Confrontation avec Richelieu von kaloubet
Durchschnittliche Wertung: 5, basierend auf 53 BewertungenKapitel Une mission
Die nächsten Tage verliefen ohne besondere Vorkommnisse, Athos erholte sich von seiner Haft und trat wieder seinen Dienst an als sei nichts geschehen. Äußerlich war ihm nichts anzumerken und er sprach auch nicht mehr von den Geschehnissen, aber seine Freunde bemerkten, dass er noch mehr dem Alkohol zusprach, als er es vorher schon getan hatte.
Er hatte Tréville berichtet, was Richelieu von ihm verlangt und welchen Schwur er ihm geschworen hatte – er hatte Tréville auch angeboten, aus der Kompanie der Musketiere auszutreten, wenn sein Vorgesetzter nun kein Vertrauen mehr in ihn habe. Doch Tréville hatte ihn nur ernst angesehen und den Kopf geschüttelt. „Unangemessene Bemerkungen dürften Euch ja inzwischen vergangen sein, versucht nun einfach, Euch nicht im Dienst des Kardinals töten zu lassen.“
Doch schon zwei Wochen später erschien ein Gardist vor dem Zelt der Freunde mit der Nachricht für den Musketier Athos, seine Eminenz wolle ihn sehen. Athos stand vom Tisch auf, um den alle gesessen hatten, und wandte sich dem Soldat zu: „Es ist gut, sagt dem Kardinal, ich bin in zehn Minuten bei ihm.“ Dann nahm er die Weinflasche in die Hand, die auf dem Tisch gestanden hatte, trank sie auf einen Zug aus und sah seine Freunde an. „Messieurs, ich danke Euch. Für Eure Freundschaft. Vielleicht war sie das Schönste, was mir im Leben passiert ist.“
Nach der Anmeldung geht es weiter!
Dieses Kapitel und viele weitere sind verfügbar für Mitglieder. Jetzt anmelden!
Noch kein Account? Jetzt registrieren!