Was im Winter geschah von AlienorDartagnan
Durchschnittliche Wertung: 5, basierend auf 82 BewertungenKapitel Henri von AlienorDartagnan
OT: Ich stelle meine Weihnachtsgeschichten in diesem Jahr schon rein, sobald ich sie fertig geschrieben habe, da mein alter Laptop jeden Tag den Geist aufgeben könnte und die Geschichten dann verloren wären, da sie auf einen neuen Laptop nicht übertragen werden könnten, weil das alte Word nicht mit dem neuen kompatibel ist.Ihr müsst die Geschichten aber jetzt noch nicht lesen wenn es euch noch etwas zu früh ist für Weihnachtsgeschichten, ist ja noch etwas Zeit bis Weihnachten. Ich stelle sie alle im Laufe der nächsten zwei Monate rein, jeweils dann wenn ich wieder eine fertiggeschrieben habe. Meine erste für dieses Jahr handelt von Athos, und es wird noch eine weitere über Athos geben, eine weitere Weihnachtsgeschichte ist Aramis gewidmet und eine andere handelt von Lord Winter, eine weitere von Mordaunt.
Paris, Heiligabend 1621
Früher hatte Athos Weihnachten geliebt, doch nun bedeutete ihm das Fest nichts mehr. Er hätte sich Urlaub nehmen und zu seinem Bruder Raoul auf dessen Gut Bragelonne fahren können, doch ihm war nicht nach Feiern zumute. Am Nachmittag hatte er Wachdienst im Louvre gehabt und nun, als die Sonne gerade unterging, machte er sich durch die verschneiten Straßen auf den Weg zum Tannenzapfen um so viel Wein zu trinken, dass er in jenen benebelten Zustand kam, in dem er für eine Weile Vergessen finden würde. In seine Wohnung in der Rue Ferrou wollte er jetzt noch nicht gehen. Grimaud hatte heute frei und besuchte seine Schwester, die als Magd in einem Kaufmannshaushalt arbeitete. Athos wollte so lange wie möglich im Gasthaus in der Gesellschaft seiner Kameraden bleiben, da er Angst hatte, dass in der stillen Wohnung wieder die schrecklichen Bilder auf ihn einstürmen würden. Er würde einen Becher Wein nach dem anderen trinken, um nicht mehr an Anne und an das was er ihr angetan hatte, denken zu müssen. Sie hatte ihn schmählich getäuscht, ihn sogar betrogen, doch diese Tatsache machte seine Schuld nicht geringer. Er hatte Angst vor den langen Nächten, vor dem Dunkel, dass sich dann immer um ihn senkte, denn in jeder Nacht wenn er im Bett lag und keinen Schlaf fand, sah er sie vor sich, sah ihren nackten, erschlafften Körper an dem Baum, an den er sie geknüpft hatte hängen, sah wie ihr Gesicht rötlich-violett anlief.
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