Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Januarherausforderung 2005»

AlienorDartagnan schrieb am 26.01.2012 - 13:13 Uhr zu Kapitel «Gespräche vor dem Feind und im Salon»:

Eine wirklich schöne Geschichte. Ich fand es ja immer schade, dass im VdB die Chevreuse nur kurz vorkam, und sich gar nicht mehr für Raoul zu interessieren schien. Wenn es Raoul so ergangen wäre wie in dieser FF, wenn die Chevreuse ihm gesagt hätte, dass sie seine Mutter ist, und sie mit ihm wegen seiner Liebe zu Louise gesprochen hätte, dann hätte er vielleicht auch verstanden, dass sein Leben auch dann weitergehen kann, wenn Louise ihn abweist, dass er zwar leiden wird, aber das für ihn nicht das Ende der Welt sein wird. Schön fand ich auch, dass in der FF offenbar noch innige Zuneigung zwischen Athos und der Chevreuse bestehen, die beiden sich anscheinend wirklich liebten. Ich finde, ihr habt die Dialoge zwischen Raoul und d´Artagnan und zwischen Raoul und der Chevreuse sehr gut hinbekommen. Die Chevreuse in eurer GEschichte fand ich sehr sympathisch, während ich die im Roman nie mochte, weil sie sich für ihren Sohn nicht wirklich interessiert hat. Genau das, was Raoul in dieser FF erlebt hat, ist das, was ihm im Roman gefehlt hat, um zu einem richtigen Mann heranreifen zu können, und sich nicht in einer romantischen SChwärmerei zu verlieren. Man merkt am Schluss, wie dieser nur kurz aufblitzende Gedanke für ihn alles verändern könnte.

AlienorDartagnan schrieb am 26.01.2012 - 12:22 Uhr zu Kapitel «Rückfall und Rückkehr»:

Eine sehr schöne Geschichte, genauso so hätte ich mir das auch von Dumas gewünscht, dass es für Raoul und Athos so ein glückliches Ende gibt. Dass Raoul erkennt, dass er zu Athos gehört, und wie sinnlos es wäre, sein Leben nur wegen einer verlorenen Liebe auf dem Schlachtfeld zu opfern. Rohan..ist das nicht der Name der Chevreuse? Dann wird Athos seinem Sohn nun auch bald sagen, wer seine Mutter war, und auch das ist für Raoul sehr wichtig. Raoul ist ja, neben Athos, eine meiner Lieblingscharaktere, und ich lese gerne Geschichten, in denen er eine der Hauptfiguren ist. Nur..wo Grimaud jetzt wohl ist? Bleibt nur zu hoffe, dass der treue Diener nicht an Bord zurückgeblieben und nun auf dem Weg nach Afrika ist.

Louise schrieb am 05.02.2005 - 10:08 Uhr zu Kapitel «Gespräche vor dem Feind und im Salon»:

Nun habe ich auch endlich Zeit gefunden, euer gemeinsames Werk zu lesen.
Ein riesen Kompliment an die Schreiberin von D’Artagnan und ebenso ein großes an die Schreiberin von Mme de Chevreuse. Es ist kein Geheimnis, dass ich ihre Figur sehr gern habe und ich finde sie sehr gut getroffen.
Und Silvia, D’Artagnan hast du unglaublich gut geschrieben. Aber ich habe das auch nicht bezweifelt.
Da mir soviel an Athos und Mme de Chevreusegemeinsamer Geschichte liegt, fand ich diese Version der “Wahrheitsbekundung” besonders interessant. Da hat Dumas selbst ein sehr großes Potential hineingebaut.
Also ich bin sehr begeistert! Großes Lob an euch beide!
Bettina

Markus schrieb am 01.02.2005 - 20:16 Uhr zu Kapitel «Rückfall und Rückkehr»:

