusagen in Einsamkeit vereint, nun da Constance ebenfalls tot ist ... und nach Extremsituationen wie es Schlachten nun einmal sind, braucht der Mensch anscheinend einen Beweis seines Überlebens, deswegen wollte ich die `Auslösesituation´ auch hier ansiedeln.

Liebe Grüße und nochmal danke für dein Review!

Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 01.07.2013 - 21:41 Uhr zu Kapitel «Espoir»:

Oh schön, eine neue Geschichte. :)
Und anscheinend ist Athos wieder eine der Hauptfiguren :) Und dass die Geschichte in der Nacht vor der Hinrichtung Myladys spielt, ist auch sehr vielversprechend. Armer Athos..für ihn war das ja doch eine schwere seelische Belastung, obwohl er Mylady verachtete, und wusste dass sie böse war, muss es schlimm für ihn gewesen sein, ihren Tod beschließen zu müssen. Eigentlich lese ich ja keinen Athos/d´Artagnan Slash, weil ich die beiden einfach für kein gutes Paring halte, aber du hast das so gut geschrieben, dass ich einfach nicht anders konnte als es zu lesen, obwohl es Slash ist, hat es mir wieder einmal sehr gut gefallen, wie du dich in Athos hineindenkst und seine Gefühle beschreibst. Für Athos ist das vermutlich die traurigste, die schwerste Nacht seines Lebens….gut möglich dass er deswegen versucht, etwas Trost bei d´Artagnan zu finden. Dass Athos bei den Huren nicht das gefunden hatte was er suchte wundert mich nicht, denn er ist ja nun einmal ein gefühlsbetonter Mann, und deshalb könnte ihm eine Hure nie das geben was er suchte. Der Gascogner kam ja von sich aus zu Athos ins Bett….kein Wunder, dass er nach dem Tod seiner Constance keinen Schlaf finden kann…und ich finde es gut, wie du das geschrieben hast, dass Athos diese Lage nicht ausnutzt und dem Freund seine Gefühle nicht offenbart, und nicht versucht d´Artagnan zu verführen. Und mir gefällt das Ende, mir gefällt es, dass Athos es dabei belässt, zwar wieder etwas Hoffnung spürt, aber d´Artagnan nicht sagt, was gerade in ihm vorgeht.
Normalerweise gibt es von mir bei Athos/d´Artagnan Slash eher unfreundliche Reviews, aber diese Geschichte war wirklich gut…die hättest du gar nicht so lange auf deinem PC zu ruhen lassen brauchen. Ja, ich hatte im Forum geschrieben, dass Slash mit Athos und d´Artagnan gar nicht geht…..und wollte eigentlich nur mal vorsichtig reinlesen…aber ich muss sagen, es hat mir wirklich gefallen.

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Liebe Alienor, das freut mich, dass du auch nach ´vorsichtigem Reinlesen´ weitergelesen hast! Ich habe ja gezögert, die Geschichte zu veröffentlichen, weil sie halt eine Facette an Athos beschreibt, die nicht jedermanns Ding ist. Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Facette halte ich auch für ooc, es würde normalerweise nicht seinem Charakter entsprechen. Nur macht es mir halt Spaß, ein wenig in die Richtung zu denken.

D´Artagnan und Athos halte ich  - wenn man ooc genug denkt - für möglich, denn die beiden mögen sich schon sehr. Und der Gascogner hat ja durchaus auch gefühlvolle Seiten, er ist nicht nur der großspurige Maulheld, als der er sich zu Beginn präsentiert. Grade in der Situation (die Nacht vor Myladies Tod) können die beiden sich näherkommen ... dachte ich mir.

Danke für dein Review und liebe Grüße

Kalou

Aramis schrieb am 01.07.2013 - 20:59 Uhr zu Kapitel «Espoir»:

Liebe kaloubet,
eine geniale Geschichte! Mir ist es unverständlich, warum Du sie bisher nicht posten wolltest! Die Nacht zwischen Constances Tod und Myladys bevorstehender Hinrichtung wirkt wie ein Kulminationspunkt, geladen mit aufwühlendsten Emotionen, schwankend zwischen grimmiger Entschlossenheit, Verzweiflung und Erschöpfung -
Athos` schmerzliche Gedanken und Empfindungen, seine unwillkürliche Erinnerung an gewisse vergangene Erlebnisse und seine Sanftheit D´Artagnan gegenüber, den er um keinen Preis verletzen will, berühren zutiefst, beim Lesen, man glaubt, alles direkt mit ihm mitzuempfinden, seine Gefühle hautnah mitzuerleben - Deine Formulierungskunst und Dein Stil sind wirklich zu bewundern! Und Athos` leiser Hoffnungsschimmer am Ende der Geschichte lässt diese Szene noch eindringlicher wirken -
Danke für diese wirklich wunderbare Geschichte!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

Liebe Aramis, danke! Ich bin erleichtert, weil die Geschichte stellenweise ein wenig ... cru ... ein wenig ... ich weiß nicht, wie ich das auf Deutsch sagen soll, derb? ist. Mir gefällt dergleichen, aber die Vorstellung der ´Belohnung´ in der belagerten Stadt mag vielleicht nicht jedem gefallen… deswegen habe ich gezögert, sie zu posten. Dein Lob freut mich umso mehr, vielen Dank dafür!

Liebe Grüße

Kalou


Angezeigt 1 bis 3 von 3