Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Verrat vor La Rochelle»

Rochefort schrieb am 24.10.2018 - 15:12 Uhr zu Kapitel «Kapitel 7»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Ich versuch, endlich wieder mal mit dem Schreiben von Reviews weiter zu machen… ;-) Toinettes direkte Art gefällt mir; ich denke, sie und Porthos bilden ein gutes Gespann, passen gut zueinander. Beide haben diese aufrichtige, “bodenständige” Wesen und sind, bei aller Abgebrühtheit, die der Krieg zwangsläufig entstehen lässt, doch im Grunde ehrliche Menschen.

Die Musketiere einen nach dem anderen mit Gift außer Gefecht zu setzen, ist ein perfider Plan. Ein Glück, dass Athos und de Barray wachsam sind und so der Giftmischerin auf die Schliche kamen. Hoffentlich überlebt de Brissart. Vermutlich ist aber nicht Lisette selbst die Urheberin dieser Teufelei - man fragt sich, warum sie ein solches Risiko eingeht, jeder weiß, was Giftmischer erwartet. Was hat man ihr geboten? Sehr spannend geschrieben! :-)

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort, ganz herzlichen Dank für dein Review! Ich kenne das von mir selbst, Lesen geht zeitlich grad so eben, Schreiben wird knapp, deswegen umso mehr Dankeschön für deine wie immer so zutreffenden und ausführlichen Reviews! Ja, bei Toinette herrscht sicher so etwas wie Seelenverwandschaft zu Porthos, sie wäre ihm sicher eine bessere Gemahlin als Madame Coquenard ;) - nur hat sie halt weniger Geld ;) Was Lisette angeht, so hat man sie in der Hand, wie du schon vermutest, sie selbst hat ja auch gar nichts davon, ihre Kunden außer Gefecht zu setzen :)

Nochmal vielen Dank für´s Weiterlesen und Reviewen!

Liebe Grüße

Kalou

Rochefort schrieb am 18.06.2018 - 14:50 Uhr zu Kapitel «Kapitel 6»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Porthos ist in der Tat der richtige Mann für diese Art von Auftrag *zwinker*! Genau die richtige Mischung aus Charme, ein bisschen Prahlerei und gewinnender Offenheit - und eine eindrucksvolle Erscheinung ist er obendrein. Toinette wirkt zumindest auf den ersten Blick nicht unsympathisch. Sie könnte tatsächlich eine gute Informationsquelle sein; ihr Hinweis bezüglich dieser Lisette klingt schon einmal interessant.

Aramis hingegen ist nur allzu deutlich anzumerken, dass er unter den Lagerdirnen nicht so ganz in seinem Element ist. ;-)) Aber hier zählt allein der Erfolg - und er bekommt ja tatsächlich den entscheidenden Hinweis auf den Verbleib des Schusters. So die Spur von diesem nicht bewusst falsch gelegt wurde…

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

:) vielen Dank für deine treffenden Worte! Diese Lagerszene hat uns beim Schreiben großen Spaß gemacht, gerade wegen des so unterschiedlichen Charakters unserer beiden Musketiere ;). Toinette besitzt als Schankwirtin einen gewissen Status im Lager, sie gilt als geschäftstüchtig und integer, und so passt ihre Art durchaus zu Porthos. Aramis dagegen schätzt es gar nicht, von Frauen einfach “überfallen” zu werden,  da zieht er sich sofort in sein inneres Schneckenhaus zurück ;)

Vielen Dank für dein freundliches Review! Wir freuen uns wirklich sehr drüber! :)
Liebe Grüße
Aramis

Rochefort schrieb am 14.06.2018 - 15:18 Uhr zu Kapitel «Kapitel 5»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Die liebevolle Sorge echter Freunde ist für die Genesung der beiden Verwundeten garantiert fast ebenso wertvoll wie die Kunst von Doktor Lefèvre. Gut getroffen wieder mal die ungestüme aber trotzdem liebenswerte Art des Gascogners, Athos seine Anteilnahme zu beweisen. Ganz anders dagegen die stille aber dafür umso intensivere Zuneigung von Aramis.

