Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «l'amour perdu»

AlienorDartagnan schrieb am 28.06.2011 - 00:50 Uhr zu Kapitel «Paris, ma belle ville»:

Bei diesem Kapitel war ich beim Lesen wirklich nervös, hatte Angst, wie Amandine wohl darauf reagiert, wenn sie die wahre Geschichte ihrer Eltern erfährt. Es war jedoch richtig von Athos, dass er dem Kind seine und Myladys dunkle Vergangenheit nicht verheimlicht hat, und vielleicht ist es für sie sogar leichter damit fertigzuwerden, wenn sie es schon als Kind erfährt. In diesem Fall war es also gut, dass er die Wahrheit gesagt hat. Und anscheinend war Mylady ihr durchaus eine gute Mutter, sonst hätte sie Athos nicht gefragt, ob sie wieder kommt.
Keine leichte Aufgabe für Athos, dem eigenen Kind erklären zu müssen, dass seine Mutter gemordet hat, und dafür zum Tode verurteilt wurde.  Aber vielleicht war es wohl gerade diese Offenheit, die dafür gesorgt hat, dass das Kind ihm immer noch vertraut.
Porthos betrachtet die Sache mit Marguerite doch viel zu nüchtern, er sollte in diesem Fall lieber auf sein Herz hören. Wenn er reich heiratet, tut er sich damit keinen Gefallen, wenn er die Frau nicht liebt. Und er täte sich bestimmt keinen Gefallen damit, dann einfach mit irgendwelchen Kammerzofen oder Edeldamen Kinder zu zeugen. Ich bin schon echt gespannt, wie es in deiner nächsten Geschichte mit ihm und Marguerite weitergeht, ob da noch eine Chance auf ein Liebesglück für die beiden besteht. Ich bin sicher, dass Porthos nur zur Magd des Wirtes gegangen ist, um seinen Kummer zu betäuben…richtig glücklich ist er nicht.
Ich fand die Szene, in der Athos mit Amandine in seine Wohnung kam, echt berührend. Nun, wo er Amandine hat, ist es für ihn endlich ein richtiges Zuhause, und nicht nur ein Ort, an dem er sich sinnlos betrinkt.
Und richtig schön fand ich auch die Begegnung mit Tréville und wie Amandine ihm ihren Namen nennt.
Das war eine sehr gute FF, und ich freue mich richtig, die Fortsetzung anzufangen. :)

Lg
Alienor


Antwort des Autors:

Danke! Deine Reviews haben mich wirklich gefreut, nochmal danke dafür! Wie gesagt, mit Porthos musst du Geduld haben, so weit bin ich bei der Fortsetzung noch nicht.
Viele Grüße
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 27.06.2011 - 10:31 Uhr zu Kapitel «Retour»:

Planchet als Schneider? Das ist wirklich eine Überraschung, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Für Angele ist es ja sehr schön, dass sie bei einer Bürgerin ein Zuhause gefunden hat, wenn es auch schade ist, dass sie nun doch nicht bei Porthos leben wird. Aber wer weiss, vielleicht wird Porthos ja irgendwann doch noch Vater…
Oh, da kommt Amandine ja gleich zu einem echt kostbaren Kleid, was für ein Glück, dass diese Dame es nicht abgeholt hat.
Oh, der Angreifer ist also Charlottes Bruder…aber Athos kann ja wirklich nichts dafür, dass Mylady Charlotte dem Kardinal in seine Dienste zuführte..der Mann denkt bestimmt, dass Mylady und Athos gemeinsame Sache machten, denn er konnte ja nicht wissen, dass es eigentlich ganz anders war, und da glaubte er natürlich die Lügen, die ihm aufgetischt wurden, und die er, fanatisch wie er war, auch noch geglaubt hat. Ausserdem find ichs ganz schön feige, dass die Soldaten zu viert auf Athos losgingen, ein ehrenvoller Kampf ist das wirklich nicht…
Was für ein Glück, dass Grimaud ihm zu Hilfe kam, sonst wäre das wohl noch übel ausgegangen. Und das mit dem Messerwerfen war auch okay, denn Athos Gegner waren ja auch alles andere als fair.
Wie gut, dass sie jetzt endlich nach Hause zurückkehren..
Was bedeutet eigentlich treizíeme?
Ich kann kein französisch, deswegen hab ich da keine Ahnung was das heissen könnte.
War wieder ein schönes, spannenes Kapitel..schade, dass das nächste das letzte ist.
Aber wie gut, dass schon ne Fortsetzung da ist, da kann ich da gleich weiterlesen :)


