Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Was im Winter geschah»

Aramis schrieb am 11.12.2013 - 09:39 Uhr zu Kapitel «Porthos und Athos»:

Liebe Alienor,
ich kopier meine PN an dich nochmal hier rein: 

Deine Idee, die beginnende Freundschaft zwischen Athos und Porthos aus Porthos` Sicht darzustellen gefällt mir sehr gut! Seine Ich-Perspektive finde ich gut gelungen, und seine geheimen Gedanken berühren einen unwillkürlich, beim Lesen! Seine anfängliche Abneigung Athos gegenüber ist verständlich, denn dieser unternimmt offenbar gar nichts, um sich Freunde zu schaffen und leidet einsam und stumm an seinem Liebesschmerz. Umso schöner, dass Porthos Athos`seelische Qualen wahrnimmt und sich trotz aller vorheriger Animosität entschließt, seinem Waffenkameraden zu helfen. Dieser Weihnachtsabend ist somit der Beginn ihrer lebenslangen Freundschaft.
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

Hallo Aramis,

Danke für dein Review, es freut mich, dass die Idee dir gefällt, und es freut mich, dass es mir gelungen ist, Porthos so darzustellen dass seine Gedanken berühren. In seiner Anfangszeit bei den Musketieren stelle ich mir Athos genauso vor…ruhig, zurückhaltend, gefangen in seinem Schmerz, und da weckte er natürlich bei dem lebenslustigen Porthos erst einmal keine Sympathien. Erst an diesem Weihnachtsabend hat Portos gemerkt, dass sich hinter Athos Fassade, die ihm arrogant erschien, ein sensibler, verwundbarer Mensch mit einer traurigen Vergangenheit verbirgt, und ich schätze Porthos durchaus so ein, dass er Athos dann helfen würde. Und somit wurde dieser Abend tatsächlich zum Beginn ihrer Freundschaft.

Liebe Grüsse

Alienor

kaloubet schrieb am 09.12.2013 - 20:55 Uhr zu Kapitel «Porthos und Athos»:

Eine sehr schöne Geschichte, die gut zu einem Abend wie Weihnachten passt - wann, wenn nicht da, ist Zeit in sich zu gehen, wie es Porthos hier macht? Sehr schön finde ich, wie du seine Wandlung beschreibst, wie seine Vorbehalte abplatzen und er erkennt, was hinter Athos´ Fassade steckt. Doch ob dieser, selbst bei größter Trunkenheit, einem noch Fremden diese Geschichte erzählt hätte? Nun, er muss wirklich sehr betrunken gewesen sein, naja, drei Flaschen, das ist schon was. Sehr nett fand ich auch die Episode mit Mme Coquenard, eigentlich müssten das doch gebrauchte Stiefel gewesen sein ;-)

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

@Kalou

Danke für dein Review. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, Porthos Wandlung zu beschreiben. Porthos habe ich bisher noch nie in einer FF geschrieben und ich fand es deswegen ganz interessant mich mal in ihn hineinzudenken, sonst beschäftige ich mich ja meist nur mit Athos oder Aramis. Ja, Athos war wirklich sehr betrunken, ihm war gar nicht bewusst, was er dem ihm noch fremden Porthos da erzählt. Im Roman gab es ja auch diese Szene, in der er sturzbetrunken d´Artagnan von Mylady erzählt. Das freut mich, dass dir die Szene mit Madame Coquenard gefallen hat.  Ja, die alternde Anwaltsgattin ist ja wirklich sehr geizig, und wie man sie kennt, hätte sie ihm eher gebrauchte Stiefel gekauft. Aber aus dem Roman weiss man ja, dass Porthos sich durchaus darauf verstand, sie dazu zu bringen ihm gegenüber großzügig zu sein. Das was sie für die Stiefel ausgegeben hat, wird sie wohl dann wieder bei den Ausgaben für Lebensmittel einsparen, da gibt es dann eben nur dünnen Tee.

Liebe Grüße

Alienor

Rochefort schrieb am 09.12.2013 - 15:01 Uhr zu Kapitel «Porthos und Athos»:

Liebe Alienor!

Eine schöne Idee, den Beginn der Freundschaft zwischen Athos und Porthos an einen Weihnachtsabend zu legen. Dieses Gespräch in der Taverne war für beide Männer, denke ich, ein wichtiges Ereignis, ein Ereignis, das ihre Zukunft mitbestimmt hat. Porthos macht sich möglicherweise zum ersten Mal wirklich Gedanken darüber, dass man durch Neid, Eifersucht und Vorurteile Menschen großes Unrecht zufügen kann. Diese kritische Auseinandersetzung mit seiner eigenen Schwäche kann ihm nur zum Vorteil gereichen und bewahrt ihn vielleicht einmal vor folgenschweren Fehlern. Und Athos trifft auf jemanden, dem er sein Leid anvertrauen kann, gewinnt einen Freund und ist nicht mehr alleine mit seinem Schmerz an diesem Weihnachtsabend.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review. Es freut mich, dass du die Idee schön findest. Den Einfall habe ich beim Lesen im Musketierroman gehabt, wo ja am Anfang steht, dass Porthos, als Athos zu den Musketieren kam, oft eifersüchtig ihm gegenüber war. Porthos hat durch diese Begegnung in der Taverne wirklich gelernt, dass er Athos Unrecht zugefügt, ihn ganz falsch eingeschätzt hat. Er hat nur die schöne Fassade gesehen, und konnte sich nicht vorstellen, dass ein Mensch wie Athos, der in seinen Augen vom Glück so begünstigt schien, so unglücklich sein könnte., Es ist wirklich gut für Porthos, wenn er in Zukunft die Menschen nicht mehr nur nach ihrem äußeren Anschein beurteilt, und auch Athos wird diese Freundschaft guttun, da er so jemanden gefunden hat, dem er vertrauen kann. Beide Musketiere haben ihre Stärken und Schwächen und können sich durchaus gut ergänzen.

Liebe Grüsse

Alienor


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