Kapitel Kapitel 34
„Oh!“ Aramis sah überrascht auf, dem Hauptmann ins Gesicht, „Monsieur le capitaine, wollt Ihr etwa damit sagen…habt Ihr tatsächlich etwas über den Comte de Rochefort gehört?“
„So könnte man das sagen.“ Von Bernstein wand sich ein wenig, denn er war sich immer noch nicht sicher, ob er diesem seltsamen Geistlichen trauen konnte. Andererseits hatte er schon genügend Andeutungen gemacht, aus denen der Mann sich zusammenreimen konnte, dass er zumindest etwas über den Verbleib Rocheforts wusste. „Er ist hier“, fiel ihm da, während er noch überlegte, wie viel er dem Kerl sagen sollte, Bettina in die Parade.
„W...wie?“, stammelte der Abbé als traue er seinen Ohren nicht. Doch schon fing er sich wieder und schüttelte unter halbherzigem Lächeln den Kopf: „Madame, ich verstehe. Ein kleiner Scherz in allen Ehren! Doch mir ist in dieser verdammten Sache beileibe nicht nach Scherzen zumute!“
„Oh nein!“, setzte Bettina zum Protest an, aber da klopfte es vehement, und sogleich, ohne auf Bernsteins Erlaubnis zu warten, schwang die Tür des Kabinetts auf. Eine völlig derangierte Ordonnanz erschien auf der Schwelle. „Herr Hauptmann, hier ist ...“, doch schon wurde sie mit fester Hand beiseite geschoben, und Johann von Zweibrücken betrat entschlossenen Schritts das Zimmer.
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