Die Nachforschungen im Tross zu beginnen ist ein guter Plan des Hauptmannes. Ich denke, nirgends laufen in einem Heer so viele Fäden an Information, Tratsch und Gerüchten zusammen wie dort und schließlich kommen sowohl der Trommlerjunge als auch der ominöse Schuster aus diesem Umfeld. Porthos ist in der Tat der richtige Mann für diesen Auftrag und wie man sieht, versteht er es wieder einmal hervorragend das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und die Sache mit einer gehörigen Portion (Galgen-)humor anzugehen. Die Suche nach dem Schuster stelle ich mir hingegen ziemlich mühsam und wenig erfolgversprechend vor.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

ja, über mangelnde Aufmerksamkeit seitens seiner Freunde braucht sich Athos wahrhaftig nicht zu beklagen ! ;) Wir haben unseren Gascogner zur Abwechslung mal ein wenig liebenswerter gezeichnet, denn seine Watschen ja er eh schon in anderen Geschichten abbekommen… ;)
Es hat Spaß gemacht, das Lagerleben und dieTrossleute ein wenig zu schildern; kaloubet interessiert sich dafür und ist auf diesem Gebiet sehr beschlagen. Ja, der Tratsch im Tross, darauf setzen nun der Hauptmann und seine Männer, und Porthos hat zweifellos sein Vergnügen daran ;)

Vielen Dank fürs Weiterlesen und Reviewen, dein Interesse freut uns wirklich sehr! :)
Liebe Grüße
Aramis 

Rochefort schrieb am 14.06.2018 - 14:56 Uhr zu Kapitel «Kapitel 4»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Wenn man außer sich ist vor Schmerz und Zorn, kann man rasch den Blick auf das Wesentliche verlieren. Genauso wirkt im Moment auf mich das Verhalten der Musketiere. Dieser Junge hat wohl wirklich in gutem Glauben gehandelt und keine Ahnung, dass man ihn zum Werkzeug in einem hinterhältigem Plan gemacht hat. Ein Glück, dass Aramis mit seinem scharfen Verstand und seiner Beobachtsgabe rasch erfasst, dass sie hier wohl nicht den wahren Schuldigen vor sich haben. Um eine solche Falle aufzubauen braucht es mehr als einen Schuster und einen Trommlerjungen, da sieht Aramis ganz richtig.

Ich bin schon gespannt, wohin die Ermittlungen führen werden. Der Bub jedenfalls tut mir aufrichtig leid.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

vielen Dank für deinen treffenden Kommentar zu diesem Kapitel! Ja, die Reaktion der Musketiere ist total heftig und dementsprechend kurzsichtig, gut, dass Aramis in dieser Situation einen kühlen Kopf bewahrt, denn der Junge sollte als Sündenbock herhalten. Doch der geheime Drahtzieher sitzt im Verborgenen, und sie müssen erstmal am ihn rankommen….

Liebe Grüße
Andrea

Rochefort schrieb am 14.06.2018 - 14:08 Uhr zu Kapitel «Kapitel 3»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Ein Glück, dass Tréville als echter “Soldatenvater” den Stoßtruppe nicht einfach so verloren gibt, sondern eine Suchmannschaft losschickt. Der Schock für die Kameraden muss furchtbar sein, als sie herausfinden, was passiert ist. Was für ein Glück, dass der Wundarzt sein Handwerk so gründlich versteht - ohne ihn wäre wohl für Athos und de Brissart jede Hilfe zu spät gekommen.

Der Trommlerjunge verhält sich jedenfalls ganz und gar nicht wie ein Verräter. Hätte er die Musketiere wirklich bewusst in einen Hinterhalt geschickt, würde er doch nicht seelenruhig im Lager bleiben und warten, bis man ihn schnappt. Auch seine Reaktion spricht nicht dafür.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort, auch wenn Tréville sie nicht geschickt hätte, wären Porthos & Aramis ganz sicher auf die Suche gegangen, wenn´s sein müsste, bis nach La Rochelle ;) - aber wie du sagst, Tréville kümmert sich - zum Glück - um seine Soldaten. Lefèvre ist ein Glücksfall und vielleicht ein wenig zu kompetent. Ich glaube nämlich, dass Mediziner wie er eher selten waren. Doch eine Elitetruppe konnte sich sicher einen guten Arzt leisten. Und nein, der Trommlerjunge handelte nicht im bösen Glauben, eindeutig nicht. 

