Rettungsaktion von kaloubet , Rochefort und Aramis
Durchschnittliche Wertung: 5, basierend auf 17 BewertungenKapitel Kapitel 3
„Nun, mein lieber Leibmedicus? Wie steht`s um meine sterbliche Hülle?“, knurrte Herzog Johann, während er sich unter leisem Ächzen vom Stuhl erhob und sein Kammerdiener ihm das Wams wieder zuknöpfte, „sagt es mir rundheraus: Wie lange hab ich noch zu leben?“
„Eure Durchlaucht, verzeiht!“ Doktor Mylius schüttelte bedauernd den Kopf, „doch die Antwort auf diese Frage hängt von einigen Faktoren ab, deren Entwicklung nicht so leicht vorherzusehen ist.“
„Pah, ich weiß schon, was Ihr damit sagen wollt, Herr Doktor!“, brummte der Herzog unwirsch. „Ich soll mich körperlich mehr bewegen, täglicher Spaziergang und so weiter, aber jede Anstrengung und unnötige Aufregung vermeiden und mich gefälligst beim Essen und Trinken mäßigen! Ist es nicht so?!“
„Eure Durchlaucht, Ihr wisst, Euer Herz ist nicht mehr das stärkste, und mit Herzschwäche ist beileibe nicht zu - !“
„Zum Donnerwetter, schon gut, Herr Doktor, erspart mir Eure Predigt! Ihr habt doch sicher eine ärztliche Mixtur bereit, die dem Übel entgegenwirkt?“
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