Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «O du fröhliche Weihnachtszeit»

Melisande schrieb am 17.01.2016 - 16:57 Uhr zu Kapitel «Leise rieselt der Schnee»:

Liebe Autorin, diese Geschichte ist meine Lieblingsgeschichte. Ich liebe sie und lese sie immer wieder. Im Vergleich zu vielen anderen ist sie richtig authentisch und man glaubt sich beinahe im richtigen Buch zu befinden. Dumas wäre richtiggehend stolz. Ich hoffe es folgen noch weitere so schöne Geschichten.

Elanor schrieb am 02.01.2006 - 18:13 Uhr zu Kapitel «Menschen, die ihr wart verloren»:

Hallo du! Diese Story ist echt gut, mehr will ich gar nicht sagen!
Schreib schnell weiter!


Antwort des Autors:

Vielen Dank!

Diese Story hier ist ja schon zu Ende, aber ich hoffe, dass ich bald wieder eine neue Geschichte geschrieben habe, die ich online stellen kann. :-)

Graf Rochefort schrieb am 19.12.2005 - 12:51 Uhr zu Kapitel «Menschen, die ihr wart verloren»:

Das letzte Kapitel fand ich ebenso gelungen wie die anderen zu vor. Vorallem die Szene mit dem Arzt und die zwei Sätze:

„So weit ich weiß, haltet Ihr Euren Teil der Abmachung nicht ein“, sagte Athos ruhig und ernst. „Ich kann mich daran erinnern, dass Ihr mir Euer Wort gegeben habt, dass Ihr mich in Ruhe ließet, wenn ich Euch nur den Grund erzählen würde, weshalb ich des Lebens müde bin. Ich habe meinen Teil der Abmachung eingehalten.“
D’Artagnan spürte, wie ihm bei Athos’ Worten das Blut in den Adern gefror. Dann sollte alles umsonst gewesen sein? So blieb sein Freund nun dabei, ihn von sich zu stoßen und sein Leben so schnell es ging zu beenden? Der junge Musketier spürte Wut, Trauer, Ohnmacht, doch am meisten von allem, Enttäuschung. Er war sich so sicher gewesen, Athos gerettet zu haben!

„Ihr habt Recht, Graf“, versetzte d’Artagnan kalt. „Wie hatte ich auch vergessen können, dass ein Edelmann wie Ihr ein gegebenes Wort höher achtet als das Leben eines Freundes? Verzeiht mir bitte meine Dummheit.“

Die Hervorhebung mit dem Wort Graf fand ich ganz besonders gut.
Aber auch die Zeile

„Pardieu, Athos, versprecht mir einfach, dass nicht jede weiße Weihnachten mit Euch derart anstrengend ist oder ich werde alsbald eine gleiche Abneigung gegen den Schnee entwickelt haben wie Ihr!“

Ist von Dir super.

Doch muss ich anmerken, dass mir deine Mischung aus Humor und tiefen Gefühlen sehr gut gefällt, hoffentlich kann ich mich bald wieder in eine neue Geschichte von Dir vertieffen.

Gruss Martina


Antwort des Autors:

Ich entschuldige mich auch bei dir für die Verspätung meiner Antwort!

:-) Ich finde es echt schön, dass dir die Geschichte gut gefallen hat, vor allem der Arzt und so… *ggg* Es hat mir sehr Spass gemacht, über ihn zu schreiben.
Und ja, trotz der Tragik und allem ist es mir oftmals wichtig, noch etwas Humor mit reinzubringen. Ich liebe Sarkasmus! :-) Auch wenn das vielleicht eine etwas gemeine Art von Humor ist, aber was solls? Sarkastische Charaktere sind dafür einfach am spannendsten.

Ja, ich hoffe, dass ich bald wieder was online stellen kann!

kaloubet schrieb am 19.12.2005 - 11:07 Uhr zu Kapitel «Menschen, die ihr wart verloren»:

Ich schließe mich Maikes Kommentar voll und ganz an! D´Artagnan ist herrlich, seine Ungeduld, sein Schwanken zwischen Erleichterung und Beleidigtsein und letztendlich seine grenzenlose Freundschaft sind wirklich gut getroffen. Gut gefallen hat mir auch, dass du die Krankheit nicht beschönigst, sondern die Dinge beim Namen nennst ...  dadurch demontierst du die Idee des ´Halbgottes´ noch mehr, aber Athos wirkt dafür umso menschlicher. Gut fand ich auch, dass er am Ende nicht einfach erklärt, sein Leiden wäre ausgestanden, sondern dass er diese Krise überstanden hat, aber noch weitere kommen können. Kein wirkliches Happy-End. Ein Wunsch zur Weihnachtszeit: Mehr von dir zu lesen ;-)


Antwort des Autors:

Hui, auch hier sorry für die Verspätung mit der Antwort!

