Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Was im Winter geschah»

AlienorDartagnan schrieb am 22.12.2016 - 22:42 Uhr zu Kapitel «Weihnachten auf Gut Bracieux»:

MIr gefällt es sehr gut, wie du am Anfang des Kapitels die Begegnung der vier Freunde beschreibst. Zusammen mit Raoul sind sie zum auf dem Weg zu Porthos Gut…was sie wohl zu Madame Coquenards Gästen, diesen unerträglichen Nachbarn sagen werden? Ich musste gerade schmunzeln bei dem Namen Tante Gundolphine, das klingt schon so bieder und altbacken, da hat man beim Lesen gerade das richtige Bild vor Augen, diese Tante Boisrenard ist wahrlich ein Graus. Aber die Nichte….ob deren Eltern sie bestrafen wollten, dass sie sie über Weihnachten zu dieser grausligen Tante schickten? Und ihr Cousin, dieser Jean Jaques, scheint ja wirklich ein Muttersöhnchen der übelsten Sorte zu sein*würg*
Nun, Porthos ist bestimmt angenehm überrascht, dass die Nachbarn jemanden wie Helene dabeihaben, der neben den verknöchterten biederen langweilige Boisrenards ja sicherlich eien wahre Wohltat ist.
Wirklich amüsant, wie entsetzt die Boisrenard ist, als sie hört, dass auch die Musketiere zu Gast sind, für sie scheinen Musketiere ja gleichbedeutet mit Barbaren zu sein, so pikiert wie sie sich gibt.
.Und wie es scheint, sind Helene und RAoul ja auf den ersten Blick sehr angetan voneinander, also zumindest für sie dürfte das klein langweiliges Dinner werden.
Ja, Porthos hat ganz recht, wie er das seinen Freunden erklärt die Boisrenards sind wohl wirklich etwa seltsam wie wird wohl dieses Dinner werden, wenn Musketiere und Boisrenards aufeinandertreffen? Oje, diese Boisrenard ist ja ein richtiger Hausdrachen, so wie die auf Zucht und Ordnung setzt, echt gruselig, da hat es die arme Helene bestimtm nicht gerade leicht solange sie bei ihrem Onkel und ihrer Tante zu Besuch ist. Aramis hat Recht, Kunst und Kultur sind sehr wichtig und die Boisrenard muss ein sehr trostloses Leben haben, wenn sie nur auf Glauben und Zucht und Ordnung setzt.
DA hat der duftende Gänsebraten wohl die Situation gerettet, wäre er nicht gerade aufgetragen worden, hätte es sicherlich noch Streit gegeben.
So köstlich wie du hier das Essen beschreibst, läuft mir das Wasser im Mund zusammen und ich bekommen richtigen Hunger.
*grins* Ich wette, der alten Schreckschraube Boisrenard wirds gar nicht passen, dass ihr Mann und ihr Muttersöhnchen von Porthos zum Cognacgenuss verführt werden :)
Oh, Helene macht Raoul schöne Augen? bin mal gespannt, ob er sich darauf ein lässt oder weiter an Louise denkt.
Ich kann mir irgendwie denken was Helene sich gewünscht hat :)
Sehr schönes Kapitel, eine wahre Freude es zu lesen, auch kulinarisch eine Freude, man kriegt richtig Lust auf die Genüsse die das Weihnachtsfest mit sich bringt.

Liebe Grüße

Alienor


Antwort des Autors:

Liebe Alienor,

den Namen Gundolphine hab ich aus einem Kinderbuch, eine bösartige alte Prinzessin hieß dort so. Ja, du hast recht, dass Hélène zu Weihnachten zu ihrer Tante gschickt wurde, könnte durchaus eine gewisse Erziehungsmaßnahme sein ;) - oder zumindest deren Versuch. Naturgemäß sprühen zwischen den so gegensätzlichen Gästen bei Tisch ein wenig die Funken, aber ich wollte das Ganze, grad jetzt zu Weihnachten, nicht eskalieren lassen. Daher retten die Weihnachtsgänse, wie schon damals im alten Rom, die Tischgesellschaft aus der brenzligen Situation.
Tja, der Cognacgenuss im Herrenzimmer wird allerdings noch ein gewisses Nachspiel haben…

Vielen Dank für dein Lesen und deine so ausführlichen Reviews, trotz Arbeitsbelastung und Stress! Ich wünsch dir ein frohes Weihnachtsfest und ebensolche lukullische Genüsse! ;)
Liebe Grüße
Aramis

Rochefort schrieb am 19.12.2016 - 14:18 Uhr zu Kapitel «Weihnachten auf Gut Bracieux»:

Lieber Aramis!

