Kapitel Erwachen
„Gerechter Himmel, Grimaud! Lass mich sofort zu meinem Herrn!“ Bazin schnaubte zornig, drängte seinen korpulenten Leibesumfang an Athos` Diener vorbei und betrat resoluten Schrittes die Wohnung. „Lebt er überhaupt noch?! Kerl, du hast mir versprochen, mich sofort zu verständigen, wenn sein Zustand sich verschlechtert!“ Er eilte auf die Schlafzimmertüre zu und legte die Hand auf die Klinke – doch da stand Grimaud schon neben ihm und hielt Bazins Wulstfinger mit seiner Rechten eisern fest. „Er schläft!“, erklärte er lapidar und wies mit der Linken auf die geschlossene Türe. „Und mein Herr auch! Gib also Ruhe!“
„Was?! Ich soll Ruhe geben?!“, fauchte Bazin erbost zurück. „Während mein Herr, Gott behüte!, womöglich bereits das Zeitliche gesegnet hat?! Grimaud, das ist nicht dein Ernst! Lass mich sofort rein, oder ich kündige dir die Freundschaft!“
Sporenklirren erklang, und eine kräftige Hand stieß die halb offene Eingangstür komplett auf. "Was ist hier los?", rief Porthos und legte schon die Hand auf den Degen, "wurdet ihr überfallen? Sind Räuber eingedrungen? Kardinalisten?"
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