Kapitel Verletzung
„Athos - !“ Aramis stockte der Atem - bei allen Göttern, sah er recht?! Sein Liebster blutbedeckt und halb ohnmächtig, wohl gar schwerst verwundet! Mit einem Satz war er an Athos` Seite, griff zu, fasste den Freund unter und half Porthos und Dorain, ihn aus dem Sattel zu hieven. „Zum Teufel, was ist geschehen?!“, entfuhr es ihm heiser, während schon die ersten Kameraden heraneilten und sich, mit erregten Mienen und ebensolchen Blicken, um die zurückgekehrten Männer scharten.
„Einer dieser verfluchten Spanier hat ihm eins übergebraten!“, erklärte Porthos grimmig und hielt, zusammen mit Dorain, den Wankenden mit Mühe aufrecht. „Rasch! Er braucht sofort ein Bett!“
Da trat auch schon Tréville aus der offenen Türe des Bauernhauses, eine steile Falte auf der Stirn. „Messieurs!“, befahl er mit knappem Wink, „kommt, bringt ihn hier herein!“ Die Musketiere und der junge Abbé gehorchten und schleppten ihren verletzten Gefährten mit vereinten Kräften ins Haus, während der Comte de Rochefort sich resolut vom Pferd schwang und dem Hauptmann ein stummes Zeichen machte.
Nach der Anmeldung geht es weiter!
Dieses Kapitel und viele weitere sind verfügbar für Mitglieder. Jetzt anmelden!
Noch kein Account? Jetzt registrieren!