Kapitel Kapitel 4
Zum Henker, was machte er hier? Athos hatte sein Pferd zurückfallen lassen, es ging im Schritt hinter den anderen her, selbst Bazins und Mousquetons Maultiere hatten ihn überholt. Sein Hengst hatte unwillig geschnaubt, aber nachdem keinerlei Schenkelhilfen seines Reiters erfolgt waren, hatte er sich darein gefügt und sich dem langsamen Gang angepasst. Sie befanden sich auf einem breiten Weg, der von Montpont-en-Bresse zu jenem Château führte, das d´Artagnans Zukünftige bewohnte. Nur wenige Meilen trennten sie von ihrem Ziel, und dennoch wünschte der Graf sich weit weg von hier. Am besten nach Hause, nach Bragelonne, das vier Tagesreisen weiter westlich lag, wo nun, zur fünften Abendstunde, das Licht mild wurde. Hier hingegen war von Milde nichts zu spüren, es war fast schon dunkel, sie würden in der Nacht ankommen, wenn sie sich nicht sputeten. Kalt war es außerdem, es schneite leicht, und die Luft war schneidend, sie schmeckte nach Glas, wenn man sie einatmete. Dennoch waren es nicht die Unbilden des Wetters, die Athos´ Unbehagen verursachten, sondern die ganze Mission, auf der sie sich befanden. Eine Dame unter die Lupe nehmen. Ihre finanziellen und amoureusen Befindlichkeiten überprüfen. Parbleu! Nein, er wusste wirklich nicht, warum er mitgeritten war!
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