Antwort des Autors:

Treizième heißt dreizehnte(r), das kommt von der Zahl treize = 13. Ja, nun ist das Abenteuer bald zu Ende ... du wirst sehen, die Fortsetzung beginnt erstmal völlig anders ;-) - aber inzwischen bin ich an der Stelle, an der die Aktion beginnen kann ;-)
Grüße und danke für´s Review
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 26.06.2011 - 17:57 Uhr zu Kapitel «Des nouvelles»:

Das Schloss ist ja ein richtiger Glücksfall, endlich können die Freunde einmal wieder in richtigen Betten schlafen, und sogar ein Bad nehmen. Und dass die Schlossherrin dann auch noch Marguerites Schwägerin ist..und dass Marguerite lebt, war die grösste Überraschung in diesem Kapitel, damit hatte ich echt nicht gerechnet, hat mich richtig gefreut das zu lesen :)
Bleibt nur zu hoffen, dass sie überlebt. +Es ist ja nicht verwunderlich, dass Marguerite so mitgenommen aussieht, wo sie doch so viel Schlimmes mitgemacht hat, den Tod ihrer Kinder wird sie sicherlich noch lange nicht verwinden können, aber immmerhin ist ihr Catherine geblieben..und hoffentlich überlebt auch die kleine Helene. Ihre Chancen stehen zwar nicht gut, aber vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder. Und ich finde es richtig traurig, dass sie Porthos Kind verloren hat, ihn hätte ich mir auch richtig gut als Vater vorstellen können, er hätte das bestimmt genauso gut gemeistert wie Athos.
Wow, ich hätte niemals gedacht, dass Athos Marguerite von der Geschichte mit Mylady erzählt…also scheint er das wirklich überwunden habe, wenn er so offen darüber sprechen kann.
Porthos war mir am Ende dieses Kapitels nicht so sympathisch, weil er doch die Herzogin heiraten will, anstatt Marguerite, aber er hatte das ja in anderen Kapiteln bereits angedeutet…
Damals musste man wohl so praktisch denken um überleben zu können, und von Porthos Sold hätten sie auf keinen Fall leben können..aber schade find ichs trotzdem…
Aber immerhin hat Marguerite jetzt erst einmal mit ihren Kindern ein Dach über den Kopf, und vielleicht hat sie ja Glück und findet bei ihrer SChwägerin ein dauerhaftes Zuhause.
Immerhin sind sie und Porthos ja scheinbar Freunde geblieben und gehen im guten ausseinander. Und für Amandine ist es natürlich auch schade, die Freundin dort zurücklassen zu müssen.
Jetzt geht es also zurück nach Paris..ich bin gespannt, wie Amandine sich dort eingewöhnen wird…und was wird Tréville wohl sagen, wenn Athos plötzlich mit einem Kind ankommt?
Worauf ich auch gespannt bin..ob er jetzt überhaupt noch wie im Buch fünf Jahre Musketier bleibt, oder ob er sich jetzt schon auf sein Gut zurückzieht…
und ausserdem bin ich gespannt, ob Raoul überhaupt noch geboren wird, oder ob es dazu jetzt gar nicht mehr kommt…
Das war wieder ein schönes Kapitel, wenn auch stellenweise wirklich traurig.


Antwort des Autors:

Jaa, wie gesagt, es sterben halt doch nicht alle, zum Glück ;-). Und die Geschichte geht ja weiter, auch bei Marguerite und Porthos ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Da bin ich grad am Weiterschreiben ;-). Meine Idee bei der Geschichte war, dass Athos dank der Frauen ´gesunden´ solle, das hat, denke ich, funktioniert und deswegen kann er die Geschichte mit Mylady auch anderen erzählen.
Danke für dein Review!
Grüße
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 26.06.2011 - 11:53 Uhr zu Kapitel «Horribles retrouvailles»:

