Artagnan.de - Fanfiction zu Dumas' drei Musketieren

Reviews zu «Zwischen den Fronten»

duchesse schrieb am 10.01.2018 - 23:01 Uhr zu Kapitel «Vom Regen in die Traufe»:

Hallo liebe Autoren,

alle Achtung, sogar ein Buckingham kann mal zu was nütze sein ;-), auch wenn Aramis’ Befreiung aus dem Tower nicht ohne Eigennutz geschieht. Kein Wunder, dass Aramis sich nicht so recht freuen kann, von Buckingham nun endlich in seine Pläne eingeweiht zu werden… das verspricht ungemütlich zu werden…

Liebe Grüße

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe duchesse,

auch im Namen meiner Co-AutorInnen vielen Dank für dein unermüdliches Lesen und deine treffenden Reviews! Rochefort und kaloubet haben mich gebeten, dir auch auf diese hier im Namen aller zu antworten, und ich mach es wirklich gern! :) Zu deinen letzten beiden Kommentaren hab ich dir eh schon ein Mail geschrieben, ich will dich daher hier nicht mit Wiederholungen langweilen sondern dir stattdessen nochmals versichern, dass wir uns über dein Interesse an unserer gemeinsamen Geschichte wirklich sehr freuen! :)

Liebe Grüße
Aramis i.V. der Autoren

duchesse schrieb am 10.01.2018 - 22:47 Uhr zu Kapitel «A Gentlemen`s Disagreement»:

Hallo liebe Autoren,

ein sehr gelungenes, extrem spannendes Kapitel! Nach dem Piratenkapitän löchert Aramis nun einen Lord - es ist halt nicht so einfach, sich unauffällig zu verhalten, wenn man ständig als Froschfresser tituliert wird ;-) Das mit den Wetten erinnert mich - ich kann mir nicht helfen - ein bisschen an “Asterix bei den Briten”, wie überhaupt diese ganze “feine” Gesellschaft herrlich überzeichnet ist.

Aramis’ Verhaftung am Ende stellt nun eine höchst ungute Wendung dar… wer hat ihn da bloß verpfiffen? Lord Bullstrode, der seine Niederlage nicht verkraftet hat - aber der würde sich doch selbst kompromittieren, er war ja schließlich nicht unbeteiligt an dem Duell? Oder Rohan - aber so fies kann der doch nicht sein, außerdem macht er in seinem Morgenmantel nicht den Eindruck, als habe er mit dem Erscheinen der Soldaten gerechnet. Allerdings kommt es ihm möglicherweise gelegen, Aramis auf diese Weise loszuwerden - zu dumm, dass der jetzt auf Rohans Hilfe angewiesen ist…

Liebe Grüße

duchesse

duchesse schrieb am 08.01.2018 - 23:14 Uhr zu Kapitel «Dinner»:

Hallo liebe Autoren,

autsch, das gibt jetzt wieder Ärger, oder?

Ihr habt diese “feine” Gesellschaft ganz herrlich porträtiert: Neid, Missgunst, Arroganz, Falschheit und dieser abscheuliche Smalltalk, in dem nicht ein ehrliches Wort steckt. Und diese hohlköpfigen kichernden Weiber, ich bin gerade kurz davor, mich Athos’ landläufiger Meinung über Frauen anzuschließen…

Dass Lord Winter Aramis solcherart herzlich begrüßt, ist zwar höflich und nett gemeint, dürfte Rohans Misstrauen ihm gegenüber aber nicht gerade schmälern.

Liebe Grüße

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe duchesse,

ja, die sogenannte High Society ist wohl eine Welt für sich - die hier geschilderte besteht aus einer Mischung von historischen und fiktiven Persönlichkeiten, auch die Frauen ;)
Lord Winter musste klarerweise auch mit rein, denn es wär ziemlich unwahrscheinlich, wenn Aramis in Buckinghams Umfeld nicht über kurz oder lang auf ihn stieße.