Nun, die Freundschaft zwischen d’Artagnan und Athos fand ich eines der spannendsten Themen der Bücher. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass die beiden enger miteinander verbunden sind als es bei den anderen der Fall ist.
Und ja, es war auch recht spannend, nichts von der Krankheit als beschönigend darzustellen. Bei sowas ist ja nicht immer einfach nur Schmerz und Fieber dabei, und das wars, sondern auch ekligere Dinge. Und bei Athos ist so eine Beschreibung umso interessanter, finde ich.
Zum Nicht-Happy-End: *ggg* Ich hasse es, wenn ich bei fremden Stories kein Happy-End kriege, aber ich liebe es, selber kein Happy-End zu schreiben… :-) Meistens einige ich mich dann auf ein offenes Ende.

Hehe, ja, es sollte schon möglich sein, noch anderes zu schreiben. Aber nur unter der Bedingung, dass ich ab und zu ein Hauswesen-Kapitel gefüttert kriege… :-)

Maike schrieb am 19.12.2005 - 10:34 Uhr zu Kapitel «Menschen, die ihr wart verloren»:

Ein würdiger Abschluß für eine spannende und anrührende Geschichte. Der arme d’Artagnan wird ja wirklich auf eine harte Probe gestellt, doch er ist wieder einmal herrlich getroffen - ich mußte sehr über sein “Nur komm jetzt nicht auf die Idee, ich wäre genug Edelmann, um meinen Teil der Abmachung einzuhalten und dich in Ruhe sterben zu lassen!” schmunzeln, und das Streitgespräch mit dem Arzt (und dessen Schlußpointe) waren einfach nur herrlich. Auch Athos etwas düsterer Humor gegen Ende hat mir gefallen - es paßt ganz gut zu ihm.
Hoffentlich gibt es bald noch eine Geschichte von dir zu lesen! :-)


Antwort des Autors:

Ups, ich habe erst jetzt gemerkt, dass ich hier noch gar nicht geantwortet habe… Hmm, ich habe mir die Antwort wohl nur erträumt. :-O

Nun, lieber etwas später als gar nicht!
Ja, d’Artagnan gefällt mir immer besser, je mehr ich über ihn lese. Ich bin jetzt mittlerweile beim “Vicomte de Bragelonne” und hier ist er echt amüsant und sympathisch. Einfach ein kleiner Filou… :-) Im Gegensatz zum Edelmann Athos.

Ja, ich denke jetzt mal, dass dies nicht die letzte Geschichte von mir gewesen ist. Musketier-FF macht echt Spass! :-)

Constance schrieb am 14.12.2005 - 19:01 Uhr zu Kapitel «Stille Nacht»:

Super! Ich finde du hast d’Artagnan sehr liebenswert geschildert. Wie er Athos erst schlägt und es ihm doch wieder leid tut.Aber die Szene mit der Sevierertochter ist auch für mich sehr brisant! ;-)
Ich reu mich schon auf Sonntag!
Mach weiter so!


Antwort des Autors:

Danke für das Lob!

Die Freundschaft zwischen d’Artagnan und Athos ist schon etwas Besonderes, finde ich. Da verzeiht man sich auch so manches… *g* Selbst Schläge und Wutausbrüche.
*ggg* Und schon wieder jemand, dem das Serviermädchen gefallen hat… :-) Die zwei Herren sind doch viel interessanter! *gg*

Bis nächsten Sonntag!

Maike schrieb am 13.12.2005 - 22:38 Uhr zu Kapitel «Stille Nacht»:

Oh weh… Der gute Athos hat wirklich eine Neigung, sämtliche Familienmitglieder auf die ein oder andere Art in die ewigen Jagdgründe zu wünschen und/oder zu befördern… Kleine Frage hierzu - sind Graf und Gräfin de la Fère ganz ohne Dienerschaft gereist? Das ist kaum vorstellbar, also waren die Diener auch tot, oder waren sie mit den Räubern im Bunde, oder sind geflohen?
So traurig das ganze Kapitel auch war, zum Schmunzeln gebracht haben mich der Schweizer, und die Tatsache, daß Athos bei allen niederen Motiven, die ihn bei dem Vorschlag umtreiben mögen, mit dem warmen Rotwein gegen Atemwegserkrankungen nicht gar so unrecht hat… Das gilt manchmal wirklich als Hausmittel. ;-)
Hut ab vor d’Artagnan - es ist schön, wie er sich, bei allen Temperamentsausbrüchen und Schwächen, doch um seinen Freund kümmert.

