Kapitel List
Die Spanier standen da und debattierten, als wollten sie diesen Flecken nie mehr verlassen. Verflucht, so ganz allmählich schliefen ihm die Beine ein, in seiner kauernden Position, die er aber nicht verändern wollte, aus Furcht, ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Bald würde es dämmern, sein Magen knurrte, und er hatte schrecklichen Durst, aber all das zählte nicht. Das einzige, was zählte, war die Frage, wie er hier nur wieder rauskam. Die Mauern waren hoch und gut bewacht, er würde nach einem Tor, einer Tür, einem Riss in der Mauer suchen müssen – aber ihm war nur zu klar, dass eine unbewachte Tür mehr als unwahrscheinlich war. Sie würden ihn kriegen, sie würden ihn einsperren, und seine erste Mission wäre gnadenlos gescheitert.
Verflucht, die steinerne Stiege hinauf auf die Bastion zu erklimmen, war wohl kaum angebracht! Dort oben befanden sich mit Sicherheit zahlreiche Wachen, um jede Regung im Lager der Franzosen sofort genauestens zu registrieren! Ihm blieb also nur, hier unten im Schatten der Mauern zu verharren und nach einem verborgenen Schlupfloch zu suchen. Eng an die raue Wand gepresst, tastete er sich vorwärts und kam an einen breiten Mauervorsprung. Vorsichtig, mit angehaltenem Atem, spähte er um die Ecke. Vor ihm stand ein massiver steinerner Turm, eine hölzerne Pforte verschloss diesen, und davor patrouillierte klirrenden Schrittes ein schwer bewaffneter spanischer Soldat auf und ab.
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