Vielen Dank, dass Du meine Idee einer Fortsetzung tatsächlich aufgegriffen hast! :-)) Leider ist im Moment bei mir wieder viel zu tun, sodass ich erst jetzt zum Reviewen komme. Die Stimmung in der Einstiegsszene, wie die Gefährten wie in alten Tagen die verschneite Straße entlang galoppieren, hat mir wahnsinnig gefallen.

Ganz wunderbar charakterisierst Du die einzelnen Personen dieser so bunt zusammengewürfelten Festgesellschaft; eine gute Idee, den schrulligen, steifen Nachbarn die lebenslustige junge Nichte zur Seite zu geben! Und die Schilderung der köstlichen Speisen, meint vermeint beinahe deren Duft zu riechen beim Lesen.

Was mir auch besonders gefiel, ist, dass am Ende alle Beteiligten den Weihnachtsabend auf die von ihnen gewollte Weise genießen und feiern können - auch wenn die Herrenrunde und besonders der alte Jean Jacques am nächsten Tag sicher mit einem argen Brummschädel erwachen wird *zwinker*!

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

Lieber Rochefort,

:) oh, im Gegenteil, ich bin dir Dank schuldig, denn ohne deine Idee hätt ich diese Fortsetzung nicht geschrieben, und ebenso sag ich dir vielen herzlichen Dank, dass du dir trotz Arbeitsüberlastung im Büro Zeit genommen hast, alle drei Kapitel zu lesen und zu reviewen. ;) Ich freu mich, wenn dieses Weihnachtsfest auf Gut Bracieux dir gefiel und dich ein wenig erheitern konnte - ja, ich hab mich bemüht, Gastgeber (hier natürlich vor allem Porthos) wie Gäste auf ihre Kosten kommen zu lassen. ;)

Nochmal vielen Dank und liebe Grüße!
Aramis

kaloubet schrieb am 08.12.2016 - 21:00 Uhr zu Kapitel «Weihnachten auf Gut Bracieux»:

Ach wie schön - Weihnachten wie es einem jeden gefällt, einfach herrlich. Hm, wie wäre es mit einer Fortsetzung: Der nächste Morgen? Ich stell mir gerade die Gesichter des Herrn Barons und seines Sohnes vor *g* - aber den Ausklang fand ich wunderbar, ein kleiner, möglicher Weg, der so vieles geändert hätte *seufz*. In welchem Asterix macht was Müde morgens munter, der Spruch kam mir derart bekannt vor, aber ich komm nicht mehr drauf, wo ich ihn gelesen habe. Klasse fand ich auch das Gebiss, das mit den herrlich zarten Speisen gut zurande kam :D und die Gegensätze zwischen den Gästen, die du nicht besser hättest schildern können. Einfach klasse, mehr davon :)

Liebe Grüße

Kalou


Antwort des Autors:

Liebe kaloubet,

;) das Asterix-Zitat lautet “so ein kleiner Peitschenhieb macht Müde morgens munter” (aus der “Trabantenstadt”, wenn ich mich richtig erinnere).

Eine Fortsetzung zur Fortsetzung? Oh, ich freu mich, dass dir das Kapitel gefällt, und ich fühl mich durch deinen Vorschlag  total geehrt, aber ich weiß echt nicht, wie ich da mit Raoul und Hélène (eine hommage an Wilhelm Busch`s “Fromme Helene” *hüstel*) weitermachen soll…die beiden was miteinander anfagen lassen, widerspricht dem Kanon, aber eine bittere Enttäuschung mag ich grad zu Weihnachten auch nicht schreiben *seufz* - hast du eine Idee?

Vielen Dank für dein liebes Review, ich freu mich sehr über deine Zustimmung!
Liebe Grüße
Aramis


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