Das Kapitel “Spielerglück” stammt von Armand Jean, und er hat darin die Fäden zwischen unseren beiden Protagonisten super verknüpft. Zwei junge Männer, auf gegnerischen Seiten, beide als geheime Agenten im Dienst ihres Landes… *seufz*

Vielen Dank fürs Weiterlesen und deine treffenden Reviews!
Liebe Grüße
Aramis

duchesse schrieb am 08.01.2018 - 22:31 Uhr zu Kapitel «Spielerglück»:

Hallo liebe Autoren,

ich muss gerade schmunzeln - Lord Walsingham ist ja auch nicht ganz ohne. Mit ihm und Shamrock haben sich da wohl zwei gesucht und gefunden. Dass er Shamrock jetzt auf Aramis ansetzt, ist natürlich alles andere als praktisch, wo dieser ja schon mit dem misstrauischen Duc de Rohan zu kämpfen hat. Viele Hunde sind des Hasen Tod…

Liebe Grüße

duchesse

duchesse schrieb am 07.01.2018 - 22:00 Uhr zu Kapitel «Freunde»:

Hallo liebe Autoren,

schön, dass nun auch die Musketiere ins Spiel kommen… wenn auch nicht so, wie Athos gerne hätte. Man kann seine Besorgnis sehr gut mitempfinden, zumal er ja nichts Genaues über Aramis’ Situation weiß und, zur Untätigkeit gezwungen, nur Mutmaßungen anstellen kann, die natürlich die düstersten Farben annehmen.Trévilles Andeutungen tragen ebenfalls nicht zu seiner Beruhigung bei - ich frage mich gerade, was und wieviel der capitaine über Aramis’ Mission weiß. Wahrscheinlich eine ganze Menge.

Über Aramis’ Brief an Athos hatte ich mich auch ein wenig gewundert, ich fand es schon riskant, überhaupt zu schreiben, und dann auch noch die Andeutungen zu seiner Situation - insofern teile ich Athos’ Befürchtungen, dass er sich möglicherweise damit in Gefahr gebracht hat. “Dem Schicksal in den Rachen greifen, dies ist eines Edelmannes Pflicht” - man kann ihm nur wünschen, dass die Hand nicht drinbleibt ;-)

Liebe Grüße

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe duchesse,

wieviel Tréville über Aramis` Auftrag weiß, haben wir hier der Spekulation des Lesers überlassen ;). Der Hauptmann weiß natürlich, dass er äußerste Diskretion walten lassen muss, um den jungen Mann in seiner gefährlichen Mission nicht zusätzlich  zu gefährden…
Aramis` Brief ist meiner Interpretation seines Charakters geschuldet - er ist in meinen Augen zwar ein sehr geschickter und diskreter junger Mann, aber beileibe kein kalter, abgebrühter Berufsspion. Er hat zwar den Auftrag Richelieus angenommen, aber gleichsam als begabter Dilettant im Agentenmetier. Unter seiner kühlen Fassande ist er heißblütig (wie er auch gegenüber d`Artagnan in Crèvecoeur zugibt), und verbirgt darunter ein liebendes Herz, das für seine Freunde (vor allem für Athos) schlägt. In den VAA sagt er ja, er würde Athos selbst in den Bauch des Wals folgen. Er weiß nicht, ob seine Mission gelingt, ob er überhaupt jemals lebend nach Franktreich zurückkehren und seine treuen Freunde wiedersehen wird - daher kann er sich nicht davor zurückhalten, diesen Brief zu schreiben, auch wenn es vom nüchternen Standpunkt aus betrachtet natürlich sicherer gewesen wäre, es nicht zu tun…

Vielen Dank für dein Weiterlesen und dein scharfsinniges Review!  Ich liebe solche Diskussionen über unsere Helden :)
Liebe Grüße
Aramis i.V. der Autoren

duchesse schrieb am 05.01.2018 - 23:08 Uhr zu Kapitel «Jean Guiton»:

Hallo liebe Autoren,

hm, es sieht so aus, als sollte sich auch Shamrock gut in Acht nehmen. Die Differenzen zwischen Jean Guiton und den Rohans sind kein gutes Zeichen. Entweder ist man in England einfach schlecht über ihn und die Situation in La Rochelle informiert, oder aber sie wollen versuchen, ihn quasi gegen seinen Willen dazu zu bringen, dass er bei ihren Kriegsplänen mitspielt. Und da Shamrock ja nun zwangsläufig Kenntnis davon hat, kann auch er leicht unter die Räder kommen.

