Et que vive le roi von Silvia und kaloubet
Durchschnittliche Wertung: 5, basierend auf 19 BewertungenKapitel Eine Lagebesprechung
Wir hoffen, unsere Leser haben nicht die beiden entflohenen Häftlinge und ihren Arzt vergessen, die nach einer langen und mühsamen Fahrt spät in der Nacht in einem kleinen Gasthof Unterschlupf gefunden hatten. Am nächsten Morgen erwachte Aramis zwar mit höllischen Kopfschmerzen, aber wenigstens rebellierte sein Magen nicht mehr, als er sich aufsetzte und zu seinem Freund hinüberblickte. Auch Athos war wach und sah ihn an, mit einem fragenden Gesichtsausdruck, den Aramis, als Priester an wenige Zeichen gewöhnt, sogleich interpretierte. „Wohin nun, das wollt Ihr wissen, Freund“, übersetzte er, und als Athos nickend seine Vermutung bestätigte, zuckte er die Achseln. „Wir kamen hierher, um König Charles zu retten, aber unsere Kräfte waren zu gering. Ich meine, wir sollten nach Frankreich zurückkehren und seine Witwe von seinem Tod in Kenntnis setzen. Was können wir hier noch tun?“ Athos überlegte eine Weile. „Erlaubt mir, mein Freund, anderer Ansicht zu sein“, erwiderte er dann. „Wir konnten den Vater nicht retten, laßt uns wenigstens den Sohn warnen. Wer weiß, wie umfangreich die Verschwörung ist, für die Mordaunt unsere Hilfe benötigte. Außerdem, wissen wir denn wirklich, daß Charles tot ist? Vielleicht haben sich die Rundköpfe doch auf Verhandlungen eingelassen oder ihn einfach ins Exil geschickt?“
Aramis seufzte, „Freund, korrigiert doch einmal Euren Optimismus, er ist hier nicht angebracht. Was den König angeht, können wir uns leicht erkundigen, nur macht Euch bitte keine Hoffnungen. Und sein Sohn … wißt Ihr denn, wo er sich aufhält?“
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