Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Was im Winter geschah»

Aramis schrieb am 02.12.2013 - 18:31 Uhr zu Kapitel «Neubeginn»:

Liebe Alienor & liebe kaloubet,

oh, oh, Raoul wandelt auf den Spuren seines Vaters! Das ist ja süß - wird Athos, als alleinerziehender Vater, seinem Sohn nun mit guten Ratschlägen in puncto Säuglingspflege versorgen? *zwinker* Raoul ist ja nun schlussendlich wirklich voll und ganz davon überzeugt, in Mary seine wahre Liebe gefunden zu haben - ein echtes Weihnachtswunder, das sie ihm und Athos hier in ihrem Hause bereitet hat! Sie scheint eine sehr geradlinige und mutige junge Dame zu sein, denn die Folgen ihres intimen Zusammenseins mit Raoul so offen und ehrlich zu präsentieren, erfordert sicher einige Kühnheit. Doch diese hat sich offensichtlich gelohnt, eine neue Familie ist geboren, und Athos kann sich nun nicht nur am neugefundenen Glück seines Sohnes und seiner zukünftigen Schwiegertochter erfreuen, sondern zugleich auch seinen neugeborenen Enkelsohn in die Arme nehmen  - das ist wahrhaft berührend, vielen Dank an euch beide für diese liebevolle Geschichte!
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

Es ist ja wirklich ein Wunder, was Raoul da wiederfahren sind, und dank Mary und seinem kleinen Sohn kann er die sinnlosen Träumereien über Louise, die ihn beinahe in den Abgrund getrieben hätten, endlich hinter sich lassen. Und da hat sich die Geschichte ja wirklich wiederholt, genau wie Athos war Raoul nicht auf seine plötzlichen Vaterfreuden vorbereitet und muss sich von einem Tag auf den anderen in seiner neuen Rolle zurechtfinden, aber mit Hilfe von Athos und natürlich Mary wird ihm das schon gelingen. Es war von Mary wirklich sehr mutig, Athos und Raoul einzuladen und ihnen das Kind zu präsentieren, aber es war in jedem Fall der richtige Schritt, denn Raoul wäre bestimmt nicht auf die Idee gekommen, sie von sich aus in England zu besuchen. So sehr ich Dumas Romane liebe, (sie sind meine absoluten Lieblingsbücher) so nehme ich es ihm doch etwas übel, dass er am Ende Athos und Raoul so einen traurigen Tod zugedacht hat, und so bereitet es mir immer besondere Freunde in Fanfics ein glücklicheres Ende für die beiden zu finden. Und es hat mir auch gefallen, wie kaloubet Athos geschrieben hat, das hat in dieser Geschichte perfekt gepasst. Es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat, und du sie berührend fandest.

Liebe Grüsse

Alienor

Rochefort schrieb am 02.12.2013 - 15:35 Uhr zu Kapitel «Neubeginn»:

Liebe Alienor, liebe Kaloubet!

Hier ist Euch eine wirklich berührende und stimmungsvolle Geschichte gelungen, die wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt. Die Szenen bei der Ankunft auf Blackmores Manor und dann im Haus selbst sind so lebendig geschildert, dass man meint, dabei zu sein. Faszinierend, wie die Liebe das Leben von Menschen von einem Augenblick auf den anderen völlig verändern kann!  Ich fand es mutig von Mary, die Initiative zu ergreifen und Raoul und Athos zu sich nach England einzuladen. Sicher eine recht ungewöhnliche Handlungsweise für eine alleinstehende Frau der damaligen Zeit. Doch hätte sie ihr Schicksal nicht in die Hand genommen, hätte es sicher für Raoul und vielleicht auch für sie keine Zukunft mehr gegeben. So aber wendet sich durch ihr entschlossenes Handeln alles zum Guten. Einmal mehr wird hier auch Athos’ nobler Charakter deutlich. Nicht jeder Adelige hätte damals ein uneheliches Kind so vorbehaltlos akzeptiert und die Mutter als seine Schwiegertochter willkommen geheißen. Eine ganz tolle Weihnachtsgeschichte!

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Es hat mir wirklich Spaß gemacht ,diese Geschichte mit Kaloubet zu schreiben, ich habe richtig Geschmack an Co-Autorengeschichten gefunden. :)
Es war in der Tat von Mary sehr mutig die Initiative zu ergreifen, das war damals für alleinstehende Frauen damals nicht übrig. Aber du liegst genau richtig..wenn Mary nicht die Initiative ergriffen hätte, wären Raoul und sie sicherlich nicht mehr zusammengekommen und es hätte für Raoul ein böses Ende genommen. Und Raouls Sohn hätte als uneheliches Kind in England dann auch keine so schöne Kindheit gehabt. Ich finde auch, dass Kaloubet Athos gut gelungen ist, ich persönlich denke auch, dass er genau so reagiert hätte. Und damals hätte wohl nicht jeder Adelige so reagiert, oft wurden uneheliche Kinder ja damals von ihren adeligen Väter nicht angenommen und die Mutter musste sie alleine großziehen. Ich finde es auch immer schön, Geschichten zu schreiben, in denen es für Raoul und Athos ein glückliches Ende gibt.

Liebe Grüße

Alienor


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