Kapitel Kapitel 33
Der liebevolle Kuss, den die Neuvermählten einander auf den Stufen der Kapelle gaben, steigerte den Jubel der Festgemeinde in ungeahnte Höhen, und die begeisterten Hochrufe und der stürmische Applaus wollten schier kein Ende nehmen.
Anne Charlotte seufzte wohlig – oh, wie herrlich! Nun war ihr ersehnter Hochzeitstag ja noch viel schöner und wunderbarer geworden als sie es sich insgeheim erträumte! Sie atmete tief auf, sah ihrem frischgebackenen Ehemann zärtlich in die Augen und flüsterte, angesichts der funkelnden Degen und der erwartungsvollen Blicke ihrer martialischen Ehrengarde: „Mein Liebster! Wollen wir?“
„Oh ja, meine Liebste!“ D'Artagnan nahm Haltung an, reichte Anne Charlotte stolz seinen Arm und legte, sobald sie ihre Hand darauf platziert hatte, seine Hand auf die ihre.
Er hatte nicht vor, händchenhaltend und kichernd in geduckter Haltung durch das Spalier zu stürmen, wie er es schon auf mehreren Hochzeiten gesehen hatte. Oh nein, schließlich waren sie ja keine Zwanzigjährigen mehr! Was er wollte, war ein würdevolles Durchmessen des Spaliers, seines Ranges und ihrer Schönheit würdig. Jeden Meter wollte er genießen!
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