Liebe Grüße

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe Duchesse!

Leider hatte ich im Moment nicht die Zeit, alle Deine Reviews einzeln zu beantworten. Darum an dieser Stelle erst einmal ganz herzlichen Dank für Dein ausdauerndes Lesen und Kommentieren. Deine Reviews sind sehr nett und pointiert! :-))

Mir ist die Figur von Shamrock im Verlauf der Geschichte auch sehr ans Herz gewachsen und Du hast vollkommen recht damit, dass er hier in eine gefährliche Sache hinein gezogen wird. Wir freuen uns schon über weitere Nachrichten von Dir und hoffen, dass unsere Geschichte auch weiterhin spannend für Dich bleibt.

Liebe Grüße

Rochefort

duchesse schrieb am 05.01.2018 - 22:37 Uhr zu Kapitel «Jolly Roger»:

Hallo liebe Autoren,

ein tolles Kapitel und zugleich eine Hommage an “Fluch der Karibik” - fehlt nur dieses räudige Äffchen :-) Zu schade, dass es diese Kneipe nicht tatsächlich gibt, da würde man sich doch gerne mal ein Gläschen genehmigen - auch wenn Aramis den Eindruck erweckt, dass er durchaus lieber woanders wäre. Die Auseinandersetzung mit Blackbeard ist sehr packend geschildert; ein Glück, dass de Wardes zur Stelle war und sich in diesem Milieu offenbar schon recht gut akklimatisiert hat ;-) Besonders gut gefallen mir auch die Dialoge und die Diskrepanz zwischen Aramis’ gehobener Sprechweise und dem Slang der Seeleute. Herrlich :-)

Liebe Grüße

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe duchesse,

*grins*, ja, hier sind meine Reminiszenzen an gewisse Piratenfilme mit reingeflossen ;)
Kurtisanen und whiskygeschwängerte Seemannskneipen sind klarerweise alles andere als Aramis` Fall, und wie du schon so treffend schriebst, seine gezierte Sprechweise à la Salon Rambouillet passt so gar nicht zum hiesigen Slang. Nun bewährt sich de Wardes` pflichtbewusste Loyalität, ohne sein Eingreifen wär die Sache für Aramis womöglich anders ausgegangen… 

“Jean Guiton” schrieb Armand Jean du Plessis, ich halt mich daher mit dem Beantworten deines Reviews zu diesem Kapitel mal lieber zurück - aber du hast recht, Shamrock läuft Gefahr, gegen seinen Willen in die kriegerischen Ereignisse um La Rochelle reingezogen zu werden…

Vielen Dank für dein Weiterlesen und deine wohlwollenden Reviews!
Liebe Grüße
Aramis

duchesse schrieb am 04.01.2018 - 22:57 Uhr zu Kapitel «Nachricht»:

Hallo liebe Autoren,

vielen lieben Dank, ich freue mich sehr, dass der Comte de Wardes auch noch mal was zu tun bekommt! Er war mir bei der “Feuerprobe” wirklich ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass ihm hier nicht wieder so übel mitgespielt wird :-)

Liebe Grüße

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe duchesse,

ja, wir wollten die bekannten Figuren aus Dumas` Roman, auf die Aramis in England stoßen könnte, einbauen, und da gehört natürlich auch der Comte de Wardes seit unserer gemeinsamen Co-Geschichte dazu :).  Ich mag ihn ebenfalls sehr gern, und er wird, als Agent Richelieus, hier in Bezug auf Aramis eine kleine, aber feine Rolle spielen. Ich hab auch schon gegrübelt, ob man ihn in tragender Rolle in eine neue Geschichte einbauen könnte, aber bisher hatte ich keine rechte Idee *seufz*...fällt dir vielleicht was ein? ;)

