Kapitel Nachtlager
Sie ritten lange, an diesem ersten Tag, das Wetter war gut, der Weg eben, und sie kamen schnell voran. Erst als es dunkelte und man den Pferden für einen Tag genug abverlangt hatte, gab d´Artagnan das Zeichen zur Rast. Da in der Nähe kein Gut lag, auf dem sie sich hätten einquartieren können, mussten sie biwakieren, der Ort dafür war bald gewählt: Ein Wiesenstück, durch das ein Bach hindurchfloss, wäre es etwas wärmer gewesen, hätte man den Ort durchaus als romantisch bezeichnen können. So jedoch versorgten sie die Pferde, schlugen sie ihre kleinen Zelte auf und beeilten sich, die Feuer zu entfachen, je ein Feuer für vier Zelte, auch das war von vorneherein vorgesehen, genauso, wie die Wacheinteilung.
„Parbleu, das wurde auch Zeit! Ich spüre meine Kehrseite nicht mehr! Denkt das Bürschchen etwa, wir hätten kein Sitzfleisch?! Und ich sag`s gleich, die Hundswache übernehme ich nicht!“, stieß de Chavigny grimmig hervor und ließ sich unter demonstrativem Stöhnen am Lagerfeuer nieder. „Der Herr Leutnant kann an meiner statt gerne seinen intimen Freund, Monsieur Athos, dafür einteilen, der ist ja bereits daran gewöhnt!“ Er grinste süffisant, zog seine Feldflasche hervor und nahm einen langen Schluck.
Nach der Anmeldung geht es weiter!
Dieses Kapitel und viele weitere sind verfügbar für Mitglieder. Jetzt anmelden!
Noch kein Account? Jetzt registrieren!