Es ist ja bekannt, dass Waschen im 17. Jahrhundert bei vielen Menschen als ungesund galt, manche betrachteten es sogar als Sünde der Eitelkeit..und ich glaube, in Deutschland war zu jener Zeit schon der Beginn der schrecklichen Inquisition. Da wurden Reisende die um Wasser zum Waschen baten, natürlich besonders misstrauisch beäugt..
Für alle ist diese Reise eine Strapaze, aber ganz besonders für die kleine Amandine, die eigentlich in ihrem Alter so eine Reise noch gar nicht machen sollte…
Dass zu jener Zeit auch noch die Pest grassierte, das wusste ich noch gar nicht.
Athos gelingt es ja in dem Dorf wirklich gut zu verstellen, er gibt da sehr überzeugend den harten Söldner, aber anders hätten sie wohl aus den Bewohnern des Dorfes auch nichts herausbekommen.
Find ich wirklich traurig, dass Marguerite tot ist, und mit ihr auch Porthos ungeborenes Kind. Dass die Dorfbewohner sich nicht um Marguerites Kinder gekümmert habe, überrascht mich nicht, denn im dreissigjährigen Krieg dachte jeder wirklich nur noch an sein eigenes Überleben. Das tat ja niemand aus Böswilligkeit, aber damals entschied wirklich schon eine Scheibe Brot über Überleben oder nicht Überleben, und kaum ein Dorf konnte Waisenkinde raufnehmen. Arme Catherine…was jetzt wohl aus ihr wird? Ob Porthos sich um sie kümmern wird? Oder wird Athos sie zusammen mit seiner Amandine aufziehen?
Das war wirklich ein spannendes, aber auch sehr trauriges Kapitel, aber da es damals wirklich so war, muss man es wohl auch so machen, dass nun einmal nicht alle überleben.


Antwort des Autors:

Ja, ich dachte auch, dass die Schrecken des 30jährigen Krieges so grausam waren,w ie man sie eigentlich gar nicht schildern kann. Ich nehme an, ich habe kaum an der Oberfläche gekratzt ... eine furchtbare Zeit. Die Pest flackerte immer wieder mal auf, die Erinnerung an sie war sicher omnipräsent. So eine grauenhafte Seuche ... ob wirklich alle tot sind? Das wist du vermutlich inzwischen bemerkt haben ;-)
Danke für dein Review!
Grüße
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 25.06.2011 - 10:16 Uhr zu Kapitel «La valeur des femmes»:

Jetzt bin ich doch etwas überrascht..ich hatte damit gerechnet, dass Johann die Freunde begleitet, aber entweder hat er zu viel Angst vor den herumziehenden Söldnern die wohl noch überall im Land herumstreunen, oder er hat sich bereits an das Leben in der Höhle gewöhnt.
Das hätte ich von Porthos nicht gedacht, dass er die Bewohner mit Gewalt zum Verkauf ihrer Lebensmittel zwingen würde. Gut, dass daraus nichts wurde, Athos würde so etwas niemals tun.
Amandine ist ganz schön tapfer..so alleine ins Dorf zu gehen und nach Vorräten zu fragen. Für Athos war das sicher nicht einfach sie gehen zu lassen, für ihn muss die Zeit die sie in dem Haus verschwunden war, eine Ewigkeit gewesen sein. Aber Respekt..sie hat die Situation gut gemeistert und sogar noch Geld übrig. Wenn es darum geht, eine List anzuwenden,dann kann das Mädchen das wirklich gut. Sie ist ein schlaues Mädchen, und hat die Situation gerettet, da ist es nur zu verständlich, dass Athos ihr nicht böse ist.
In Italien ist auch Krieg? Es gab wohl nie so viele Kriege auf einmal wie während des dreißigjährigen Krieges, da war es wohl überall am Brodeln..
Ich denke auch, dass solche zotigen Trinklieder das Mädchen nicht verstören würden, denn sie hat ja wirklich schoin Schlimmeres erlebt..
Die Kleine ist ja wirklich tapfer, dass sie so ohne weiteres einsieht, dass Athos gehen muss, um Catherine zu befreien. Das war ja ein geschickter Schachzug von Athos und Porthos, die Frau auf diese Weise abzulenken, und die Frau scheint ja, vor allem von Porthos, ganz begeistert gewesen zu sein. So konnten sie Catherine da herausholen ohne blut zu vergießen. So gab es in ihrer Mission zuminest auch mal einen für sie vergnüglichen Teil, den sogar Athos genossen hat.
Armer d ártagnan, die Sache mit Constance muss sehr schlimm für ihn gewesen sein, was man auch daran sieht, dass er, zumindest im Roman, danach nie wieder eine Frau an seiner Seite hatten, sondern wahrscheinlich nur lauter flüchtige Affairen.
Ob er wohl in dieser Fanfic auch irgendwann ein Kind haben wird? Oder vielleicht im zweiten Teil? Ich bin gespannt. Bei Athos war es ja so, dass Amandine ihm den Lebensmut zurückgab, und er jetzt nicht mehr so ablehnend den Frauen gegenüber ist.
Hoffentlich geht es Marguerite und den anderen Kindern gut, und sie finden sie bald, damit Catherine wieder bei ihrer Familie ist.
Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass alles darauf hinausläuft, dass Athos Catherine irgendwann adoptieren muss..aber vielleicht irre ich mich ja…bin gespannt wies weitergeht.


