Der Weinkeller zu Amiens und andere Prüfungen von kaloubet und Aramis
Durchschnittliche Wertung: 5, basierend auf 11 BewertungenKapitel Kapitel 2
Nach erfolglosem Einwand, den soeben georderten Wein betreffend, und gefolgt von Athos` vehementer Bekräftigung, er könne, verdammt nochmal!, auch ohne fremde Hilfe aufrecht stehen und gehen, gelang es den Freunden schließlich, dank d`Artagnans Nachgeben und Aramis` bemühter Diplomatie, den Schwankenden ins nächstgelegene Gästezimmer zu manövrieren, in dem nebst einem einfachen hölzernen Tisch und vier Stühlen auch zwei schmale Betten standen. Planchet war in der Gaststube geblieben, um dem Wirt Beine zu machen, doch Grimaud, der seinem Herrn wie immer getreu auf dem Fuße folgte, stolperte hinter den drei Gefährten über die Schwelle, ließ sich stöhnend auf eine der beiden Schlafstätten niedersacken, kippte sofort rücklings um und begann lauthals zu schnarchen, während d`Artagnan sich beeilte, Athos schnellstens einen Stuhl hinzuschieben. Aramis runzelte besorgt die Stirne und warf nochmals einen raschen, prüfenden Blick hinaus auf den Gang, ehe er diskret und unter leisem Seufzen die Türe schloss. Mon Dieu, die beiden englischen Herren hatten wahrlich einiges zu sehen bekommen!
Doch schon wenige Augenblicke später pochte es an der Türe, und die Stimme des Wirtes krächzte: „Meine Herren, Euer Wein! Das Badewasser kommt sofort, ich bitte ergebenst um ein wenig Geduld!“
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