Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Je suis une femme»

Rochefort schrieb am 22.04.2013 - 15:23 Uhr zu Kapitel «Kapitel 25»:

Hallo!

Ich habe mich gefreut, wieder ein neues Kapitel dieser Geschichte zu lesen. Einen Auftrag in einer ihr völlig fremden Umgebung, noch dazu in einem fremden Land, durchführen zu müssen, ist alles andere als einfach für Mylady - das kommt hier gut heraus. Aber ihr Vorgehen ist geschickt und gut durchdacht - der Trick mit der armen, durchnässten, frierenden Frau, die allein unterwegs ist und Schutz und Hilfe von einem Kavalier braucht, zieht fast immer! ;-)) Auch die Geschichte, die sie Lord Winter erzählt, wirkt glaubwürdig und es ist nicht zu erwarten, dass er ihren weiblichen Reizen lange wiederstehen kann, die sie wieder einmal gekonnt einsetzt. Ich bin schon gespannt, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden.

Liebe Grüße

Rochefort

AlienorDartagnan schrieb am 21.04.2013 - 10:31 Uhr zu Kapitel «Kapitel 25»:

Oh schön, ein neues Kapitel. Mir gefällt es, dass du Lord Winter Byron genannt hast, der Name klingt irgendwie so schön poetisch und auch ein wenig geheimnisvoll. Nun wurde Mylady also vom Kardinal auf Lord Winter angesetzt…was für den armen Lord wohl zum Verhängnis werden wird. Ich frage mich schon jetzt ganz gespannt, wie Lord Winter wohl später zu Tode kommen wird…ob es Mylady sein wird die ihn vergiftet, oder ob jemand anders seinem Tod nachhelfen wird, oder er vielleicht wirklich einfach an einer mysteriösen Krankheit sterben wird. Was Mylady sich da denkt ist gar nicht so abwegig, wenn sie Frankreich verlässt und beispielsweise nach Schottland oder Irland geht geht, ist sie vor dem Zugriff des Kardinals sicher und ein freier Mensch. Und es könnte gut sein, dass sie auch in England vor ihm sicher wäre, denn dort hat er ja keine Macht.  Das Leben als agentin des Kardinals ist ja sicherlich alles andere als leicht, und sie muss Dinge tun, die ihr zutiefst zuwieder sind, auf Dauer ist das kein Leben. Ständig muss sie wildfremde Männer becircen und sich Lügengeschichten ausdenken, und immer besteht die Gefahr, dass sie sich in ihr Opfer verliebt. Ich vermute ja mal, dass sie in deiner Geschichte ihr Herz an Lord Winter verlieren wird.  Bei Lord Winter wird es wohl genauso wie bei Athos laufen, dass er sich in die fremde, geheimnisvolle junge Frau verliebt, er ist ja jetzt schon ganz hin und weg von ihr. Er wird sie heiraten, was ihm dann zum Verhängnis wird….ich bin gespannt, ob Mylady ihn aus Liebe heiratet, oder um sich dem Zugriff des Kardinals zu entziehen. *seufz* ach wie sehr würde man sich für Mylady ein glückliches Ende wünschen, in deiner Geschichte finde ich sie richtig sympathisch, da kommt sie nicht so kühl und berechnend rüber wie bei Dumas sondern hat eine richtig menschliche Seite.
Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 21.04.2013 - 10:24 Uhr zu Kapitel «Kapitel 25»:

Oh, schön, ein neues Kapitel! Mir gefällt gut, wie du die Zusammenhänge schilderst, das ist alles sehr logisch - die wenigen Geldstücke, ihre Idee, nach Schottland zu fliehen, die sie aber dann verwirft - der Leser kann ihre Schritte wirklich gut nachvollziehen. Man kommt sich vor, als sähe man ihr beim Lesen über die Schulter. Und wie kalt das sein muss, ganz allein in einem fremden Land einen Mann verführen zu müssen, von dem sie eigentlich gar nichts will. Sich vor das Pferd zu werfen ist klassisch und dürfte immer funktionieren, vor allem, wenn der Reiter ein wenig ritterlich veranlagt ist, wie es hier der Fall zu sein scheint. Dass sie ihn dann gleich mit in ihre kleine Kammer nimmt, ist ziemlich eindeutig, er dürfte den Wink verstanden haben ;-) - auch als Engländer. Sich vor ihm zu entblößen setzt da noch eins drauf, er hat nun die Wahl hingerissen zu sein oder sie für eine Prostituierte zu halten - nehmen wir mal das erstere an ;-). Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie das Ganze weitergeht!

