Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Was im Winter geschah»

Rochefort schrieb am 30.01.2013 - 15:11 Uhr zu Kapitel «Die alte Mühle»:

Liebe Alienor!

Justine ist wirklich zur rechten Zeit am rechten Ort aufgetaucht. Ich denke, bei Begebenheiten dieser Art kann man wirklich von “Schicksal” sprechen. Ohne sie wäre der kleine Raoul womöglich tot oder schwer verletzt. Doch ohne die Begegnung mit Raoul hätte wohl auch Justine die eisige Winternacht nicht überlebt. Hoffentlich hat Raoul aus dem Erlebnis die Lehre gezogen, sich nie wieder durch den Spott falscher “Freunde” zu sinnlosen Mutproben überreden zu lassen.

Ein Glück, dass Athos trotz des Schocks, der die Begegnung mit Justine als dem Ebenbild ihrer Mutter für ihn war, seine Vorbehalte überwunden und dem Mädchen eine Chance gegeben hat. Viele andere hätten an seiner Stelle wohl nicht so gehandelt - vor allem in der damaligen Zeit, wo das Leben eines Straßenmädchens nichts galt und keinen ihr Schicksal gekümmert hätte. Ich kann mir gut vorstellen, dass die beiden Geschwister in Zukunft unzertrennlich sein werden und ihrem Vater noch viel Freude bereiten.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review, das ich heute erst entdeckt habe. Ja, du hast Recht..in diesem Fall war es wirklich Schicksal. Sowohl Raoul als auch Justine hätten diese Nacht nicht überlebt, wenn sie einander nicht begegnet wären. Raoul wird bestimmt seine Lehre daraus gezogen haben..und nicht mehr bei jeder albernen sinnlosen Mutprobe mitmachen..und nun hat er ja auch eine große Schwester, die in Zukunft ein Auge auf ihn haben und ihn vor solchen Aktionen schützen wird. :)
Dass Athos Justine eine Chance gab, hat wohl auch damit zu tun, dass sie Raouls Leben gerettet hat..Athos liebt Raoul ja über alles, und alleine der Gedanke ihn zu verlieren, ist für ihn ein Alptraum. Athos wird gewiss noch seine Freude an seinen beiden Kindern haben..und ich denke auch, dass Raoul und Justine unzertrennlich werden.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 14.01.2013 - 18:40 Uhr zu Kapitel «Die alte Mühle»:

Liebe Alienor,
eine wirklich berührende Geschichte! Und man kann der armen Justine nur wünschen, dass sie nun zusammen mit ihrer Familie ihr Glück im Leben finden darf. Das Schicksal hat sie ja bisher grausamst behandelt. Dass Athos sich Gott sei Dank eines Besseren besinnt und sie als seine Tochter bei sich aufnimmt, ist wohl letztlich Raoul zu verdanken. Er hat Justines warmherzigen Charakter von Anfang an erkannt, ja sie sogar für einen Engel gehalten -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review, und es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat. Justine hatte bisher wirklich sehr viel Pech in ihrem jungen Leben, das Schicksal meinte es mit ihr nicht gerade besonders gut. Da war es wirklich ein Glück, dass sie ausgerechnet dann zur Mühle kam, als der kleine Raoul dort Hilfe brauchte. Und ich denke, Raoul war eher in der Lage, ihren warmherzigen Charakter zu erkennen, weil Kinder den Charakter eines Menschen sofort erkennen, man sich ihnen gegenüber nicht verstellen kann, er hat gleich gemerkt, dass Justine ein guter Mensch ist, und sie so rasch ins Herz geschlossen. Und glücklicherweise ist sie Athos vom Charakter her so ähnlich, dass die beiden gute Chancen haben, eine richtige Vater-Tochter Beziehung zueinander aufzubauen. Vielleicht werde ich noch eine Fortsetzung schreiben, in der es darum geht, dass Raoul erkannt hat, dass Athos sein leiblicher Vater ist.

Liebe Grüße

Alienor

kaloubet schrieb am 14.01.2013 - 16:03 Uhr zu Kapitel «Die alte Mühle»:

Liebe Alienor, du beschreibst Justines Elend sehr eindringlich, man kann die Kälte fast fühlen, grad auch Details wie die Mönchskutte machen die Beschreibung anschaulich. Welch Glück, dass sie Raoul über den Weg gelaufen ist! Dass sie den Winter nicht überlebt hätte, wäre möglich, denn viele starben, und nicht nur Straßenkinder. Die Enthüllung, sie sei Athos´ Tochter, ist natürlich für beide ein Schock, klar, aber sie finden ja recht schnell zueinander. Nun muss aber auch Raoul mitgekriegt haben, dass das mit dem Mündel nicht so wirklich sein kann, wenn beide ein Muttermal haben ... bzw. alle drei :).

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Ja, das war wirklich sowohl für Justine eine glückliche Fügung, dass Justines Weg durch die Kälte sie zu der Mühle führte. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, Justines Elend so eindringlich zu beschreiben, ich habe beim Schreiben immer versucht, mir alles bildlich vorzustellen, um es dann besser beschreiben zu können. Für Athos und Justine ist es eine schwierige Situation, aber zum Glück sind sie sich charakterlich so ähnlich, dass sie schnell zueinanderfinden können.
Ja, das stimmt..an Raoul hatte ich gar nicht mehr gedacht…natürlich muss auch ihm bei der Geschichte mit dem Muttermal klargeworden sein, dass er kein Adoptivkind sein kann. Vielleicht werde ich noch als Fortsetzung eine zweite Geschichte schreiben, ein Gespräch zwischen Raoul und Athos, das sich dann am Neujahrstag ergeben wird. :)

Liebe Grüße

Alienor


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