Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Mylady und Aramis II»

Rochefort schrieb am 07.07.2014 - 13:13 Uhr zu Kapitel «Letztes Kapitel»:

Lieber Aramis!

Puh, noch mal Glück gehabt *grins* - ich fürchtete schon, der Mops wäre für Rochefort bestimmt. ;-)) Er ist zwar tierliebend, aber diese Rasse wäre. glaube ich, irgendwie so gar nicht sein Fall *schmunzel*. Das Hündchen dem Vicomte und Misstress Felton anzuvertrauen, ist allerdings eine gute Idee.

Auf dem Gut des Vicomte werden nun die letzten Fäden entwirrt. Ich muss gestehen, mit der Motivation von Misstress Felton bezüglich des Giftfläschchens hast Du mich noch einmal überrascht. Darauf wäre ich nicht gekommen. Naives Gottvertrauen, das für Aramis sehr übel hätte ausgehen können. Umso großmütiger, dass er ihr die Sache nicht weiter übel nimmt. Sowohl sie als auch der Vicomte sind wohl ein wenig weltfremd und waren den Intrigen des schurkischen Bruders in keinster Weise gewachsen. Es sei ihnen vergönnt, dass sie jetzt ihr gemeinsames Familienglück genießen können. :-))

Tja, Mylady hätte wohl gerne noch länger die Gesellschaft von Monsieur Aramis genossen, aber mir scheint, dieser ist ganz froh, nach bestandenem Abenteuer wieder in die ruhiger Umgebung von Noisy zurückkehren zu dürfen. In Myladys Gegenwart gerät man immer so leicht in  haarsträubende Situationen… ;-)).

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

nein, keine Sorge, Aramis hätte es nie gewagt, Chouchou Rochefort unterzujubeln, der Comte hat ja schon seinen Wolfshund (nun sogar ein junge Wolfshündin! *zwinker*), und ein Mops passt ja wirklich nicht zum Herrn Stallmeister!
Dafür kriegt ihn, Aramis` Plan gemäß, nun der Herr Vicomte - als Universalerbe seines Bruders und seiner Schwägerin ist er ja gleichsam absolut verpflichtet, sich auch um den Mops zu kümmern (der übliche Haken an der vorteilhaften Erbschaft *grins*), und außerdem ist er Aramis ja noch eine kleine Wiedergutmachung schuldig, für sein unfreundliches Benehmen auf Schloss Rossarde. Auch Mistress Felton hat mit dem Mops ihr Fett abgekriegt, obwohl sie, als Engländerin, den dicken Hund wohl weit positiver nimmt. Bei ihr ist der Ärmste sicher gut aufgehoben.
Ja, was Aramis betrifft, so braucht er halt hin und wieder solche abenteuerlichen Herausforderungen, damit er die erbauliche Ruhe im Jesuitenkloster umso gebührender zu schätzen weiß *grins* -

Vielen Dank für dein ausdauerndes Lesen und Reviewen!! Ich hab mich sehr über deine scharfsinnigen und treffenden Reviews gefreut!
Liebe Grüße
Aramis

Rochefort schrieb am 07.07.2014 - 12:50 Uhr zu Kapitel «Vorletztes Kapitel»:

Lieber Aramis!

Wieder ein wunderbar unterhaltsames Kapitel *schmunzel*! Der Unmut Seiner Eminenz ist nachvollziehbar, kann man doch tote Schuldige nicht mehr befragen und vor allem im Falle des Comte de la Falaise wäre eine solche Befragung wohl sehr aufschlussreich gewesen. Hat dieser Schurke doch glatt als Doppelagent den wohlorganisierten Geheimdienst des Kardinals unterwandert, eine Tatsache, über die auch Rochefort garantiert “not amused” ist! Allerdings - der Freitod der beiden Halunken wäre tatsächlich kaum zu verhindern gewesen. Ihr Mordplan war wirklich genial erdacht und hätten Aramis, Mylady und Rochefort den Grafen nicht mit List zu einem Geständnis veranlasst, man hätte ihm nie etwas nachweisen können.