Liebe Grüße

Kalou

duchesse schrieb am 27.12.2012 - 22:23 Uhr zu Kapitel «Kapitel 15»:

Hallo Engel aus Kristall,

die arme Anne, aber so musste es ja kommen :-( Wie tragisch, dass  Olivier im Grunde eine Mitschuld an der Entdeckung der Lilie trägt, denn er hat das Wettrennen ja veranlasst. Und Silvain… nun hat er es geschafft, die beiden auseinanderzubringen, aber sein eigentliches Ziel, Oliviers Platz einzunehmen, hat er auf diesem Weg nicht erreicht…

Liebe Grüße,

duchesse

duchesse schrieb am 27.12.2012 - 22:03 Uhr zu Kapitel «Kapitel 12»:

Hallo Engel aus Kristall,

leider hatte ich irgendwie übersehen, dass du an dieser Geschichte immer noch weitergearbeitet hast, deshalb habe ich ganz lange nicht weitergelesen und auch keine Reviews mehr geschrieben. Aber das hole ich jetzt nach, versprochen!

Dass Mélisses Tod ein schwerer Schlag für Anne war, kann ich gut verstehen… immerhin war sie für sie nicht nur ein Familienersatz gewesen, sondern alles was sie hatte. Ob Olivier nun an ihre Stelle treten kann? Ich könnte mir vorstellen, dass Annes Verhältnis zu seiner Familie schwierig bleibt, immerhin ist da nicht nur sein Vater, dem sie nicht gut genug ist, sondern auch der Bruder, der sicher jede Gelegenheit nutzen wird, Olivier zu schaden. Und ob Olivier stark genug ist, Anne zuliebe mit seiner Familie zu brechen? Er ist ja noch ziemlich jung… Am besten lese ich schnell weiter ;-)

Liebe Grüße,

duchesse

kaloubet schrieb am 18.12.2012 - 16:51 Uhr zu Kapitel «Kapitel 24»:

Brrr - verraten und verkauft. Wie elend sie sich fühlen muss, ganz allein, an einen Unbekannten verschachert. Du schilderst ihr Schicksal auf eine Art, dass es sehr plausibel wird, man kann wirklich nachvollziehen, dass es auch so hätte sein können. Ich befürchte allerdings Schlimmes in Bezug auf diesen unbekannten Lord, seine erste Frau scheint ja unter äußerst mysteriösen Umständen ums Leben gekommen zu sein. Und das alles für diese Schreiben ...

Rochefort schrieb am 18.12.2012 - 14:04 Uhr zu Kapitel «Kapitel 24»:

Die Idee, eine Geschichte über Mylady zu schreiben, in der sie nicht die eiskalte, herz- und gefühllose Person ist, als die Dumas sie schildert, gefällt mir sehr gut. Die Ich-Form lässt die Erzählung noch persönlicher werden. Mich berührt Myladys Schicksal in der Geschichte sehr und ich kann gut nachvollziehen, dass sie nach all dem, was sie durchgemacht hat, überlegt, ob sie ihrem Leben nicht ein Ende setzen soll.

Der Kardinal war ihre Rettung, ist nun aber zugleich ihr Fluch. Ihr Schicksal interessiert ihn nicht, sondern nur, wie er aus ihren Fähigkeiten Profit schlagen kann. Annes Gespräch mit ihm schilderst Du mit wirklich beklemmender Eindringlichkeit. Ich kann verstehen, dass Anne die Chance auf ein neues Leben ohne die Schande der Brandmarkung nicht ungenützt lassen will, doch die Frage ist, ob der Kardinal nicht ein falsches Spiel spielt. Denn nur solange Mylady als entehrt gilt, hat er sie in der Hand.

Ihre Ankunft in England verläuft nicht gerade sehr vielversprechend. Die Atmosphäre wirkt düster und bedrückend und dass Lord de Winter ein sehr eigenartiger Mann sein soll, wird auch nicht gerade dazu beitragen , Anne zu beruhigen. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht.

Liebe Grüße

Rochefort

AlienorDartagnan schrieb am 25.09.2012 - 14:55 Uhr zu Kapitel «Kapitel 23»:

