Reviews für La Rochelle von Rochefort

kaloubet · vor 4 Jahren

*Schauder* Du beschreibst den Einritt der Truppen nach La Rochelle überaus eindringlich, es muss wirklich grauenvoll gewesen sein! Kein Wunder, dass sich Richelieu Vorwürfe macht, diese Sicht der Dinge finde ich übrigens sehr überzeugend. Er war ein Politiker und ein Mann der Macht, aber du zeigst seine ´private´ Seite auf, und ich gebe Rochefort recht - man würde nicht mit ihm tauschen wollen. Das ist sehr einfühlsam geschildert! Auch die Zweifel, die beide Freunde hegen, finde ich nachvollziehbar, diese Selbstvorwürfe sind absolut verständlich - doch auch hier stimme ich Richelieu zu: Sie hätten nichts anders machen können. Ein Attentat wäre eine Option gewesen, aber Audebert hatte Frau und Kind. Wer so etwas zweifelnd angeht, hat schon verloren, das hätte Rochefort glücken können, aber ihm wohl kaum. Noch dazu in einer Situation, in der die meisten eh schon zu geschwächt waren. Ein sehr überzeugendes und aufwühlendes Kapitel!
Liebe Grüße
Kalou

Rochefort · vor 4 Jahren

Liebe Kaloubet!
Vielen Dank für Dein so positives Review. Ja, ich versuche in meinen Geschichten bei Richelieu, aber auch bei den anderen Protagonisten, ihre private Seite mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Gerade bei historischen Persönlichkeiten ist der Mensch hinter dem Staatsmann, Feldherrn etc. für mich schon immer besonders reizvoll gewesen und ich finde Quellen und Berichte, die private Einblicke geben, immer äußerst interessant. Es freut mich, wenn Dir die Motivationen und das Agieren der Charaktere plausibel erscheinen.
Liebe Grüße
Rochefort

Aramis · vor 4 Jahren

Lieber Rochefort,oh, das ist ergreifend! *schluchz* Das Ende der Belagerung hast du wahrhaft grandios beschrieben! Diese gespenstische Atmosphäre in dieser Geisterstadt, deren Bevölkerung zum überwiegenden Teil nicht mehr am Leben ist, wirkt total schaurig! Umso erleichterter war ich daher beim Lesen, dass Edouard und seine Familie dem Hungertod glücklich entronnen sind! Audeberts Wiedersehen mit Rochefort hast du wahrhaft beeindruckend geschildert, ebenso wie Edouards Zweifel, ob er als Mensch wie als Stadtrichter richtig gehandelt hat.Doch Mord ist ja beileibe keine Lösung, in seinen Augen, und umso erhebender ist es daher für ihn, dass Richelieu ihn nun in seiner Ansicht bestärkt. Das Zusammentreffen der drei Hauptprotagonisten nach Beendigung der Belagerung hast du wirklich großartig gestaltet, besser könnte man es nicht darstellen! Vielen Dank für dieses fulminante Kapitel!! Liebe Grüße Aramis  

Rochefort · vor 4 Jahren

Lieber Aramis!
Ich freue mich sehr, dass auch dieses abschließende Kapitel Deine Zustimmung findet. Ich wollte die schrecklichen Folgen dieser Belagerung deutlich werden lassen, gleichzeitig aber sollte die Geschichte aber zumindest für die beiden Protagonisten einen halbwegs guten Ausgang nehmen. Danke für Dein ausdauerndes Lesen und Reviewen! :-))
Liebe Grüße
Rochefort

kaloubet · vor 4 Jahren

Der Kardinal aus einer völlig ungewohnten Perspektive - er wirkt sehr sympathisch und man freut sich mit ihm, als er den Attentäter überwältigt. Wieder einmal sehr schön fand ich das Detail, dass es mit seiner Gesundheit nicht zum Besten stand ... Rochefort hat aber Recht, dass ein bisschen Sport nichts schaden kann ;). Schön auch die kleine Episode mit dem Wolfshund, ein Augenzwinkern zu Luna? :) - doch nun bin ich sehr gespannt, wie es mit Audebert und seiner Familie weitergehen wird, die Belagerung hat ja, bei allem guten Willen seitens des Kardinals, doch unglaublich vielen La Rochellern das Leben gekostet. Wenn Rochefort sie nich tmehr unterstüzen kann, was wird dann aus ihnen? 
Wieder ein spannendes und überaus überzeugendes Kapitel!
Liebe Grüße
Kalou