Antwort des Autors:

Ja, die Zeit des 30jährigen Krieges war schon ziemlich unruhig - und das ist ein Euphemismus ;-). Ob Athos die Affäre wirklich genossen hat, bleibt mal dahingestellt ;-) - aber was hätte er machen sollen? D´Artagnan wird zunächst kinderlos bleiben, das sei schon mal verraten. Er ist ja noch ziemlich jung, das hat Zeit ... danke für dein Review!
Grüße
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 24.06.2011 - 22:29 Uhr zu Kapitel «La nuit des loups»:

Armer Johann, der kann einem richtig leid tun. Muss schlimm sein, so alleine in dieser völlig zerstörten Umgebung leben und jeden Tag hart ums Überleben kämpfen zu müssen..ganz bestimmt gab es viele solcher Schicksale im dreißigjährigen Krieg. Alleine war man da überall völlig schutzlos, wehrlose Beute für die herumziehenden Söldner. Da hat er ja Glück, dass er auf die Musketiere getroffen ist, denn von denen geht keine Gefahr für ihn aus, und er hat endlich einmal etwas Gesellschaft.
Aber gefährlich ist das schon was er da gemacht hat. Seine Einsamkeit muss wirklich sehr sehr groß gewesen sein, sonst hätte er sich nicht so nahe an die Musketiere herangewagt, denn es hätte ja auch sein können, dass sie eine Bedrohung für ihn sind. Aber vier Jahre ganz alleine sind schon eine sehr lange Zeit. Amandine ist wirklich für ihr Alter sehr einfühlsam, das macht sie noch sympathischer. Johann war also am Hofe Ferdinands? Muss ja schlimm gewesen sein, so etwas tun zu müssen, nur weil sein Herr es befohlen hat, und er nur so sein eigenes Leben retten könnnte. Um den Galgen würfeln..das war schon heftig.
Also ich finde, die Freunde sollten Johann mitnehmen, von ihm scheint trotz dieser alten Geschichte ja keine Gefahr auszugehen.
Bin echt gespannt, ob er sie auf ihrem weiteren Weg begleiten wird…


Antwort des Autors:

Die Sache mit den Würfeln beruht sogar auf einer historischen Begebenheit, das gab´s wirklich. Gruselig, nicht? Danke für dein Review, freut mich!
Grüße
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 24.06.2011 - 21:45 Uhr zu Kapitel «Winterkälte»:

Das war ja wirklich tapfer von Athos, gegen gleich vier Söldner gleichzeitig zu kämpfen, aber da es um das eigene Kind ging, ist es kein Wunder, dass er wie ein Löwe gekämpft hat. Er hatte wirklich Glück, dass er nur verwundert worden ist.
Ich kann leider kein Französisch, was sagt d ártagnan denn in dem französischen Text? Stammte dieser Text aus dem Roman? Ich kann zwar kein französisch, aber bei d ártagnan könnte ich mir gut vorstellen, dass seine grösste Schwäche die Liebe ist, und dass e ram liebsten viele schöne Frauen um sich hat und keiner treu sein kann. Liege ich da richtig?
Unten drunter antwortet er ja mit “Materialismus…”
Auch Porthos scheint diese Schwächen zu haben..wie soll das da mit Marguerite etwas werden.
Ich finds schön, dass die Musketiere mit Amandine eine Schneeballschlacht machen, so kann das Mädchen endlich einmal ein Stück unbschwerte Kindheit genießen, was sie ja bisher gar nicht kannte. Endlich kann sie wieder lachen, und für sie beginnt ein neues, sehr schönes Leben. Und Mylady hatte das bestimmt nicht gemacht, früh aufzustehen um zu melken…Amandine ist wirklich ein liebes Kind. Alpträume wird sie wohl noch eine Weile haben, nach so schlimmen Erlebnissen ist das nicht verwunderlich, aber zum Glück ist Athos ja da um sie zu trösten. Gut, dass sie das Fieber überstanden hat und wieder gesund geworden ist, es wäre doch sehr schlimm für Athos gewesen, seine Tochter jetzt, wo er sie gerade erst kennengelernt hat, schon wieder zu verlieren. Aber das Fieber scheint ja auch eher eine seelische Ursache gehabt zu haben, das kam wohl von all dem Stress, dem die arme Kleine ausgesetzt war. Athos als Vater, das hat man ja nur in wenigen Fanfics, ich finds richtig süss, es passt zu ihm :)
Aber auch Porthos würde mit Sicherheit einen guten Vater abgeben.Diese Lethargie, in die sie dann verfallen ist, ist wohl auch eine Folge der schlimmen Erlebisse, sie hat ja viele Dinge gesehen, die ein Kind in ihrem Alter nicht sehen durfte. Athos gibt sich ja wirklich Mühe, ihr alles zu erklären, vielleicht kann er ihr damit ein wenig helfen. Wirklich, er kann mit Kindern umgehen…
Doch was wird sein, wenn er ihr eines Tages erklären muss, dass er ihre Mutter einst aufhing? Mylady war zwar durch und durch böse, aber trotzdembeging er damit ein großes Unrecht, und das ist ihm auch bewusst. Hoffentlich wird Amandine das verstehen und ihn nicht dafür verurteilen. Sie hat Mylady ja bestimmt kaum gekannt, so oft wird sie nicht bei ihr gewesen sein, und mit Athos versteht sie sich schon nach dieser kurzen Zeit so gut. Hoffentlich bleibt das so, hoffentlich wird sie das verstehen.
Ich persönlich denke, dass seine Ehe mit Mylady nicht gutgegangen wäre, dass sie irgendwann versucht hätte, ihn ins Jenseits zu befördern…so wie sie es auch mit dem armen Lord de Winter gemacht hat….
Ich bin froh, dass Marguerite die Flucht gelungen ist, ob sie nun wohl Porthos wiederfinden wird?
Amandine wird den Weg nach Wien sicher schaffen, immerhin scheint sie ja genauso tapfer und hartnäckig zu sein wie ihr Vater.
Und dank Amandine haben sie es ja leichter, ein Quartier zu finden, denn welches Frauenherz schmilzt beim Anblick so eines niedlichen Kindes und Athos nicht dahin?
Porthos ist schon ein Schelm….aber wer weiss..vielleicht wird er ja bald selber eine Tochter haben, oder sogar alle Kinder von Marguerite. Für ihr Alter besitzt Amandine schon eine gute Menschen kenntnis.
Du hast mal wieder eine enorme Spannung erzeugt..wer sie wohl da in dem einsamen Dorf beobachtet? Eigentlich wollte ich ja nur kurz online kommen, um noch ein Kapitel zu lesen, aber jetzt muss ich noch unbedingt wissen, was als Nächstes passiert.
Wölfe..könnnten Wölfe in der nähe sein?


Antwort des Autors:

Ja, da liegst du richtig ;-), Materialismus ist eine der Schwächen unseres Gascogners - aber die Übersetzung steht direkt drunter. Hätte ich vielleicht als solche kenntlich machen sollen, das fällt mir jetzt erst auf, sorry. Nur war da ein Wortspiel dabei, das auf Deutsch nicht funktioniert - das aber den Titel begründet.
Athos als Vater passt sehr gut, das finde ich auch. Er stellt sich ja selbst immer als Vaterfigur dar, wenn er im ersten Buch d´Artagnan als seinen Sohn bezeichnet. Und im zweiten ist er´s dann wirklich, vielleicht gehört auch deswegen dieses Buch zu meinen Favoriten ;-)
DANKE für dein Review!
Grüße
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 24.06.2011 - 17:34 Uhr zu Kapitel «Les morts ne sont plus là pour pleurer»:

Eine gute Idee, Planchet und Grimaud mit dem Mädchen zurückbleiben zu lasse, so müssen sie die Kleine nicht in Gefahr bringen. Hoffentlich geht auch für Angéle alles gut aus und sie darf bei Porthos bleiben. Oder wird womöglich Athos sie nehmen und zusammen mit seiner Tochter aufziehen?
Was für ein Glück, dass die Freunde Amandine lebend gefunden haben, und sie mitten aus den Kriegswirren retten konnten…sie hatte wirklich Glück, dass es ihr nicht wie den anderen in diesem Bauernhaus ergangen ist
Nun sind Vater und Tochter endlich vereint, und man kann als Leser erleichtert aufatmen.
Aber ist jetzt wirklich alles gut? Ich meine, die kleine Amandine musste sogar Giftmorde begehen. Was, wenn es schon zu spät ist, und sie genau wie ihre Mutter werden wird? Mit acht Jahren sind bei Kindern ja meist die Weichen fürs weitere Leben schon gestellt, aber vielleicht kann Athos es schaffen, sie die schlimme Zeit als Spionin und Giftmörderin vergessen zu lassen…
Immerhin scheint die Kleine ihm ja verziehen zu haben, dass er die ersten Jahre nicht für sie da sein konte, und wie es aussieht, wird nun doch noch alles gut…und endlich kann Athos auch mal weinen, ohne sich seiner Tränen zu schämen.
Ein echt schönes, berührendes Kapitel.