Liebe Grüße
Aramis i.V. der Autoren




duchesse schrieb am 04.01.2018 - 22:38 Uhr zu Kapitel «Empfang»:

Hallo liebe Autoren,

ich möchte euch mal ein Extralob für die gelungenen Beschreibungen aussprechen - ich finde es immer toll, wenn man beim Lesen den Schauplatz und die Atmosphäre so detailliert vor Augen hat. Vor allem, wenn diese dann auch noch soviel über die handelnden Personen verraten wie das Interieur seiner Räumlichkeiten über Buckingham. Diese “Anna-Kapelle” schlägt wirklich dem Fass den Boden aus; man kann sich nur fragen, liebt er sie wirklich oder ist sie für ihn bloß insofern wichtig, als ihr Interesse an ihm seinem aufgeblasenen Ego schmeichelt? Naja, die Antwort liegt wohl auf der Hand…

Für Aramis’ Spionagetätigkeit ist es natürlich prima, dass Buckingham ihm beim Duc de Rohan einquartiert, aber ich könnte mir vorstellen, dass dieser nicht übermäßig begeistert ist, jemanden um sich zu haben, der spitzkriegen könnte, was er selbst bei Buckingham erreichen will. Ich bin gespannt, wie die beiden miteinander klarkommen.

Liebe Grüße

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe duchesse,

bei der Kapelle haben wir uns schlicht an Dumas` Vorgabe gehalten, er beschreibt sie in den 3M ja sehr genau. Vielen Dank für dein Lob, wir freuen uns sehr, wenn unsere Schilderungen des Ambientes anschaulich wirken :) 

Buckingham muss auch im wirklichen Leben ein ziemlich eitler Mensch gewesen sein, ich hab da so manches über ihn gelesen, was auch hier in unserer Geschichte in gewissen Szenen zum Ausdruck kommt.
Ja, mit dem Duc de Rohan wird es nicht so einfach werden, er ist ein von Natur aus misstrauischer Mann…

Vielen Dank für dein Weiterlesen und dein wohlwollendes Review!
Liebe Grüße
Aramis i.V. der Autoren

duchesse schrieb am 03.01.2018 - 23:45 Uhr zu Kapitel «Buckingham»:

Hallo liebe Autoren,

oh, das ist jetzt aber gar nicht gut, dass sich Aramis und Shamrock durch so einen blöden Zufall bei Buckingham über den Weg laufen… das könnte für Aramis noch unangenehme Folgen haben. Mit Shamrock habt ihr einen interessanten eigenen Charakter erschaffen. Er bringt es fertig, harmlos und unauffällig zu wirken, zugleich entgeht ihm absolut nichts, und dass seine Loyalität vorwiegend und auch nur zeitweilig demjenigen gilt, der ihn bezahlt, macht ihn ziemlich unberechenbar.

Buckingham habt ihr ebenfalls sehr gut getroffen, dieser Typus Politiker zieht sich als leidvolle Konstante durch alle Jahrhunderte :-/ Es ist immer das gleiche: wenn sie nicht was zu sagen hätten, könnte man sie ja witzig finden in ihren seidenen Morgenröcken… Bei Buckingham kann man sich ja immerhin damit trösten, dass es mit ihm ein böses Ende nimmt ;-)

Liebe Grüße

duchesse


Antwort des Autors:

Liebe duchesse,

vielen Dank fürs Weiterlesen und dein freundliches Review! Die eigenwillige und dennoch liebenswerte Figur des findigen Iren Shamrock hat Armand Jean du Plessis herrlich gezeichnet, und Shamrock`s und Aramis` Wege werden sich in dieser Geschichte sicher nochmals kreuzen. ;) 
Buckinghams beinah schon karikaturhaftes Porträt stammt aus Rocheforts süffisanter Feder, und ich hab mich, als ich ihre pointierten Schilderungen las, königlich über ihn amüsiert XD

Vielen Dank nochmal im Namen aller Beteiligten und liebe Grüße!
Aramis i.V. der Autoren 

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