Rochefort · vor 4 Jahren

Liebe Kaloubet!
Danke für dieses freundliche Review! :-)) Ich wollte die Handlung an dieser Stelle eine etwas unerwartete Wendung nehmen lassen. Richelieu hatte ja durchaus militärische Ambitionen und befehligte auch in Person die französische Armee. Das hat mich ebenfalls zu diesem kriegerischen Auftritt angeregt. Was den Hund betrifft, so ist Robyn Lunas "Vorgänger"; die Geschichten mit der Hündin spielen zu einem etwas späteren Zeitpunkt, Robyn ist da leider schon verstorben. Beide Tiere haben ja auch ihr Pendant in der Realität...
Für Rochefort ist es sehr hart zu wissen, dass er seinen Jugendfreund nun nicht mehr direkt unterstützen kann. Zum Glück ist er aber vernünftig genug um einzusehen, dass er Edouard auch nicht helfen würde, wenn er sein Leben allzu leichtfertig aufs Spiel setzt.
Liebe Grüße
Rochefort

Aramis · vor 4 Jahren

P.S.Bitte entschuldige dieses verspätete Postskriptum, aber ich bin leider im Reviewschreiben nicht so versiert wie du und vergess oft hinterher, Dinge gebührend zu erwähnen, die mich beim Lesen sehr berührt haben: Ich finde es großartig, dass du Richelieu als höchst beeindruckenden, sensiblen Menschen schilderst, und nicht, wie es gern in stereotyper Manier gemacht wird, als gefühlskalten Intriganten oder gar fiesen Schurken, der buchstäblich über Leichen geht. So eindimensional verzerrt mag ich ihn nicht lesen, und daher freut es mich umso mehr, ihn in deinen Geschichten so subtil dargestellt zu sehen. Er muss anderswo oft genug als bloßes Feindbild herhalten, und daher empfinde ich deine Charakterisierung seiner Person doppelt eindrucksvoll und überzeugend.Liebe GrüßeAramis
 

Rochefort · vor 4 Jahren

Lieber Aramis!
Der historische Richelieu hat mich immer schon als ein äußerst interessanter und vielschichtiger Mensch fasziniert und so möchte ich ihn auch in meinen Geschichten sehen, kombiniert natürlich mit meiner ganz persönlichen Interpretation der Figur. Generell sprechen auch mich solche zum Teil auch widersprüchlichen Personen viel mehr an, also allzu eindimensionale Charaktere. Auch Dumas zollt dem großen Staatsmann in seinen Romanen, wenn man aufmerksam liest, sehr viel Respekt, trotzdem er der Gegenspieler seiner Helden ist.
Herzlichen Dank für dieses nette Postskriptum!
Liebe Grüße
Rochefort

Aramis · vor 4 Jahren

Lieber Rochefort,vielen Dank für deine so rasche Fortsetzung!! Ich war schon sehr gespannt drauf! *zwinker*Richelieus Sorge um Rochefort und sein "Gespräch" mit Robyn sind berührend - darin zeigt sich die Menschlichkeit und die tiefe Anteilnahme des Kardinals am Schicksal seines Stallmeisters und Freundes, ebenso wie am Schluss des Kapitels, als er Rochefort dringend ersucht, kein unbedachtes Risiko in puncto La Rochelle einzugehen. Auch, dass er dabei nicht nur an diesen allein, sondern auch an dessen Freund Audebert denkt, ist bewundernswert und zeigt seine humane Gesinnung - das fand ich wirklich beeindruckend zu lesen! Doch mit Gewalt und Zerstörung ist ja niemandem gedient, und der Kardinal folgt klar dem Weg der Vernunft, wenn er La Rochelle zur Kapitulation bringen will.Die Überwältigung des Attentäters, die nervöse Unruhe davor und die spannungsgeladene Atmosphäre fand ich extrem spannend von dir geschildet, und auch ich war, wie Richelieus Umgebung, total überrascht, als der Kardinal den Schurken mit eigener Hand außer Gefecht setzte! Gott sei Dank hat dieser keinen Schuss aus nächster Nähe auf Richelieu abgefeuert - davor hätte es wohl kaum ein Entrinnen gegeben. Hut ab, der Kardinal lässt es wahrlich nicht an courage und Kaltblütigkeit gebrechen! Gut, dass er, im Gefolge dieses gefährlichen Ereignisses, nun doch zusammen mit seinem Stallmeister sein fechterisches Können auffrischen will! Dass er aber Handgreiflichkeiten zukünftig strikt meiden möchte, kann ich nur zu gut verstehen! *zwinker*Nochmal vielen Dank für dieses spannende und berührende Kapitel!!Liebe GrüßeAramis