Antwort des Autors:

DANKE - Amandine hat den Charakter ihres Vaters, sie ist stark - und war ja nicht immer alleine bzw. in der Obhut dieser schrecklichen Oberin. Sie durfte so ein Grundvertrauen erwerben, das es ihr ermöglicht, trotz der schrecklichen Erlebnisse normal zu reagieren ... wobei das natürlich nicht einfach ist, das ist klar. Und im ´normalen Leben´sofort zu psychologischer Beratungsstelle usw. geführt hätte. Gab´s halt damals noch nicht ;-).
Grüße und danke für die Reviews!
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 24.06.2011 - 16:33 Uhr zu Kapitel «Il y a de la vie dans les ruines»:

Da hat die kleine Angèle aber Glück gehabt, dass die Musketiere sie entdeckt haben, und nicht irgendjemand sonst, der ihr Böses wollen könnte. Bei ihnen ist sie erst einmal sicher, und mit Porthos scheint sie sich ja gleich gut zu verstehen, finde ich echt schön. Da die Kleine auch in dem Kloster war, ist sie wohl ein Waisenkind…aber Porthos wird sich leider nicht um sie kümmern, sie nicht aufnehmen können, da er ja kein Geld hat, eine Familie zu ernähren, deswegen kann er ja Marguerite auch nicht heiraten.
Und wies aussieht gehts jetzt weiter nach Wien…ob sie dort Amandine endlich finden. Wie gut, dass Angèle ihnen weiterhelfen konnte.
Werden Porthos und Marguerite sich in Wien wiedersehen? Ich bin aj so gespannt…
und irgendwie fände ichs schön, wenn Porthos Angèle bei sich aufnimmt.


Antwort des Autors:

Jaa, Porthos und Kinder, das hat was. Ich habe nie verstanden, warum Dumas ihm keine zugestanden hat - hätte ja nicht mit der Procureuse sein müssen, eine nette Magd hät´s auch getan ;-)
Grüße
Kalou

AlienorDartagnan schrieb am 24.06.2011 - 16:10 Uhr zu Kapitel «Pendez les haut et court!»:

Ich finds schrecklich, wie die Wachen ihre Gefangenen behandeln..bringen einfach kein Essen, und lassen das tote Mädchen einfach liegen, furchtbar. Ratten in der Zelle…da laufen einem beim Lesen kalte SChauder über den Rücken..eine zu töten nutzt nichts, da ists wie bei den Fliegen..da kommen gleich Hunderte nach. Arme Sophie, hoffentlich bekommt sie wenigstens ein anständiges Begräbnis, aber bis jetzt sieht es eher nicht danach aus. Schade, dass der Fluchtversuch gescheitert ist.
Athos und Aramis wissen ja gar nicht wie ihnen geschieht…und was es mit den Bayern auf sich hat…und jetzt sollen sie auch noch hängen..
Athos hast du in dem Kapitel mal wieder sehr gut getroffen.
Ein Glück, dass d ártagnan sie im letzten Moment befreien konnte, sonst wäre das echt übel ausgegangen.
Nun hat der MÖnch also seine gerechte Strafe bekommen, und der Söldner seine Schwester gerächt. Ob die Mutter Oberin auch noch ihre Strafe bekommen wird?
Am Anfang dachte ich beim Lesen, der Soldat wäre vielleicht Myladys Bruder, aber jetzt hab ichs so gedeutet, dass Charlotte seine Schwester gewesen sein könnte?


Antwort des Autors:

Ihre Mutter ;-). Ja, und Ratten sind was Übles - zumindest in Scharen, ansonsten habe ich nichts gegen sie, finde sie sogar recht nett. Nur nicht in der Dunkelheit in Scharen *schauder* ;-)
Grüße
Kalou

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