Liebe Grüße und danke für dein Review :)

Kalou

Rochefort schrieb am 14.06.2018 - 13:39 Uhr zu Kapitel «Kapitel 2»:

LIebe Kaloubet, lieber Aramis!

Untätig herumsitzen zu müssen, während Freunde sich in Todesgefahr befinden - das kann einem wahrhaftig den letzten Nerv töten. Und Porthos düstere Vorahnung trügt ihn leider nicht…  Dieses sich Vorwärtstasten im nachdunklen Sumpf und Wald, dann der heimtückische Hinterhalt, aus dem es kein Entrinnen gibt - man könnte es nicht spannender und dramatischer beschreiben, als Ihr es getan habt! 

Hätte den beiden Schwerverwundeten ihr rasender Zorn über den feigen Verrat und den sinnlosen Tod der Kameraden nicht schier übermenschliches Durchhaltevermögen verliehen, sie hätten den Weg zurück wohl nie geschafft. Ein auch emtional sehr berührendes Kapitel!

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort, ganz herzlichen Dank für dein Weiterlesen und dein Interesse an unserer Geschichte. Ja, ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres, als um liebe Freunde zu bangen und dabei genau zu wissen, dass sie auf einer höllischen Mission sind. Eigentlich ist das fast schlimmer, als es selbst durchzumachen ... naja, nur fast, tauschen hätte ich mit de Truppe nicht wollen ;) Wir glaubten auch, dass nur der Auftrag und der Hass die beiden durchalten ließen, sie hätten zehnmal aufgegeben, wären sie nicht von dem Wunsch nach Rache getrieben worden. Aber manchmal ist der menschliche Körper ja erstaunlich zäh.

Nochmal danke für dein Review, liebe Grüße

Kalou

Rochefort schrieb am 01.06.2018 - 12:44 Uhr zu Kapitel «Kapitel 1»:

Liebe Kaloubet, lieber Aramis!

Jetzt musste ich doch gleich anfangen zu lesen, ich war zu neugierig auf das neue Abenteuer! ;-)) La Rochelle war sicher eines der einschneidendsten und dramatischsten Ereignisse im Leben der Freunde und liefert Stoff für jede Menge packender Geschichten. Die Schilderung des Marsches durch den Sumpf ist Euch großartig gelungen.

Die quälende Sorge der Kameraden im Lager kann ich nur zu gut nachvollziehen; Das ganze ist in der Tat ein “Himmelfahrtskommando”. Vielleicht war es doch keine so gute Idee von Tréville, nur seine besten Männer dazu auszuwählen. Wenn sie nicht mehr zurückkehren, wäre das Corps der Musketiere durch solch einen Verlust unwiderruflich schwer geschädigt. Wofür man dem Hauptmann Respekt zollen muss ist, dass er angesichts der Brisanz der Lage vor La Rochelle alle Differenzen mit Richelieu hintan stellt zugunsten des gemeinsamen Dienstes an Frankreich.

Liebe Grüße

Rochefort

 


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

vielen Dank für dein Interesse an unseren Geschichte! Diesen Sumpf soll es tatsächlich gegeben haben, eine ganze Armee soll sich darin verloren haben. Aber ich glaube, er reichte nicht ganz so dicht an die Stadtmauern heran. In der Tat ist es taktisch vielleicht nicht ganz so geschickt, nur die besten Männer auf Erkundung zu schicken, andererseits glaubt Tréville halt, dass es nichts anderers ist als eben das - eine Erkundung. Und im Elitekorps der Musketiere gibt es eh wenig Unterschiede, gut sind sie alle, aber wir brauchten Argumente, um Porthos & Aramis im Lager behalten zu können ;)

Ich denke auch, dass Tréville und Richelieu vor La Rochelle nur den Sieg im Auge haben, selbst die Soldaten dürften ihre Querelen für die Zeit des Krieges vergessen, alles andere wäre ja ebenfalls fast Sabotage ;) ... naja, zumindest bei Kampfhandlungen ;)

Nochmal danke für´s Lesen und Reviewen, liebe Grüße

Kalou

Aramis schrieb am 31.05.2018 - 21:02 Uhr zu Kapitel «Kapitel 1»:

Liebe kaloubet,

vielen Dank fürs Hochladen! :)

Liebe Grüße
Aramis


Angezeigt 1 bis 8 von 8