Rochefort · vor 4 Jahren

Lieber Aramis!
Vielen Dank, dass Du so rasch weitergelesen und gleich ein Review geschrieben hast! Zwischen dem Kardinal und Rochefort besteht ein sehr enges Band - in Situationen großer Gefahr wird dies besonders deutlich. Ich denke, nur wenige mächtige und einflussreiche Leute hatten - und haben, denn heute ist das sicher nicht anders - einen Menschen an ihrer Seite, dem sie wirklich vertrauen können... Richelieu wird in historischen Quellen als tief gläubiger Mensch beschrieben, daher denke ich, dass ihn das Grauen dieser Belagerung nicht unberührt gelassen haben wird. Doch er hat immer die Staatsräson über alles andere gestellt, er war der Meinung, dass seine Verpflichtung als Erster Minister von Frankreich ihm dieses Handeln auferlegt. Was natürlich nichts am menschlichen Leid ändert, das dadurch hervorgerufen wurde...
Was die Konfrontation mit dem Attentäter anbelangt, so wollte ich eine überraschende Wendung und freue mich natürlich besonders, wenn mir dies gelungen ist. Du weißt ja, Seine Eminenz ist nicht zu unterschätzen *zwinker*! Warum der Hugenotte keine Pistole verwendet, darüber habe ich ehrlich gesagt gar nicht nachgedacht, aber eine logische Erklärung wäre, dass diese Waffen ja nicht gerade zuverlässig waren. Bei der nächtlichen Durchquerung der Sümpfe hätte leicht das Pulver nass werden können...
Liebe Grüße
Rochefort

Armand-Jean-du-Plessis · vor 4 Jahren

Wieder eine tolle Geschichte. So spannend und mitreissend, dass man fast dabei ist. Wie begeistert ich bin, wenn Richelieu auch mal selbst agiert. brauche ich wohl nicht erwähnen ;-) . Und Robyn hat einen kleinen Auftritt - ich hatte feuchte Augen... Insgesamt finde ich es auch sehr gut, dass du von der realen Geschichte nicht zu weit abweichst und die bittere Geschichte von La Rochelle bestehen bleibt und du der Versuchung widerstanden hast das einen kitschigen Ausweg zu finden.

Rochefort · vor 4 Jahren

Lieber Armand-Jean-du-Plessis!
Danke für dieses liebe Review!! :-)) Ja - Seine Eminenz darf man nicht unterschätzen ;-)) .. und ich wollte eine unerwartete Wendung einbauen. Auf die Idee Robyn wieder mal in Erscheinung treten zu lassen hat mich Aramis gebracht.
Die Belagerung von La Rochelle bildet den historischen Hintergrund für das Abenteuer - daran etwas grob zu verändern, wäre, wie Du richtig sagst, nicht passend. Auch wenn ich mir grundsätzlich immer wünsche, dass meine Geschichten gut ausgehen...
Alles Liebe
Rochefort

Schnuffel · vor 4 Jahren

Ein interessantes Kapitel, vorallem die verzweifelte Belagerungssituation bringst du gut rüber. Ich kann mir vorstellen, dass Audebert sehr angespannt ist, wie er handeln soll und ich bin gespannt, wie es weiter geht und wie sie die Situation lösen können!
Liebe Grüße
Schnuffel

Rochefort · vor 4 Jahren

Hallo Schnuffel!
Schön, dass Du weitergelesen hast! :-)) Ich habe mich bemüht, die (menschliche) Tragik und Dramatik der ganzen Situation mit einfließen zu lassen und freue mich, wenn es gelungen ist.
Liebe Grüße
Rochefort

Schnuffel · vor 4 Jahren

Habe eben mit der Geschichte angefangen (eigentlich wollte ich erst nach der Prüfungsphase so richtig durchstarten und hier alles durchforsten, aber hey, um halb zwölf nachts lernt doch kein Mensch mehr- also ich zumindest nicht mehr). Nun finde ich den Anfang schon sehr sehr viel versprechend und bin gespannt, was mich erwartet, wenn ich weiter lese. Ich bin eigentlich nie ein großer Fan von Rochefort gewesen (ich kann dir aber nicht mal sagen warum), aber ich bin trotzdem gespannt, wie es weitergeht und wie sich die Wege von Rochefort und seinem Jugendfreund kreuzen werden.
Liebe Grüße
Schnuffel