Viele Grüße

Maike


Antwort des Autors:

Danke auch für deine Review!

Ja, man könnte sagen, dass Athos nicht ganz glücklich war mit seiner ganzen Familiengeschichte… ;-) Nun, wegen dieser ganzen Sache habe ich ja auch nachgefragt im Forum über Infos über seine Eltern.
Und zur Frage ob Graf und Gräfin de la Fère alleine gereist sind: ganz bestimmt nicht, könnte ich mir kaum vorstellen. Aber ich habe mir da nur gedacht, dass es für Athos wohl zu diesem Zeitpunkt der Enthüllung egal war, ob die Diener auch ums Leben gekommen sind, also erwähnt er sie auch nicht weiter, selbst wenn er ein grosszügiger Herr ist, so waren ihm doch die Eltern etwas wichtiger.
Hehe, ja, das mit dem Hausmittel habe ich neulich auch gehört und da ich im Moment auch etwas erkältet bin (nicht ganz die gleiche Schwere der Erkrankung wie Athos…), hat mit mein Gastvater auch Wein angeboten. Aber das war nach der Veröffentlichung des zweiten Kapitels gewesen. *g*
:-) Schön, dass dir d’Artagnans Treue gefallen hat, sie wird im nächsten Kapitel noch etwas mehr auf die Probe gestellt. Aber auf andere Weise als bisher… *g*

Abraxas schrieb am 11.12.2005 - 23:01 Uhr zu Kapitel «Stille Nacht»:

Oh nein! Du kannst doch nicht einfach an einer so spannenden Stelle aufhören! Auch dieses Kapitel ist dir wieder wunderbar gelungen. Ich kann mich meinen beiden „Vorschreibern“ nur anschließen. Der, wie soll ich es ausdrücken ..., emotionale Spannungsbogen ist absolut nachvollziehbar und wirklich klasse geschrieben. Die armen Musketiere können einem echt leid tun!  Da kann man es ja kaum bis zum nächsten Sonntag aushalten.


Antwort des Autors:

Danke für das Lob! :-)

Hehe, wie sollte ich denn sonst sicherstellen, dass ihr das letzte Kapitel auch noch lesen werdet, wenn ich euch nicht etwas auf die Folter spanne? :-) Aber die Stelle eignete sich so gut für einen Unterbruch. Und bis zum nächsten Sonntag sind es nur noch 6 Tage… *g*

Ja, die Musketiere tun mir ab und zu auch leid, aber es ist ja wohl klar, dass meine Weihnachtsgeschichte nicht allzu schlimm ausgehen wird. ;-) Das würde ich euch und den Musketieren schon nicht antun…

Graf Rochefort schrieb am 11.12.2005 - 22:10 Uhr zu Kapitel «Stille Nacht»:

Natürlich habe ich deine Geschichte wieder mit Genuss gelesen. Ich finde, wie Kaloubet schon gesagt hat, dass Du wirkich eine sehr schöne Formulierung hast. Aber auch die Beschreibung des Geschehens und der Gefühle ist grossartig, ich muss mir das wohl est noch lange antrainieren, bis ich es soweit habe. Wie gesagt sind nach meiner Meinung die Gefühle sehr gut nachvollziehbar sowie auf eine eindrückliche Weise beschrieben, sodass man förmlich mitgerissen wird.

Aber am bessten fand ich die Szene des stürmischen Liebendhabers und der Serviertochter, da wäre man doch nicht abgeneigt, dass es weiter geht. *g*
Toll war auch der Schweizer und vorallem die Bemerkung nach dem Gespräch.

„Ah, lueg eys, dr Herr Lütnant! Grüessech! Dr Athos, jaja, dä hocket obe im Gängli u suuft wie gäng für Föifi vo üs, het äbä kes Plätzli meh gfungä hiä ungä“, sagte der Schweizer schleppend und im Rausch mit stark ausgeprägtem Dialekt.
D’Artagnan sah sein Gegenüber verwirrt an, aber als der andere schließlich eine unstete Hand in Richtung der Treppe ausstreckte, nickte der Musketier dankend und stieg die Stufen hoch.

Ich freu mich schon auf den nächsten Adventssonntag, natürlich weil dann Wochenende ist und ganz besonders weil ich dann dein neues Kapiel lesen kann.


Antwort des Autors:

Hey, danke auch dir für die ausführliche Review!