Gratulation zu dieser wirklich raffinierten Krimi-Parodie! :-)) Die Auflösung des Falles gefiel mir sehr gut und ich habe mich gefreut, dass ich gegen Ende doch den richtigen Riecher bezüglich der Schuldigen hatte. Eine interessante Wendung war, dass Falaise auch hinter dem Anschlag in Béthune steckte. Irgendwie mag ich es, dass Mylady in dieser Geschichte nicht so skrupellos ist wie bei Dumas.

Entzückend die letzten Szenen mit dem dicken Mops. Wie nett, dass Mylady sich des Hundes erbarmt, um ihn dann unverzüglich an Aramis weiter zu reichen. Nun, ein sabbernder Mops auf Mylady teurem Mobiliär, das geht irgendwie gar nicht, oder? *zwinker* Nun hat sie Aramis sozusagen den Schwarzen Peter zugeschoben. Aber der scheint ja bereits eine Lösung für den vierbeinigen Problemfall gefunden zu haben. Oh weh, mir schwant Schlimmes… ;-)))

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,
vielen Dank für deine freundliche Zustimmung zu dieser Geschichte!! Ich freu mich total, wenn sie in Deinen Augen geglückt ist, denn ich hab bisher noch nie probiert, was Krimiartiges zu schreiben - und Du bist ja, wie wir wissen, eine äußerst scharfsinnige und absolut treffsichere Rezensentin!
Zu Myladys Charakter: Ja, sie ist natürlich, gemessen an Dumas` Vorgabe, total ooc, in dieser Geschichte - ich hab mich, was sie betrifft, an der Ausgangssituation deines Liverollenspiels orientiert, wo Mylady an Constances Tod unschuldig ist. Daher diese Lösung mit dem Comte de la Falaise als Doppelagenten. Außerdem wollte ich Mylady (wie schon in meiner vorhergegangenen “Mylady & Aramis”-FF) ein bissl von ihrem bösartigen Image befreien, und ich freu mich, wenn du ihrem ins Positive gewendeten Charakterbild (und ihrem Erbarmen mit dem armen Mops *zwinker*) was abgewinnen kannst. 

Nochmal vielen Dank und liebe Grüße!
Aramis

kaloubet schrieb am 02.07.2014 - 17:10 Uhr zu Kapitel «Letztes Kapitel»:

So es der Teufel will? Welchem Heiligen weiht sich da der wehrte Abbé? :-) Nein, den Musketier wird er wohl nie verleugnen können ... doch nun hat er ja schon drei Berufe, wenn nicht Berufungen, immerhin kam der des Kriminalkommissars noch hinzu - und er hat dazu eindeutig Begabung!! Das Liebespaar ist herrlich naiv, wunderbar gezeichnet, ich verstehe, dass es Aramis ein wenig heiß geworden ist, wer weiß, auf was Madame Felton noch gekommen wäre, wenn Ihr etwas anderes in die Hände gefallen wäre. Zumindest scheinen die beiden ja wunderbar zusammenzupassen, nun mit Hund *lach*, der arme - jetzt muss er auch noch abnehmen, fieses Leben. Aber diese Details finde ich ganz großartig gezeichnet, die Geschichte wird überaus lebendig dadurch! Eine schöne, runde und sehr spannende, aber auch witzige - und natürlich sarkastische Geschichte, super, mehr davon!!

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

Liebe kaloubet,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen und diese Geschichte wahrhaftig von vorn bis hinten gelesen und reviewt hast!! Das ist echt nicht selbstverständlich - und ich freu mich sehr, wenn sie dich ein bissl amüsieren konnte. Amüsement war mein verborgenes Hauptmotiv, ich hab`s eh schon zugegeben -
Das Happyend für das “gute” Paar am Schluss muss einfach sein, das ist so schön klischeehaft, nicht wahr? *zwinker* Und Rache ist süß - dass der Vicomte jetzt den Mops am Hals hat, ist u.a. auch eine subtile Revanche von Aramis, weil der junge Herr ihn auf Schloss Rossarde so unwirsch empfangen hat und ihm auf seine Fragen keinen reinen Wein einschenken wollte. Aber jetzt ist der Ärmste eh genug gestraft: eine puritanische Ehefrau, einen fetten Hund und dazu ein Kind in spe - was will man mehr? *zwinker*

Nochmal vielen Dank fürs Lesen, für dein Lob und deine freundliche Zustimmung!!
Liebe Grüße
Aramis