Rochefort · vor 4 Jahren

Hallo Schnuffel!
In der Nacht lernen wär' auch nicht meins - ich bin ein "Morgenmensch"! ;-)) Es freut mich auf jeden Fall sehr, dass Du die Geschichte interessant findest, auch wenn Rochefort nicht zu Deinen Lieblingscharakteren zählt. So wie er in den meisten Filmen  dargestellt wird, gefällt er mir auch nicht besonders (Ausnahme: Christopher Lee als Rochefort - der ist große Klasse!). Ich orientiere mich eher am Buch, bringe aber auch viele eigene Vorstellungen von der Figur ein. Bei Dumas ist Rochefort ja trotz allem eher eine Nebenfigur und man erfährt nicht wirklich viel Persönliches über ihn.
Danke fürs Lesen und Dein Review!
Liebe Grüße
Rochefort

kaloubet · vor 4 Jahren

Spannend, spannend - man hält den Atem an und kreuzt die Finger, dass Rochefort da heil herauskommt! Es gelingt ihm knapp, puh, das ist meisterhaft geschildert. Bei der Hundehütte musste ich schmunzeln, ja, das war instinktiv richtig, aber dennoch falsch, verflixt, wenn ihn da drin jemand gesehen hätte, hätte er keine Chance gehabt. Und den Spott noch dazu. Nun kommen auch die Musketiere ins Spiel, wunderbar :) - ein Detail fand ich interessant, das mit dem Gestank - in der Tat schienen die großen Heereslager sich dadruch ja schon von weitem orten zu lassen, was kein Wunder ist, angesichts der sanitärern Einrichtungen. Schön, dass du das mit einfließen hast lassen ;) 
Liebe Grüße
Kalou

Rochefort · vor 4 Jahren

Liebe Kaloubet!
Schön, dass Du weitergelesen und gleich ein Review geschrieben hast! :-)) Wie ich schon Aramis gegenüber erwähnte, habe ich eindeutig einen Hang zu solchen "Actionszenen" *schmunzel*. Bei der Hundehütte hat wieder Rocheforts Intuition Regie geführt, denn wie Du sagst, Entrinnen hätte es keines mehr gegeben, wenn sie ihn dort gesehen hätten. Ich denke mir, dass man in seinem Metier oft nur mit diesem 6.Sinn überleben kann, der manchmal das Kommando übernimmt und den Verstand dann momentweise komplett wegschaltet.
Die Hygienebedingungen in so einem Heerlager stelle ich mir ziemlich katastrophal vor, vor allem bei so lange andauernden Belagerungen wie der von La Rochelle. Die ganzen Exkremente von Mensch und Tier, dazu Speisereste  - und das noch bei sommerlicher Hitze *schauder*... Kein Wunder, wenn Richelieu sich da etwas abseits hält!
Liebe Grüße
Rochefort

Aramis · vor 4 Jahren

Lieber Rochefort,vielen Dank, dass du so rasch weitergeschrieben hast!! Rocheforts Flucht aus der Stadt hast du wahrlich atemberaubend geschildert, ich hielt beim Lesen die ganze Zeit die Luft an, vor Sorge und Spannung, bis Armand es glücklich geschafft hatte, der unmittelbaren Gefahrenzone zu entkommen. Puh, das ist wahrhaftig nochmal gut gegangen, die Schüsse hätten ihn um ein Haar töten können! Die Hundehütte als Versteck zu nutzen, war eine geniale Idee - oder vielmehr Instinktreaktion *zwinker*, das erinnert mich an Luna! (Wird sie in deiner Geschichte auch vorkommen?)  Dort nachzusehen fiel den Verfolgern Gott sei Dank nicht ein!Köstlich das Wortspiel beim Treffen mit Athos und seinen Freunden - oh, wirst du die Musketiere nochmals einbauen? Vor allem bei Aramis würd mich das natürlich freuen! Ausgenommen in kaloubets genialer Geschichte kann ich ihn eh so selten lesen *zwinker*...  Liebe GrüßeAramis  

Rochefort · vor 4 Jahren

Lieber Aramis!
Ganz lieben Dank für Dein treues Lesen und Reviewen! :-)) Ich geb's ja zu, ich liebe es, solche dramatischen Szenen zu schreiben *zwinker*. Freut mich, wenn es Dir gefallen hat. Luna wird in dieser Geschichte nicht vorkommen, sie ist zu diesem Zeitpunkt, 1628, noch gar nicht geboren. Da hat Rochefort noch seinen Irischen Wolfshund Robyn - aber den könnte ich einbauen, gute Idee!
Was die Musketiere betrifft, so wird es in dieser Geschichte wohl bei dieser einen kurzen Szene bleiben, weil sie sich im weiteren Verlauf nicht mehr wirklich sinnvoll einflechten lassen. Aber Du hattest vor einiger Zeit den Vorschlag gemacht, dass wir wieder einmal gemeinsam etwas schreiben könnten. Ich habe im Moment ein bisschen mehr Zeit - hoffe, das bleibt so! ;-)) - wenn Du also Lust hättest... Ich habe nur noch keine konkrete zündende Idee für ein Abenteuer von Aramis und Rochefort. Schwebt Dir da schon was Bestimmtes vor?
Liebe Grüße
Rochefort