Ich bin überglücklich, dass dir meine Formulierung gefällt, denn es ist häufig das Element, das einen Autor insgesamt auszeichnet und nicht unbedingt eine einzelne Geschichte. Und da ich vor habe, noch mehr zu schreiben, freut es mich um so mehr, dass dir die Schreibweise so gut gefallen hat.
Und ja, mit etwas Übung gelingt das Beschreiben des Geschehens und der Gefühle auch immer besser, finde ich. Man weiss nach einer gewissen Zeit, auch was man sich achten muss und wo die persönlichen Schwächen liegen.

*lach* Schon wieder jemand, der wollte, dass die Szene mit dem Serviermädchen weiter geht! Dabei habe ich sie doch so klischeehaft und oberflächlich wie nur möglich dargestellt! *g* Vielleicht muss ich da mal noch eine Insider-Erwachsenen-Version schreiben… :-D Ihr scheint nach trauter Zweisamkeit zu lüstern! :-D

Hehe, und ja, der Schweizer, der musste einfach mit in die Geschichte rein. :-) Der ist mir jedenfalls auch sympathisch.

Vielen Dank noch mal für die Review und bis nächsten Sonntag!

kaloubet schrieb am 11.12.2005 - 18:02 Uhr zu Kapitel «Stille Nacht»:

Kompliment! Die Geschichte hat mich absolut mitgerissen, es ist unglaublich schwer, jetzt die richtigen Worte für ein Review zu finden! Ich finde faszinierend, wie du es schaffst, so tiefe Gefühle zu beschreiben, ohne ins Kitschige oder Gefühlsduselige abzugleiten. Ganz toll! Die Erklärung von Athos ist auch absolut nachvollziehbar und sein Verhalten sehr gut erklärt. Am besten hat mir da die Stelle gefallen, wo du seine abgrundtiefe Verzweiflung schilderst.

Zitat: “Es würde keine Anstrengung benötigen, nur ein simples Aufgeben und sich Fortziehen lassen. Seine Feinde hätten wohl bei der Ironie der ganzen Sache laut aufgelacht: Er, der auf dem Kampffeld kaum zu schlagen war und sich durch nichts einschüchtern ließ, stand kurz davor, einfach aufzugeben. Forfait.”

Das ist wirklich gut geschrieben, nüchtern und mit einer gewissen Ironie, aber sehr sehr zutreffend. Ich bin auch absolut der Meinung, dass Athos nach dem Tod Myladys eine solch grausame Phase durchgemacht haben muss - und du schilderst unheimlich mitreißend, wie sich d´Artagnan um seinen Freund kümmert, wie er um ihn kämpft. Schade um die Serveuse ;-) Witzig fand ich, bei aller Trauer, den betrunkenen Schweizer.
Ich freue mich schon auf nächsten Sonntag!


Antwort des Autors:

Vielen Dank! :-)
Ich finde es so toll, dass du dir soviel Mühe gegeben hast, um ein solch detailiertes Review zu schreiben, das freut den Autor um so mehr!
Und ich bin überaus erleichtert, dass du die tiefen Gefühle nicht als übertrieben oder kitschig empfunden hast, denn ich war mir bewusst, dass ich ein heikles Thema gewählt habe, und dass es mir schnell passieren könnte, dass es billig klingt. Und da man als Autor einfach viel mehr mit der ganzen Geschichte verbunden ist, wird es manchmal richtig schwierig, objektiv zu bleiben.
Ich weiss nicht genau warum, aber Verzweiflung fasziniert mich einfach. Ich finde es total spannend, darüber zu schreiben, und Athos eignet sich einfach so gut als Versuchsobjekt… *g*
Und ja, zwischen d’Artagnan und Athos herrscht schon eine tiefere Freundschaft als unter den anderen Musketieren, finde ich, und da konnte ich mir gut vorstellen, dass diese Freundschaft noch um einiges tiefer wurde, als Porthos und Aramis sie verliessen. Deshalb war es anzunehmen, dass d’Artagnan wirklich bis zum Schluss für Athos kämpfen würde, jedenfalls nachdem er durch dessen Maske hindurchgesehen hat.

Hehe, tut mit leid wegen der Serveuse, es sollte einfach nicht sein. :-) Der arme d’Artagnan sollte sich an dieser Weihnachten einfach nicht vergnügen… ;-) Und der betrunkene Schweizer ist mein Freund. *lach* Nein, aber ich musste einfach so jemanden einbauen, ich fand es schon immer so lustig bei Dumas, wie er den Schweizer Akzent hervorhebt. *g*

Liebe Grüsse und bis nächsten Sonntag!

1  2  Weiter  
Angezeigt 1 bis 10 von 17