AlienorDartagnan schrieb am 02.07.2014 - 09:24 Uhr zu Kapitel «Letztes Kapitel»:

Ja, Mistress Felton wäre genau die Richtige um sich um Chouchou zu kümmern, denn sie hat genau die richtige Einstellung, das so ein Hündchen eine vernünftige Ernährung braucht und nicht mit Süßkram vollgestopft werden darf und außerdem regelmäßigen Auslauf braucht. Nun wird das Tier es gut haben. Aramis hatte also sie als neue Herrin des Tieres vorgesehen, also glaubt wohl auch er, dass sie bei dem Vicomte, nein, dem neuen Comte de Falaise bleiben wird? . Man freut sich beim Lesen richtig, dass die beiden sich verlobt haben, und dass Katherine Felton auch noch guter Hoffnung ist. Somit hat das Leben des neuen Comte und auch ihr Leben in jeder Hinsicht eine positive Wendung genommen. :)
Und Aramis hat Recht, Hunde sind erzieherisch wertvoll, und bis das Kind laufen kann, hat Chouchou sicherlich abgenommen und kann mit ihm in den Gärten herumlaufen. Aramis will also noch mit jedem der beiden unter vier Augen sprechen? Da bin ich ja mal gespannt, was er ihnen jeweils noch zu sagen hat. Die beiden wollen ihm also gemeinsam Rede und Antwort stehen? Sie scheinen also voreinander nichts zu verheimlichen und ein gutes Vertrauensverhältnis zu haben. Ich bin gespannt, was Aramis ihnen noch zu sagen hat. Die Felton hat dem Vicomte also selbst ihre Identität enthüllt? So hatte der Bruder des Vicomte das sicherlich nicht geplant, er konnte ja nicht wissen, dass die beiden sich ineinander verlieben würde und dass sie ihm dann verrät wer sie wirklich ist. Die Flasche, die die Felton Aramis in die Tasche gesteckt hat, hat sie also in der Tasche des Vicomte gefunden?  Für sie muss das ei Schock gewesen sein und sie bekam wohl damals Zweifel daran, ob er wirkich der ist für den sie ihn hält und nicht vielleicht doch ein Mörder. Es war die richtige Entscheidung, dass sie das Fläschchen in Aramis Tasche gesteckt hat, denn dadurch hat sie letztendlich die Entscheidung herbeigeführt, weil dieser herausgefunden hat, wer die wahren Täter sind.  Der Vicomte hat sich wohl damals keine Gedanken darüber gemacht, wie das Fläschchen in seine Tasche kam, weil er wegen seiner Schwägerin unter Liebeskummer litt und ihr Tod für ihn ein schwerer Schlag war. Wie gut, dass er sich in Katherine verliebt hat und nun wieder nach vorne schauen kann. Der Vicomte hatte also nie seinen eigenen Bruder in Verdacht und ahnte gar nicht was für ein Mensch das ist. Wie gut, dass Aramis das alles aufgeklärt ist und nun zwei glückliche Menschen die bald zu dritt sein werden und ein Hündchen, das jetzt ein schönes neues Zuhause hat, zurücklassen kann.
 Ich kann verstehen, dass Mylady enttäuscht ist dass Aramis schon zurück muss, aber wenn er den Befehl erhalten hat, kann er nicht einfach länger in Paris bleiben. Ob Mylady wohl etwas für ihn empfindet und noch gerne etwas Zeit mit ihm verbracht hätte? Oder ist sie ihm einfach dankbar und betrachtet ihn als guten Freund?
Aramis muss also nach Noisy reisen und Bericht über die Meinung des Kardinals nur aktuellen Kirchenpolitik erstatten. Nicht gerade eine aufregende Aufgabe, aber nach all den Turbulenzen und Gefahren dürfte so eine geruhsame Reise und eine harmlose Berichterstattung genau das Richtige für Aramis sein damit er zur Ruhe kommt. Und Aramis hat Glück, dass der Kardinal ihm (wahrscheinlich auch aufgrund der aktuellen Ereignisse) ein so gutes Zeugnis über siene absoluvierte geistliche Fortbildung ausstellt. Und Aramis hat ja wirklich viel gelernt, vor allem was den ermittlungstechnischen Bereich betrifft :)
Da hat Rochefort Recht, manchmal schlägt bei Aramis auch noch der hitzköpfige Musketier durch. Aber das ist ja kein Nachteil, eher ein Vorteil, wenn Aramis beide Seiten in sich vereint, und keiner dieser verbissenen, überfrommen Abbes wird.
So ganz wird Aramis wohl nie ein biederer, braver Kirchenmann werden, aber gerade seine auchmanchmal lebhafte und temperamentvolle Art macht ihn doch erst richtig interessant, macht seine Persönlichkeit aus.
Das war wirklich ein sehr schönes Kapitel zum Abschluß, und das hier war wirklich eine der Geschichten, wo man traurig ist wenn sie zu Ende ist, weil sie so gut war. Ich werde sie bestimmt irgendwann nochmal lesen :)

