Confrontation avec Richelieu von kaloubet
Durchschnittliche Wertung: 5, basierend auf 53 BewertungenKapitel Une rencontre dans le marais
Vorsicht, dieses Kapitel ist (ein wenig?) gefühlsbetont. Vor allem Anne ist ooc und au. Aber wenn ich sie nicht als die böse Frau sehe, als die Dumas sie beschrieben hat, dann muss auch Athos anders auf sie reagieren. Denn er ist eindeutig kein rationeller Mensch - zumindest meistens nicht. Wäre nicht d´Artagnan im Gerichtssaal gewesen (VAA), wäre Athos kaum lebend nach Frankreich zurückgekehrt. Deswegen schreibe ich ihn hier als einen Menschen, der sich oft von seinen Emotionen leiten lässt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er 5 Jahre lang allein gelebt hat. Wie ein Mönch. Grausame Vorstellung, finde ich ;-). Die Geschichte mit den Soldaten ist historisch ... hoffe ich jedenfalls, sie stammt aus Wikipedia.
Anne fasste die Liane fester, sie folgte Athos, der langsam voraus ging, durch ein Stück dichten Wald, aber mit recht kleinen Bäumen, auf moodrigem Boden. Immer wieder sanken sie ein, immer wieder machten Wurzeln das Weitergehen zur Qual. Ihr Blick haftete fest am Boden, prüfte ihn, bevor sie ihren Fuß darauf setzte. Doch der Boden verschwamm, ihr schwindelte. Sie schloss schnell die Augen, öffnete sie wieder. Sie hatte Hunger, ihr Magen krampfte sich schon seit mehreren Stunden schmerzhaft zusammen, aber sie hatte nichts gesagt, war weitergelaufen. Vermutlich ging es ihm auch nicht besser. Sie sah auf, ein Geruch stieg ihr in die Nase, was war das? Sie hielt an, straffte die Liane, sah nach rechts. Und hörte einen Schrei, bis sie realisierte, dass sie selbst geschrieen hatte. In Sekundenschnelle war Athos bei ihr, umfasste sie.
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