Also sowas! Da hat der zerstreute junge Herr doch glatt den treuen Diener am Schiff vergessen! Er sollte sich schämen (tut er wahrscheinlich auch!)
Raoul ist als Charakter sehr schön gezeichnet, ich halte außerdem dieses Ende für realitätsnäher (sofern man hier überhaupt von Realität sprechen kann), denn ich glaube nicht, das Raoul, nachdem er gemerkt hat, wie viel Schmerz er seinen Vater damit bereitet, wirklich nach Algerien geht, um sich umbzubringen bzw. umbringen zu lassen.
Selbstmord ist schließlich eher feig, man gibt auf, man resigniert, man wird mit dem Leben nicht mehr fertig. Bitte, ich möchte nicht sagen, das alle Selbstmörder zu verdammen sind, es gibt sehr wohl Personen, die in solchen Klemmen stecken, das sie einfach nicht mehr weiter können! Ich verstehe das voll und ganz! Nur glaube ich nicht, das Raoul Situation eine solche ist.
Gut, seine starke Liebe zu der La Valliere, aber das heilt auch.
Und ich glaube nicht, dass sich der Sohn von Athos und Madame de Chevreuse sich in so einer Situation so verhält, wie im Buch.

So jetzt noch kurz zur Handlung:
Athos betrunken im Bett, Raoul versucht in aufzuwecken, das war einfach köstlich!

Viele Grüsse
Markus

Marenvs (anonym) schrieb am 31.01.2005 - 21:38 Uhr zu Kapitel «Gespräche vor dem Feind und im Salon»:

Die Geschichte ist schööööön! Der erste Teil hat mir - leicht zu erraten - noch besser gefallen, als der Zweite. Maike hat Recht, man möchte d’Artagnan stundenlang knuddeln. Ok, so eine Aussage von mir ist eigentlich immer zu erwarten, aber mir hat es einfach gut Gefallen, wie ihr ihn geschrieben habt. So richtig direkt aus dem Buch. Das erinnert ein wenig daran, sich mal wieder das Buch vorzunehmen und die Charaktere dort noch einmal genau kennenzulernen, bevor man nur noch das schreibt, was man selbst denkt. Leiht ihr mir zufällig euren d’Artagnan zwecks Zurückfindung zum eigentlichen Charakter? ;-)
Raoul war auch gut getroffen und Athos ist bei Euch beiden ja ohnehin richtig. Sie sind sie selbst eben. Die Charakterzeichnung in dieser Geschichte finde ich darum auch noch bemerkenswerter, als die Story an sich. Schreibt schön weiter.

Viele Grüße
Maren


Antwort des Autors:

Danke für Dein Review! :-) Wir freuen uns sehr, daß Dir die Geschichte so gefallen hat, und sogar die zweite Hälfte. ;-) Daß Du d’Artagnan gelungen findest, ist klasse, er ist nicht immer ganz einfach zu schreiben, aber wenn uns das gelungen ist, um so besser. :-) Ihn ausleihen? ;-) Da ist das Buch bestimmt noch besser… ;-) Aber über Dein Lob freuen wir uns sehr! :-)
Viele Grüße,
Claudia und Silvia

Maike schrieb am 31.01.2005 - 21:16 Uhr zu Kapitel «Gespräche vor dem Feind und im Salon»:

Hallo Ihr zwei beiden!

Absolut genial! :-) Ich bin begeistert - das hier ist eigentlich viel, viel, viel zu gut für eine Herausforderung. Silvia, hast Du etwa noch immer kein “Zehn Punkte mit Auszeichnung” eingebaut? Da fehlt eine Bewertung, die ich hier gern vergeben würde…
Ihr habt Raoul wie immer perfekt getroffen, aber begeistert war ich vor allem auch von dem wunderbar gezeichneten d’Artagnan:

[quote]Die Frauen haben mir nichts getan, zumindest nicht mehr, als ich ihnen selbst getan habe[/quote]

Das *ist* d’Artagnan, und ihr schreibt ihn hier so grandios als desillusionierten alten Soldaten und doch zugleich besorgten väterlichen Freund, daß man ihn nur wieder und wieder umarmen möchte. Auch Madame de Chevreuse ist schon von ihrem “Auftritt” (perfekte Szenerie für sie) an einfach nur perfekt getroffen - aber besonderen Spaß hatte ich an all den Anspielungen auf Buch und Historie und daran, daß die Zeit und Adelswelt hier so unübertroffen “echt” getroffen zu sein scheinen… Mir blieb an manchen Stellen ja fast die Luft weg vor Begeisterung! :-)

Nur eine Frage habe ich noch - war Athos’ Mutter nun bei Maria oder, wie ihr schreibt, bei Catharina (gest. 1589) von Medici Ehrendame? Es kann ja beides mehr oder minder angehen, je nachdem, wie alt sie ungefähr bei Athos’ Geburt war - ich habe da gerade einen kleinen Blackout, fürchte ich!