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Liebe Alienor,

vielen Dank für dein umfangreiches Review zu diesem letzten Kapitel! Ich freu mich sehr, dass dir die Geschichte gefallen hat und du es sogar bedauert hast, dass sie nun zu Ende ist. Aber sie jetzt noch irgendwie künstlich in die Länge zu ziehen, das mag ich gar nicht, es ist ja alles gesagt und getan, und es wäre ja auch für die beiden Ermittler ein Armutszeugnis, wenn sie Jahre gebraucht hätten, um dem verbrecherischen Paar auf die Schliche zu kommen! Nein, Mordfälle muss man zügig lösen, sonst geht alle Spannung rettungslos verloren *zwinker*
Am Schluss gibt`s, wie im Märchen, ein Happy-End für das “gute” Paar, und auch für den armen Mops - ich hoff mal, ich hab mich bei ihm nun ausreichend revanchiert! Von Aramis` Seite her ist das zugleich auch eine subtile Retourkutsche an den Herrn Vicomte, weil der ihn ja auf Schloss Rossarde so unfreundlich empfangen hat und ihm keinen reinen Wein einschenken wollte. Wenn er nun schon der alleinige Universalerbe seines Bruders und seiner Schwägerin ist, dann soll er sich auch gefälligst um den Mops kümmern! *grins*

Liebe Grüße
Aramis

AlienorDartagnan schrieb am 02.07.2014 - 09:01 Uhr zu Kapitel «Letztes Kapitel»:

Schön, dass du schnell weitergeschrieben hast. Schade, dass diese Geschichte jetzt schon zu Ende, dass es das letzte Kapitel ist, sie war wirklich sehr spannend und gut geschrieben. Der arme Chouchou, bisher wurde er ja von Madame Bavarde nur mit Süßigkeiten vollgestopft und auf dem Arm herumtragen, kein Wunder, dass dem Tier Spaziergänge an der Leine schwerfallen. Hoffentlich setzt der neue Besitzer oder die neue Besitzerin das Hündchen auf Diät, für das arme Tier wäre es besser, dann fühlt es sich endlich wohler. Jetzt bin ich aber mal gespannt, ob Aramis den Hund für Rochefort  oder den Vicomte bestimmt hat? Und ob derjenige das Tier auch nehmen wird? Und was wird aus Chouchou, wenn niemand das Hündchen nimmt? Wird Aramis ihn dann behalten? Wie schlau von Aramis, zu behaupten, das Tier gehört zur Erbmasse, da kann der Vicomte es eigentlich gar nicht ablehnen. Und bestimmt schließt er das Tier rasch ins Herz und kann ihm ein schönes Zuhause bieten. Oh, Mistress Felton ist immer noch da, ob sie wohl beim Vicomte bleiben wird? Hat sie sich womöglich in ihn verliebt? Sie kann ja nicht ihr Leben lang dem verstorbenen Felton hinterhertrauern, sollte auch nach vorne schauen. Die Felton hat Recht, sie und der Vicomte haben Aramis ihr Leben zu verdanken, denn sie wären womöglich beide als Mörder hingerichtet worden wen er den wahren Täter nicht gefunden hätte. Und jetzt ist der Vicomte ja gar nicht mehr der Vicomte, er ist ja jetzt der neue Comte de Falaise. Er hat nun alles was seinem Bruder gehört geerbt und seine Trauer dürfte sich in Grenzen halten. Ob er jetzt wohl seinen zurückgezogenen Lebensstil aufgeben wird? Ob er jetzt wohl umziehen wird? Auf jeden Fall hat für ihn die ganze Sache eine positive Wendung genommen.

