Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Was im Winter geschah»

Rochefort schrieb am 28.11.2012 - 12:47 Uhr zu Kapitel «Athos und der Geist»:

Liebe Alienor!

Danke für diese phantasievolle und wirklich berührende Geschichte! Sie passt wunderbar in die Weihnachtszeit - auch deshalb, weil sie so versöhnlich und positiv endet. Besonders gut ist Dir, finde ich, die Beschreibung von Paris am Weihnachtsabend gelungen, das Treiben in den Straßen und vor der Kathedrale von Notre Dame kann man richtig vor seinem geistigen Auge sehen. Der Gedanke, dass auch in Mylady etwas Gutes steckt bzw. dass sie sich nach ihrem Tod im Jenseits in eine positive Richtung gewandelt hat, gefällt mir sehr. Und dadurch erhält auch Athos die Chance seinem Leben einen Wandel zu verleihen und einen neuen Lebenssinn zu finden.

Liebe Grüße

Rochefort


Antwort des Autors:

@Rochefort

Danke für dein Review, und es freut mich, dass dir die Geschichte gefällt. Ich wollte unbedingt, dass sie versöhnlich und positiv endet, weil zu Weihnachtsgeschichten ein trauriges Ende einfach nicht so gut passt. Und es freut mich, dass es mir gelungen ist, das bunte Treiben zu beschreiben. Dazu habe ich mir Bilder vom winterlichen Notre Dame in Google angesehen, und dann mit Hilfe meiner Phantasie eine Barockszene daraus gemacht. Das mache ich häufiger, wenn ich so ein buntes Treiben in den Straßen beschreiben will. Ich war auch immer der Meinung, dass selbst in Mylady etwas Gutes stecken müsste, und deswegen kam mir die Idee, dass sie sich nach ihrem Tod durchaus so sehr gewandelt haben könnte, dass sie sogar bereit ist, ihre Tochter zu retten, indem sie sie Athos Fürsorge und Liebe anvertraut. Und auch für Athos ist das eine Chance, er muss sich nun um seine Tochter kümmern, und wird gar keine Zeit mehr zum Trübsal blasen haben. Richardis wird seinem Leben endlich einen Sinn geben, und er wird die Vergangenheit hinter sich lassen können. Beim Schreiben habe ich eine Weihnachtscd gehört, das hat mich auch irgendwie inspiriert, und mich richtig in die Geschichte eintauchen lassen.

Liebe Grüße

Alienor

Aramis schrieb am 28.11.2012 - 10:10 Uhr zu Kapitel «Athos und der Geist»:

Liebe Alienor,
eine äußerst berührende Geschichte! Da kommen einem wirklich die Tränen, beim Lesen - Mylady als liebevolle Mutter, die ihr Kind über ihren Tod hinaus zu retten versucht und mit Athos` Zeigefinger Botschaften an ihn in den Schnee schreibt - diese Idee ist wirklich überraschend und rührend! Gut, dass er seine Angst vor dem Geist seiner toten Frau überwindet und tut, worum sie ihn bittet - sonst wäre er womöglich auch noch schuld am Tod seiner Tochter! Die kleine Richardis hat wohl ein ähnliches Schicksal wie Mordaunt hinter sich:  Von ihrer Amme einfach auf die Straße gejagt, mitten im Winter, ohne jeden Schutz und Hilfe -
Liebe Grüße
Aramis


Antwort des Autors:

@Aramis

Danke für dein Review, freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat. Die Idee zu dieser FF hatte ich schon letztes Jahr, als einmal eine Verfilmung der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens im Fernsehen lief, da dachte ich mir, dass Athos doch einmal Mylady als Geist erscheinen könnte, und so entstand nach und nach in meinem Kopf diese Geschichte, ich habe sie allerdings erst in diesem Monat aufgeschrieben, obwohl sie ein ganzes Jahr in meinem Kopf herumspukte. Ja, es ist wirklich gut, dass Athos seine Angst überwinden konnte, und dann wirklich tat, worum sie ihn bittet, sonst wäre die arme Richardis erfroren, und Athos hätte niemals erfahren, dass er eine Tochter hat. Er konnte ja zunächst nicht wissen, was und wen genau Mylady damit meint. Ja, Richardis hatte ein ähnliches Schicksal wie Mordaunt, allerdings hatte sie etwas mehr Glück als er, weil Mylady Athos als Geist erscheinen konnte. Ich denke, damals könnte es durchaus wirklich vorgekommen sein, dass Ammen ihre Schützlinge, falls kein Geld mehr floss, auf die Straße setzten. Und nachdem sie ihre Tochter gerettet hat, kann Myladys Seele endlich Frieden finden, und auch Athos kann nun endlich seine Vergangenheit hinter sich lassen und glücklich werden.  

Liebe Grüße

Alienor


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