Liebe Grüße
Maike


Antwort des Autors:

DANKE für Dein liebes Review! :-) *freu,knuddel* Wir haben uns riesig darüber gefreut - und mit der Ehrendame hast Du natürlich recht, sie war die Ehrendame von Maria von Medici, da haben wir nicht aufgepaßt. ;-) Hm, sollte ich die 10 Punkte mit Auszeichnung mal einbauen? ;-) Auf jeden Fall fühlen wir uns riesig geehrt, daß Du sie uns geben willst. :-) Danke!!!
Liebe Grüße,
Claudia und Silvia

HeikeB (anonym) schrieb am 19.01.2005 - 21:02 Uhr zu Kapitel «Rückfall und Rückkehr»:

Ha, Grimaud vergessen! Das lässt einen doch gleich die melancholische Grundstimmung der Herausforderung vergessen.
Na, was soll ich sagen, Athos war eben Athos. Hähähä, Zurückfallen in alte Gewohnheiten ist ein schlechtes Zeichen, Monsieur le comte. Also, die Herausforderung war schon gut gelöst, ist doch Raoul zu gönnen, dass er bei seinem Vater bleiben kann.
Ihr habt ja ganz schön rührselig geschrieben, aber zu dem Thema hat es gepasst. Immerhin ist es erfreulich, wenn sich Athos daran erinnert, dass er auch Gefühle hat und die auch zeigt, anstatt sie, wie üblich, sorgfältig zu verbergen. Das hat ihn gleich sympathisch gemacht.

Viele Grüße
Heike

Teclador (anonym) schrieb am 18.01.2005 - 15:57 Uhr zu Kapitel «Rückfall und Rückkehr»:

Hallo Ihr,

also Ihr traut Raoul mehr Verstand zu als ich gedacht haette in sein kleines Koepfchen passen wuerde. Aber die geschichte ist nett. ich bevorzuge zwar die Buchversion mehr, aber ich fand Maikes Art Athos zu schreiben, herrlich und Silvias Raoul…. nun er hatte etwas das einen sofort glauben lies, dass er Athos Sohn ist.

Und Grimaud wurde wie ein gepaeckstueck vergessen? Undankbare grafenfamilie aber auch!

Doro

kaloubet schrieb am 17.01.2005 - 12:40 Uhr zu Kapitel «Rückfall und Rückkehr»:

Hallo ihr zwei,
Grimaud auf dem Schiff vergessen? Oh, so ganz scheint der gute Raoul ja noch nicht auf die weisen Ratschläge seines Vaters verzichten zu können ;-) *lach*
Aber Eure Geschichte ist ganz klasse, wunderbar, ein vieeeeel besseres Ende als es Dumas vorsah. Ich bin für die offizielle Änderung des Romans!
Schon der Anfang, als Raoul seinen Vater wecken muss und dieser einsieht, dass er vergessen hat, gewisse lebenswichtige Dinge seinem Sohn zu vermitteln - prima! Und ich bin wirklich der Meinung, dass Raoul, hätte Athos ihn nicht ganz so “zaghaft” erzogen, mit Louise vielleicht mehr Glück gehabt hätte (was Montalais ihm ja vorwirft ...) oder zumindest den Verlust ohne Selbstmordgedanken erlitten hätte.
Hat das Haus Chevreuse zu dem Hause Rohan eine Verbindung? Jedenfalls wartete ich atemlos auf die Enthüllung des “seit Eurer Zeugung” versäumten ... gibt es da eine Fortsetzung?
Ein großartiges Gespräch, vielen Dank für diese wunderbare Lektüre
Grüße
Kalou

SilkeB (anonym) schrieb am 02.01.2005 - 15:33 Uhr zu Kapitel «Januarherausforderung 2005»:

Hi Maren,

ich wusste, dass es eine produktive Zusammenarbeit zwischen mehreren Autoren werden sollte. Frag mich nicht woher, ich habe es geträumt. Na, mal gucken, wen ich nehme…
Diesmal will ich auch mal eine Herausforderung annehmen *g*.

Silke


Antwort des Autors:

*g* Langsam machen mir die hellseherischen Fähigkeiten von Dir und Deiner Schwester richtig Angst. ;-)


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