Review Teil 2 folgt

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 01.07.2014 - 12:36 Uhr zu Kapitel «Kapitel 13»:

Lieber Aramis!

Das ist ein wahrlich fulminanter Showdown! *schmunzel* Ich habe vor Spannung richtig den Atem angehalten beim Lesen. Also ich finde, dass Du auch actionreiche Szenen hervorragend schreiben kannst.

Genial war Myladys Maskerade - zuerst bin ich auch darauf hereingefallen. ;-)) Ein wirklich gut ausgeklügelter Plan, den schurkischen Grafen zu überlisten, wenn auch mit hohem Risiko für Aramis und Mylady verbunden. De la Falaise gehört offenbar zu den Leuten, die niemals aufgeben und das macht ihn so gefährlich. Der Kampf auf dem Dach hätte übel für Aramis enden können, der ja durch seine Verwundung behindert war. Zum Glück war Rochefort rechtzeitig zur Stelle. Ich frage mich, ob de la Falaise einen besonderen persönlichen Hass gegen Rochefort hegt - sein Verhalten ihm gegenüber lässt irgendwie so etwas vermuten.

Das Ende des mörderischen Pärchens mit all seiner Dramatik ist irgendwie passend. Beide haben alles riskiert und alles verloren. Bevor sie den schmählichen Gang zum Schafott antreten, wählen sie lieber den Freitod. Die beiden erinnern mich ein bisschen an Bonnie & Clyde. ;-))

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

vielen Dank für deine lobenden Worte!! Ich freu mich, dass meine sogenannten Actionszenen in deinen Augen gut wegkommen. Wie gesagt, bei denen bin ich immer sehr im Zweifel -
Echt, du hast nicht mit Mylady gerechnet? Oh, das freut mich jetzt, denn dann ist das ja offenbar wirklich ein Überraschungsmoment *zwinker*. Ich denk mal, anders als durch List wäre dem verbrecherischen Grafen auch nicht beizukommen gewesen. Ja, das kriminelle Paar, Falaise & Bavarde, steht nicht allein, auf weiter Flur, wie du anhand von Bonnie & Clyde schon gezeigt hast! Lord &Lady Macbeth, Telramund und Ortrud, Lysiart & Eglantine ...dem gegenüber steht das sogenannte “gute” Paar, wie hier “Mylady & Aramis *kicher* - ein sehr eigenwilliges Gespann, ein bissl à la Agatha Christies Tommy & Tuppence Beresford, die in jungen Jahren so gerne Detektiv spielen - oder besser John Steed & Emma Peel? Analog zu “Mit Schirm, Charme und Melone” dann “Mit Lippenstift, Kruzifix und Degen”? *grins*

Was deine Überlegung betrifft: Der mörderische Graf ist deshalb so zornig auf Rochefort, weil dieser ihn zusammen mit Mylady und Aramis überlistet hat. Außerdem ist Rochefort noch aus einem anderen Grund für ihn ein erklärter Gegner. Warum, wird (hoffentlich) im nächsten Kapitel klar -

Nochmal vielen Dank für deine Zustimmung und liebe Grüße!
Aramis

Rochefort schrieb am 30.06.2014 - 19:06 Uhr zu Kapitel «Kapitel 12»:

Lieber Aramis!

Ha, ich hatte Recht! *freu* Der Comte de la Falaise steckt dahinter! Ich war mir schon von Anfang an nicht sicher, ob der Mann nicht ein falsches Spiel spielt, aber nach Deinem letzten Kapitel hatten sich die Verdachtsmomente für mich verdichtet. Und Madame de la Bavarde als Komplizin - das passt alles hervorragend!

