Die Saat des Bösen von AlienorDartagnan
Durchschnittliche Wertung: 5, basierend auf 54 BewertungenKapitel Wie man aus Zitronen Limonade macht
Der Henker bindet mich trotz meiner heftigen Gegenwehr mit einem dicken Strick an einen Baum, nachdem er mir Arme und Beine gefesselt hat. Ich schreie laut um Hilfe, in der Hoffnung, dass einer der beiden Trottel, entweder Georges oder Charles vielleicht irgendwo in der Nähe ist und mich hört. Doch er bindet mir nun auch noch den Mund zu, und mir laufen eisig kalte Schauder über den Rücken als ich den Hass in seinen Augen sehe. Was er jetzt wohl vorhat? Möchte er mich töten? Oder wird er mich vielleicht hier, an den Baum gefesselt, zurücklassen, damit ich langsam verdurste und verhungere? Und mir vorher vielleicht noch ein paar Stichwunden zufügen um die Sache zu beschleunigen?
"Du Teufelsweib, du hinterhältiges Luder, jetzt bekommst du endlich das was du verdienst! Wegen dir wurde mein armer geliebter Bruder zur Brandmarkung verurteilt und dieses Schandmal wird er nie wieder los, ist nun für den Rest seines Lebens ein Ausgestoßener. Die Zukunft als Priester, von der er immer geträumt hat, habt Ihr mit Euren Intrigen zerstört. Warum seid Ihr nicht im Kloster geblieben wo Ihr hingehört? Dort hattet Ihr doch ein gutes Leben, konntet Euch jeden Tag satt essen und hatten einen warmen Schlafplatz, während unzählige andere Menschen in Frankreich hungern und frieren müssen. Ihr hättet dort bleiben sollen anstatt das Leben meines Bruders zu zerstören."
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