Arme Mylady, sie tut mir beim Lesen richtig leid. Gerade erst hat sie ihre Tochter verloren und leidet noch unsäglich, da verlangt der Kardinal schon wieder ihre Dienste. Der Kardinal ist ja wirklich unerbittlich…einmal ist sie nicht erschienen, und schon lässt er nach ihr schicken..wer einmal in Richelieus Diensten steht, entkommt wohl so schnell nicht wieder. Wie es aussieht wird jetzt ihr ganzes Leben vom Kardinal bestimmt werden, und sie wird gar keine Möglichkeiten mehr haben, selbst zu entscheiden, was sie tut und was nicht. Mit tiefer Trauer, leerem Magen und bei schneidender Kälte beim Kardinal erscheinen zu müssen, muss ja ein einziger Alptraum für sie sein. Wie eiskalt der Kardinal doch ist…dass er sie trotz ihre schweren Verlustes schon wieder zu sich rufen lässt, er hätte ihr etwas mehr Zeit geben müssen. Dass Gottes Taten niemals ohne Grund sind, das ist eine Bemerkung, mit der er Mylady sicher noch besonders wehtut. Wie gut, dass sie Haltung bewahrt, und nicht vor ihm demütig zu Kreuze kriecht, wie so mancher Kardinalist es tun würde. Es ist nur zu verständlich, dass sie nicht länger in Diensten Richelieus stehen will, aber er lässt ihr ja keine Wahl…Kerker oder ein Dokument das sie von ihrer Schande befreit, und eine Erklärung für ihr Mal liefert.
Aber ich denke nicht, dass ein Freibrief des Kardinals etwas an Athos Meinung ändern würde, er würde vermutlich sofort denken, sie wäre eine Spionin des Kardinals. Dennoch hoffe ich, dass es in dieser Geschichte für Mylady und Athos noch ein Happy End geben würde, und dass Mylady aus den Fängen des intriganten Kardinals entkommen kann. Ich glaube nämlich nicht, dass er sein Versprechen, ihr so ein Dokument auszuhändigen, halten würde, wenn sie den Auftrag erfüllt hätte. Er würde sie bestimmt mit weiteren Aufträgen betrauen und jedes Mal wieder wegen des Dokumentes hinhalten wollen. Bin gespannt, wie es weitergeht.

kaloubet schrieb am 07.09.2012 - 20:35 Uhr zu Kapitel «Kapitel 23»:

Und nun hat er sie also in den Fängen - genial geschildert, sehr eindrucksvoll und ergreifend, vor allem die Szene am Fluss, als Mylady darüber nachdenkt, sich zu ertränken. Dass sie es doch nicht tut, passt zu ihr. Auch die Einsamkeit und Trauer nach dem Tod ihrer Tochter schilderst du klasse, es kann nichts Schlimmeres geben, und dass ihr das Leben gleichgültig geworden ist, ist nachvollziehbar. Interessant, dass das einzige, was sie noch am Leben hält, der Gedanke ist, Athos bereuen zu lassen. Ich bin ja sehr gespannt, ob du der Idee des Musicals folgst und alles umsonst sein wird, oder ob sie es wirklich schaffen wird, sich ´reinzuwaschen´.

Aramis schrieb am 27.08.2012 - 23:04 Uhr zu Kapitel «Kapitel 22»:

Lieber Engel aus Kristall,

ich habe eben Deine Geschichte über Mylady fertiggelesen, und sie hat mich sehr berührt. Ich war mit der Darstellung ihres Charakters immer unzufrieden, sowohl im Dumas-Roman als auch in den diversen Verfilmungen - ich konnte mir Mylady nie bloß als eiskalte, berechnende  Teufelin vorstellen, die über Leichen geht, ohne mit der Wimper zu zucken. Deine Darstellung ihres bisherigen Lebenswegs und ihres Schicksals als von Vater und Bräutigam  misshandeltes Mädchen, das sich endlich zur Flucht entschließt, dabei  vom Regen  in die Traufe gerät und dennoch tapfer weiterkämpft, gegen alle Anfechtungen und Bedrängnisse der Männerwelt, zeigt eine ganz andere, viel lebendigere Sichtweise auf Mylady und ihr grausames Schicksal, das sie schließlich Kardinal Richelieu in die Fänge treibt.  Ihre Gedanken und Gefühle, die sie in ihrer jeweiligen Lage empfindet, hast Du sehr anschaulich geschildert, und man leidet beim Lesen wirklich mit. Das Auftauchen des Grafen von Saint-Germain finde ich sehr überraschend, denn er war eigentlich ein Abenteurer des 18. Jh., der die Leute glauben machen wollte, er lebe schon Hunderte von Jahren und besäße das Geheimnis ewiger Jugend; dass er und Mylady einander treffen und seine Persönlichkeit sie tief beeindruckt, ist eine interessante Wendung in Deiner Geschichte - der geheimnisvolle, alterslose Graf ist offenbar der bisher einzige Mann in ihrem Leben, der sie als Frau respektiert.

Liebe Grüße
Andrea&Aramis

 

 


Antwort des Autors:

Hallo! Vielen Dank für dein Review und freut mich, dass dir die Geschichte gefällt. Im Musical gab es ja ein paar sehr interessante Züge an der Figur der Mylady, die mich inspiriert haben. Den Roman habe ich dann erst später gelesen und fand es schade, dass sie darin wirklich nur böse und durchtrieben war. In der FF versuche ich aber von beidem etwas unterzubringen und es zu verknüpfen.

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