Gut, dass Aramis auf seinen 6.Sinn gehört hat. Für Rochefort, der nur die Indizien kannte, musste sich der Fall anders darstellen und er hätte den falschen Mann verhaften lassen. Irgendwie passt das wieder zu Aramis, dass er so impulsiv reagiert, als ihm plötzlich klar wird, wer der Täter ist und somit auch, wer ihm die ganze Zeit schon nach dem Leben trachtet. Zum Glück scheint es jemanden zu geben, der etwas bedachtsamer agiert und ihn gerade noch rechtzeitig vor einer tollkühnen Torheit bewahrt… *schmunzel*

Die letzte Szene ist so herrlich spannungsgeladen. Der Auftritt von Aramis ist wirklich sehr effektvoll - damit haben de la Falaise und seine Komplizin wohl nicht gerechnet. Aramis hat nun was er wollte - ein Geständnis des Schurken. Doch obwohl ich mir sicher bin, dass er Rückendeckung hat, bleibt die Situation brandgefährlich. Vor einer Pistolenkugel aus nächster Nähe gibt es kaum ein Entrinnen…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,
ich freu mich sehr, dass du ebenfalls mit kriminalistischem Spürsinn auf den Grafen getippt hast! Das versichert mir, dass diese Lösung offenbar eh plausibel wirkt und einleuchtend rüberkommt.
In Aramis` heftiger Reaktion unmittelbar nach seiner intuitiven Erkenntnis entlädt sich seine bis dahin aufgestaute innere Anspannung - immerhin hat er mit knapper Not zwei Mordanschläge überlebt. Wohl kein Wunder, dass sein zorniger Hitzkopf nun ein bissl mit ihm durchgeht! *zwinker*
Ich freu mich auch sehr, wenn dir die Konfrontation zwischen Aramis und dem Grafen gefallen hat! Ja, wie du sagst, diese kriminelle Sache ist beileibe noch nicht bis zum Ende durchgestanden, und Aramis schwebt nun ein weiteres Mal in tödlicher Gefahr - 
Vielen Dank für deine Zustimmung und dein freundliches Review!!
Liebe Grüße
Aramis

Rochefort schrieb am 30.06.2014 - 15:06 Uhr zu Kapitel «Kapitel 11»:

Lieber Aramis!

Ein sehr interessantes Kapitel. Jetzt bin ich richtig am Grübeln und möchte das kriminalistische Rätsel natürlich lösen, bevor in Deiner Geschichte die Karten aufgedeckt werden *zwinker*. Der Hinweis betreffend das beträchtliche Vermögen des Vicomte sowie Myladys Entdeckung, dass die Baronesse de la Bavarde möglicherweise auch nicht diejenige ist, die zu sein sie vorgibt, machen natürlich nachdenklich. Ich habe einen Verdacht, bin mir aber noch nicht sicher, ob er in die richtige Richtung geht…

Die Szene “Teatime bei Mylady” ist Dir wirklich gelungen. Wäre nicht das brisante Thema der Unterhaltung, könnte man die Atmospäre als wirklich gemütlich und entspannend bezeichnen. Und dann als Kontrast dazu der nächtliche Überfall. Du weißt ja, ich liebe actionreiche Sequenzen! ;-)) Welch’ ein Glück, dass Master Tyson gerade noch rechtzeitig zur Stelle war - Myladys Vorsicht macht sich bezahlt. Gegen diese Übermacht hätte Aramis wohl keine Chance gehabt. Es scheint, dass er offenbar beschattet wurde und man ihn auf dem Heimweg gezielt abgepasst hat. Und dass er Mylady aufsuchen wollte, wussten doch eigentlich nur zwei Personen…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,
ja, Aramis ist der Lösung schon gefährlich nahe gekommen, daher dieses nächtliche Attentat - sein Überleben hat er klarerweise Mylady zu verdanken, die ihm sofort ihren Leibwächter hinterhergeschickt hat, in weiser Voraussicht. Die Nebel beginnen sich zu klären, die Verdachtsmomente verdichten sich, und ich bin schon neugierig, ob die schlussendliche Lösung mit deinen kriminalistischen Überlegungen übereinstimmt! *zwinker*
Ich freu mich sehr, wenn du das Kapitel kurzweilig und abwechslungsreich fandest, beim Lesen - die Handlung zieht sich ja nun schon über eine gewisse Länge dahin, und je länger eine Geschichte dauert, umso schwieriger ist es, kommt mir vor, die Spannung halbwegs aufrechtzuerhalten -
Dieser typisch englische Nachmittagstee bei Mylady (als Reverenz vor Agatha Christie) ist natürlich wieder mal total klischeebehaftet, ich geb`s zu! *zwinker*

Vielen Dank für dein wohlwollendes Review!!
Liebe Grüße
Aramis

AlienorDartagnan schrieb am 30.06.2014 - 10:35 Uhr zu Kapitel «Vorletztes Kapitel»:

Falaise war also auch als Agent in den Diensten des Kardinals? Also hat er auch Mylady gekannt? Galt der Anschlag womöglich doch ihr und nicht seiner Schwägerin? Er hat also die Felton mit nach Frankreich genommen und auch noch für andere gegen den Kardinal spioniert. Das ist ja mysteriös, dass er auch aber die Dinge, die in Bethune und Armentieres geschehen sind, Bescheid wusste, da muss er wohl wirklich hinter gewissen Türen gelauscht haben. Jetzt bin ich aber baff, der Überraschungseffekt ist dir voll und ganz gelungen…es war also der Comte de Falaise, der für den Giftanschlag in Bethune, bei dem Constance ums Leben kam, verantwortlich ist, um Mylady endgültig den Garaus machen zu können, er muss wohl gewusst haben, dass man sie dann hinrichten würde. Doch was hatte er gegen Mylady, kannte sie irgendwelche dunklen Geheimnisse von ihm, wusste sie, dass er auch für die Engländer spioniert hat? Wenn Mylady das dem Kardinal gesagt hätte, wäre er erledigt gewesen, deswegen wollte er sie wohl aus dem Weg schaffen. Irgendwie freut es mich richtig, dass du das in dieser Geschichte so gemacht hast, dass Mylady nun gar nicht für den Giftanschlag an Constance verantwortlich ist. Ja, der Anschlag auf dem Ball galt wohl eindeutig Mylady. Die arme Constance hat wohl damals den für Mylady bestimmten von einem Handlanger Falaises vergifteten Wein getrunken, was für eine tragische Geschichte. Nun kann Mylady endlich wieder ohne Angst leben und braucht Mr. Tyson nicht mehr, dieser wird ja überall in Europa rasch eine neue Anstellung als Leibwächter finden. Der arme Mops tut mir sehr leid, und ich frage mich, was Aramis wohl für eine Idee hat, wo er für das arme Tier ein schönes neues Zuhause finden wird. Weder er noch Mylady können das Tier behalten, wo wird er es wohl hinbringen?  Besonders schön fand ich die Szene, als sie Aramis zum Dank einen heißen Wangenkuss gibt. Es ist schön, endlich einmal eine Geschichte zu lesen, in der Mylady nicht der Bösewicht ist. Bazin scheint mir nicht gerade begeistert zu sein, dass Aramis Chouchou mitgebracht hat. Schade dass Mylady den Hund nicht behalten kann, weil sie Angst hatte, dass ihr Sofa und ihr ganzer Salon dann voller Hundehaare sind. Wo will Aramis den Hund nur morgen hinbringen? Ich hoffe ja, dass er eine gute Idee hat, ein schönes Zuhause für Chouchou finden wird. Bazins pikierte Miene, als er hört, dass der Hund das Fleisch für den Sonntag bekommen soll, sehe ich jetzt richtig. Schön, dass der Hund das gute Fleisch bekommen hat, nur für Aramis ist es leider so, dass er jetzt keinen Sonntagsbraten haben wird. Ich bin schon gespannt, ob das Tier Aramis ans Herz wachsen oder ob er es wirklich weggeben wird. Und wem will er Chouchou denn geben? Womöglich Rochefort? Oder der Witwe Felton? Oder dem Vicomte? Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf das nächste Kapitel :)

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Liebe Alienor,
vielen Dank fürs Lesen und dein wieder so umfangreiches Review!!
Was den Comte de la Falaise betrifft, so hatte ich mir vorgestellt, dass er als Doppelagent gearbeitet hat: Er hat nicht nur, wie Monsieur de Rochefort Mylady ja im Kapitel 1 mitteilt, für den Kardinal spioniert, sondern auch gegen ihn gearbeitet und dem englischen Geheimdienst Informationen verkauft. Sein Motiv: Geldgier. Er hat persönlich nichts gegen Mylady, keine versteckten Rachegelüste oder so, aber er hat für seine Auskünfte über sie und ihren Aufenthalt in Béthune vom englischen secret service, der die feindliche Agentin mit allen Mitteln aus dem Weg räumen wollte, mit Sicherheit eine schöne Stange Geld kassiert. Auch seinen hinterhältigen Mordplan bezüglich seiner jungen Gattin schmiedete er aus reiner Geldgier. Ein absolut skrupelloser Charakter also, der sich hinter der Maske eines Gentleman verbirgt.
Naja, jedenfalls wirds dem armen Mops nun in Zukunft besser gehen! *zwinker* Aramis hat ja bekanntlich schon eine Idee.

Nochmal vielen Dank für dein Review und liebe Grüße!
Aramis

AlienorDartagnan schrieb am 30.06.2014 - 10:13 Uhr zu Kapitel «Vorletztes Kapitel»:

Schön, dass du weitergeschrieben hast, ich freue mich richtig, jetzt das neue Kapitel zu lesen :)
Oje, nun muss Rochefort also dem Kardinal Rede und Antwort  wegen der Selbstmorde der beiden Täter stehen. Aber dafür kann Rochefort nun wirklich nichts, er hätte es nicht verhindern können. Wer konnte denn ahnen, dass der Comte de Falaise sich aus dem Fenster stürzen, und dass seine Komplizin eine Giftflasche bei sich trägt? Dafür kann man nun wirklich niemanden verantwortlich machen. Wie Rochefort gerade richtig sagt, kamen beide “Unfälle” so plötzlich, dass es nicht in ihrer Macht stand sie zu verhindern. Und der Tod dieser beiden ist ja für die Welt auch kein wirklich großer Verlust. Verständlich dass der Kardinal genaue Aufklärung dieses Falles verlangt, so etwas kommt ja nicht alle Tage vor, dass ein solcher Mordfall aufgeklärt wird und beide Täter sich das Leben nehmen. Und nun muss ausgerechnet Aramis dem Kardinal Bericht erstatten, für ihn ist das sicherlich alles andere als leicht, da er sich bestimmt als Musketier in der Gegenwart des Kardinals ein wenig unbehaglich fühlt. Aramis hat es dem Kardinal sehr gut erklärt, bleibt nur zu hoffen, dass dieser Verständnis dafür haben wird, dass er und Rochefort nicht anders handeln konnten um diesen Fall aufzuklären, dass Aramis wohl einfach das Gefühl hatte, dass er unbedingt zu Falaise gehen musste, um ihn mit seiner Tat zu konfrontieren. Richelieu stellt ja wirklich viele Fragen, da fühlt Aramis sich bestimmt ein wenig in die Enge getrieben. Das war ja wirklich ein teuflisch-raffinierter Plan, die Tollkirschen auf die Sahne der Törtchen zu  betten, darauf käme niemand, da hat die unglückliche Comtesse wohl ausgerechnet dieses Törtchen gegesse, die Arme. Wie gut, dass Aramis diesen Mord aufgeklärt hat, denn sonst wäre das Mörderpaar jetzt schon auf dem Weg nach Venedig und wäre ungeschoren davongekommen. Oje, nun bekommt Aramis doch noch Probleme wegen dem Giftfläschchen, das Madame Felton in seine TAsche schmuggelt. Was mag der Kardinal wohl darüber denken? Aramis hat Recht, da bleibt wohl wirklich nichts übrig als die Felton selbst zu befragen, wenn sie mit dem Vicomte nach Paris kommt. Für den Vicomte ist der Tod seines Bruders ja eine glückliche Fügung, da er nun sicherlich dessen Vermögen und Titel erbt, und da er zu seinem Bruder kein gutes Verhältnis hatte, wird er sicher auch nicht lange um in trauern. Immerhin wollte sein Bruder ihm ja einen Mord in die Schuhe schieben. Hoffentlich wird Madame Felton dann dem Kardinal erklären, warum sie das Giftfläschchen in Aramis Tasche geschmugggelt hat. Ob sie ihm wohl damit einen Hinweis auf dieTäter geben wollte? Ahnte sie vielleicht, dass der Comte dahintersteckte, oder ist sie auch irgendwie in diesen Mord verwickelt? Aber wenn sie mit den beiden Tätern unter einer Decke gesteckt hätte, hätte sie sich doch bestimmt nicht verraten, indem sie das Fläschchen in Aramis Tasche steckt.

Review Teil 2 folgt

Liebe Grüße

Alienor

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